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 Betreff des Beitrags: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 17:28:56 
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Fahrradfahrer
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Registriert: 22.09.2007, 20:14:22
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hier mal meine neue aktion (PowerTower hat mich auf die idee gebracht)

die ritzel kommen runter und dafür eine zahnriemenanlage drauf und mit den tüv ist alles geregelt, also besteht kein problem

hier mal ein bild
http://s5.directupload.net/file/d/1494/2f7z67k7_jpg.htm

das kleine würde schon gefräst das der tacho ncoh geht und hinten wir auch noch bisschen material abgetragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 17:44:26 
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Simson-Schüler
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was willst du denn für zahnriehmen nehme, die vom auto??

meinste die halten die gleichen kräfte aus wie eine kette??

_________________
Gruß Drusch
___________

Straßenmöpp: 70/5M

--> http://qt-simson-team.de.tt/ <--

wird verkauft:
70/3M (prototyp von MRT) Zylinderkit mit Membran, ASS, Gaser und Kopf (bilder-->fragen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 17:54:12 
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Die Idee hatte ich auch schon, finde ich gut das es mal jemand baut.

Was hastn dem Tüvman erzählt?

_________________
mein-umbau-t39005.html

Hab ne neue ICQ-Nummer: 420-718-750


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 18:05:51 
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hi

naja ist halt ein ganz normaler zahnriemen keine ahnung wie der genau heist

also ich hab ihn gefragt wie es aussieht wenn man ein zahnriemen antrieb hinbaut und da hat der tüver gesagt man soll bzw müss die übersetzung einiger maßen einhalten und er soll so ca 1 cm dick sein da er sonst reist oder die kraft nciht rüberbringt.

und dann bau ich mir wahrscheinlich noch ein spannrolle hin weil es leider die zahnriemen nciht in allen maßen gibt


Zuletzt geändert von ninja am 18.07.2008, 18:08:29, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 18:07:38 
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Das ganze ist aber soweit man die übersetzung einhält eintragsfrei oder wie?


MFG Kike

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Wir schrauben uns die Finger krumm un sabbeln dabei Stuss
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S51B mit 85er sz von KIOSK

1XAngehalten
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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 18:09:06 
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Schraubergott
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kurze frage was bringt das?

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MfG MK


Polo 6N,
Stinomoped,
Rennmoped,
Feldmoped


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 18:12:22 
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hi

ob das jetzt eintragungs frei ist weis ich nciht kann aber montag noch mal nachfragen.
weil ich trag es ein, weil ja eine usd gabel, sb anlage (vorne und hinten) etc noch kommt und das kostet alles insgesamt 80 euro

die vorteile sind:
der verschleis und nicht so laut und kein fett etc.
und es hat nciht jeder :heuldoch:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 19:11:02 
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sehr interesant!! bitte bilder wenns fertig ist :D

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Zitat:
manche von euch machen mir Angst, spielt ihr euch och am Puller rum, wenn ihr euer Mopped anguckt?^^


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 19:12:21 
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wenn es funken sollte wäre ich interessiert :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 19:22:43 
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hi

jo ich werde bilder machen wenn es fertig ist

aber an eine nabenbremse wird das bestimmt schwer dran zu bauen (ist komplizierter) weil ich drehe mir ja eine nabe für die scheibenbremse


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 18.07.2008, 19:27:15 
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is wurst kriegt man schon hin wenn man bissel geschick hat :mrgreen: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 19.07.2008, 12:11:07 
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Kommt mir irgendwo bekannt vor, ich glaube die Idee seh ich fast jeden Samstag an dem Moped meines Bekannten! :mrgreen:

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Ich fertige auch Zylinder auf Anfrage an, bei Interesse bitte per pn melden!

50cm³ Drehschieber......?

http://www.tts-racing.de.tl


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 19.07.2008, 14:15:07 
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Hi,

schoener, sauberer und alternativer Sekundaerantrieb, aber ohne entsprechende Aenderung der Randbedingungen hat er an einer Simson bestimmt keine ausreichende Lebensdauer!

Mal ein paar Vorueberlegungen:

Da waeren als erstes die wichtigsten Punkte, die Rundlaufgenauigkeit sowie die Spannung waehrend des Betriebes. Erstere ist gerade am Ritzelausgang der Ziehkeilwelle sowie am Hinterradmitnehmer nicht gerade berauschend...wer das schon mal bei einem offenen Kettenantrieb ohne Kettenkasten & Schlaeuchen in Aktion erlebt hat, weiss warum. Grund ist folgender, das das hintere Kettenrad nur ein Lager hat und der Gummiruckdaempfer auch nicht sonderlich der Rundlaufgenauigkeit dient. Also am besten wie bei einer 250er MZ durch ein 2tes Lager die Freiheitsgrade einschraenken oder bspw. einem aus PVC exakt nachgefertigten Ruckdaempfer ersetzen. Vorne wuerde es gehen, wenn die 2 angefraesten Planflaechen beidseitig den gleichen Abstand vom Mittelpunkt sowie auch in axialer Richtung exakt gleich sind. Wenn man scon mal bei ist, sollten die Gummisilentbuchsen der Schwinge auch gleich durch welche aus PVC, besser Nadellager ersetzt werden. Kettenspanner koennen verbannt werden, den dazu dien ja die im Anschluss erwaehnte Spannrolle.
Die Spannung sollte (wie bei Harley, Buell, Suzuki LS650 Savage, BMW 650 Scarver etc.) durch eine Spannrolle realisiert werden, denn die ist aeusserst wichtig fuer die Lebensdauer...und abhaengig vom Ritzel-Schwingendrehpunktabstand. Je groesser dieser ist (Buell XB12R=19cm, Honda VFR 9cm, Simson=steht @home), desto zwingender ist eine Spannrolle.
Auch zu beachten ist der Umschlingungswinkel, gerade vorne am Getriebeausgang. Dort ist man aufgrund der geringen Platzverhaeltnisse auch in seinem Arbeitsraum eingeschraenkt...denn je geringer dieser ist, desto kleiner wird das Pully und desto staerker werden die Aramid-/Kevlar-/Kohlefasern im Riemen beansprucht. Zudem muss der Riemen im unteren Riementrum durch einen Schutz abgeschirmt sein, da sich sonst Steinchen zwischen Riemen und Riemenscheibe setzen koennen -> gefaehrlich!
Die Riemenscheiben selbst muessen eine gehaertete Laufflaeche aufweisen, insbesondere das Hintere aus Alu...also am besten anodisieren oder hartverchromen (erhoeht die Haerte und den Korossionschutz). Ist dies nicht der Fall, kommt es zu Materialabtragungen des Alus (Tribologie -> Pitting)...und was dann passiert, wisst ihr ja.
Die Zahnriemenbreite (Buell 27mm) muesste man, wenn es um eine genaue Auslegung gehen soll, errechnen. Also anhand der verbauten Komponenten (Zylinder, Primaerubersetzung sowie Getriebe) die Zugkraft am Ausgang der Ziekeilwelle in Abhaengigkeit des vewendeten Riemenritzeldurchmessers...dann den Riemen nach Profil (HTD, GT) und Breite sowie Material bspw. bei der Firma Gates (Erstausruester Harley, Buell) aussuchen sowie danach die Riemenscheiben dimensionieren.


...nur mal so zum Nachdenken :wink:




Regards, b_k2

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"...denn das Glück bevorzugt meißt denjenigen, der darauf vorbereitet ist."


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 19.07.2008, 14:33:56 
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UBB-Specialist
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Er hat glaub das zöllische Profil verwendet, HTD hat das Problem, dass die 5M Scheiben vom Durchmesser her zu klein sind (größtes mit 72Z hat einen Durchmesser von 114,59 mm ohne Zähne), die 8M-Ausführung würde zwar von der Größe passen, gibt es aber erst ab Riemenbreiten von 20 mm, das würde bei Simson ohne großen Aufwand zu eng werden, es ist einfach nicht soviel Platz dafür da. Bei entsprechender Auswahl der Riemenscheiben dürfte die hintere aber keine Bordscheiben mehr haben, ist eher ungewöhnlich und ich kenn auch kein Motorrad, bei dem das so ist. Aber die Scheiben hier sehen ja auch recht klein aus.

Das mit der Spannung haben die Schweizer sehr gut gelöst... beim Quantya wird über einen Zahnriemenantrieb der Umlenkpunkt direkt zur Schwingenachse geführt, von da aus geht dann ne Kette weiter nach hinten. Also werden weder Riemen noch Kette durch die Federung übermäßig beansprucht und halten so ewig, genial, oder? Wird man bei ner Simmi nachträglich leider nicht so einsetzen können... aber immer darauf achten, dass die Spannung nicht zu stark ist und wenn möglich die Spannrolle über entsprechend dimensionierte Federn lagern.

Achso ja mir fällt grad die BMW F 800 S als Beispiel ein, die hat z.B. gar keine Spannrolle. Klickst du

Ohne große Berechnungen durchzuführen, bin ich der Meinung, dass eine Riemenbreite von 12-15 mm bei Simson vollkommen ausreichend ist. Kommt halt auch auf den Riemen an, da gibt es ja viele verschiedene Sorten.

Nochmal alle Vorteile im Überblick:

--> leiserer Betrieb
--> besserer Wirkungsgrad
--> Schmierung entfällt
--> längere Lebensdauer, nachspannen entfällt
--> Optik

Nachteil:

--> teurer in der Herstellung

_________________
Aus Kilowatt werden Kilometer! Quantya - das High-End Elektromotorrad aus der Schweiz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zahnriemenantrieb
BeitragVerfasst: 19.07.2008, 14:59:20 
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Fahranfänger
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PowerTower hat geschrieben:
Das mit der Spannung haben die Schweizer sehr gut gelöst... beim Quantya wird über einen Zahnriemenantrieb der Umlenkpunkt direkt zur Schwingenachse geführt, von da aus geht dann ne Kette weiter nach hinten. Also werden weder Riemen noch Kette durch die Federung übermäßig beansprucht und halten so ewig, genial, oder? Wird man bei ner Simmi nachträglich leider nicht so einsetzen können... aber immer darauf achten, dass die Spannung nicht zu stark ist und wenn möglich die Spannrolle über entsprechend dimensionierte Federn lagern.




...hmmm, die nicht koaxiale Anordnung von Schwingenpunkt vs. Ritzeldrehpunkt hat besonders im Bereich des Moto-Cross viele Nachteile. Vllt. weisst du es ja, aber BMW hat es an der neuen G450X anders gemacht.

Bild

Dort geht die Schwingenachse durch den Getriebeausgang bzw. fungiert gleichzeitig als Getriebewelle. Genial einfach, einfach genial...aber am Simmi nicht wirklich zu realisieren. Ausser man setzt den Motor durch eine neue Aufhaengung soweit nach hinten, das Ritzeldrehpunkt und Schwingendrehpukt auf gleicher Achse sitzen. Schwingenlagerung muesste dann natuerlich geteilt werden, Stabilitaet geht also ohne weitere Versteifungen nach unten. Es wurde ausser an der BMW auch schon frueher von Bimota an der SB2 so gemacht, an der Kramer-Maico sowie an der Wafner 125. Steht alles in der 13. Motorradausgabe :wink: .



Regards, b_k2

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