Beiträge von martin080996

    Vielen Dank schonmal für die Antworten. Wenn ich es zusammenfassen darf, dann besitzt der "normale" LT Reso das wesentlich breitere Band, wohingegen der LTM im Resonanzbereich deutlich mehr Drehmoment und Leistung generiert. Obwohl ich das Moped vermutlich nur zur "Sonntagsausfahrt" verwenden werde, stellt sich mir die Frage, ob der kräftigere Resobereich des LTMs, das schmalere Band ausgleicht oder sich einfach nur wesentlich unentspannter, d.h. häufiges Schalten, hohe Drehzahlen etc., fährt. Aufgrund der Bezeichnung LTM85 gehe ich auch davon aus, dass der Auspuff grundlegend für scharfe 85er ausgelegt wurde, jedoch anscheinend auch für den "scharfen" 70er Spezial funktioniert.

    Bei der Übersetzung werde ich es auf jeden Fall mal mit dem 14er Ritzel in Kombination mit dem langen 4 Gang-Getriebe versuchen.

    LG

    Martin

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    ich besitze noch einen LT70/4-Spezial Zylinder bzw. einen zusammengebauten Motor von 2017 und bin diesen mit einem ZT Reso 2016 (verchromte Schweißnähte) gefahren. Im Zuge meines Motorradführerscheins (A offen) überlege ich mir jetzt, den Motor wieder einzubauen und eintragen zu lassen (inklusive benötigter Peripherie versteht sich). Bei der Auspuffwahl schwanke ich zwischen dem LT Resonanzauspuff S60 - S90 und dem LTM85 Resonanzauspuff in der geraden Version. Verbaut habe ich ein DDR 3-Gang Getriebe + 4. Gang vom SR80 + 15er Ritzel. Ist einer dieses Zylinderkit mit beiden Auspuffanlagen schonmal gefahren und könnte mal berichten, wie sich das so fährt?

    Der "normale" Resonanzauspuff sollte auf jeden Fall früher losgehen als der LTM85, im Resobereich sollte der LTM85 laut Diagramm deutlich mehr Drehmoment und Leistung (ca. 13 PS beim Reso und ca. 15 PS beim LTM) besitzen. Wenn der LTM prinzipiell eintragbar ist, spielt Auffälligkeit keine Rolle. Mit dem ZT Reso 2016 hatte ich laut Prüfstand 13,3 PS und 10 Nm am Motor, Resobeginn bei 6000 U/min, Höchstleistung bei 9000 U/min.

    Vielen Dank

    Liebe Grüße

    Martin

    Das ist eine gute Frage,
    beim Verschließen der Kurbelwelle mit Stopfen scheiden sich ja die Geister (gibt bestimmt unzählige Beiträge im Forum). Die ZT scheint mir komplett neu konstruiert zu sein, weiß einer inwiefern die LT - Welle identisch zu einer normalen MZA - Welle ist?
    Grüße

    Hallo,
    wollte diesen Winter einen Motor aufbauen. Als Zylinder soll ein LT70 Spezial dienen. Als Kurbelwelle wollte ich dafür eine Kurbelwelle von LangTuning oder ZT verwenden. Beide Wellen sollen untengeführt sein. Welche eignet sich eurer Meinung nach besser. Die ZT Kurbelwelle ist im Gegensatz zur LT mittels Stopfen verschlossen, wohingegen mir bei der LT besser gefällt, dass es diese in zwei seperaten Varianten für 50 und 70 ccm gibt. Einsatzzweck soll ein Alltagsmoped sein.
    Schonmal vielen Dank.
    Grüße
    Martin

    Hallo,
    habe mir schon überlegt nen 21er rvfk zuzulegen, falls es absolut nichts mit dem ZT wird, dann aber am liebsten neu. Habe mal rumgefragt zwecks Stroboskop zum Abblitzen, da würde ich auch lieber sicher gehen. Ein Teilproblem hatte ich bemerkt und zwar war mein ansauggummi kaputt, da war aber ein Rohr drüber, weil bei mir allgemein das Problem besteht, dass die Ansaugstutzen zu kurz sind, sprich, dass ich es mit Müh und Not auf Vergaser und Herzkasten ein paar Millimeter bekomme. Kann es sein, dass der Motor da zu weit vorne sitzt, ich vermute der Vorbesitzer hat einen Fehler beim Motorlager gemacht, wenn nun der Motor soweit abkippt, sitzt er ja automatisch weiter vorne? Mikuni hört sich ja auch ganz interessant an, Probleme sind nur die Serienoptik und die vernünftige Verbindung zum Standard Herzkasten.
    Mfg
    Martin

    Hallo,
    Unterbau wurde Winter 15/16 regeneriert, lt bigbore Welle, neue Lager, Vitonwellendichtringe, neue Dichtungen, seit dem ca. 4000 km gefahren. Unterbau müsste noch einwandfrei sein. Quetschmaß hatte ich gemessen, ca. 0,8mm .Peters gibt 0,8 - 1,0 mm an, also bin ich schon am unteren Limit.
    MfG
    Martin

    Schonmal vielen Dank für die Antworten.

    Auf welchen Drehzahlbereich der Zylinder jetzt genau ausgelegt ist, weiß ich nicht, habe auch kein Diagramm
    zur Hand. Christian Doms hat mir nur geschrieben, dass er ne konstante 95-100 , auch bei s51 Serienübersetzung packen sollte. 90 würden mit ja voll und ganz reichen. In der beiliegenden Abstimmanleitung steht , dass 1,5 v. OT bei Vape zu verwenden sind, 1,7 bei PVL.
    Filu ist die alte Version, umgebaut, sprich Flansch gekürzt, dass er nicht so nah am Seitendeckel sitzt und nur die Verwendung des grobporigen Filterelements.
    Mein Problem ist, dass der 21er zt gebraucht war und so dessen einwandfreie Funktion nicht gewährleistet sein muss. Habe schon überlegt nen anderen zu probieren, am liebsten Mikuni, wobei ja der rvfk 21er in Serienoptik besser sein soll als der zt, lt kann ja jetzt auch nen neuen Vergaser herausgebracht...
    MfG
    Martin

    Guten Tag,
    habe den Zylinder schon ne Weile montiert, aber Probleme bei der Abstimmung.
    Verwendet werden als Anbauteile:
    Zt 21 N1-11 mit 110er HD
    Zt Reso 2016
    umgebauter Filu - Luftfilter und ca. 35 er Loch im originalen Herzkasten
    Nun mein Anliegen, bekomme den Zylinder nicht richtig zum Laufen, Anzug ist an sich sehr gut fürn nen 60er, hatte vorher den lt 60 reso montiert, aber an der Höchstgeschwindigkeit fehlt es. Knapp über 80 und es ist Schluss. Kann es sein, das trotz des Umbaus zu wenig Luft zur Verfügung steht? Desweiteren frage ich mich, ob ne 110er HD nicht zu fett ist, Kerze ist aber rehbraun bis leicht dunkel, gefahren wird mit Motul 800 1:40
    Besitzt jemand auch diesen Zylinder und kann mir sagen, was er für Anbauteile verwendet bzw. wie er damit läuft?
    Als Zündanlage verwende ich eine Powerdynamo Vape ohne Keil, mit Messuhr auf 1,5 mm v. OT eingestellt, liegt da eventuell das Problem?
    Schonmal vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin

    Hallo,
    ich heiße Martin und lese bereits eine Weile im Forum, möchte mich aber auch auf diese Weise hier vorstellen.
    Ich besitze eine Simson S51 B2-4. Nach anfänglichen Problemen mit der 6V Elektronikzündung im Jahr 2013, was denke ich mal nach Ausfall der DDR-Grundplatte an der Qualität der Nachbau-Grundplatten und Schwungscheiben lag, bin ich auf eine VAPE Zündanlage umgestiegen.
    Soweit keine Probleme. Das Moped lief super, 10.000km überhaupt keine Probleme mit der Zündung gehabt. Nachdem nun der bei Kauf neu gemachte Motor 14.000km runter hatte, dachte ich, dass es Zeit wird, jetzt im vergangenen Winter, den Motor neumachen zu lassen, bevor er mir im Sommer bei besten Wetter zerfliegt.
    Teile bestellt und bei nem Kumpel machen lassen. Er hat soweit alles erledigt, nur die Zündung einstellen konnte er nicht, weil ich den Zylinder nicht mitgegeben hatte, zwecks Einlass polieren, Säubern etc.
    Als er fertig war, meinte er nur, dass meine Schwungscheibe komisch aussehe, also keine Kerbe hat. Verbaut habe ich eine Big Bore Kurbelwelle von LangTuning, ich kann aber die Schwungscheibe festziehen, wie ich will, der Konus klemmt nicht. Bin ich richtig in der Annahne, dass jegliche Schwungscheiben über den Konus geklemmt werden und der Keil nur die Einbauposition bestimmt bzw. ein Verdrehen beim Anziehen verhindert?
    Aufschrift auf der Schwungscheibe: Powerdynamo VAPE A70R-28 ,ist jemanden so eine Schwungscheibe bekannt?
    Also erstmal Motor eingebaut, Zündung auf 1,5mm vor OT, Motor sprang an, nach groben Vergasereinstellen durch den Garagengang gefahren, plötzlich qualmte es mächtig aus dem Auspuff, der Krümmer verfärbte sich, ebenso der Anfangsteil des Auspuffs. Also Motor schnell abgestellt, nach Prüfen der Zündungseinstellung mittels Messuhr, stellte sich heraus, dass sich die Zündung von 1,5 vor OT auf irgendetwas nach OT verstellt hatte.
    Erneutes Anziehen brachte den gleichen Effekt.
    Schonmal vielen Dank für die Hilfe
    Martin