Es geht natürlich auch anders aber mit Papieren ist es der geschmeidigste Weg. Alternative wären elendige Diskussionen auf der Zulassungsstelle wo selbst die Amtsleiterin mir erzählt ich muss selbst bei der Polizei eine schriftliche Bestätigung einholen dass die Nummer sauber ist. Dort muss man aber auch an den Richtigen geraten (Datenschutz/wieso, weshalb, warum? Wo sind die Papiere hin?). Außerdem stellt dann die Behörde selber beim KBA Antrag auf Auskunft zu der Nummer. Dazu kommt eine Wartezeit x. Eidesstattliche Erklärung zum Verbleib der Papiere und nur so ein Käse. Wenn im Kaufvertrag steht "ohne Papiere" soll sich der Vorbesitzer äußern Totalster Sackgang. Hab ich selbst schon durchexerziert. Muss ich nicht nochmal haben.
Hab die Prozedur auch durch.
Papiere gabs damals nicht zum Moped dazu und ich wollte auch keine neuen beantragen, da ich sowieso TÜV machen wollte und damals, 2016, die Wartezeit beim KBA elendig lang war. Im August diesen Jahres stand ich dann nach erfolgreicher TÜV-Abnahme in der Zulassungsstelle zur Anmeldung. Da kam dann heraus, dass seit 2020 bereits ein Moped mit Versicherungskennzeichen und der selben Fahrgestellnummer im Verkehr unterwegs ist?! Wie denn das, wenn ich definitiv einen Rahmen habe, der eindeutig Original ist? Da ging das Theater los... Eidesstattliche Versicherung, Kaufvertrag, sogar den Kaufvertrag des Verkäufers, als er es gekauft hat, habe ich organisiert. Jeder hat bestätigt, dass ich einen Original-Rahmen habe.
Knapp 4 Monate dauerte die Geschichte nun und wurde durch die Staatsanwaltschaft geprüft. Am Dienstag wurde ich von der Zulassungsstelle angerufen, dass alles fertig zugelassen ist. Morgen hole ich alles ab und hake nach, wie und was da alles gelaufen ist. Der Eigentümer des anderen Mopeds mit selber Rahmennummer, ist ´54er Jahrgang. Hatte schon vermutet, dass man ihn übers Ohr gehauen hat oder er die Nummer einfach falsch an die Versicherung weitergegeben hat. Ist ja auch nicht mehr der jüngste. Naja, morgen erfahre ich vielleicht was dazu.