Beiträge von menju32

    Ja ich hab an meinem ZT60N Stage 1/2 damals den 19er ZT-BVF auch nie richtig eingestellt bekommt. Entweder ist er in der Ampel abgesoffen, oder mit niedrigerem Schwimmerstand bei Vollast das Schwimmergehäuse leergelaufen. Zu dem habe ich 4 L/100km verbraucht, was daran lag, dass der Vergaser bei sehr hohen Drehzahlen immer aus dem Pberlauf rausgespuckt hat.


    Dann hab ich auf die ZT-Tuningairbox umgebaut, und ein ZT-VM20 rangebaut, und die Karre lief dann plötzlich einwandfrei in allen Lebenslagen, etwas Mehrleistung gehabt, und der Verbrauch war auch niedriger.

    Hatte den Tacho auch mal eine Weile verbaut. Den Entstörfilter brauchst da eigentlich nicht, das ist ja kein Drehzahlmesser der am Zündkabel messen würde..

    Entweder hast du ein Kontaktproblem (Spannungsversorgung/Masse vom DZM, Spannungsversorgung vom Sensor, Signalleitung vom Sensor), oder der Schaltabstand vom Sensor ist nicht richtig eingestellt-, oder der Tacho hat einen Defekt.


    EDIT: Es kann natürlich auch noch sein, dass das Tachosignal durch deine Zündung gestört wird. Glaube ich nicht, aber man soll ja nivhts ausschließen ;) Der Kerzenstecker sollte entstört sein mit mind. 1kOhm.

    Der VM20 hat mit dem originalen Herzkasten großer Leistungsverlust, davor warnen doch alle Tuner.

    Airbox mit 40 mm Anschluss und ein zusätzliches Rohr oben am Herzkasten zum Ansaugen brauchst du (z.B. die ZT-Tuningairbox). Dann noch etwas länger übersetzen (z.B. 16er-Ritzel) und dann köuft die Bude vielleicht 90. Aber mehr ist bei dem Zylinder bestimmt nicht zu holen.

    Und ich hab überlesen, dass er zwei 42W-Spulen parallel geschaltet hat. Aber auf eine fertig gewickelte Spule nochmal darüber einen Draht mit mehreren Wicklungen zu wickeln, ist trotzdem Käse. Im Prinzip baut man sich da ungewollt einen kleinen Trafo dazu.

    So habe ich es auch verstanden.

    Das Vape Set das ich erworben habe soll direkt für die Vogelserie sein (mit den alten Motoren).

    In der Beschreibung auf AKF un dem Fall stand auch der Habicht als kompatibel.


    Der Fehler ist das diese Markierung auf keinen Fall in Einklang gebracht werden können da der Spielraum bei weitem nicht groß genug ist.

    Ich würde mich da ohne Nachkontrolle nicht darauf verlassen, dass die Markierungen auf dem Polrad und auf dem Motorgehäuse beide zueinander stimmen.

    Aber angenommen es wäre so: Dann müsstest du wirklich das Polrad versetzt auf die Kurbelwelle aufstecken (Halbmond dabei weglassen) und schauen, dass du das Polrad auf der Welle anziehst, ohne es zu verdrehen. - Aber auch dann, kommst du um eine Messuhr nicht herum.

    Mittlerweile kann man ja überall eine bestellen. Früher gabs die noch noch nicht in jedem Simson-Shop. Ich habe mir deswegen eine alte DDR-Messuhr aus NVA-Beständen auf Ebay ersteigert damals :D

    Wenn du es russisch machen möchtest, kannst du zur Not auch einen Messschieber benutzen, aber du wirst merken, dass der für diese Art von Einstellarbeit einfach ziemlich ungeeignet ist.


    Also nochmal zur kurzen Erklärung:

    - Zum Zündzeitpunkt (z.B. 1,5 mm vor oberen Totpunkt des Kolbens) müssen die Strichmarkierung des Polrads mit der Strichmarkierung an der Zündungsgrundplatte in Flucht stehen - Dann wird der Zündfunke ausgelöst.

    - Die Scheibenfeder-, oder auch Halbmond genannt, ist dazu da, dass man das Polrad immer in der gleichen Orientierung auf der Kurbelwelle aufsteckt. Gehalten wird das Polrad nach dem Anziehen der Mutter dann alleine durch den Konus auf der Welle. Die Scheibenfeder hat dann keine Funktion mehr.

    - Du weißt, wo die 1,5 mm v.OT. sind, durch eine Markierung am Motorgehäuse. Wenn das Polrad mit der Markierung mit dieser in FLcuht steht, sind 1,5 mm v.OT. - Das gilt aber natürlich nur dann, wenn die Polradmarkierung zu deinem Motor passt!! Das Polrad welches du hast, ist denke ich nicht direkt nur für den SR4-4 gemacht!

    - Wenn diese Markierung fehlt-, oder falsch ist, dann ist eine Messuhr um die Kolbenposition in Abhängigkeit der Polradstellung festzustellen, unabdingbar!

    Nochmal zum mitschreiben: Also du hast auf deiner nach Original-Geometrie gewickelten Spule, einfach nochmal einen separaten Draht mit 1,5 mm eine Windung darüber gewickelt? Und diese "zwei" gewickelten Spulen dann parallel geschalten? - Ja gut, dass das nicht so funktioniert wie gewünscht, ist ja nicht verwunderlich ;) Du behinderst doch deine Spannungsinduzierung auf deiner "Haupt"-Spule darunter massiv mit deiner "illegal" 8-) darüber gewickelten zweiten Spule. Zu dem wird, wenn die zwei Spulen parallel schaltest, die Gesamtinduktivität deutlich verringert.

    Außerdem hat eine H4-Lampe 55/60W, und ist für die von dir gepostete Lichtspule *deutlich* zu viel Last!

    Ich weiß ja nicht, wie viele Autobahnkilometer du schon mit deinem Moped gefahren bist, aber mein Arbeitsweg besteht unterem anderem aus 20 km Autobahn. Da fahre ich nicht die ganze Zeit über Topspeed 110, sondern hänge mich dann oft die ganze Zeit über mit Tempo 90 und Drittelgas hinter einem LKW 20 km lang - Das ist überhaupt kein Problem. Das Problem beim LT60 Reso damals bei mir war auch nicht die Schmierung, sondern dass er bei Teillast allgemein zu mager lief, und dadurch langfristig einfach heißgelaufen ist.

    Nach deiner Logik nach, wären Motorräder wie Yamaha RD-Reihe, oder Suzuki RG-Gamma-Serie, für den öffentlichen Verkehr komplett unbrauchbar, weil man sie ja nicht längere Zeit außerhalb Vollgas fahren darf :ph34r:

    Du kannst es probieren mit dem Drosseln von dem ZT60N, aber ich kann sagen, dass der selbst mit Originalauspuff mit originaler Krümmerlänge und originalem 16er-Vergaser (den man natürlich trotzdem darauf abstimmen muss!), trotzdem relativ problemlos 75 erreichen wird.

    Mit dem Zweiringkolben verlierst du höchstens etwas Agilität, aber die Drehzahl wird durch den in diesem Bereich zumindest, nicht wirklich tangiert. Zu dem müsstest du da wahnsinnig aufpassen, dass der Ringstoss der beiden Kolbenringe nicht mit den breiten Überströmern oder den Nebenauslässen kollidiert! Bei Einringkolben ist der Ringstoss meistens mittig auf der Einlassseite, um diese Problem nicht zu haben. Es kann funktionieren, aber ich kann nur davon abraten das zu versuchen.

    Entweder zieht der Motor Falschluft, oder der Vergaser ist viel zu mager eingestellt.

    Du kannst den Motor ja mal im Standgas mit Bremsenreiniger absprühen - Vor allem am Zylinderfuß Zylinderkopf und am Vergaserflansch. Aber bitte nicht bei heißgefahrenem Motor!!

    Am rechten Kurbelwellensimmerring hinter dem Polrad könnte auch Falschluft gezogen werden - Wenn der undicht ist, dann sieht aber in der Regel auch, das dort Öl aus dem Kurbelgehäuse entwichen ist.

    Generell halte ich aber auch min. eine 78er-HD für angebracht. Und schauen, dass die Teillastnadel im Vergaser nicht zu weit unten hängt. Also wenn das Moped damit gut läuft, diese im Zweifel eher eine Stufe höherhängen. Ich hab mir damals einen LT60 Reso geschrottet, weil die Teillastnadel einfach zu mager eingestellt war - Und ich bin davor ewig mit dem Setup rumgefahren, und es ist auch gut gelaufen. Bis eines Tages ein Auto vor mir auf der Landstraße war, das nicht mal 80 gefahren ist, und es ging leicht bergab...diesem Auto ca. 4-5 km am Stück mit Drittelgas hinterhergefahren - Und kreisch...bum - Kolbenfresser.

    Viele AOA-Krümmer die man bei den Tunern bekommt, sind ja nicht mal "selbst umgebaut", sondern wurden bereits in der Länge hergestellt.

    Dadurch hat man eine vernünftige Bördelung und einen optimierten Biegeradius.

    Hat eigentlich irgendjemand hier einen elektronischen DZM von MMB zum Verkauf? Bis 12k U/min wäre vorteilhaft...

    Wenn wir schon bei den elektronischen Teilen sind...

    Wäre für die S51 12V Vape 😅👀

    Wenn es nicht unbedingt ein MMB-DZM sein soll, kann ich den Daytona Velona wärmstens empfehlen - Ist halt nur teuer (japanischer Hersteller).

    Wenn es billiger sein soll, kannst du den elektronischen von Ost2Rad probieren, den hatte ich auch mal, der war ganz ok. Meiner ist aber nach einiger Zeit irgendwann verreckt (kann auch nur ein dummer Zufall gewesen sein).

    Koso wäre auch eine Alternative, aber da passt die Optik eben in den seltensten Fällen zu der Simson.

    Das war sogar noch zuvorkommend von der Polizei.

    Die haben in solchen Fällen auf jeden Fall das Recht, die ganze Karre zu beschlagnahmen und einen Gutachter darauf anzusetzen, wo du dann die Rechnung fürs Abschleppen und den Gutachter bezahlen darfst.

    Und wo ist da das Problem? Wenn sich da in den letzten 3 Jahren nicht extrem viel verändert hat, dann sind die brauchbar. Habe ich in allen Mopeds drinne, kein flattern, kein zittern am tacho. Verschleiß bisher auch nicht auffällig.

    Also wo genau ist den das Problem bei den Wellen?

    Vielleicht sind sie auch besser geworden. Ich verwende nämlich seit ca. 4 Jahren keine Tachowellen mehr.

    Ein gutes Indiz in der Qualität war immer, dass man die MZA-Tachowellen zusammengelegt (so wie sie im Paket gesendet werden), nur extrem schwer durchdrehen konnte, während die deutschen Tachowellen sich selbst in dem Zustand relativ leicht durchdrehen ließen.

    Davon habe ich noch nie gehört.

    Da muss schon mächtig was falsch sein, wenn man Fehlzündungen im Einlass hat. Da müsste das Gemisch ja schon entzünden, während der Kolben hochgeht, und die Überströmkanäle noch offen sind.

    Interessant wäre es daher zu wissen, ob du die Zündung denn schon kontrolliert hast?

    Kann man die MZA Tachowelle bedenkenlos verbauen oder ist die qualitativ nicht das richtige ?


    Ist bei mir ähnlich mit den Zittern , Tachoantrieb im Deckel ist neu und gut gefettet.

    Das Problem ist nicht, dass man sie nicht kaufen kann, sondern dass man sie kaufen muss.

    Die Tachowellen sind ziemlich schlecht, aber mir ist keine Alternative bekannt. Früher bekam man bei TKM-Racing immer passende Tachowellen Made in Germany. Damit liefen die Tacho- und DZM um Welten besser. Aber die gab es irgendwann nicht mehr.

    MMB hat aufgrund der schlechten Tachowellen zeitweise die Tachos völlig totgedämpft, sodass die Nadel zwar sehr ruhig war, aber nach einer Vollbremsung 60 auf 0, halt noch fünf Sekunden abgefallen ist. Hat man dann den Tacho denen eingeschickt, haben sie dir falsche Montage unterstellt (man hätte eine zu lange Tachowelle verwendet), boten dir eine kostenpflichtige Reparatur an, und der reparierte Tacho der zurückkam war dann genau der selber Müll. Also der Firma trauer ich nicht nach. Ich hab dann immer alte DDR-Tachos aus Restbeständen in Kombination mit den deutschen Tachowellen von TKM verwendet, und war glücklich.

    Irgendwann hat man beides nicht mehr bekommen, und seit dem habe ich auf elektronischem Tacho- und Drehzahlmesser umgebaut und bin überglücklich. Wobei es beim Drehzahlmesser auch da Probleme gab (Nadel hat bei über 9.000 U/min immer gesponnen), aber da hab ich dann einen Signalfilter dazwischen gebaut, und gut wars.