Zitat von S105Fahrer
- ein Rad ist im Prinzig nichts anderes als ein großer Kreisel, je größer der Durchmesser desto höher die Stabilität.
- ein 16 Zoll Rad lässt sich bei gleicher Umdrehungsgeschwindigkeit viel leichter in Schräglage bringen als ein 19er.
- der 19er bringt mehr Stabilität (Geradeauslauf) und reagiert träger auf Neigungen
Sehe ich genauso.
Zitat von S105Fahrer
bzw. drängt viel mehr darauf wieder senkrecht zu stehen als ein Rad mit kleinerem Durchmesser.
Daher ist es auch viel einfacher auf einem Fahrrad mit großen Rädern freihändig zu fahren als mit kleinen.
Sehe ich anders. Man hat in Experimenten bewiesen, daß die Kreiselstabilität der Räder nicht die Ursache dafür ist, daß sich ein Zweirad wieder aufrichtet bzw. (halbwegs) geradeaus fährt. Was dafür sorgt, ist die Fahrwerksgeometrie: Pendelt das Zweirad z.B. nach links und droht umzukippen, dreht sich der Lenker ebenfalls nach links und sorgt durch die dabei auftretende Radialbeschleunigung, daß sich das Rad wieder aufrichtet. Bei ungünstig ausgelegter Geometrie kann es durchaus sein, daß sich ein Fahrrad selbst mit größeren und schwereren Rädern sehr schlecht freihändig fahren läßt. Aber das ist ja im Straßenverkehr eh verboten. 
Kreiselstabilität heißt nur, daß der Kreisel (Rad) seine Rotationsachse beibehalten will. Dreht man ein schräggestelltes Rad, richtet es sich nicht auf, sondern versucht in dieser Lage zu verharren, wenn man es in eine andere Lage bringen will (auch in die senkrechte).