Beiträge von foerbi

    Mahlzeit,

    wie man ja lesen kann, wurde dieses Thema ja damals nicht wirklich angenommen.
    Ich hab es damals auch nicht wirklich gerafft, was er genau wollte. Ich hatte die Sache aber über die Zeit immer mal wieder im Kopf ohne aber tiefgründiger drüber nachzudenken.
    Nun hab ich nach langer Zeit mal wieder gewissenhaft einen M541 zusammensetzt und habe mir auch die Schmierung der Kurbelwellenlager etwas genauer angeschaut.
    Ich habe schon immer drüber nachgedacht, dass es ja sicher besser wäre, die Kurbelwellenlager direkt im Öl laufen zu lassen, wie bei S50.
    Nach meinem Wissen, haben die Kurbelwellenlager der s50 Motoren auch deutlich länger gehalten, was sicher aber auch verschiedene andere Einflüsse hatte. Umsetzbar ist das zwar, aber jeder, der schonmal beim M53 die Wellendichtringe tauschen wollte weiß, dass es nicht gerade praktisch ist.

    Auch erfüllt ja die Schmierung der Zylindergarnitur durch das beigemischte Öl im Sprit ihren Zweck, wobei beispielsweise was das betrifft 4-Taktmotoren, die ja direkt und gleichmäßig mit bloßem Motorenöl geschmiert werden, deutlich langlebiger sind.

    Das soll jetzt aber eigentlich garnicht unbedingt das Thema sein.
    In erster Linie möchte ich genau das ansprechen, was der User über mir schon einmal angesprochen hat.
    Auf der Kupplungsseite gibt es, was die Zugänglichkeit des Schmiermittels an das Kurbelwellenlager betrifft, keine Probleme. Von der Innenseite hat das Lager genügend Platz und an die Außenseite gelangt es über den ,,Ölkanal", also die Nut, und auch dort dahinter ist genügend Platz und Zugang ans Lager.

    Auf der Limaseite ist der Aufbau ja genau der gleiche. Von Innen kein Problem, nach außen führt die Nut.
    Allerdings ist durch die Montage des Ausgleichpakets(Distanzscheibe; ,,Ölleitscheibe" ; Sicherungsring) der Ölkanal völlig bedeckt und der Ölnebel hat keine Möglichkeit, vernüpftig an das Lager heranzukommen. Das mag zwar, wenn man sich das Lager im Stillstand oder bei langsamer Drehzahl vorstellt, funktionieren, aber bei den Drehzahlen, die hier gerade bei getunten Motoren teilweise aufgefahren werden, stelle ich mir vor, dass sich eine Art ,,Wand" aufstellt und das Öl nur noch von einer Seite die Möglichkeit bekommt, sich vor die Lagerkugeln zuwerfen.
    Ich finde den Gedankengang von BANANvanDYK gut, nur die Umsetzung nicht.

    Meines Wissens nach hat die Ölleitscheibe, die er weggelassen hat, die Funktion den Wellendichtring vom Druck(positiv und neg.) in der Kurbelkammer etwas abzuschirmen(da er durch seine Größe im Vergleich zur Kupplungsseite viel Angriffsfläche bietet und rausgedrückt/bzw. schneller undicht werden könnte)

    Ich weiß, es wird nicht alle interessieren, da es so ja auch ausreichend funktioniert. Aber hat sich jemand von den interessierten schon mal damit auseinander gesetzt und eine einfache Lösung für das ,,Problem" gefunden?
    Ich habe zwar schon etwas im Kopf, aber komme momentan nicht zum ausprobieren und es würde mir natürlich gutheißen, wenn noch jemand sich darüber Gedanken macht:)

    Schönen Sonntag noch
    Felix

    EDIT:

    Habe mir die ganze Sache nochmal durch den Kopf gehen lassen.Wahrscheinlich ist seine Lösung wirklich die einfachste und auch nicht verkehrt.
    Der WDR kann ja durch die montierte Vape-Grundplatte(bei originaler Zündung funktioniert es leider nicht so einfach) nicht herausgedrückt werden, da die Grundplatte dem WDR als Sicherung dient.
    Das Einzige was natürlich ist, dass die Lippen des WDR ohne der Ölleitscheibe dem Druck stand halten müssen, was sie aber auf der Kupplungsseite genauso müssen. Zum Vorteil bekommt so wiederum der WDR etwas mehr Kühlung, was ja auch nicht verkehrt sein kann.

    Guten Abend,

    hab heute den/die Kupplungskörbe fertig bekommen.
    ich hab es so gemacht:

    Buchse ausgedrückt mit der Vorrichtung (weiter oben zu sehen)

    Nu hab ich an der Drehmaschine die Buchse abgedreht auf das Maß Durchm.23,04mm und 4,9mm lang . Die Bohrung im Korb ist 23,02mm.

    Allerdings War die Buchse leicht konisch.
    In dem Bereich, in dem Sie vorher rausgeguckt hat, war sie etwa 1-2/10mm Größer am Außendurchmesser als in dem Bereich, in dem sie in den Korb gepresst war(Das war mir sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel zu viel)
    Ich hab das zwar eingepresst bekommen...Aber demnach hat nachher die Welle nicht mehr reingepasst.

    Nun hab ich das Zeug heut nochmal mitgenommen und mir auf Arbeit eine passende Reibahle(17h7) besorgt.
    Nun den Korb gespannt und mit der Messuhr am Futter der Säulenbohrmaschine abgefahren und auf 1/100 genau ausgerichtet.
    Gerieben und fertig. Müsste jetzt 7/100 Spiel haben. Jetzt passt hoffentlich alles.

    Schönen Abend noch.

    Herrlich :D
    Ich Versuche auch alles immer möglichst professionell zu lösen, aber bei einigen Sachen denkt man wirklich immer sehr verkrampft.
    Ich versuche mir das auch wieder ein bisschen an zu gewöhnen einfach mal einfacher zu denken..
    Denn wenn man etwas wirklich will und sich Mühe gibt, gibt, geht es doch immer irgendwie ;)

    Nichts desto Trotz habe ich mir gestern in der Spätschicht eine kleine Vorrichtung gebaut, um die Buchse schonend herauszubekommen.
    Mal schauen, ob's geht. ich meld mich.

    Müsste ich mal probieren. Deswegen würde mich die Passung interessieren.
    Ich muss vom Korb eigentlich nur 0,9mm abdrehen. Von der Buchse müsste ich gesamt 4,9mm abdrehen, wenn ich es im jetzigen Zustand abdrehen würde.
    Ich kann das Spiel dann ja noch etwas mit den Scheiben einstellen, habe es aber meist so auf 0,4mm gestellt.

    Mahlzeit,

    ich baue gerade einen 85er Motor zusammen und möchte gerne ein breites Kupplungslager verbauen.
    Ich habe die benötigten Teile zum Messen auf die Antriebswelle gesteckt (Kupplungskorb, 2x Distanzscheibe und das breite Lager)
    Der Kupplungskorb ist der geradeverzahnte (Sport) von MZA, Distanzscheiben gesamt 2,4mm stark, und das breite Kupplungslager ist 17,5mm breit.

    Alles zusammen gesteckt,gemessen und gerechnet: Am Kupplungskorb müssen 4,9mm weg, damit ich auf 0,4mm Axialspiel komme.

    Das Problem: Der Korb ist mit zwei Buchsen auf der Kupplungswelle gelagert. Auf der Rückseite möchte ich die 4,9mm abdrehen(bzw. fräsen).
    Die Buchse steht 4,0mm heraus. Also muss ich noch 0,9mm vom Korb selbst abdrehen.

    Meine Sorge ist, auch wenn die hintere Buchse mehr als Gegenlager funktioniert, dass sie im Ausgangszustand mit ca. 13mm Breite nach dem Materialabtrag nur noch ca. 9mm breit ist.

    Meine Überlegung wäre, die hintere Buchse weiter rein zu treiben, sodass ich von der Buchse möglichst wenig oder nichts abtragen muss und sie damit noch weiterhin genug Auflagefläche behält.

    Was haltet ihr davon? Bzw. weiß jemand wie groß die Passung zwischen Korb und Buchse ist?

    Viele Grüße
    Felix

    Auch nicht zu vernachlässigen ist die Abstimmung bzw. Abstimmbarkeit des jeweiligen restlichen Systems.
    Man kennt es doch: Bsp. Schlitzsteuerung und ein großer Vergaser bei kleinem Hubraum und hohen Steuerzeiten und besonders Flächen. Die Abstimmbarkeit gerade in niedrigen Drehzahlen ist hierbei oft schwierig und führt zu Anfahrtproblemen(meist zu mager).

    Ich hatte das bei meinem Tuba85er Schlitzer mit 28mm Vergaser mit dem ZT-Getriebe mit langem Ersten. Bei Guter Abstimmung in Teil- und Volllast, habe ich den Vergaser in niedrigen Drehzahlen nicht fett genug abgestimmt bekommen.
    Fuhr sich immer sehr lehmig an und hat demnach viel Drehzahl gebraucht, was super nervig ist. Bei fetterer Abstimmung in niedriger Drehzahl hat es sich super anfahren lassen, dafür bekam ich immer oben raus Probleme mit Überfettung.

    Von vielen habe ich mir sagen lassen, dass die 250er ETZ ab Werk wohl Tacho 140km/h gefahren sein soll. Ob das nun so stimmte, kann ich natürlich nicht nachvollziehen. Meine läuft auch noch echt top, aber da muss Streckentechnisch schon alles stimmen, dass ich mal auf 120km/h komme(hat allerdings auch schon über 20000km auf der Uhr). Die Übersetzung ist schon echt lang, vor allem wenn man vorher nur Simson gefahren ist.
    Ich bin auch schon 125er und 150ccm ETZ gefahren. Das kann sich auch gut fahren lassen, wenn alles stimmt, allerdings viel spritziger/drehzahllastiger als die 250er und man merkt das fehlende Drehmoment auf jeden Fall, besonders in niedrigeren Drehzahlen.

    Mein Fazit ist: Die 250er ETZ ist ganz sicher kein Leistungswunder, aber das verhältnismäßig hohe Drehmoment in Verbindung mit der wenigen Drehzahl, lässt sich für gemütliche Touren einfach super geil und vor allem ruhig cruisen. Wenns einen mal packt und man mal richtig durchzieht, ist das aber definitiv auch nicht langweilig. Ich fahre echt gerne damit.

    Ich bin auch sehr gespannt auf das Ergebnis. Ich denke, das wird ein ganz knappes Ei. :)

    Ein gemütliches Weihnachtsfest wünsch ich euch allen!

    Ich habe die komplette SB-Anlage vor etwa 8 Jahren von jemandem aus dem Forum gekauft. Seit jeher war eine Achse dabei . Von welchem Fahrzeug die nun ist, weiß ich leider nicht. Ich verwende die aber weiterhin und habe deswegen auch die normalen Radlager verbaut.

    Ich möchte bei meiner s51 keine andere Gabelbrücke verbauen. Die originale reicht mir völlig und so bleibt sie möglichst original. Ich weiß das mit dem Lenkanschlag ist halt immer so ne blöde Sache, aber eine bessere Lösung habe ich nicht gefunden und eigentlich bin ich damit auch zufrieden(zumal der Originalanschlag auch schonmal fuschig geschweißt worden ist).

    Ich habe gestern noch das ovale Loch fürs Lenkerschloss ergänzt

    Eigentlich wollte ich am Rahmen garnichts grobes verändern, allerdings habe ich für das Problem mit dem fehlenden Lenkanschlag keine schöne Lösung gefunden und habe deshalb einen neuen angesetzt. Mit dem Aufbau mit dem Tank und den Tragrohren konnte ich die richtige Position für den neuen Lenkanschlag bestimmen.

    Der Umbau auf Kegelrollenlager ist nun soweit erledigt !
    Danke nochmal an Richi, der mir hier ein bisschen Dreharbeit abgenommen hat!

    Außerdem hab ich meinem Verstärkungsblech vom Rahmenfuß noch einen größeren Radius verpasst, sodass es sich jetzt schön an die Schutzkappen der oberen Motorlager anpasst:)

    Anbei habe ich noch meine Radlager + Hülsen tauschen wollen... Am Hinterrad lief alles Reibungslos, allerdings
    hatte ich bei der vorderen SB-Nabe, die ich damals neu gekauft habe, bisher noch keinen Lagerwechsel gemacht. Beim entnehmen des 1. Lagers und der Hülse machte ich eine nicht sehr pralle Entdeckung...

    Die Hülse hat ein Innenmaß von gut 15mm. Dies in Kombination mit der 12mm Achse und dem schmalen Innenring der Radlager ist überhaupt keine gute Kombination. Kaum vorstellbar das so etwas ab Werk verbaut wird. Hat das auch schonmal jemand bei seiner Nachbau SB-Nabe festgestellt?
    ich fand zum Glück noch ein Rohrstück mit 13mm Innendurchmesser und machte mir dieses passig.

    Gestern Abend hab ich beim/mit Kumpel an seiner Drehmaschine paar Kleinigkeiten erledigt.
    Er hat mir einen Ring gedreht, den ich aufgepresst und verschweißt habe und im Anhang haben wirs nochmal überdreht. Die Naht verschleife ich noch.

    Dann wird noch das Steuerrohr verlängert und dann kann bald alles zum pulvern. :rolleyes:

    Mahlzeit,

    eine Alternative für den Lenker, wäre eventuell der LSL-Superbikelenker. Der ist zwar aus Alu, also demnach nicht so stabil, was ja aber für den Straßeneinsatz ausreichend ist.
    Er ist deutlich flacher als der originale flache Simsonlenker und fährt sich sehr bequem. Wenn du die Enden noch ein Stück kürzt, kommst du dem Originallenker optisch denke ich schon nahe. Allerdings sind die Biegungen etwas flacher gehalten, als beim Simsonlenker, was den Unterschied noch deutlich erkennen lässt.

    Ist nur ein Vorschlag, wenn du unbedingt CrNi brauchst, dann mach es wie du denkst :cheers:

    Der Lenker auf dem Bild ist noch nicht gekürzt, was ich aber eventuell noch beabsichtige.

    Mein Herzkasten sah mittlerweile auch schon abenteuerlich aus. Das schlimmste waren eine Menge Ausbrüche, sodass ich mich dann doch für einen anderen entschieden habe. Ich hatte noch einen mit ein/zwei zusätzlichen Bohrungen liegen, der aber sonst noch schön war und nahm mir diesen vor. Da mir das Gebrülle schon eine Weile auf den Sack ging, habe ich mir etwas anderes einfallen lassen, was auch optisch vertretbar ist, wie ich finde und hoffentlich schön leise ist . als Filter möchte ich Mal so einen Nachwendefilter von Simson probieren, der etwas mehr Fläche bietet und das Blech lasse ich erstmal original. Ich hoffe, dass es den Zylinder nicht zu sehr einschränkt und es für den 19er Vergaser reicht.
    Sonst muss ich halt nochmal ran :cheers:

    Ich muss den Kunststoff dann nur noch bissl Feinschleifen und dann kann sich das denke ich sehen lassen :rolleyes:

    Ne wird bloß durch die zwei Bohrungen am Rahmenfuß verschraubt. Im Prinzip das gleiche wie die Endurostreben das Rahmenrohr stützen.
    Ich habe nur ein Dreieck gebildet/ bzw. ein größeres erzeugt, als das originale eingeschweißte. Ich weiß durch die Form sieht es erstmal nicht aus wie eine Dreiecksverstärkung, aber sollte trotzdem so funktionieren;)