...schreib ich auch mal noch meinen Senf dazu:
Zitat:
Schritt 1: Einleitung
Schritt 2: Schleifen
Schritt 3: Vorbereitung vor dem Lackieren
Schritt 4: Haftgrund/Filler Auftragen
Schritt 5: Der eigentliche Lack
Schritt 0:
- Begutachten des Lackzustandes, d.h. ist a) Untergrund fest und nur stellenweise eine Abplatzung bzw. Roststelle, dann weiter mit Schritt 2.b)
- ist der Untergrund lose, großflächig verrostet, schwer zügänglich weiter mit Schritt 2.a)Schritt 1:
Also ihr Braucht
!Geld & Zeit!
- Spachtel, wenn keine Karosseriearbeiten anstehen reicht ein handelsübliche Dose Feinspachtel! Haftgrund mit Filler(Füller)
! Lack in der Gewünschten Farbe
! Klarlack
! Schleifpapier 120/180/240er Körnung - siehe Punkt 2! Und natürlich die zu Lackierenden Flächen
Schritt 2:
2.a)
- Sandstrahlen, es geht auch anders, allerdings steht Zeitaufwand und Sinn in keinem Verhältnis
- der beste Weg ist es nach industriellen Metallbuden mit Sandstrahlgedöns Ausschau zu halten
- nach Sandstrahlen umgehend mit Verdünnung abreiben & Grundieren2.b)
- die Teile mit festem Untergrund (sprich Altlack) oder die nach dem Sandstrahlen grundierten Teile Anschleifen mit NASSSCHLEIFPAPIER(K360/400) oder SCHWINGSCHLEIFER(K120-240)
- mit Verdünnung abreiben -> gilt nur für die nicht gesandstrahlten Teile an dieser Stelle
- Spachteln
- richtig aushärten lassen
- gespachtelten Stellen nur mit Schwingschleifer bearbeiten (händisch wird es eine Endlosaufgabe)
- Grundieren
- Kontrolle auf Dellen
- ggf. Nachspachteln und anschließenden Nacharbeiten
2.c)
- ist alles plan wird nass geschliffen bis so ca. K600/ 800
- je nach Dünken, kann nochmals dünn grundiert werden und mit 800er/ 1000er sanft angeschliffen werden (die Grundierung soll als deckende Oberfläche bestehen bleiben)[delete]Nun werden die Flächen Abgeschliffen, erst mit 120er, dann mit 180er und dann mit 240er dies dürfte reichen, es ist darauf zu achten das wenn irgendwo Lack abgeplatzt ist, müsst ihr Spachteln (Da dies nicht mit Füller aus zu gleichen ist.)
Nach dem Schleifen [/delete]
Schritt 3:
[delete]Bevor Ihr nun den Haftgrund/Füller auftragt, müsst ihr die zu Lackierenden Flächen gründlich mit Verdünnung und einem Lappen reinigen. [/delete]
Nun zur eigentlichen lackier stelle:
Ihr müsst euch eine Stelle suchen, wo es relativ Windstill ist und keine Bäume in der nähe sind (Pollenflug etc.).[delete] Ideal ist auch ein Heizungskeller oder eine Garage.
Jedoch wählte ich ein Selbst gebasteltes Zelt aus [/delete]
Wichtig ist:
- windstill
- HELL - !tageslichthell!
- staubfrei
- genügend Platz zum Bewegen und ATMEN
- mit Petrus ein Bier trinken und zum Nachtisch 20°C bestellen
Wenn man kein Pedant ist, kann man beruhigt im Freien lackieren, da hier für den Privatmann die besten Lichtverhältnisse sind.
Ansonsten Garagevorbereitung:
- 1Tag vorher muß alles saubergemacht wurden sein (durchkehren, abhängen, wegräumen)
- ca. 2 oder 3h Stunden vornweg geht man die Garage gießen...
- Für genügend passive Zu- und Abluft sorgen!
- Räume mit viel Sonnenlicht suchen - !Keller sind zu meiden!
Schritt 4:
Nun zum Lackieren Selbst:
Die
Vorarbeit ist das Wichtigste am Lackieren, deshalb müssen auch Lackierer (so weit ich weiß) im ersten Lehrjahr nur schleifen und spachteln
Das lackieren selber ist nicht schwer, wenn man weiß wie.
Ich merk grad hier gehts um Spraydose, naja ...!0. Dosen in gut 40°C warmen/ heißen Wasser einlegen für ca. ne halbe Stunde!1. Befolgt ihr alle Anweisungen auf der Dose, wegen Schütteln etc.
2. nicht zu nah ran gehen wie man es manchmal im TV sieht ( S.O.S. auf Prosieben oder ähnliches), lieber erst von weiter weg Sprühen
2. a) zunächst dünn drübergehen, dann systematisch immer mehr druffhalten - Abstand kann man nicht angeben, ist von Umgebungstemp. Feuchte etc. abhänigig - natürlich sind 5cm Abstand indiskutabel - Gefühl ist gefragt3. [delete]Nicht die ganze zeit drauf drücken, sondern auch zwischen durch loslassen sonst verstopfen die Düsen und ihr Verliert nur unnötig Gas aus der Dose [/delete]
4. In der Ruhe liegt die Kraft, lieber etwas länger Trocknen lassen als zu wenig.
Schritt 5:
Bei mir gings jetzt schon unter Punkt 4 um die Deckfarbe
Nun geht es an die Deckfarbe
Dabei ist wieder Mals darauf zu machten das die ersten schichten max.3 vom weiten aufgetragen werden und erst die Letzte Deckfarben Schicht aus etwa 10-15cm Entfernung auf getragen wird, danach folgt im Gleichen abstand der Klarlack.
( Und dazwischen immer schön Trocknen lassen!)
Ich mach jetzt hier mal den Klarlack unter diesen Punkt
- also Klarlack, für den Laien am Besten auf angetrockneten Decklack (ca. 1h-2h stehen lassen)
- zunächst wieder dünn rangehen, alles sanft besprühen
- Schicht für Schicht auftragen
- der Klarlack wird dann perfekt, wenn beim letzten Auftrag sich eine übers Bauteil komplett stehende glänzende Schicht einstellt
-> genau hier ist das Problem beim Spraydosenlack auf großer Fläche, dieser härtet oberflächlich schnell ab und es kommt zur Bildung von Bahnen durch Sprühnebel der nur noch oberflächlich antrocknet.mit Spraydose lackierbar:
- S50/ S51
alles andere ist nach meiner Meinung was fürn Kompressor