Langer 1. Gang
Hallo alle zusammen!
Jetzt wird das große Geheimnis
gelüftet!
Viele Maschinenbauer, Gelehrte und Studierte werden die Nase rümpfen wenn sie hören
„Nitrierte Zahnräder oder Getriebeteile“.
Dafür gibt es im Volksmund einen schönen Spruch:
Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!
Wer sich etwas Wissen über das Verfahren und die Vorteile des Plasmanitrierens aneignen möchte , sollte diesem Link folgen:
http://www.nitrion.de/html/technik/plas ... html#fazit
Ich möchte folgendes vom Inhalt dieser Webseite zitieren:
„FAZIT
Aufgrund der hohen Prozeßsicherheit haben wir umfangreiche positive Erfahrungen mit kritischen Serien- und Normteilen wie beispielsweise Synchronringen,
Präzisionszahnrädern für Hochleistungsgetriebe, Ventilen, Auswerferstiften, eng tolerierte Hydraulikkolben, die nach der Behandlung einbaufertig sind.“
Meine Getriebeteile sind sicher keine Präzisionszahnräder aber es stecken eine menge praktische Erfahrung und Versuche drin.
Jetzt zum langen 1. Gang:
Durch die Verwendung eines sehr zäh-harten Stahls leidet die Verzahnungsqualität (6)etwas.
Praktische Versuche haben gezeigt das dies keineswegs nachteilig ist, da sich die Zahnflanken innerhalb weniger Betriebsstunden aufpolieren. (Einfahrzeit).
Die erhöhte Rautiefe hat auch einen positiven Nebeneffekt, der Schmierfilm haftet besser.
Der Schaft der Kupplungswellen (Laufflächen für Gleitbüchsen) ist ab der 1-Serie bei allen Wellen überschliffen, und zwar vor dem Plasmanitrieren.
Eine „Schleifmaschinenbehandlung“ nach dem Plasmanitrieren wäre ein fataler Fehler, das wertvollste würde Zerstört, die harte Schicht.
Mit freundlichen Grüßen
Rico Ronge