Beiträge von MS50Fahrer

    Wie gesagt, habe ich auch schon probiert. Man bekommt die Feder dann trotzdem nicht ordentlich zum Zylinder ausgerichtet. Wie hat staynatty denn seine Federn rein bekommen, wenn es nur von unten gehen sollte...

    Ich habe die Federn jetzt so weit aufgebogen, bis sie akzeptabel zum Krümmer standen.
    Bedienerfreundlich ist das jedoch in meinen Augen nicht.


    Gummis erstmal raus machen und Federn seitlich rein fummeln. Gummis wieder rein und fertig. Länge passt natürlich. [Blockierte Grafik: https://uploads.tapatalk-cdn.com/20210329/926e701c6ed156e679587706e72d0de7.jpg]

    Also nochmal zurück auf mein Problem mit den Federn des JW-Auspuff:

    Kopf wieder runter geschraubt, Gummis rausgeholt... und siehe da, die Federn gehen nicht rein. Nur mir nem Schraubendreher und Hammer konnte ich die Feder zumindest ins Loch bringen:


    Nach vorn drehen (wie auf dem Foto von staynatty) war absolut nicht drin :wallknocking:
    Erst nach aufbiegen der Feder, konnte man diese einigermaßen nach vorn drehen, aber auch noch nicht ohne an der Kühlrippe zu drücken:


    Also entweder ist das Loch im 85G+ Zylinder zu weit hinten oder die Federn einfach von JW falsch zum G85SO-Auspuff geliefert wurden.
    Benutzerfreundlich ist was anderes :motz:


    Das LT System ist doch Wunderbar, über der Mutter ist der Ring mit 2 Löchern zum Einhängen dazu noch drehbar, wo sollte der Ring je hin oder nachgeben bei 2mm Materialstärke.

    Sinn eines Kalottensystem ist für mich neben einer gewissen Bewegungsfreiheit (wie beim Simson-Kalottensystem) des Auspuff noch die Entlastung des Krümmergewinde. Und genau das ist mit dem LT System NICHT gegeben :sorry:


    ....
    Ich weiß nicht ob die Federn in der Länge dann noch passen, ...

    Naja, die sind von JW mit dazu geliefert wurden...da sollten die auch von der Länge her passen :blink:

    Ich bin auch eher ein Freund von dem original Simson-Kalotten-Prinzip, aber es gibt den Auspuff bei JW nur so. Wollte auch mal an nem Battle 3 eine ausgedrehte original Simson-Kalotten-Gegenplatte (genauen Begriff hab ich gerade nicht im Kopf) dran geschweißt haben.. hat LT abgelehnt und mir meine mitgegebenen Teile zurück gegeben.


    Was reihenfolge beim zusammenbauen...angeht ist der m54 gleich dem m53.

    Nein ist es nicht! Es wäre nicht das erste Mal, dass beim M54 ein Schaltgabel kaputt gegangen ist, weil ein Laie nicht wusste wie diese in die Schaltkurve einzulegen ist. Genauso hatte ich schon Motoren da, wo die Bohrung (Limaseitig) für den Schaltgabelbolzen halb zerdötscht war, weil hier nicht ordentlich gearbeitet wurde. Kaputt gehen diese beiden beschriebenen Sachen dann meist beim zusammensetzten der Gehäusehälften ...immer schön mit dem Hammer drauf, muss ja irgendwann zusammengehen :hammer:

    Wie gesagt, beim M53 läuft diese Montage, meiner Meinung nach, entspannter ab


    ...ich hoffe mein Spezl in Suhl macht mir den Motor und verneint seinen Dienst nicht...

    Also ich habe letzte Woche erst wieder 3Stk. M54 gemacht und nehme IMMER zur Dichtung Dichtmasse, was dein Spezi (außer er hat die Kautasit-Dichtungen) auch macht/ machen sollte.
    Denn im worst case ist der Motor undicht -> Kunde muss Öl ablasen und Motor wieder ausbauen -> zu mir schicken (1.Mal extra Versandkosten) -> ich muss den Motor nochmal zerlegen und wieder montieren (Lohn der Arbeit nurnoch die Hälfte zur Zeit gesehen) -> der Motor muss wieder zurück geschickt werden (2.Mal extra Versandkosten)


    Der m54 ist auch kein hexenwerk. Wenn du schon nen m53 öfters gemacht hast bekommst den m54 auch hin. Wichtig ist das die gangräder mittig übereinander stehn.

    Ok, Hexenwerk ist es wirklich nicht, aber mit nem M53 nicht ganz vergleichbar! Man sollte schon wissen in welcher Schaltkurvenposition die beiden Schaltgabeln montiert werden! Ebenso kontrolliere ich immer den Schaltkurvenfederwinkel (wenn ich den Nullring wechsel, muss ich diesen sowieso neu einstellen), damit die Feder auch ordentlich gegen die Schaltkurve drückt!
    Beim M53 hat man nur eine Schaltgabel und dort leg ich einfach die beiden Schalträder samt Schaltgabel ein...fertig.


    Kurbelwelle primärseite mussten bei allen m54 die ich bis jetz hatte dcheiben unters lager damit die kw mittig sitzt.

    Der Maß der Ausgleichscheibe auf der Primärseite zu ermitteln ist in dem original Simson Reperaturbuch (hier zu finden: http://www.ostmotorrad.de/ ) gut beschrieben, wobei hier ruhig an die obere Toleranzgrenze gegangen werden kann (also KW Richtung Lima).
    In dem genannten Buch ist auch die komplette Demontage und Montage des M54 beschrieben und bebildert. Sowas hätte ich gerne vor 20Jahren, als ich mit 15 meinen ersten M54 gemacht habe, gehabt :rolleyes:

    Der erste Zahn ist immer angeschliffen, zumindest bei den original Zahnsegmenten. Bei der Welle von der ich rede ist der 2.Zahn des Segments schon in Mitleidenschaft gezogen. Ich wollte dies nur anmerken... verbaue deshalb nurnoch originale Segmente mit neuen DDR-Wellen.

    Jip, danke.

    Leider ist er seit Jahren nicht aktiv. Sein damaliger Arbeitgeber (wo ich meinen Schaltgriff zum Umbau hingeschickt hatte) sagte mir Ende 2016, dass er nach Österreich oder in die Schweiz umgezogen wäre. Meinen Schaltgriff habe ich bis heute nicht wieder. Aber noch genug andere Schaltgriffe und alle Fotos von ihm zum selber umbauen. :thumbup: