Keos Reisemotor 115M

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Re: Keos Reisemotor 115M

#331 Beitrag von murph » 30 Sep 2019, 17:33

Warum nimmst du kein Pleul vom Ronge? Muss es ein gefrästes von RZT sein?
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Re: Keos Reisemotor 115M

#332 Beitrag von keokeo » 30 Sep 2019, 19:07

Es muss nichts spezielles sein. Aber ich hab die Erfahrung gemacht das wohl manche Pleul nicht passen wegen dem Lagerspiel ( oder der Fußbreite?). Vllt sind sie schon zu weit aufgerieben ab Werk o.ä. so ähnlich war das bei der Ursprünglichen Idee die Ronge 51mm Hub Welle zu nehmen.
Vielleicht kann mich ja jemand erleuchten diesbezüglich.

Mein Verdacht wäre ja das ich durch das größere Kurbelgehäusevolumen Drehmoment im unteren Drehzahlbereich (3000-5000) verschenke da die Saugwirkung an der Membran geringer wird. Dafür aber der Nachladungseffekt in größeren Drehzahlen (>6500...7000) größer wird da mehr Platz da ist.
Nur habe ich einen kaum saugenden Auspuff und nehme zur Zeit an das ich auf den Luftpumpeneffekt angewiesen bin. Dh der Kolben schießt hoch und saugt was er braucht..in geringen Drehzahlen. Dafür ist ein kleines Kgv (Kurbelgehäusevolumen) von Vorteil. Sicherlich gibt es da ein Optimum, aber ehe ich sowas teste frage ich euch vorher wie ihr zu meinem Denkanstoß steht :-)
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Re: Keos Reisemotor 115M

#333 Beitrag von HerrSchmidt » 01 Okt 2019, 06:56

Kolben einkürzen willst du nicht bzw. geht nicht?
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Re: Keos Reisemotor 115M

#334 Beitrag von ZxMadX » 01 Okt 2019, 11:05

Ich würde einfach ein S50 Pleuel nehmen mit versilberten Honda Lager und guten Anlaufscheiben, für oben darf es ein breites Nadellager sein.
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Re: Keos Reisemotor 115M

#335 Beitrag von DMT Racing » 01 Okt 2019, 12:03

ZxMadX hat geschrieben:Ich würde einfach ein S50 Pleuel nehmen mit versilberten Honda Lager und guten Anlaufscheiben, für oben darf es ein breites Nadellager sein.
Ganz genau.. Bild
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Re: Keos Reisemotor 115M

#336 Beitrag von keokeo » 01 Okt 2019, 13:10

HerrSchmidt hat geschrieben:
01 Okt 2019, 06:56
Kolben einkürzen willst du nicht bzw. geht nicht?
Will ich nicht, der hat so ne gute Führung in der Buchse :rockz:

Vom S50 Pleul bin ich nicht abgeneigt, aber um zur Frage zurück zu kommen, keiner würde ein 105er Pleul probieren?
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Re: Keos Reisemotor 115M

#337 Beitrag von keokeo » 13 Okt 2019, 18:45

Er hats geschafft. 19000km hat er jetzt gesehen, Mutti durfte den 86M fahren (weiß)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Keos Reisemotor 115M

#338 Beitrag von keokeo » 17 Okt 2019, 08:20

https://youtu.be/gK2Z8LCPk48

Noch ein bewegtes Bild der großen Tour.
Beide Mopeds mit Seitenkoffern unterwegs in den Dolomiten
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Re: Keos Reisemotor 115M

#339 Beitrag von Firma RZT » 17 Okt 2019, 11:51

murph hat geschrieben:
30 Sep 2019, 17:33
Warum nimmst du kein Pleul vom Ronge? Muss es ein gefrästes von RZT sein?
Hallo!

Das MUSS es bestimmt nicht sein, aber erfahrungsgemäß gibt es im Bereich ab 95mm nichts wirklich gut verwendbares ohne dass man einige Kompromisse in kauf nehmen muss. Aus genau diesem Grund haben wir unser 105er Pleuel ja gebaut, die Anforderungen welche gestellt werden von diesen großen Simsonmotoren (Hubzapfen, Kolbenbolzen, Gewicht!!!) sind einfach nicht vereinbar mit fertigen Pleueln die meist von 125ern stammen...
Lange Rede kurzer Sinn:
Eine 95er Version unserer gefrästen Pleuel ist gerade in Arbeit. :-)

MFg RZT
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Re: Keos Reisemotor 115M

#340 Beitrag von keokeo » 20 Jun 2020, 16:48

Ich will mal ein update geben.
September 2019 war die letzte große Urlaubsreise mit 4070km, 3 Wochen weg von daheim. Am Vorabend habe ich die Motorschrauben nachgezogen, waren eigentlich alle fest. Ich bemerkte Spiel in der Abtriebswelle was mir sorgen bereitete. Also beschloss ich nach der Tour den Motor zu regenerieren.
Anfang 2020 war es soweit, Kilometerstand 19370 und der Motor kam raus und wurde gespalten.
Vorher wackelte ich nochmal an der Abtriebswelle doch es war kein Spiel mehr fühlbar! Ich war mir ziemlich sicher das es da war..vielleicht lag es an der Temperatur,im September bei 20°gewackelt und im Januar bei -5°gewackelt... sei es drum,jetzt ist er draußen also mach ich es auch.

Der Kurbeltrieb und das Kurbelgehäuse haben die typischen schwarzen Ablagerungen wie ich sie schon vorher kannte von der 100er Serie die ich baute. Ich fahre das Addinol PolePosition 1:40...1:50

Die Kurbelwelle bekam RZT zurück zum Vermessen und regenerieren.
Messwerte:
Lagerspiel unteres Pleullager: 4.5/100mm
Rundlauf Primärseite: 1/100
Rundlauf Limaseite: 3/100
NACH 19370KM!

Zitat RZT: Besser wie manche Neuwelle
Es ist die Rennwelle 50S mit 95mm Pleul

Zurück kam die Welle mit 105er Pleul,dazu habe ich mir eine passende Distanz fräsen lassen welche 10mm stärker ist.

Das Getriebe war noch tadellos,es ist das Ronge 5 Gang mit langem 1. Und langem 5.
Wenns einmal offen ist tausche ich gleich die Losradwelle und den Ziehkeil, zudem baue ich den mittleren 1. Gang von Ronge ein mit dem 38 Zähne Losrad.
Mir fiel nur auf das die Festräder auf der Welle fühlbar Spiel hatten, nicht messbar aber fühlbar, auf der neuen Welle ging alles stramm drauf.

Das Lagerspiel der Kurbelwellenlager war die ganze Zeit konstant, ein Bild des Laufbildes im Anhang.

Da ich ein 6200er Lager fahre und kein 6000er wurde der Lagersitz damals vergrößert und 0.5mm tiefer gedreht, den restlichen 0.5mm hole ich über eine 2. Mitteldichtung.
Um eventuelle Abweichungen der Winkligkeit zu unterbinden ersetze ich die 2 dicken Mitteldichtungen durch 2 dünne Papierdichtungen und eine eigens ausgedremelte Aludichtung.

Zum Zylinder:
Er hat Leistung und macht keine Geräusche, deswegen wurde er nach einer Sichtprüfung ohne weiteres wieder verbaut, ebenso die Membran welche keinerlei Verschleiss Erscheinungen zeigt.

Wie ist der Stand heute?

Ich habe nun 23000km auf der Uhr mit dem Zylinder und bin im 2 Wöchigen Urlaub auf Sardinien mit meiner Hummel.
Leistung ist da, Fahrspass auch, er fährt und fährt.
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