Beiträge von SaMoTech

    Richtig, aktuell gibt es die Basic/Rohzylinder Version sowie die Sportversion, welche zur alltäglichen Verwendung für die Nutzung mit 21er BVF und AOA Anlagen konzipiert sind.
    Abgerundet werden soll das Programm noch mit einer Ausführung welche kompromisslos zur Nutzung mit Resonanzauspuffanlagen und entsprechender Spitzenleistung gestaltet ist sowie jeweils einer Membranversion, das erscheint dann step by step demnächst im Shop.

    Sich an den Hersteller wenden ist immer eine gute Idee.
    Die Feinabstimmung der Spotversionen und deren Erprobung war genau das was unsere Kräfte in den letzten Wochen gebunden hat.
    Würde diese Kurve des 94er Sport etwa dem entsprechen was du dir vorstellst Josef?


    Natürlich ist der 94er Roh nachträglich so abänderbar. Wenn das für dich interessant ist kannst du dich gern per PN melden, da finden wir sicher eine Lösung die alle zufrieden stellt.

    Moin Leute!
    Nachdem unser erstes offenes Prüfstandsevent so guten Anklang gefunden hat, wollten wir uns nochmal ganz offiziell bei euch für den super Verlauf und die rege Teilnahme bedanken!
    Dennoch gingen in den Folgetagen eine Vielzahl von Stimmen bei uns ein die bedauerten dass der Zeitpunkt zum Freitag Nachmittag für sie leider nicht warnehmbar war, und die nach einer erneuten Möglichkeit, ideal am Wochenende fragten.

    Euer Wunsch sei uns Befehl!

    Natürlich setzt auch unser Terminkalender uns gewisse Grenzen, so hat sich Samstag der 5.11.2022 als beste Möglichkeit in der näheren Zukunft herauskristallisiert.
    Das Kind bekommt mit "Tag der Wahrheit" einen Namen, denn darum geht`s ja letztendlich:
    Schwarz auf Weiß zu erfahren was der Eigenbau Zylinder oder die selbst ausgewählten Komponenten nun wirklich für eine Leistung/Drehmoment/Kurvenform erzeugen, oder ob der für teures Geld gekaufte Komplettmotor hält was er verspricht? Ansätze für die Wintermonate entstehen daraus fast zwangsläufig...

    Es werden 3 Messungen der Hinterrad- und Motorleistung in den thermischen Zuständen kalt/warm/heiß gefahren (für 10€), wodurch sich schon erste Rückschlüsse auf die Abstimmung ziehen lassen.
    Da die tatsächliche Teilnehmerzahl im Voraus nicht absehbar ist, gestaltet zeitiges Erscheinen alles entspannter, wenn 15 Minuten vor Schluss nochmal 20 Mopeds erscheinen entstünde ein vermeidbarar Konflikt.

    Wer mit PKW/Anhänger anreist, bitte auf dem Besucherparkplatz gleich links nach dem Eingangstor parken, und mit dem Moped zur Prüfstandshalle (ihr seht von dort aus schon wo) kommen. Alternativ gibt es auch Möglichkeit beim direkt gegenüber gelegenem Penny Markt oder auf dem Freitaler Neumarkt zu parken.

    Auch unser Tesmoped mit dem SM83G Rohzylinder kann vor Ort wieder Probegefahren werden (Voraussetzung passende Schutzkleidung).

    Wann? Samsatg 5.11.2022 Beginn 12Uhr, voraussichtliches Ende ca 17:30
    Wo? Dresdner Straße 172B 01705 Freital !
    Wir freuen uns auf rege Teilnahme und Benzingespräche mit euch!

    Hallo,
    ja das wirkt auf den ersten Blick etwas unverständlich, zumal du richtig gerechnet hast. Liegt aber daran, weil man geneigt ist anzunehmen das im oberen Totpunkt, also Kolben in höchster Position die Unterkante vom Auslasskanal öffnen würde, das ist aber nicht der Fall. Sogar sehr deutlich nicht, da die Unterkante vom Auslasskanal einige mm höher sitzt als die Unterkante der Spülkanäle, welche bündig mit UT sind. Die kleinen Flächenanteile erscheinen für einen kurzen Moment seitlich an den Überströmertaschen des Kolbens:


    Das ganze ist jedoch ohne negativen Einfluss.

    Ich möchte an der Stelle alle beteiligten bitten sich ihrer guten Kinderstube zu erinnern, die Emotionen etwas herunterzufahren und zu einer sachlichen Ebene zurückzukehren.
    Alles darf hinterfragt und diskutiert werden, jedoch sollten Mutmaßungen und Augenmaßermittlungen auf Basis von Fotos nicht als Fakten dargestellt werden. Wird eine begründete Frage sachlich und ohne unterschwellige Aggression oder Bauernfängerrethorik gestellt sind wir gern bereit diese nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.

    Wie miba richtig festgestellt hat war der einzige Punkt welchen josefgerke als für ihn unbefriedigend erwähnte eine Rasselneigung in der Kaltlaufphase, welche jedoch auch bis zuletzt im Warmlauf verschwunden war, richtig? Nur das und sicherlich eine gewisse Neugier veranlasste ihn dazu mal ins innere zu schauen. Axial- und Zahnflankenspiel des Primärtriebes wurden geprüft, wobei sich beides im Ramen befindet.
    Grundsätzlich ist sind empirisch wahrgenommene Größen schwer zu diskutieren. Was wird als rasseln wahrgenommen, was sind normale mechanische Laufgeräusche, was ist viel, was ist wenig, was ist laut, was ist leise? Und überhaupt solange es mit erreichen der Warmlaufphase verschwindet, kann es denn dann überhaupt "viel" sein?

    Bereits aufgrund der ersten Bilder lag von meiner Seite er das ansaugen ungefilterter Luft nahe, und als Josef diesem Hinweis nachging hat er tatsächlich Stellen zwischen Luftfilterblech und Kasten entdeckt welche er nachträglich noch abdichten wollte. Fakt ist aber bisher konnte dort ungefilterte Luft eindringen, das bedarf keines Endurorennens um Schaden anzurichten. Gerade in den vergangenen Wochen mit Ernteaktivitäten ziehen gern größere Staubwolken die Straßen an Feldern entlang, paarmal so eine Wolke mitgenommen mit unzureichender Filterung reicht schon zu und Kolben und Laufbahn sehen ähnlich aus wie gezeigt.
    Das Einbauspiel könnte tatsächlich 1-2/100 enger gewählt werden, wie jeder jedoch auf den Bildern sehen kann gibt es kein Abdichtungsproblem/Blowby unterhalb des Ringes.
    Man sollte im Hinterkopf behalten das es sich um einen Zylinder mit 49mm Bohrung und GG Buchse handelt, der eine Anforderung zu mehr Laufspiel im Vergleich zu "Nicasilern" mit sich bringt. Wobei dort komischerweise niemand aufschreit wenn Großserienweise Zylinder mit 42er Bohrung mit 7/100+ Einbauspiel ausgeliefert werden, also bitte nicht mit zweierlei Maß messen.

    Zur Kanalgestaltung. Weder Tamas noch ich möchten zu jedem kleinsten Detail der Gestaltung Rechenschaft ablegen noch begründen warum. Grund dafür ist das weder er noch ich der Konstrukteur des Zylinders sind, das wäre also anmaßend und hätte das Potential zur Falschaussage, auch wir möchten uns nicht mit fremden Federn schmücken.
    Dennoch gibt es natürlich Gründe warum alles so gestaltet ist wie es ist, es wurde gemeinschaftlich diskutiert und die Lösungen gewählt welche uns in Summe am sinnvollsten erschienen.

    Grundsätzlich zum Thema 2/4 Kanalspülung sollte man unter zwei Gesichtspunkten betrachten: Effizienz und Haltbarkeit. Wird es richtig umgesetzt, ist eine 4 Kanalspülung deutlich effizienter als eine 2 Kanalspülung. Genau hier liegt der Hund begraben, "wird es richtig umgesetzt". Im Simson Zylinder mit 49mm Bohrung und 50/50 Stehbolzenstichmaß ist schlicht kein Platz eine 4 Kanalspülung richtig zu gestalten. Natürlich kann man 4 Überströmer umsetzen, die einzige Gemeinsamkeit mit einer guten 4 Kanalspülung ist dann jedoch die Anzahl der Spülöffnungen in der Laufbuchse. Von der Effizienz einer guten 4 Kanalspülung weit entfernt und letztlich sogar einer sauber geführten 2 Kanalspülung unterlegen.
    Da wir keine schlechten Kompromisse eingehen wollen, entschieden wir uns lieber für eine saubere 2 Kanalspülung, anstatt etwas in einen Simsonzylinder hinein zu vergewaltigen was dort keinen Platz hat.
    Auch gibt es Details an die sicher die wenigsten auf Anhieb denken, mehrere einzeln geführte Kanäle haben auch mehr Mantelfläche an der sich das Frischgas aufheizt.

    Zum Thema Haltbarkeit. Wie richtig erwähnt hat der Überströmer an seiner breitesten Stelle 29mm. Das sind 59% der Bohrung, bei einem Kanalfenster welches 10mm Höhe hat.
    Wer genau hinschaut erkennt das der Kreisbogen nahezu einen Halbkreis formt, der Radius beträgt 4,5mm. Der Überströmer verfügt also über den Hubweg von einem ganzen mm (in Zahlen:1) über seine volle breite, die obere und untere Steuerkante ist in Abhängigkeit vom Entgraten 20-21mm lang (ca 42% der Bohrung).

    Da der Vergleich zur Auslassoberkante gebracht wurde: Gängige Einzelauslässe haben eine Breite von 72% der Bohrung, Hauptauslässe von 3 Port Systemen ca 68%. Die bei diesen angesprochene "großzügige" Verrundung welche den Ring zurückdrückt wird klassisch mit Eckradien ausgeführt welche ca 8% der Bohrung entsprechen. Bei 49er Bohrung wäre das R3,92, runden wir großzügig auf 4mm. Ein 72% Monoauslas hätte also 35,3mm Breite, 2mal großzügig 4mm abgezogen verblieben 27,3mm (55,7%), beim 68% Monoauslass ergeben sich 25,3mm(51,6%).
    Auch der durchschnittliche Christian Rieck Leser hat schonmal von der mittleren Kolbengeschwindigkeit gehört. Die heißt so weil sie nur ein Vergleichswert ist, und die Kolbengeschwindigkeit sich im Zuge eine Kurbelwellenumdrehung deutlich ändert. Im Bereich um den unteren Totpunkt ist sie am niedrigsten, im Bereich Auslass schließt ist sie nahe am Maximum. Auch wurde der Zylinder ganz bewusst für die Verwendung eines eigentlich "zu kurzen" Pleuels konstruiert, das senkt nämlich die Kolbengeschwindigkeit im unteren Totpunkt nochmals, und erhöht so den spezifischen Winkelquerschnitt der symmetrisch um den unteren Totpunkt geöffneten Kanäle.
    Darf jeder selbst entscheiden ob der Kolbenring sich jetzt mehr ärgert unsere 42% der Bohrung mit größeren Radien und niedriger Geschwindigkeit zu überlaufen, oder ob nicht die 51-55% mit kleineren Zuführungsradien und höchster Geschwindigkeit im Zyklus doch kritischer sind.

    Thema Auslasskanal. Ein in den Kanal kippen wie angesprochen ist nicht zu befürchten, dort ist ein massiver Mittelsteg vorhanden welcher die finale Tragödie zu verhindern weiß. Das Aluminium hinter diesem breiten Steg ist so massig und weit in den Kanal hineinragend ausgeführt wie bei keinem anderen Zylinder am Markt. Eine thermische Instabilität besteht dort nicht, selbst ohne Schmierbohrungen, mit absichtlich deutlich zu mager abgestimmtem Vergaser, heißer Zündung etc ist es uns in der Erprobungsphase nicht gelungen ein klemmen zu erzwingen, ob bei kilometerlangen Vollgasorgien im hochsommerlichen Ungarn mit 35°+, noch nach kilometerlangen vmax Anschlag (deutlich 100+km/h) fahren einfach von jetzt auf gleich radikal den Motor mit Motorbremse und geschlossenem Gasschieber im Schiebebetrieb bergab bremsen zu lassen.
    Der einzig auf Stimmungsmache gegenüber unserem Unternehmen abzielende Aussage eines staynatty unter 3. Account wir würden ungetestete Produkte auf den Markt werfen muss ich an dieser Stelle deutlich widersprechen.

    Richtig ist, das beim 94er für einen kurzen Moment im oberen Totpunkt 2 kleine Flächenanteile der Auslassfenster geöffnet sind. Wer befürchtet das in diesem Moment Frischgas in den Auslasskanal verlorengehen könnte, der sollte nochmal ganz in Ruhe darüber nachdenken. Könnte/Müsste/Sollte und andere Formen der Mutmaßungen sind wenig hilfreich, sprechen und Auswirkungen als Fakt erwähnen sollten bitte nur diejenigen welche dieses Szenario selbst Schritt für Schritt auf dem Prüfstand untersucht haben.

    An diesem Punkt möchte ich die "Stellungnahme" beenden und zu einem Faktenbasiertem Austausch ermutigen. Denn auf Pistole auf die Brust und "los sag was zu Vorwurf XY" von Personen welche den Zylinder noch nie in der Hand hatten, auf dem Prüfstand oder der Straße gefahren sind, aber durch "Internetanalyse" schlechtreden wollen habe auch ich wenig Lust und weiß in meinem Feierabend/Wochenende schönere Dinge denen man sich zuwenden kann. Zu eindeutig waren die Rückmeldungen der sicherlich 60+ Interessierten welche spontan die Möglichkeit genutzt haben unser Testfahrzeug bei verschiedenen Veranstaltungen Probezufahren.

    Unser Ziel war es der Simsoncommunity einen sehr vielseitig einsetzbaren Zylinder mit großem Leistungspotential zur Verfügung zu stellen, es steckt viel Arbeit, Mühe, Gehirnschmalz und eine lange Testphase drin und wer unvoreingenommen rangeht und sich mit Rückfragen an uns wendet wird sicher viel Spaß und lange Freude daran haben, wie wir auch wenn wir mit Leidenschaft an die Entwicklung neuer Produkte gehen die den Markt nur bereichern können.

    Als kleines Beispiel 2 Bilder unseres Kolbens nach dem 24h Endurorennen in Varholz, bei wirklich staubiger/dreckiger Umgebung, aber möglichst gut abgedichtetem Luftfilter:


    Ich möchte nur darauf hinaus das selbst unter ungünstigen Außenbedingungen nicht zwangsläufig Verunreinigungen in die Ansaugluft gelangen müssen, ist dein Filterblech zum Luftfilterkasten hin eingeklebt? Wenn das manchmal nicht ganz gerade/leicht verbogen ist stehen auch bei allen Schrauben angezogen kleine Spalte offen durch die ungefilterte Luft angesaugt wird.

    Hallo Josef,
    wie callecalle richtig erwähnt hat hängt die Kontur im inneren vom Kolbenhersteller ab, parallel und überfräst ist eine Option, aber nicht die einzige, Italkit verwendet eben diese schräge Ausführung wie auch manch andere Hersteller. Das auf parallel zu überfräsen wäre zwar möglich, würde dann aber viel breitere Anlaufscheiben bedingen, welche nur zusätliche Masse einbringen würden.
    0,4mm Axialspiel am Primärantrieb liegt im angepeilten Spektrum von 0,3-0,4mm, das passt so und garantiert die Freigängigkeit der Kupplung. 0,6mm Zahnflankenspiel könnte sicher etwas weniger sein, wie du richtig vermutest wird aber das Drehmoment etwas Tribut fordern, da weicht anfangs schnell etwas Material zur Seite der Verzahnung aus und bildet dort einen Grat, dadurch wächst natürlich auch da Spiel.
    Thema Stehbolzen, hast du denn beim Lösen der Muttern am Kopf ein Widerstandsmoment überwinden müssen? Sprich, gab es ein kleines "knack" bevor du die Muttern mit gleichbleibender Kraft lösen konntest? Dann wäre ja eine axiale Verspannung auf dem Bolzen gewesen, was ja den Kopf/Zylinder auf den Block drückt, ob der Bolzen im gelösten Zustand locker oder fest im Block sitzt spielt dafür keine Rolle, aber du hast natürlich recht, etwas Loctite kann nicht schaden.
    Was mir auffällt sind die parallelen vertikalen Linien an Kolbenhemd und Laufbuchse, das sieht für mich erstmal so aus als hätte der Motor ungefilterte/staubige Luft angesaugt, das wirkt dann wie Schmirgel, evtl auch eine Ursache für die verstärkte Geräuschbildung im Kaltstart?

    Das die Bedüsung eines Vergasers vom Luftfilter abhängig ist sollte jedem klar sein, lies meinen Text nochmal, es wurde lediglich zum Ausdruck gebracht das keine erweiterte Luftzufuhr in den Kasten hinein erforderlich ist, da er mit Gummimuffe und geschlossenem Kasten genausofrei atmen kann wie ohne Muffe. Als Filterelement verwenden wir eine vollflächige Matte anstelle des originalen Blechs. Der 21er bringt schon einen spürbaren Drehmomentzuwachs, aus der Erinnerung heraus sage ich es waren ungefähr 2Nm übers ganze Band. Es werden gerade auch nochmal Diagramme mit den kleinen Anbauteilen erstellt, diese werden sicher demnächst ergänzt.
    Es ist nicht mager abgestimmt, sondern genau passend welche Befürchtungen bestehen technisch konkret bezüglich einen spät erscheinenden Zündzeitpunktes?

    Hallo Allerseits,
    vielleicht kann ich hier etwas Licht ins Dunkel bringen. Auf den ersten Blick wirken eure Vermutungen im Hinblick auf Bedüsung und Zündzeitpukt nachvollziehbar.
    Dem Zylinder an sich wurde von Haus aus ein gutes Leistungspotential mit in die Wiege gelegt. Bei der Grundgestaltung war es uns wichtig, mit ihm verschiedene Ansprüche bedienen zu können, vom plug&play 83er auf einem schon vorhandenen 44mm Hub Block, bishin zu 94ccm im leicht überquadratischen Bereich. Vom perfekten verbrauchsarmen durchzugsstarken Alltagszylinder, bishin zur Basis für richtig Feuer mit Membran, deutlich über 20PS und Spielereien mit versetzten Stehbolzen wo das Potential des Kühlkörpers erst richtig genutzt werden kann.

    Wir glauben das uns der dafür erforderlichen Spagat in der Konstruktion ganz gut gelungen ist, alle die bisher die Möglichkeit zum öffentlichen Testfahren nutzten, gaben durchweg ein positives Fazit mit teils ungläubigem Kopfschütteln, zumal es "nur" der kleine 83er Schlitzer war, durch den originalen Luftfilterkasten aber auch sehr leise.

    Hier liegt die Ursache in der Zylindergestaltung, er benötigt keine zusätzlichen Löcher im Kasten, auch wenn mit komplett offenem Vergaser ohne Luftfilteranbindung gefahren wird generiert der Motor dadurch keine Mehrleistung. Mit einer fetteren Düse zu beginnen schadet während der Einfahrphase keinesfalls, tastet ihr euch später jedoch ans Optimum heran werdet ihr im mittleren 90er Bereich landen, natürlich kann man das nicht pauschalisieren, es hängt auch davon ab ob ihr an der Küste oder im Mittelgebirge unterwegs seid. Nur nicht verunsichert sein wenn der Motor mit einer verhältnismäßig kleinen Düse am besten läuft, einfach über den geringen Verbrauch und den erst richtig wach werdenden Motor freuen.

    Wenn du beim 94er ein Quetschmaß von 0,8mm gemessen hast ist alles bestens, genau dort soll es sein. Als Zündzeitpunkt ist der Bereich 1,5-1,6mm v.OT genau richtig, damit läuft der Motor am allerbesten.