Beiträge von BigJake

    Klar gibt es das Zeug, hab ich ja auch nicht bestritten, aber kein Mensch befeuert damit sein Moped/Auto. Hab ja auch geschrieben:

    "Dabei wird eine Mischung aus n-Heptan und Isooktan als Vergleich herangezogen"

    Das mit der Klumpenbildung dürfte nicht so das Problem sein. Bei den hohen Teperaturen wird sich die Löslichkeit anders gestalten. Auch bin ich der Meinung das die Schmiersicherheit größer wird wenn der Treibstoff das Öl nicht von der Zylinderwand und den Lagern waschen kann. Vorrausgesetzt das durch den Alkohol das Öl nicht seine Schmiereigenschaften verliert. Also benetzen der zu schmierenden Teile, Schmierfilmstabilität, Scherfestigkeit usw.

    Bleibt immer noch die Möglichkeit dem Ethanol einen Teil Benzin mitzugeben, das sollte die Löslichkeit der Öle verbessern. Die Amis haben da sehr interessante Lösungen, ich hab im I-Net mal Zapfsäulen gesehen an denen verschiedene Mischungsverhältnisse Ethanol:Benzin angegeben waren. Bis zu 15% Ethanol im Benzin soll sogar ohne Änderungen am Motor laufen, aber nur 4T.

    Will ja nicht meckern, aber ein Konstrukteur sollte die Abstände abnehmen können. Ausserdem sollte er in der Lage sein die benötigten Wandstärken zu berechnen, nur um bei der Festigkeit auf der sicheren Seite zu bleiben. Ich denke das kann man auch erwarten wenn man so ein Teil kauft, schließlich freut sich niemand wenn er eine ordentliche Summe bezahlt nur um sich dann mit erhöhter Geschwindigkeit dem Asphalt zu nähern.

    Betriebserlaubnis interessiert mich auch nicht. Das Teil sollte leichter sein als original, bei hoher Festigkeit und gutem Aussehen. Wenn es nicht klappt bin ich auch nicht böse, ich habe das nötige Material und eine Fräsmaschine kann ich auch bedienen. Die nötigen Berechnungen macht ein befreundeter Techniker, alleine schon weil ich von Statik wenig Ahnung habe. Aber sowas könnte ich vermeiden wenn ich so ein Teil kaufen könnte. Da bliebe mir mehr von meiner Freizeit um andere Dinge zu bauen.

    Zitat von Maddin--S53-E

    PowerTower
    Oktan ist ein kohlenwasserstoff, das in benzin ist, soweit richtig, aber in oktan misst man außerdem die klopffestigkeit des treibstoffs (100 Oktan sind genauso klopffest wie Oktan, 90 Oktan sind nur 90% so klopffest)

    Nein, Oktan ist da nicht drin. Die Oktanzahl ist eine Eichzahl um die Klopffestigkeit eines Kraftsstoffs anzugeben. Dabei wird eine Mischung aus n-Heptan und Isooktan als Vergleich herangezogen. Also Klopffestigkeit von 100% Isooktan mit 0% n-Heptan = Oktanzahl 100.

    Es gibt aber auch Kraftstoffe mit Oktanzahlen über 100, wie sollte da mehr als 100% "Oktan" drin sein? Rennbenzin gibt es von 100 bis 140 Oktan, nur mal so zur Verdeutlichung. Es wäre auch etwas teuer wenn man mit Isooctan fahren wollte...

    Zitat von scrap

    UP schweißen is für die industrie nciht wegzudenken, natürlich macht man keinen auspuff damit, aber fast alle industriellen schweißnähte werden damit gemacht..

    Hab ja gesagt: von "exotischen" Verfahren mal abgesehen. Klar braucht man das, wie alle anderen Verfahren.

    Ich hatte auch ganz vergessen das ich öfters mal hartlöte, dafür braucht es natürlich auch das Autogenschweißgerät. Neurdings schreibt sogar die Autoindustrie bei bestimmten Fahrzeugen das MAG-löten vor. Ist klar besser von der Festigkeit, Verzug ist nicht so groß und Korrosionsbeständigkeit ist auch besser als geschweißt.

    Als ich ein Kind war hat der Kollege meines Vaters sogar unseren alten Opel Rekord 1900 Autogen geschweißt. Am Unterboden, über Kopf!

    Sind die nicht schon raus gekommen? Ich hab hier grad die Enduro.Zeitung vor mir liegen mit Vorstellung der aktuellen Modelle. Eine 300 EXC-E hätte ich aber auch gerne....

    Nun mal schön langsam, Autogenschweißen ist ein sehr gutes und gebräuchliches Schweißverfahren. Es hat seine Existensberechtigung wie jedes andere Schweißverfahren, mal so exotische Verfahren wie "unter-Pulver-Schweißen" ausgenommen. Wer ein guter Schweißer ist kann mit Autogen genauso gute Auspuffanlagen wie ein WIG-Schweißer bauen. Ausserdem ist WIG sehr anfällig für Schmutz und andere Verunreinigungen. Deswegen schweiße ich an ölig-versifften Auspuffanlagen auch lieber Autogen. Allerdings sehen meine Nähte mit WIG wesentlich besser aus, auch wenn mir noch ein wenig Übung fehlt.

    Halten wird eine Autogennaht eher besser als WIG. Das liegt einfach daran das ich bei WIG einen Wurzelschutz für die Naht benötige und daher entweder nicht durchschweißen kann, oder Formiergas von unten auf das Blech blasen muss. Autogen kann ich ohne Probleme ein Blech oder Rohr bis zur Nahtwurzel durchschweißen. Ausserdem ist es wesentlich billiger, sehr viel billiger autogen zu schweißen!

    Sorry, aber Werkzeugalu ist das einzige welches die nötige Festigkeit mitbringt. Wenn Du anderes Alu mit geringerer Zugfestigkeit verwenden willst gerne. Du musst die Teile dann halt dementsprechend dimensionieren, das sieht dann nicht mehr so gut aus und Gewichtsersparnis hält sich dann auch in Grenzen. Ich wäre gerne bereit ein wenig mehr zu bezahlen, aber dann aus vernünftigem Werkstoff, den übrigens auch professionelle Hersteller verwenden ;)

    Zitat von Anonymous

    A Servus Leuz ih bin a a bayer ;)

    Komme aus Region Coburg also Bin Franke Danke ;)

    cyrus Hmm Nürnberg sind ja "nur" ca. 110 km von Coburg vielleicht kann man sich ja ma in der Mitte z.B. Bamberg treffen in den Sommerferien oder so ^^ Was fährste denn Stino S50/51 Schwalbe????

    Bei uns fahren trotz das ich an der grenz zu thüringen wohn nur wenige simmis rum in Neustadt b. Coburg vielleicht mit meiner 5 bei 10k Einwohnern

    Hey, ich komm da auch her! Bei uns gibt es gleich vier Simsons in der Nachbarschaft, eine davon versäge ich regelmäßig morgens auf dem Weg zur Arbeit...

    Ich fahr übrigens S51.

    Zitat von Brei

    @ big jake:

    vom polo der turbo ist doppelt kugelgelagert, welche lager genau verwendet werden müsste man bei garett herausfinden/nachfragen...

    Aha! Wenigstens einer der sich angesprochen fühlt ;) Sollten sich die anderen Autotuningexperten mal ein Beispiel dran nehmen.

    Die Frage ist nun was bedeutet doppelt Kugelgelagert? Lager im Lager, oder Lager neben Lager. Lager im Lager würde Sinn machen, die Umlaufgeschwindigkeiten dürften sich halbieren? Wie sieht es aus mit der Ölversorgung, sicher findet die auch unter Druck statt um das Lager zu schmieren und zu kühlen? Oder läuft der Turbo mit einem Schmierstoffvorrat, ohne Frischöl?

    Soviel ich weiß liegt der Öldruck bei etwa 3bar, keine Ahnung ob es da Abweichungen gibt. Es langt auf jeden Fall die relativ leichten Rotoren eines Turbos zu lagern. Leider kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen ob es sich um eine hydrostatische Lagerung handelt, die Vermutung liegt aber nah. Ganz einfach wegen des anliegenden Öldrucks, kann aber auch sein das der Öldurchfluss nur zur Schmierung und Kühlung da ist. Genau könnte ich das nur sagen wenn ich so ein Gerät mal zerlegen könnte. Es wäre aber trotzdem sinnlos da einfach Öl reinlaufen zu lassen, ohne Druck wird es sich nicht durch die winzigen Spalten drücken lassen. Es muss, meiner Ansicht nach, irgendwo einen Vor- und Nachlauf geben. Also einen Eingang und einen Ausgang für das Öl.

    Mal als Frage an die Jungs mit den 700PS-Polos und 390PS-Corsas und was-weiß-ich für frisierten Autos: Wie ist der Turbo denn nun gelagert?

    Das ist eine hydrostatische Lagerung, keine hydrodynamische, daher bringt Öl nix wenn es nicht unter Druck in den Schmierspalt gepresst wird. Der Ölfilm soll sozusagen bewegliche Teile des Lagers ersetzen und die Welle tragen.

    Kugellagerumbau ist eine gute Idee, die normalen Lager halten aber den Temperaturen nicht stand. Da wäre auch noch der Preis. Ich habe für ein kleines Lager bis 40000upm (mit Ölversorgung bis 60000upm) schon fast 40,-€ bezahlt. Es gibt auch noch Keramiklager, den Preis für die Dinger will ich aber lieber nicht wissen.

    Zitat von psycho_fe

    ... äh ging's hier nicht eigentlich um einen Turbo am Simson?

    800 PS... okay, aber wie soll der ganze Kram unter die Motorhaube passen? Ladeluftkühler, Motor, Peripherie? Für die Leistung braucht man etwas über 3 Liter Hubraum und was weiß ich wieviel Ladedruck. SKEPSIS...

    ... ich warte schon auf denjenigen, der meint, ich hätte keine Ahnung :mrgreen: und irgendwie ist es auch schön, dass die ganzen Tuner ihre Karren so bauen, dass auf dem Prüfstand (?) immer runde Werte rauskommen :mrgreen:

    MfG Psy

    Ich schätze Du hast Recht wenn Du skeptisch bist. Ausserdem, was bringt die Leistung wenn das Drehmoment fehlt und das restliche noch nicht mal auf die Straße gebracht werden kann.

    Ich würde mich freuen wenn mir mal jemand einen schönen aufgeladenen Zweitakter zeigt, keinen Schiffsdiesel, sowas wie ein Schneemobil oder den RZ350-Dragster, entschuldigung, Dragbike. Dummerweise ist die Seite nicht mehr zu finden, ich bekomm immer einen Fehler wenn ich sie mir anschauen will, schon seit Tagen.

    http://%22http//www.godsspeed.ca/%22

    Hat eigentlich jemand Ahnung wo ich in good old Germany ein Schneemobil her bekomme? Oder zumindest so einen Motor?

    Ich suche auch ein kleines Rootsgebläse, von einer Vakuumpumpe oder so ähnlich, kann mir da evtl. einer helfen?

    Ok, das nächste mal schreibe ich Dragbike, dann ist es wohl politisch korrekt.

    Dragster (Autos, viertakt!) gibt es wohl auch mit Turbo, aber das ist Klassenabhängig. Das fängt an bei nur ohne Aufladung und Methanol als Sprit, bis kompressorgeladen mit 90% Nitromethan als Sprit. Lachgaseinspritzung haben denke ich alle. Die Amis setzen aber hauptsächlich Rootsgebläse ein, das gibt mehr Drehmoment bei niedriger Drehzahl.

    Ich persönlich habe schon eine Celica und einen BMW mit Turbo gesehen, deren Zweck war einzig und alleine Dragraces zu fahren. Die Leistung lag da knapp über 1000 PS, da geht was...

    Autos mit Reso gibt es aber auch, hab schon Trabbis und Wartburgs gesehen, aber auch einen alten Saab. Vom DKW hab ich leider nur gehört.

    Zitat von Biasto

    Da musst du schreiben, dass du (Dragster)Zweiräder mit Zweitaktern meinst.

    Hast Du schon mal einen Viertakter mit Turbo im Endrohr gesehen, oder mit Reso? Ausserdem ist hier das Topic "Turbo am Zweitakter", was interessiert dann ein Turbo am "Falschtakter"? Nicht böse sein, aber da liegt, glaube ich, ein Mißverständnis vor.

    Zitat von Biasto


    Bei dem dragstern gibt’s nur nen krümmer mit diffusor zum leersaugen :twisted:

    Genau und die haben dann mehr Leistung als die mit abgestimmtem Reso. Du solltest mal zwischen 2 und 4Takt unterscheiden, dann merkst Du das Du auf dem Holzweg bist ;)

    Ich schau mal, evtl. find ich noch einen Link, dann kannst Du Dir mal ein Video vom Race anschauen.

    Edit sagt, da ist der Link:

    http://%22http//www.dragbikevideos.com/stream_5.html%22

    [Blockierte Grafik: http://www.directupload.net/images/070728/temp/Pg3imnWn.jpg]

    Klar bringt die Aufladung per Reso noch was, nicht umsonst setzen die Dragsterfahrenden Amis den Turbo ins Endrohr. Ich denke der Resonanzauspuff hilft die Altgase zu "steuern". So dürfte weniger Frischgas unverbrannt in den Auspuff gelangen, wenn doch, wenigstens teilweise wieder zurück geschoben werden.

    So hohe Drehzahlen am Verdichterrad des Turbo sind aber garnicht nötig. Ich habe bereits mehrfach mechanisch angetriebene Lader gesehen die mit lediglich 70000upm arbeiten. Die Dinger wurden über einen Zahnriemen angetrieben und per Getriebe übersetzt. Der Sound ist natürlich überragend, da kommt zum heulen des Turbos noch das heulen der Getrieberäder hinzu. Ob da allerdings ein Freilauf Verwendung fand weiß ich nicht? Ich denke auch das war ein Kompressorkit für den MR2, bin mir da aber grad nicht sicher.

    Wenn der Verdichterteil des verwendeten Turbos nicht zu klein ausgelegt ist, sollte es auch mit reduzierter Drehzahl gehen. Mit dem benötigten niedrigen Ladedruck kann man die Drehzahl nochmal reduzieren, der Durchsatz ist da eher wichtig. Ich würde mit dreifacher Kurbelwellendrehzahl anfangen und mich dann per Übersetzungsänderung rantasten was so geht. Dabei aber immer den Ladedruck im Auge behalten und eine vorher festgelegte Grenze nicht überschreiten, oder solange probieren bis der Motor schmilzt und dann wieder einen Schritt zurück gehen.