Ansaugstutzentuning ein Mythos?!

  • Re: Ansaugstutzentuning ein Mythos?!

    @ Jan ich will dich um Gottes Willen nicht herrausfordern. Aber ich mag einfach fachliche Diskussionen, die Denkleistung erfordern. Das fördert den IQ und erweitern das Wissen.
    Du stempelst das Thema "Theorie" einfach mit Berechnen ab, aber Theorie ist doch viel mehr. Es geht um das Verstehen der Dinge die da passieren. Darum ging es ja auch anfangs in diesem Thread. Dann kamst du, missverstehst etwas das Thema und meinst wie immer "Berechnen ist kacke". Das ist nicht so schön... und auch nicht korrekt.

    Zitat von JanSchaeffer

    Da liegst du leider völlig daneben! Oder du hast vergessen zu erwähnen das man das ganze Buch auch verstanden haben muss und gezielt versucht haben sollte ob es stimmt.


    Ja entschuldigung das hätte ich so schreiben müssen: auswendig können und verstehen. Aber jetzt fallen dir plötzlich solche Dinge auf, merkst? :)

    Zitat von JanSchaeffer

    Ich selbst strebe überschlägige Berechnungen an um heraus zu finden in welchen Flächenverhältniss zum Beispiel Kanalflächen zueinander stehen,


    Lass mich dir sagen dass das nicht das ware ist, das ist wie "Auslassfläche entspricht 1,8mal Vergaserfläche". Wenn du damit auch zufällig auf Ähnlichkeiten triffst sind diese wie Frits so schön sagt "Nebenerscheinungen". Den Durchbruch bringen es hier Zeitquerschnittberechnungen. ;)

    smu Frage: Von Dir kommen ja immer moderne Insider-Infos! Aber sind das auch Diagramme von einem schlitzgesteuerten 2-takter und nicht zufällig doch 4T?

    Interessant wäre der Verlauf des Druckmaximum im Kurbelhaus im Verhältniss zur Drehzahl. Und dann noch den Druckverlauf im Kurbelhaus im Verhältniss zur Kolbenstellung bei Drehzahl des maximalen Drehmomentes.
    Und das natürlich für den eigenen Motor, das hilft einem "zu verstehen der Dinge die da passieren", würde ich meinen.
    Für beide fälle gibt es übrigens ein Diagramm im Bönsch, halt nicht mehr das neuste und von irgendeinem Motor...

  • Re: Ansaugstutzentuning ein Mythos?!

    Zitat

    Interessant wäre der Verlauf des Druckmaximum im Kurbelhaus im Verhältniss zur Drehzahl. Und dann noch den Druckverlauf im Kurbelhaus im Verhältniss zur Kolbenstellung bei Drehzahl des maximalen Drehmomentes.
    Und das natürlich für den eigenen Motor, das hilft einem "zu verstehen der Dinge die da passieren", würde ich meinen.

    Du kannst mir sagen was du rüberbringen möchtest, aber ob das mein Weg ist es zu erklären kannst du mir überlassen Drehank.
    Was sollen diese Diagramme denn zeigen bzw. was meinst du mit:

    Zitat

    "zu verstehen der Dinge die da passieren" :ask:

    engineering the unfair advantage

  • Re: Ansaugstutzentuning ein Mythos?!

    Eieiei, also doch 4T. :thumbup:

    Zitat von smu


    Du kannst mir sagen was du rüberbringen möchtest, aber ob das mein Weg ist es zu erklären kannst du mir überlassen Drehbank.
    Was sollen diese Diagramme denn zeigen bzw. was meinst du mit:


    Was ist das nur für eine Frage? Resonanzabstimmung ist am 2takter doch unabdinglich... und das sind die Dinge durch die wenn man sie erkenntlich macht auf jeden Fall mal richtig Leistung hohlen kann.
    Aus so einem Diagramm könnte man zb rauslesen wenn beim Einlassvorgang bei einem Schlitzer der Druck kurz vor Einlass-schließen wieder abfällt, das die Helmhotzresonanz bei einer höheren Drehzahl anliegt. Also wüsste man sofort was zu tuhen ist um mehr Füllung zu bekommen. Oder man ändert etwas am Diffusor und sieht im vorher nachher Vergleich direkt die Auswirkungen auf den Unterdruck im Kurbelhaus... Und das ist nicht die einzige Stelle an der es interessant wäre den Druck zu messen...

    Man könnte sich etliche Prüfstandversuche sparen da man direkten Einblick in den Motor erhält.
    Mal ganz nebenbei ist es auch nur einfach interessant...Wenn ich die Möglichkeiten hätte würd ichs machen. ;)

  • Re: Ansaugstutzentuning ein Mythos?!

    Was ich ziemlich erstaunlich finde, ist dass die Firmenaccounts hier sich sehr häufig einklinken, dann aber aus der Sache "schlecht" wieder rauskommen, weil diese zwar das Wissen und die Möglichkeiten besitzen die richtigen Antworten zu geben, es ja aber in Ihrem eigenen Interesse nicht preisgeben werden. :ask: :D
    Da passiert dann oft, dass sich einzelne Leute bspw. "Drehbank" etwas angegriffen und unverstanden fühlen, wenn ihr dann "zumacht" und nur sorry für das Wort, auch bitte nicht auf die Goldwaage legen, "Larifari" Antworten gebt.

    An Drehbank und so kann ich nur sagen: Rechnet so viel und so oft und vorallem was ihr wollt, aber beachtet dabei immer, dass die Randbedingungen (Temperatur, Gemischzusammensetzungen, daraus dann auch die Abgastemperatur, genaue Durchmesser, Flächen mit Eckenradienberechnung im Einfallswinkel wohlgemerkt, Desachsierung der KW etc eine imanent wichtige Rolle spielen, diese aber sehr oft nicht korrekt angenommen werden. Habt ihr bespielsweise mal nachgemessen, wie große euer Kurbelgehäusevolumen wirklich ist? Und vorallem in welchem Punkt habt ihr es gemessen? Bei Einlass -öffnen etwa? Oder habt ihr, wenn ihr schon davon redet die Wirkungsweise eines sich schließenden Einlasses beobachtet (gerechnet)....

    Diese Wechselwirkungen kann man prinzipiell hinreichend genau berechnen, die Ergebnisse zeigen aber ausschließlich die Tests.
    Was glaubt ihr warum weltweit die Ingenieure, auch ich, pausenlos ihre berechneten Dinge in aufwendigsten (sehr teuren) Testläufen kontrollieren und erst daraus neue Erkenntnisse ableiten.....so nebenbei... der Vergleich hinkt total, aber trotzdem....im gesamten Rennsport wird pausenlos gestest, getestet, getestet..... warum ist ja wohl klar, weil man so wie beispielsweise L T gewisse Grundlagen wie Winkel- und Flächen sowie Volumenverhälnisse kennt und beachtet und immer wieder einzelne Einflussfaktoren modifiziert und immer wieder zwischendrin bemerkt, dass entweder die Rechenparameter (die Temperaturen und damit Gasgeschwindigkeiten) oder andere, bisher unbekannte (besser: bisher wenige beachtete) Faktoren sehr variieren und damit die Ergebnisse maßgeblich beeinflussen können, keineswegs müssen.....

    So ein kurzer Ausflug.... L T, manchmal steigt ihr viel zu tief in die Materie ein..... :strange:

    Mit freundlichem Gruß
    s m i t h


    Mopped:
    Schwalbe, 80ccm Polini; Mikuni VM26; RT-Straße (mod.)

  • Re: Ansaugstutzentuning ein Mythos?!

    Drehbank:
    Immer locker bleiben. Ich setze dich mit nichts in Verbindung, wie auch :ask:

    Ich wusste gar nicht, dass wir hier wie bei "Herzblatt" erstmal eine Vorstellungsrunde brauchen...... Aber trotzdem......es steht nicht zur Diskussion wer ich bin...... :sorry:

    Mit freundlichem Gruß
    s m i t h


    Mopped:
    Schwalbe, 80ccm Polini; Mikuni VM26; RT-Straße (mod.)

  • Re: Ansaugstutzentuning ein Mythos?!

    Ich dachte Agent Schmidt ist von Neo besiegt worden.
    Ach scheinbar treibt er jetzt hier sein Unwesen...
    :D


    Nicht persönlich nehmen, ist nur ein Schwerz. :sorry:

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!