Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

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BANANvanDYK
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Re: Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

#11 Beitrag von BANANvanDYK » 29 Jan 2013, 22:43

Welcome.
The current odometer reading is more than 30,000 km on engine overhaul.
The last time I changed the crankshaft simmering from the ignition site.
The crankshaft axial play has increased (approximately 0.2 mm).
Bearing from the clutch of course, has a noticeable radial clearance.
Radial clearance bearings from the ignition side is almost invisible.
This "oil guide disk" was covered with carbon deposits, between him and the simmering was a small amount of oil.
Bearings are still quietly working (FAG bearings with polyamide cage are probably really good).

The engine still works well, but it has worn out bearing 6000. I have almost finished a new engine, but I wonder how long it will work with the current engine.

EDIT 23.08.2013:
33500 km after engine overhaul. Still rides.
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BANANvanDYK
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Re: Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

#12 Beitrag von BANANvanDYK » 14 Okt 2013, 18:51

Welcome.
Currently I'm testing a new solution - "oil guide disk" has been completely removed.
I noticed considerable wear NBR oil seal after driving 3500 km. I have read that the use of "oil guide disk" results in decreased lubrication of the sealing, so durability is reduced.
Removing the "oil guide disk" causes some complications. In the original alternators (breaker and electronics) shaft seal may fall. I have the alternator from Langfang Kokusan and machined stator base, which can prevent the falling out of the shaft seal. Also, there is no problem in alternators Vape / PVL.
This solution is used in the engine, which I do not use every day, so you have to wait for the results.
PS. My SR50 is still running. 37000 km mileage.

Edit 08.2017
46000km. Still rides.
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foerbi
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Re: Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

#13 Beitrag von foerbi » 25 Feb 2018, 13:09

Mahlzeit,

wie man ja lesen kann, wurde dieses Thema ja damals nicht wirklich angenommen.
Ich hab es damals auch nicht wirklich gerafft, was er genau wollte. Ich hatte die Sache aber über die Zeit immer mal wieder im Kopf ohne aber tiefgründiger drüber nachzudenken.
Nun hab ich nach langer Zeit mal wieder gewissenhaft einen M541 zusammensetzt und habe mir auch die Schmierung der Kurbelwellenlager etwas genauer angeschaut.
Ich habe schon immer drüber nachgedacht, dass es ja sicher besser wäre, die Kurbelwellenlager direkt im Öl laufen zu lassen, wie bei S50.
Nach meinem Wissen, haben die Kurbelwellenlager der s50 Motoren auch deutlich länger gehalten, was sicher aber auch verschiedene andere Einflüsse hatte. Umsetzbar ist das zwar, aber jeder, der schonmal beim M53 die Wellendichtringe tauschen wollte weiß, dass es nicht gerade praktisch ist.

Auch erfüllt ja die Schmierung der Zylindergarnitur durch das beigemischte Öl im Sprit ihren Zweck, wobei beispielsweise was das betrifft 4-Taktmotoren, die ja direkt und gleichmäßig mit bloßem Motorenöl geschmiert werden, deutlich langlebiger sind.

Das soll jetzt aber eigentlich garnicht unbedingt das Thema sein.
In erster Linie möchte ich genau das ansprechen, was der User über mir schon einmal angesprochen hat.
Auf der Kupplungsseite gibt es, was die Zugänglichkeit des Schmiermittels an das Kurbelwellenlager betrifft, keine Probleme. Von der Innenseite hat das Lager genügend Platz und an die Außenseite gelangt es über den ,,Ölkanal", also die Nut, und auch dort dahinter ist genügend Platz und Zugang ans Lager.

Auf der Limaseite ist der Aufbau ja genau der gleiche. Von Innen kein Problem, nach außen führt die Nut.
Allerdings ist durch die Montage des Ausgleichpakets(Distanzscheibe; ,,Ölleitscheibe" ; Sicherungsring) der Ölkanal völlig bedeckt und der Ölnebel hat keine Möglichkeit, vernüpftig an das Lager heranzukommen. Das mag zwar, wenn man sich das Lager im Stillstand oder bei langsamer Drehzahl vorstellt, funktionieren, aber bei den Drehzahlen, die hier gerade bei getunten Motoren teilweise aufgefahren werden, stelle ich mir vor, dass sich eine Art ,,Wand" aufstellt und das Öl nur noch von einer Seite die Möglichkeit bekommt, sich vor die Lagerkugeln zuwerfen.
Ich finde den Gedankengang von BANANvanDYK gut, nur die Umsetzung nicht.

Meines Wissens nach hat die Ölleitscheibe, die er weggelassen hat, die Funktion den Wellendichtring vom Druck(positiv und neg.) in der Kurbelkammer etwas abzuschirmen(da er durch seine Größe im Vergleich zur Kupplungsseite viel Angriffsfläche bietet und rausgedrückt/bzw. schneller undicht werden könnte)

Ich weiß, es wird nicht alle interessieren, da es so ja auch ausreichend funktioniert. Aber hat sich jemand von den interessierten schon mal damit auseinander gesetzt und eine einfache Lösung für das ,,Problem" gefunden?
Ich habe zwar schon etwas im Kopf, aber komme momentan nicht zum ausprobieren und es würde mir natürlich gutheißen, wenn noch jemand sich darüber Gedanken macht:)

Schönen Sonntag noch
Felix

EDIT:

Habe mir die ganze Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen.Wahrscheinlich ist seine Lösung wirklich die einfachste und auch nicht verkehrt.
Der WDR kann ja durch die montierte Vape-Grundplatte(bei originaler Zündung funktioniert es leider nicht so einfach) nicht herausgedrückt werden, da die Grundplatte dem WDR als Sicherung dient.
Das Einzige was natürlich ist, dass die Lippen des WDR ohne der Ölleitscheibe dem Druck stand halten müssen, was sie aber auf der Kupplungsseite genauso müssen. Zum Vorteil bekommt so wiederum der WDR etwas mehr Kühlung, was ja auch nicht verkehrt sein kann.
Zuletzt geändert von foerbi am 26 Feb 2018, 15:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

#14 Beitrag von Houseman303 » 26 Feb 2018, 11:07

Man muss eigentlich nur über den Tellerrand hinaus schauen und man findet verschiedene Lösungen.
KTM 300 exc Tpi hat eine Ölpumpe und führt das öl nach der Drosselklappe zu. Die Pumpe schmiert variabel bis 1:80 bei knapp 50Ps.

Rotax 600 Direkteinspritzer schmiert über Pumpe direkt die KW Lager und Auslasssteuerung über Schlauchanschluss. Variabel bis 1:100 bei 113Ps

Beides natürlich 2 Taktpower. :rockz:
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Re: Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

#15 Beitrag von miba » 02 Mär 2018, 21:10

foerbi hat geschrieben:
25 Feb 2018, 13:09


Meines Wissens nach hat die Ölleitscheibe, die er weggelassen hat, die Funktion den Wellendichtring vom Druck(positiv und neg.) in der Kurbelkammer etwas abzuschirmen
ETWAS? das ist so wie ein bisschen schwanger. die ölleitscheibe heißt ölleitscheibe weil sie das öl leiten soll. wenn sie "etwas" vom druck abschirmen soll hätte man sie druckabschirmscheibe genannt. und etwas gibts da nicht. entweder druck oder kein druck.

man muss da, wie so oft keine große wissenschaft draus machen. ob die scheibe nun drin ist oder nicht, es wird kaum einen unterschied machen. wichtiger ist, dass genug öl im tank ist und die düsen im vergaser die richtige größe haben.

man kann die scheibe getrost weg lassen. hab ich auch schon gemacht. eine bahnbrechende idee ist das aber ganz sicher nicht.
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Re: Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

#16 Beitrag von foerbi » 04 Mär 2018, 15:47

Ich hab mir dennoch mal was einfallen lassen, was ziemlich einfach ist und ich denke ganz gut funktioniert. Wenn ich mein Handy von der Reparatur zurück bekomme, mach ich mal ein Bild von der ganzen Sache.
Wenns einem gefällt kann er es ja nachbauen, wenns keinem zusagt halt nicht :D
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Re: Verbesserte Schmierung der Kurbelwellenlager

#17 Beitrag von DMT Racing » 04 Mär 2018, 17:40

Wozu genau wird hier eine Verbesserung benötigt? Sehe noch keinen Sinn hinter dem ganzen Theard.
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