Motor+Schwingenlagerung verbessern

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ca18det
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Re: Motor+Schwingenlagerung verbessern

#51 Beitrag von ca18det » 12 Feb 2018, 15:18

Hallo,
Zu sagen das PU buchsen einsetzen kriminell ist, da krauseln sich bei mir die fußnägel hoch. Es gibt mitlerweile für fast jeden pkw komplette fahrwerksbuchsen aus PU Und das sogar noch mit assermittigen stahlbuchsen, womit mann mit einem hackenschlüssel sturz/spurwerte einstellen kann. Und das ganze funktioniert tadellos auch bei autos über 1000 ps. Zu sagen das ein moped die PU buchsen verformt, da musste ich mal ebend kurz schmunzeln. Mfg
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Re: Motor+Schwingenlagerung verbessern

#52 Beitrag von schwalben-toby » 12 Feb 2018, 19:35

2t-Tuner hat geschrieben:
02 Feb 2018, 16:14
Simson-Freak hat geschrieben:
02 Feb 2018, 09:15
Wenn die stahl hülsen sich aber mit drehen reiben die ständig an der Sozius strebe und innen am Rahmen.

Durch dir Reibung wird auch Material abgeschliffen und man muss regelmäßig den schwingen bolzen nachziehen.

Das Ist nicht so nicht richtig und auch nicht so gewollt.


Die hülsen sollen sich verspannen und stehen bleiben.
So sehe ich das auch , die Hülse ist einfach dazu da das der verspannte Abstand eingehalten wird .

Wenn man auf pom/pu buchsen umbaut hat man zwar an der Stelle das Spiel/Verwindung raus genommen . Dadurch wird aber auch mehr Kraft auf den Rest des Rahmens ausgeübt . Sprich er kann an anderen Stellen (längsnäht, Rahmenfuß) reißen . Und das durchaus in kürzester Zeit ....
ich FRAGE ZUMZWEITEN MAL

IN ZEIT ODER KILOMETER GERECHNET ? DEINE AUSAGE ?
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Re: Motor+Schwingenlagerung verbessern

#53 Beitrag von 2t-Tuner » 12 Feb 2018, 20:00

Ruhig brauner ....

In Zeit oder km kann man das wohl nicht angeben ... Eher was für ein Motor , wie der Fahrer damit umgeht . Wo gefahren wird ect ... Es muss auch nicht unbedingt sein das was anderes nachgibt aber es kam schon oft genug vor .

Der Motor zieht an der Kette dadurch will alles schon mal immer nach oben/rechts ... Dann kommen die erhöhten Kurvengeschwindigkeiten bei getunten Motoren dazu die immer schön die schwinge verziehen wollen und irgendwann gibt dann mal was nach ...
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Re: Motor+Schwingenlagerung verbessern

#54 Beitrag von minimax0_8 » 17 Dez 2018, 00:49

Ich knüpfe hier mal wieder an. Es gibt ja mehrere Theorien zum Thema Hinterradschwinge.
simmi_freak hat geschrieben:
14 Dez 2018, 20:30
Sorry das ich es so schreibe… aber…

Die Kunststoffbuchsen gehören straff in die Schwinge und bündig an den Schwingenaugen! Die Stahlhülsen sind mit einer Übergangspassung in den Kunststoffbuchen und sind beidseitig ca. 1-1,5mm länger.
Damit verspannen sich die Stahlhülsen beim Anziehen auf dem Schwingenbolzen und die Schwinge mit ihren Kunststoffbuchsen kann sich darauf bewegen! Ist alles rappelfest wird die Dämpfung erschwert! Fertig!
Alles andere ist Müll und mit dem ori scheiß braucht keiner anzufangen wenn man bedenkt wie alt die gummibuchsen jetzt sind. Da wird sich früher auch mal was auf der Stahlbuchse gedreht haben.

Strengt man seine grauen Zellen mal an, versteht man das ganz simpel!
Die Mutter auf der Schwingachse wird mit 40Nm festgezogen. Daraus ergibt sich eine Vorspannung welche auf die Stahlhülsen wirkt was wiederum zu einer elastischen Verformung der Hülsen führt. Die Verformung wird wahrscheinlich so gering sein das sie mit normalen Mitteln nicht meßbar ist. Wenn nach dem festziehen der Achsmutter die Gleitreibung der Lager sich erhöht wird es daran liegen das die Bohrungen der Lagerbuchsen nicht zu 100% fluchten. Wenn die Bohrungen mit einer normalen Handahle aufgerieben werden, werden sie immer ein wenig schief stehen.
dhperformancegarage hat geschrieben:
16 Dez 2018, 01:58
minimax0_8 hat geschrieben:
16 Dez 2018, 01:37
Ist alles rappelfest wird die Dämpfung erschwert!
Was für eine Dämpfung meinst du damit, kannst du das noch näher beschreiben.
Na die Dämpfung der Stoßdämpfer! Gehen die Lager schwergängig und die Schwinge kann nicht frei Arbeiten, wirkt sich das auch auf das Gesamtkonzept der Stoßdämpfer aus!
Im Gegensatz zur hydraulischen Dämpfung an den Federbeinen ist die Reibung in den Federbeinen und in den Schwinglagern unerwünscht, auch wenn sie dämpfend wirkt. Ziel der Dämpfung ist es das Rad am Boden zu halten. Damit dies optimal funktioniert müssen die Losbrechkräfte möglichst gering sein.
Aufgabe der Lagerung ist es ein leichte Drehbarkeit der Schwinge um die Achse zu ermöglichen. Dabei sollte kein Spiel in radialer und axialer Richtung vorhanden sein.
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