Beiträge von flymo

    Ganz einfach, der Grund ist die Einlassresonanz.

    Vom Prinzip her muss die halbe Einlassresonanz verstärkt und die volle Einlassresonanz muss gedämpft werden. Nur so kann ein annähernd homogenes Gemisch, über das gesamte Drehzahlband, gebildet werden.

    Hält man den Grundsatz nicht ein, überfettet das Gemisch in niedrigen und hohen Drehzahlen und es magert in der mittleren Drehzahl ab.

    Beeinflusst wird das Ganze mit dem Kammervolumen und der Durchtrittsfläche zwischen beiden Kammern.

    Du wirst es wissen :D

    Fakt ist das der steg beim fahren feuerheiss wird und das Öl zusätzlich kühlen soll.

    Sieht man auch noch oft bei andern zylindern die Schmierbohrungen im Kolben haben das dort mehr Öl vorbei kommt.

    Na hoffentlich weiß das Öl auch, dass es dort kühlen soll.

    Wenn man bedenkt, dass angenommen bei 7kW mechanischer Motorleistung, nur 0,026ml/s Öl dem gesamten Motor (bei 1:40) zugeführt werden, der Motor dabei 25kW thermische Leistung abführen muss und Öl eine sehr geringe spezifische Wärmekapazität aufweist, welche etwa nur ein Viertel von Wasser beträgt.

    Da fällt es einem sehr schwer zu glauben, das Öl hier eine kühlende Funktion hat.

    Wenn man es mal ausrechnet, hat das zugeführte Öl bei der o.g. Menge, eine Kühlleistung von ca. 0,014kW (14W), wenn man eine Temperaturdifferenz von ca. 400K zu Grunde legt. Die Kühlleistung, welche dann auf den Steg entfallen soll, kann sich nur im Promille Bereich bewegen, also quasi Null.

    Wenn das kein Angrbot ist ...würde ich annehmen .

    Bleibt die Frage , warum hat er dort eventuell geklemmt?

    Die großzügigen Ölfangtaschen in der Laufbuchse sollten dies eigentlich verhindern . Aber ohne Hintergrundwissen über die Vergaserabsstimmunng oder das gefahrere Mischungsverhältnis bleiben nur Vermutungen .

    Die Taschen sind wohl eher die Ursache für eine erhöhte Klemmneigung.

    Übergang so scharf wie nur möglich, jedoch so rund wie nötig (Klopfnester).

    Übergangswinkel neutral oder leicht positiv wählen, Abhängigkeit besteht hier zwischen der Fläche, dem Restspalt und der sich ergebenden effektiven Quetschgeschwindigkeit. Bei negativen Winkel steigt die Geschwindigkeit extrem an und wird daher nur bei Niedrigdrehzahlkonzepten angewendet.

    Mach dich einfach mal drei vier Messungen aus 60km/h und poste den Bremsweg. Da muss auch keiner von ner Scheibe auf ne Trommel zurückrüsten und man könnte sich einfach an der Serie orientieren, denn die Werte sind amtlich ermittelt.

    Hier spielen augenscheinlich schon mal zwei Komponenten rein, die den eigentlichen Anschein verfälschen. Das ist zum einen, die Sitzposition fast auf dem Tank und zum anderen die extrem schwere Sitzbank, weit über dem Fahrzeugschwerpunkt.

    Beide Komponenten fördern die Kippneigung des Fahrzeugs bei einer Verzögerung.

    Aus diesem Grund kann man hier noch keine Verbesserung der Gesamtverzögerung ableiten. Ob sich bei der Modifikation des Nockens eine bessere Verzögerung erreichen lässt, kann man nur durch eine Messung belastbar belegen.

    Entweder man misst die Verzögerung direkt mit einem Beschleunigungssensor oder man ermittelt es rechnerisch über den effektiven Bremsweg.

    Man wählt eine gefällelose Strecke und aus einer präzise gemessenen Geschwindigkeit von 60km/h (Fahrradcomputer) auf null abbremsen und den Bremsweg genau messen (cm). Den Versuch dreimal wiederholen (ECE-Regelung 15-mal, bei einer Zykluszeit von 45 Sekunden) und aus dem Mittelwert kann die mittlere Vollverzögerung rechnerisch recht zuverlässig ermittelt werden. Die Bremse wird mit jedem Zyklus heißer und damit auch schwächer, wer es genau wissen will muss also die 15 Zyklen durchführen.