Beiträge von Prof. Dr. willy-goergen

    Ich würde auch sagen, evtl. im Herzkasten.
    Hast du Zündschlossseitg noch Platz? Wird zwar sehr eng, aber eventuell kannst du die Buchse dort auch irgendwo mit nem Kabelbinder fixieren.

    Was willst du überhaupt mit dem USB-Anschluss machen? Ein Handy laden?

    Zitat von Elektromensch;2844154

    Genau, die Simson-Ingenieure waren mal wieder zu dumm und haben nicht gewußt, daß Gleitlager auch mit 1:50 laufen.:crazy:

    Lesen und verstehen. Du machst es dir sehr einfach, finde ich.

    Ich sage nur, es macht leistungsmäßig kaum Unterschiede, ob du einen Motor mit 1:50 oder 1:30 fährst. Normalerweise macht es auch kaum einen Unterschied bei ner Simme. Man macht es halt, damit der Motor in der Einfahrphase nicht so schnell klemmt oder oder frisst.

    Sollte es danach Probleme geben, würde ich die Ursache eher an anderer Stelle suchen.

    Ich persönlich glaube nicht, dass das ein Problem ist. Der Originalmotor ist da recht unempfindlich.

    Sehr wahrscheinlich liegt es an was anderem, aber nicht an zu viel Öl im Gemisch. Eigentlich mischt man nur so viel Öl bei, um Klemmer beim Einfahren zu vermeiden. Und selbst wenn du das so fährst. Einen Leistungsverlust hättest du dadurch wohl kaum.

    Bzw. sollte sich da kaum was verändern. Sonst ist was faul. Ist aber sicher nicht das Gemisch an sich...

    Die "Grundplatte" kriegst da sicher irgendwie unter. ;)
    Aber ob das dann so läuft, wie du das erwartest, würde ich jetzt mal bezweifeln. :D

    Was verstehst du unter "Grundplatte"? Welches Teil soll das sein? Eventuell hilft auch ein Bild.
    Zur Info: Allgemein verstehen wir hier im Forum unter der Grundplatte ein Teil, das auf der rechten Seite deines Motors direkt an der Kurbelwelle sitzt. Da sind unter anderem ein paar Spulen drauf. Um diese Spulen dreht sich ein weiteres Teil mit Magneten drin, das Polrad.

    Also... worum handelt es sich bei dir?

    Ich kann eine kleine Erfolgsmeldung von mir geben.

    Den zündungsseitigen Simmering hab ich getauscht. Das war's wohl gewesen. Seit dem Tausch tuckert der Motor mit nem schön niedrigem und stabilem Standgas im Leerlauf vor sich hin.
    Nachdem ich den Motor nach dem Tausch des Rings warm gefahren hatte, war das Standgas im Vergleich zum kalten Zustand immer noch viel zu niedrig. So niedrig, dass der Motor dann ohne Licht ausgegangen ist. Konnte das Standgas dann noch ne ganze Ecke hochdrehen. Ich denke mal, das ist ein deutliches Zeichen, dass da was war. Auf dem eingestellen Niveau blieb und bleibt das Standgas bis heute dann auch.

    Ich bilde mir auch ein, dass der Motor seitdem noch ein bisschen besser läuft und nicht mehr ganz so heiß wird. (subjektiv)
    Probiere das nur immer in etwa mit meinen Händen abzuschätzen. Das macht sich ja doch bemerkbar.

    Juhuuu! :thumbup:
    Das hätte ich nicht erwartet. Denn sehr viel gesehen hat man ja nicht...

    Hey, du Elektromensch!

    Meine Tipps hier sind immer noch gut gemeint. Bin auch nur ein Hobbyschrauber. Ich kann mich gut täuschen, du aber auch!!
    Das kannst du wohl leider nicht sehen.

    Ich versteh dich echt nicht.

    Ich bin von meiner Seite zu genüge auf dich zugekommen. Von mir aus... um es in Worten zu sagen, die du auch verstehst: *für Kinder zensiert*!

    So wirklich verstehe ich das jetzt nicht. Der Punkt, an dem sich das Rad beim Anziehen der Steckachse nicht mehr dreht, kommt hoffentlich nie.

    Zitat von Sperbär 50;2843738

    Falls Du die Steckachse ohne die Abstandshülse zwischen den beiden Lagern anziehst-dann kommt der Punkt wo sich das Rad nicht mehr dreht. Die Hülse muß zwischen den Lagern anliegen. Wenn man dann die Steckachse anzieht dreht sich das Rad noch.Kann man ausmessen. Innennabe Lager Innenseite dann gibt man meinetwegen ca. 0,5-1mm dazu (Länge der Hülse).

    Welchen Punkt meinst du? Wie soll ich das Maß vor dem Einbau der neuen Lager überhaupt wissen?
    Ich bin heute nicht mehr wirklich aufnahmefähig.... Ich seh mir das später nochmal an. ;)

    Sollte man die Abstandhülse auch erneuern?
    Ich wusste bis vor ein paar Tagen gar nicht, dass so ein Teil überhaupt da ist. Das kommt wohl irgendwie geflogen, sobald man ein Radlager draußen hat. Hab das bisher noch nicht gemacht... Die Radlager sind noch drin.

    An welchen Kriterien machst du fest, dass die Abstandhülse passend bzw. nicht passend ist?

    Zitat von Sperbär 50;2843731

    Ich packe die Lager vor dem Einbau immer in Trockeneis (Gefrierfach vom Kühlschrank geht auch). Lager nehme ich immer SLF C3.

    So mach ich das beim Motor auch. Lager ins Gefrierfach, Motorgehäuse in den Backofen. Wenn ich grad mal nicht irgendwas anderes falsch mache, geht das auch recht gut. Die Lager fallen dann fast von selbst in ihren Sitz.

    Bei den Radlagern wäre das auch ne Idee. Lager ins Gefrierfach und die Nabe z.B. mit einem Heißluftfön erhitzen. Eventuell könnte das gehen. :)

    Ist eigentlich keine große Sache, stimmt.
    Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen damit ist es für mich schon etwas heikel. Eigentlich kann man ja gar nicht viel verkehrt machen... ;p

    Zitat von Elektromensch;2843729

    @willy:
    Nee is schon klar, ich schlag die Lager ein und bin zu blöd für den Einbau. Wahrscheinlich halten meine regenerierten Motoren nur, weil sie keine Radlager haben.

    Wenn hier was eingeschlagen wird, dann nur was in Deinen Kopp!

    Keine Radlager im Motor? Das ist doch doof. Mensch, das kann ja nix werden.
    Jetzt lass uns mal bitte aufhören gegenseitig aufeinander einzuschlagen. Das muss ja echt nicht sein!

    Zitat von Parlow;2843716

    Man, kauf vernünftige Markenlager und eine neue Hülse dann hält's auch wieder.

    Ich denke auch, die Wahl der Lager könnte was ausmachen. Die SKF-Lager sollen an der Stelle nicht so toll sein. Mir wurde geraten ggf. zu SNH-(Rad)Lagern zu greifen. Hab grad auch das Problem, dass die DDR-Radlager an meinem Alltagsmöft am Verrecken sind.

    Außerdem, Elektromensch:
    Wenn du die Dinger nur mit dem Spezialwerkzeug "Hammer" einschlägst, kann das ja nichts werden. :P

    Mal ernsthaft, vielleicht hast du auch einen Fehler beim Einbau gemacht. Das steht mir auch noch bevor und ich hab ehrlich gesagt etwas Bammel davor. Erhitzen sollte man die Nabe auf jeden Fall. Ein geeignetes Rohr, evtl. ein altes Lager oder was ähnliches zum Einschlagen wäre auch nicht schlecht.

    Das Primärritzel kannst du nicht verkehrt herum drauf bauen. Das passt in beide Richtungen. Also lass das mit dem Ritzel drehen. Du solltest nach Möglichkeit auch vermeiden, den Primärantrieb zu demontieren, ohne dir vorher die Stellung der Zähne zueinander zu markieren. Baust du das Teil ab und montierst es danach irgendwie, kann es passieren, dass der Primärantrieb dann heult.

    Kontrollieren solltest du beide Muttern, ob die noch fest sind. Also die von dem kleinen Ritzel und die vom Kupplungskorb (das ist das große Zahnrad, in dem dein Kupplungspaket sitzt; eigentlich kaum zu übersehen). Um an die Mutter vom Kupplungskorb zu kommen, musst du vorher die Druckplatte runterbauen.

    Eigentlich solltest du für die Sache Spezialwerkzeug verwenden. Da gibt es einen Gegenhalter für den Primärantrieb, der dir die Arbeit deutlich erleichtert. Es soll aber auch Leute geben, die das irgendwie anders verkeilen. Ohne entsprechenden Gegenhalter würdest du dir sehr schwer tun, die Muttern richtig anzuziehen. Ohne entsprechendes Werkzeug ist auch die Verletzungsgefahr größer... Der Kupplungskorb ist teils sehr scharfkantig. Rutscht du ab, macht dir das vielleicht richtiges Aua.

    Hilfreich wäre vielleicht vorher noch zu wissen, welchen Motor du fährst. Den älteren M5x oder den neueren M5x1?

    Ist es eigentlich ein Fehler, wenn man bei den geschlossenen Radlagern trotzdem einen Ring mit einbaut?
    Wenn ja, müsste ich da mal was machen...

    Für den TE:
    For your rear wheel you will only need two oil seals. One oil seal covers the ball bearing on the left the other oil sealing covers the ball bearing on the right side of your wheel hub. It looks like that you only need the oil sealings if you have open ball bearings. The explosion drawing linked above shows the assembly with closed ball bearings.

    Das ist mir auch schon aufgefallen. Der war mal noch viel krummer drin gewesen. Vor zwei Wochen hab ich ihm einen kleinen Schlag gegeben, um das zumindest etwas zu korrigieren. Wer das vorher verbockt hat, weiß ich aber grade nicht. Hatte den Motor mal einer Werkstatt zum Überholen gegeben.
    Ich denke mal ich werde das Teil tauschen. Ist ja kein großer Aufwand. Danach ist hoffentlich Ruhe.

    Ich bräuchte einmal etwas Hilfe bei der Fehlereinschätzung.
    "Problem" ist mein 85er. Der hatte ja schon an diversen Stellen Falschluft gezogen, was ich auch erfolgreich ausgemerzt habe.

    So ganz habe ich das Problem aber noch nicht beseitigt, vermute ich. Die Sache ist die, dass im warmen Zustand das Standgas plötzlich viel zu hoch ist. Das Problem tritt allerdings wirklich erst nach einer längeren Fahrt auf (halbe Stunde oder länger). Bei Kurzstrecken fällt es gar nicht auf. Außen am Motor kann man jetzt nicht mehr erkennen, dass irgendwas undicht wäre. Da ist alles trocken.

    Ich vermute, dass der Simmerring zündungsseitig undicht ist. Eventuell könnt ihr mir mal helfen, den Fehler einzuschätzen, weil ich das Problem noch nie selbst hatte. Dazu ein paar Bilder.

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    Man sieht halt schon, dass es in dem Bereich etwas ölig ist. Ob das jetzt noch im Bereich des normalen liegt, weiß ich aber grade nicht. Die schwarze Schmiere am Polrad und an der Grundplatte machen mich da etwas skeptisch. Außerdem ist da ne kleine Öllache unterhalb eines der Gewinde zur Befestigung des Seitendeckels.

    Ich hatte vor zwei Wochen schon mal die Zündung unten. Leider weiß ich nicht mehr, was ich da alles sauber gemacht habe. Eventuell wäre da ein kleines Protokoll für die Zukunft eine Idee.

    Sauber gemacht hab ich jedenfalls irgendwas. Und ich denke die Stellen sind auch wieder mit schwarzer Schmiere bedeckt. Die Schrauben zur Motormitte hin sind alle bombenfest.