Beiträge von Helbert Racing

    Re: Der prüsfstand beim TÜV

    RZT du hast nicht verstanden um was es geht. Ich erkläre es noch mal.

    Eine immer gleiche Überschlags-Korrektur-Rechnung für technisch unterschiedliche Motortypen ist immer mit einem Standardfehler behaftet. Die Messergebnisse sind deshalb nicht vergleichbar. Nur Messungen bei 1013mbar und 20°C ergeben vergleichbare Messergebnisse. Alle Messungen bei denen diese Werte abweichen, ergeben auch nach der groben Überschlags-Korrektur immer zu hohe oder zu niedrige Leistungswerte.

    Wer den spezifischen Standardfehler der Korrektur seines Motortyps kennt, wird auf günstige Messbedingungen warten, um mittels Korrektur absichtlich höhere Leistungswerte zu „messen“ als sich bei 1013mbar und 20°C ergeben.


    MFG Helbert

    Re: Der prüsfstand beim TÜV

    Veröffentliche die Ergebnisse doch bitte für alle sichtbar hier im Forum.

    Jeder Ingenieur weiß, dass Korrekturformeln nur zum richtigen Ergebnis führen können, wenn sämtliche physikalische Einflussgrößen berücksichtigt wurden. Doch genau dies geschieht bei der P4 Software nicht und deswegen kann die Korrektur nicht stimmen.
    Wo wird in der Korrekturberechnung der motorspezifische Ansaugwiderstand berücksichtigt? Der je nach Luftfilter, Vergasertyp und -durchmesser, Art des Einlasssystems, Länge und Querschnitt des Einlasses sowie herrschenden Unterdruck und Volumen des Kurbelwellengehäuses für jeden Motortyp unterschiedlich ausfällt und einen genauso wichtigen Einfluss auf die Motorleistung hast wie der Atmosphärendruck.

    Wenn dann schon bitte die gesamte Wahrheit.


    MFG Helbert

    Re: Der prüsfstand beim TÜV

    Ich glaube nicht, dass die korrigierte Leistung durch Eingabe des absoluten Luftdrucks von einem P4 Prüfstand richtig berechnet wird. Denn die Software dieses Prüfstandes wurde nicht für die Art der getesteten Tuningmotoren mit Vergaser und Auspuff entwickelt. Die in der Software enthaltene Korrekturformel führt deshalb zwangsweise zu einem falsch korrigierten Ergebnis, um einen unbekannten, variablen Betrag.
    Ich verlange deshalb von Andreas Lang den Beweis zu erbringen, dass der Prüfstand Richtig korrigiert. Hierzu sollte die Motorleistung bei warmem Motor mindestens 3 mal hintereinander bei sehr niedrigem Atmosphärendruck mit Korrektur gemessen werden. Diese Ergebnis muss dann mit 3 Messungen bei 20°C in einer Stunde in der möglichst genau 1013mbar herrschen ohne Korrektur übereinstimmen.
    Beide Messreihen müssen im Übrigen unter gleichen Bedingungen durchgeführt werden, insbesondere Kraftstoff und Anfangsmotortemperatur müssen identisch sein.

    Weicht die Messreihe mit Korrektur von den richtigen Ergebnissen ohne Korrektur ab, so arbeitet die Korrektur des Prüfstandes wie zu erwarten ist fehlerhaft.

    MFG Helbert