110RS Kolbenfrage

Simson Tuning...

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DMT Racing
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Re: 110RS Kolbenfrage

#11 Beitrag von DMT Racing » 11 Aug 2018, 23:00

Anderen Kühlkörper verwenden.

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Re: 110RS Kolbenfrage

#12 Beitrag von M.R.K. Mopedgarage » 11 Aug 2018, 23:09

Geheimtipp: Hercules GT Zylinder

Ich würde auch den Weg, weg vom Simsonkühlkörper gehen.
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Re: 110RS Kolbenfrage

#13 Beitrag von Polle » 11 Aug 2018, 23:47

Mit knapp über 25PS und haltbar wären wir schon sehr zufrieden :)
Ich denke fast dass der ZT Zyli ne eingegossene Buchse hat, was natürlich suboptimal wäre, genau weiß ichs aber nicht.Muss mir den 110er mal genau anschauen, habe noch einen liegen.
Der GT Zylinder taugt rein optisch schon nicht für dieses Projekt.Setzt man da ne 55er oder 58er LB ein dann hat man keine Innenradien mehr und auch die Stehbolzenbohrungen sind bei diesem enger wie m5x1-Serie,oder?

Letztlich steht das Projekt so wie ursprünglich geplant weiterhin, nur mit 54er Kolben.Über Kolbenempfehlungen wäre ich sehr dankbar
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Re: 110RS Kolbenfrage

#14 Beitrag von keokeo » 11 Aug 2018, 23:51

M.R.K. Mopedgarage hat geschrieben:
11 Aug 2018, 21:31
Ich hätte gedacht, dass man eine dickere Buchse einschrumpft und neu beschichtet.
Die Stehbolzen würde ich sogar versetzen. Einfach um Baufreiheit zu haben.
Soll doch Richtung 30 PS gehen, oder. ;)
Ist ja dann wie bei mir so ein Breitrippenzylinder.
Würde 54er kolben nehmen und wieso nicht von grand motorsport?
Mit 60er gussbuchse oder eher alu...nicasil hast du 3mm wandung, so hab ichs auch. 62 wär mir wieder zu viel.
Dann kannste dir noch 50 oder 52mm hub überlegen mit 105er pleul und ner schönen distanz in kühlrippenform wie bei renäracer
So würd ichs machen. Gibt ein paar maßliche passende 54mm kolben in 1/100er schritten
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Re: 110RS Kolbenfrage

#15 Beitrag von M.R.K. Mopedgarage » 12 Aug 2018, 00:02

Der Herkules hat Stehbolzen 56x56.
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Re: 110RS Kolbenfrage

#16 Beitrag von Polle » 12 Aug 2018, 00:07

dickere Buchse, Stehbolzenbohrungen versetzen,Distanz in Kühlrippenform und solche Spielereien wären natürlich vorteilhaft, nur sprengt das den finanziellen Rahmen doch etwas.
Es soll bezahlbar bleiben aber ich werds mal mit einplanen.

Die Kolben von Grandsport sollen wohl sehr minderwertig und anfällig sein, was dran is, weiß ich nicht, hab ich gelesen.Ich selbst hatte mal nen RC Kolben der gehalten hat
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Re: 110RS Kolbenfrage

#17 Beitrag von RenaeRacer » 12 Aug 2018, 07:44

Du musst dir zu deinem Konzept nochmal ordentlich Gedanken machen. Da beißen sich meiner Meinung nach viele Gedanken.

1. Spitzenleistung und haltbar in der großen Bohrung
2. 25 PS werden thermisch mehr als kritisch im Simson KK- egal wie du das baust
3. Finanziell im Rahmen und beschichten

Meine Distanzplatte ist eine potentielle Fehlerquelle! Die sorgte im Rennbetrieb für Falschluft, weil es die Fußdichtung rausdrückte.
Ich bin mit meiner 49er Bohrung bei ~23PS. Ich würde behaupten, das hält nur durch das massive Aufschweißen überhaupt und stellt sozusagen die Grenze dar.
Alles andere würde sich immer verziehen und fest gehen.
Wäre schade um's Geld und die Arbeit.
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Re: 110RS Kolbenfrage

#18 Beitrag von M.R.K. Mopedgarage » 12 Aug 2018, 08:29

Mein 22PS 85er verzieht sich auch ohne Ende.
Deutlich mehr Konenzität des Kolbens hat es (einigermaßen) haltbar gemacht.

Aber Felix, fragt man 10 Leute, bekommt man 10 verschiene Meinungen.
Bau das so wie du es gut findest und es wird gut werden.
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Re: 110RS Kolbenfrage

#19 Beitrag von DMT Racing » 12 Aug 2018, 09:52

RenaeRacer hat geschrieben:Du musst dir zu deinem Konzept nochmal ordentlich Gedanken machen. Da beißen sich meiner Meinung nach viele Gedanken.

1. Spitzenleistung und haltbar in der großen Bohrung
2. 25 PS werden thermisch mehr als kritisch im Simson KK- egal wie du das baust
3. Finanziell im Rahmen und beschichten

Meine Distanzplatte ist eine potentielle Fehlerquelle! Die sorgte im Rennbetrieb für Falschluft, weil es die Fußdichtung rausdrückte.
Ich bin mit meiner 49er Bohrung bei ~23PS. Ich würde behaupten, das hält nur durch das massive Aufschweißen überhaupt und stellt sozusagen die Grenze dar.
Alles andere würde sich immer verziehen und fest gehen.
Wäre schade um's Geld und die Arbeit.
Dies passiert aber nur, wenn auf der Platte die Stehbolzen versetzt sind. Ich habe heraus gehört, dass die Stehbolzen original Abstand behalten sollen.
Aber auch hier wäre eine Distanz angesagt, da ich bei solch einem großen Kolben definitiv ein langes Pleul verwenden würde.
Ansonsten Schweiß dein ZT Zylinder auf, mach deine Kühlrippen dran und lass ihn zunächst mit originaler Beschichtung und Kolben mal ordentlich laufen. Danach ausdrehen bzw. Schleifen und neu beschichten. Dann sind die Chancen am größten, dass er hält. Das ganze tempern im Backofen ist nicht erfolgversprechend.

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Re: 110RS Kolbenfrage

#20 Beitrag von Polle » 12 Aug 2018, 10:34

RenaeRacer hat geschrieben:
12 Aug 2018, 07:44
Du musst dir zu deinem Konzept nochmal ordentlich Gedanken machen. Da beißen sich meiner Meinung nach viele Gedanken.

1. Spitzenleistung und haltbar in der großen Bohrung
2. 25 PS werden thermisch mehr als kritisch im Simson KK- egal wie du das baust
3. Finanziell im Rahmen und beschichten

Meine Distanzplatte ist eine potentielle Fehlerquelle! Die sorgte im Rennbetrieb für Falschluft, weil es die Fußdichtung rausdrückte.
Ich bin mit meiner 49er Bohrung bei ~23PS. Ich würde behaupten, das hält nur durch das massive Aufschweißen überhaupt und stellt sozusagen die Grenze dar.
Alles andere würde sich immer verziehen und fest gehen.
Wäre schade um's Geld und die Arbeit.
zu1.) muss ja getestet werden :)
zu2.) werden wir sehen
zu3.) bin der Meinung dass wenns halten soll,man auf keine eingezogene GG Buchse setzen sollte, eben weil hier die gleichmäßige Wärmeabgabe nicht so gegeben is wie bei der eingegossenen, beschichteten Alubuchse und da ist mir das 180€ wert.
M.R.K. Mopedgarage hat geschrieben:
12 Aug 2018, 08:29
Mein 22PS 85er verzieht sich auch ohne Ende.
Deutlich mehr Konenzität des Kolbens hat es (einigermaßen) haltbar gemacht.

Aber Felix, fragt man 10 Leute, bekommt man 10 verschiene Meinungen.
Bau das so wie du es gut findest und es wird gut werden.
Das Thema hatten wir ja erst und wahrscheinlich werd ich mich deswegen nochmal bei dir melden wenns soweit ist.
Es hat eben noch keiner von uns probiert und selbst wenn und es hat nicht gehalten, würde ich es trotzdem bauen :P
DMT Racing hat geschrieben:
12 Aug 2018, 09:52
Dies passiert aber nur, wenn auf der Platte die Stehbolzen versetzt sind. Ich habe heraus gehört, dass die Stehbolzen original Abstand behalten sollen.
Aber auch hier wäre eine Distanz angesagt, da ich bei solch einem großen Kolben definitiv ein langes Pleul verwenden würde.
Ansonsten Schweiß dein ZT Zylinder auf, mach deine Kühlrippen dran und lass ihn zunächst mit originaler Beschichtung und Kolben mal ordentlich laufen. Danach ausdrehen bzw. Schleifen und neu beschichten. Dann sind die Chancen am größten, dass er hält. Das ganze tempern im Backofen ist nicht erfolgversprechend.
Ich seh grad keinen wirklichen Grund, warum ich die Stehbolzen versetzen sollte, ausser vielleicht wegen nem klein wenig mehr Material an der Buchse und minimal mehr Fleisch an den Nebenauslässen.Das ganze lässt sich aber auch prima mit eingepressten Aluhülsen regeln, die man nach der Montage des Zylinders einfach Richtung geschmälerte Stehbolzen drückt.Man hat zwar nicht mehr Material an der Buchse (aber auch nicht weniger) und das ganze ist wesentlich einfacher gehalten,man hat ausreichend Durchlass und das ganze ist dicht wenn man die Aluhülsen lang genug lässt und natürlich ordentlich einpresst.

Da eh eine Welle angefertigt werden muss, wegen des stärkeren KoBo´s, wäre die Pleuelänge frei wählbar.Mal mit Ronge quatschen was der dazu sagt..

Tempern ginge nicht? Is natürlich unschön, da die Basis hierfür mit defekter Beschichtung kommt -_-

edit:
mal noch ne Frage am Rande...Bau mir für nächste Saison nen 110N Stage1 und lese immer wieder von defekter Beschichtungen, wahrscheinlich durch Stauchung der Beschichtung durch den Kopf.
Meine Idee war nen Viton-ORing in eine Nut auf der Dichtfläche vom ZT Kopf..Gibt es O-Ringe die solchen Belastungen standhalten oder wäre hier ein zwischengelegter, ausgeglühter Kupferring die bessere Lösung?
Hilfreich wären ein paar Maximalwerte von Leuten mit Temp-Sensor am Kopf, dann könnte ich mal schauen was die Hochleistungs-O-Ringe so abkönnen und ob sie sich eignen würden
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