Beiträge von the flying cock

    Nee du das gibt unser urlaub leider nicht her. An und Abreise mit Auto inklusive Fähre sind ja schon sechs Tage weg.

    Wenn man sich mal so mindestens 4 oder 5 Wochen aus der Arbeit und dem Alltag raus nehmen könnte wäre natürlich auch sehr cool auf den Mopeds bis runter zu fahren. Obwohl ich ehrlich gesagt immer froh bin sobald ich aus Deutschland raus bin🙈

    Allein auf Sizilien kommen ja dann auch noch mind. 1500 km zusammen. Je nachdem, wie viel man fahren will. Gerade wenn es etwas abseits geht, ist es doch immer am (ent)spannendsten. Aber die Zeit mit den Freunden zum Genießen des Landes, der Leute, des Essens, ... soll ja bei der Tour im Fokus stehen. Oder?!
    Deswegen Aufwand und Zeit bei der Anreise sparen und dafür lieber auf einem schönen Fleckchen Erde zusammen verbringen. :cheers:
    P.S.: Ein paar Einblicke in die letzte Tour auf Sardinien finden sich in dem Link in meiner Signatur.

    Hallo 40KubikTuning,

    Danke für deinen Input. Ich habe nochmal alle Fotos vom Aufbau durchgeguckt. Auf einigen (siehe unten) ist die Feder zu sehen. Ich könnte jetzt aber nicht sagen, dass diese falsch herum montiert ist.

    Aus meiner Sicht sollte es doch egal sein, wie ich diese verbaue, da egal wie herum ich einbaue, die abgewinkelten Federenden immer an der gleichen Position um Liegen kommen.

    Moin,

    leider bin ich praktisch, aufgrund der Ferienzeit, noch nicht weiter mit meinen Versuchen. Ich habe aber die letzten 2 Tage mal 2 alte Hasen, die viel Simson (teils auch hauptberuflich) schrauben, hier aus der Region bzgl meines Problems befragt. Leider kennt keiner das Verhalten. Eine Idee war, dass evtl die Kurvenscheibe schwergängig ist und es deshalb mit dem Gangwechsel nicht sauber klappt. Allerdings frage ich mich, ob sich das dann wirklich nur auf einen Teil der Gänge und nur das Hochschalten beschränken würde und nicht bei jedem Gangwechsel auftreten würde.

    Grundlegend meinen beide, dass am Ende nur hilft den Motor zu spalten...

    Ich werde kommende Woche nochmal die bereits beschriebene Kombination mit gedichteter Hohlwelle und originaler Feder probieren bzw auch noch einmal ne längere Fahrt mit der aktuellen Kombi zu machen, um diese als Backup zu haben, falls ich erstmal auf die Dichtung verzichten muss.

    Es geht darum,daß der Kickerhebel versch,weite Abstände zur Hohlwelle hat. Das deutet auf eine (am Ende) krumme Welle hin. Kann natürlich auch optisch täuschen,wäre aber ein motortypischer Defekt

    Hi,

    danke dir.
    Ich habe noch ein zweites Bild gemacht gehabt, wo man sehen kann, wie weit der Abstand zwischen Hohlwelle und Kickstarterhebel ist, wenn die Schaltung funktioniert (1. & 2. Gang). Linksseitig wirkt der Abstand lokal geringer, da dort einiges an Fett rausgedrückt wurde, welches ich in die Hohlwelle eingebracht hatte, um Dichtheit und geringe Reibung zu erreichen.

    sieht mir hier aber anders aus

    Hallo tacharo,

    auf Basis dieses/ eines Fotos ohne jegliche Referenz eine krumme Welle zu diagnostizieren, würde ich mich nicht trauen, da Fotos doch relativ viel verzerren. Respekt dafür.

    Vielleicht kannst du mir aber mit irgendwelchen grafischen Hilfsmitteln aufzeigen an welcher Stelle du da etwas Auffälliges siehst?! Ich gebe zu bedenken, dass der Schalthebel und Kickstarterhebel noch die originalen Teile vom Moped sind und deshalb vermutlich etwas über 50 Jahre auf dem Buckel haben. Das diese somit nicht mehr ganz in Form sind, steht außer Frage. Diese beiden eignen sich deshalb für mich nicht als Referenz zur Ableitung der Geradheit der Welle.

    Danke.

    Also die Kickstarterwelle kam mit dem Motor auch neu. Laut meinem Motorenbauer war damals, nach dem Zusammenbau, die Schaltung schon hakelig, wenn man vom 3. in den 4. schalten wollte. Da war die Welle noch jungfräulich. Da hatte er schon etwas bearbeitet, sodass es dann auch erstmal funktioniert hat. Die Spuren habe ich letzte Woche auch gefunden:

    Ich habe auch mal mit dem Haarlineal die Welle über den Umfang an verschiedenen Stellen geprüft. War alles gerade in dem Bereich, der kupplungsseitig zugänglich war.

    Hallo,
    nachdem ich die letzten Tage mal etwas hin und her getauscht habe, hier mal ein Update:

    • Venandi-Hohlwelle durch andere verfügbare Hohlwelle mit 2 O-Ringen ersetzt, um Änderung der Einbaulage zu prüfen --> identisch (Schalten im Stand niO)
    • O-Ringe aus der anderen Hohlwelle entfernt, um Einfluss Reibung zu bewerten --> identisch (Schalten im Stand niO)
    • Fahren mit Hohlwelle "entfernte O-Ringe" zeigt keine Verbesserung beim Hochschalten ABER zusätzlich leichtes Rasseln; Beobachtung Kickstarterhebel hängt leicht nach unten; Zahnsegment Kickstarterwelle ratscht an Getriebezahnrad; des Weiteren geht der Schalthebel beim Hochschalten nicht in Ausgangsposition zurück, weil die Hohlwelle inkl. Kickstarterwelle nach links aus dem Motorgehäuse gedrückt werden und dabei die Reibung so hoch wird, dass beide in ihrer Drehbewegung behindert werden; wenn Schalthebel in oberer Position "hängen" bleibt, ändert er seine Position, wenn man am Kickstarter leicht hin und her wackelt
      Es scheint also nicht zwingend an den O-Ringen zu liegen.
    • Vergleich Bauteile aus einem M53-Motor mit M54-Teilen zeigt minimale Unterschiede, v.a. bei der Feder für die Hohlwelle (Federenden)
    • Einbau der M53-Teile (Feder, Hohlwelle und Hebel) mit anschließender Fahrt zeigt auf den ersten Blick Verbesserung im Schaltverhalten; Hochschalten funktioniert, wie es soll

    Ich werde das Ganze hoffentlich in den nächsten Tagen noch etwas ausgiebiger Testen können - vorausgesetzt das Wetter wird nicht ganz so übel, wie aktuell prognostiziert.

    Weitere Optionen, um die abgedichtete Venandi-Hohlwelle doch nutzen zu können, denn der tropfende Schalthebel hat mich in der Vergangenheit doch ziemlich angenervt, ist der Verbau der Venandiwelle mit der Feder und Hebel vom M53...

    Falls jemand was sieht bzw. auf Basis der Bilder noch neue Ideen hat, was hier ursächlich sein kann, darf sich gerne melden. Danke.

    Ich werde mal meinen Motorenbauer fragen. Aber der ist so kompetent und hat so viel Erfahrung, dass ich fix davon ausgehe, dass das beim Zusammenbau alles seine Richtigkeit hatte und ordentlich gefettet wurde. Grundlegend werden die ja im Betrieb auch durch das Getriebeöl mit geschmiert.

    Könnte, nachdem ich noch eine Hohlewelle ohne Dichtung vom ursprünglichen M53 habe bzw auch noch eine zweite mit O-Ringen auch einfach mal einen Versuch ungedichtet machen, nur um zu gucken, ob das eine Verbesserung bringt. Da sollen dann eine krumme Welle keine so starke Auswirkung haben.

    Kickstarterwelle war auch von Venandi neu gekommen und somit genauso jung/alt, wie der Rest. Wir haben wirklich alles komplett neu gekauft und aufgebaut. Da war nix gebraucht.

    Nur nochmal als Gedanke, dann müsste doch beim Kicken auch der Schalthebel zumindest minimal mitgehen, oder?!

    So geht es mir auch. Will den Motor eigentlich nicht zwingend aufmachen. Vorallem, weil mir erstens die Werkzeuge und Erfahrung mit den Mopedmotoren fehlen, und zweitens, weil wir in 1,5 Monaten wieder auf große Tour ans Mittelmeer mit den Mopeds wollen.

    Das ist jetzt genau die Zwickmühle: mit der Einschränkung leben bzw fahren oder Motor auseinanderreißen mit dem Risiko, dass es nicht zur Tour fertig wird - Supergau!!! 😭

    Auch mal schauen das etwas abstand zwischen kicker und schalthebel ist. Manchmal kann dadurch die hohlwelle nicht leicht in 0 stellung gehen. Aber das solltest bek kicken schon sehen, da bewegt sich der schalthebel etwas mit

    Hatte ich mir bei meinen Untersuchungen auch schon gedacht. War aber i.O. und ist mir bisher auch nie aufgefallen. Sollte also gepasst haben. Und wenn nicht bis dahin, dann jetzt. 😉 Problem ist aber noch da.

    Ok. Und kann es sein, dass minimaler Verschleiß bzw das Einlaufen reicht, um die Schaltung, welche anfangs problemlos funktioniert hat, nicht mehr korrekt arbeiten zu lassen?

    Ich habe nur die Befürchtung, dass, wenn ich dir ä die Nulllage durch mechanische Nacharbeit anpasse, vllt das Runterschalten in Folge Probleme machen könnte. 😓

    Ok. Könnte es dann irgendwie möglich sein, dass die Bewegung der Ratsche bzw des Ratschensegments aus irgendeinem Grund beim Hochschalten nicht ausreicht um die Rastrolle in die Raste des 3. bzw 4. Ganges zu Berggipfel befördern? Ist ja sicherlich irgendeine Abhängigkeit vom Wegverhältnis Ratschenzahnabstand zu Rastenabstand auf der Kurvenscheibe? Vllt war das anfangs grenzwertig i.O. und passt nach ein paar 100 km Einlauf dann doch nicht mehr ganz. Aber was würde dann das leichte Betätigen des Ganghebels (5-10 mm) im Ablauf ändern, sodass das Hochschalten dann funktioniert? 🤔

    Ahhh, ok. Stimmt ja. Dann habe ich das vom Video gestern Abend, welches ja für den M53 war gedanklich einfach als gegeben für den M54 übernommen. Danke für den Hinweis.

    Und wie erfolgt die Fixierung der Gangposition bei der Kurvenscheibe? Macht das allein die Rastrolle mit der zugehörigen Rastfeder?

    Das klingt irgenwie als wenn der „weg“ des schalthebels nicht ausreicht und du deswegen nachsetzen musst. Sowas kenn ich eigentlich nur beim sr50 oder schwalbe wenn der schalthebel nicht ordentlich eingestellt ist.

    Anschlagschraube fürs hochschalten noch nen bissel rausdrehen bringt nix?

    Hatte ich gestern auch probiert. Habe ja aktuell den Deckel noch unten und wollte mir die Dinge und deren Bewegungen im Detail ansehen. Da hatte ich die Anschlagschrauben komplett raus, um zu gucken, ob es besser wird. Aber dadurch wurde es nicht besser...

    Habe mir gestern wieder mal das Video von 2radgeber angeguckt, um vllt beim Nachvollziehen der grundlegenden Abläufe weitere mögliche Einflüsse bzw Ursachen für dieses Fehlverhalten zu erkennen.

    Vom Verständnis her schiebt die Ratsche das Ratschensegment beim Hochschalten nicht weit genug, dass die Kugel in der Schaltgabel in die Vertiefung der Schaltwelle rutscht?! Aber wieso bringt dann das leichte Antippen in Richtung runterschalten eine Verbesserung?