Beiträge von Kgold

    So... Ist ne Weile her, aber ich habe jetzt alle Probleme gelöst.

    Das Schlusslicht habe ich auf LED umgerüstet und versorge es(und die Tacholeuchte) direkt über die Batterie. Es fünktioniert zwar auch direkt über des normalen Anschluss -dank des eingebauten Gleichrichters- aber wegen der Spannungsspitzen der Spule habe ich bedenken.

    Die Ladeanlage hat die Batterie nicht geladen aufgrund einer defekten Sicherung. Sie sah zwar gut aus, hat aber fast keinen Strom durchgelassen. Verwenden tu ich jetzt die 8871.5/1 Ladeanlage, da sie einen höheren Ladestrom ermöglicht als die standard Anlage. Also kann ich jetzt auch den höheren Verbrauch der Doppelblinker decken.

    Ich möchte mich bei euch allen für die große Hilfe bedanken. Ihr habt mir sehr geholfen, danke!

    Sie fährt, blinkt, hupt wieder perfekt!
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    Zitat von jason1

    In deinem 1. Beitrag hast du geschrieben dass dein 6V/5W Rücklicht nur noch glimmt u. dein 6V/18W Bremslicht ordentlich leuchtet. Aus deinem Video werde ich nicht ganz schlau. Warum sind da "zwei" Rücklichter zu erkennen? War dass nur zur besseren Erkennung u. daher zwei Rücklichter (Bremslicht u. Rücklicht getrennt)?

    Genau. Habe zwei getrennte Rücklichter verbaut. In dem einen befindet sich die 6V/5W und im anderen die 6V/18W.

    Zitat von jason1

    Und...dann im 2. Teil leuchtet aber deine Tachobeleuchtung (1,2W) ziemlich lange sehr hell bis die 5W Rücklichtlampe kläglich zu leuchten beginnt. Das macht aber die 1,2W Lampe nicht lange mit.


    Die Tacholeuchte leuchtet ja auch nur so hell, weil das 5W Rücklicht in dem Moment nicht mit dranhängt. Sobald ich das Rücklicht verbinde, zieht die 6V/5W ja auch wieder Strom und die Tachobeleuchtung leuchtet kaum.

    Zitat von jason1

    Nun würde ich sagen, dein Rücklicht (5W) hat Kontaktprobleme.
    Bei den "alten" originalen Rücklichtern ist der + Kontakt an einer Pertinaks/Kunststoffplatine vernietet. Dort könnte der Fehler liegen. Oder Masseproblem in der Fassung des Rücklichtes.
    Schau da nochmal nach.

    Ich denke die Fassung kann man ausschließen, da die Lampe des Rücklichts auch im 2. Teil des Videos (ohne Fassung direkt an die Klemme 58) nicht besser Leuchtet als in der Fassung. Das war quasi mein Test, ob es an der Fassung liegt.

    Aber wie Kann es denn sein, dass ich hinter der Ladeanlage keine Spannung messen konnte? Das würde ja bedeuten, dass im Kabel rt/ge kein Strom fließt. Kann man daraus vllt ableiten, wo das Problem liegt?

    Was vielleicht auch noch interessant wäre, ist, dass ich auch einige Zeit lang mit einer 10W Birne im Schlusslicht gefahren bin. (Um besser gesehen zu werden). Das war damals auch kein Problem und sie Leuchtete hell. Später habe ich aber wieder zu einer 5W Birne gewechselt auf grund des geringeren Ladestroms für die Batterie.

    Also die Spule wars auch nicht. Bin auch schon zur Werktstatt damit, die kannte sich aber nicht genügend mit Schwalben aus, um mir zu helfen. Also ist mittlerweile jedes Teil in der Kette (ausßer Polrad) getauscht. Ich probier es jetzt mit nem LED umbau, und lasse das Schlusslicht direkt über die Batterie speisen.

    Davor möchte ich aber testen, ob die Ladeanlage auch ordnungsgemäß lädt. Ich habe es letztes Wochenende mit der "Prüfung der Spannung hinter der Ladeanlage (ohne Batterieladung)" probiert. Habe mir extra ein gescheites Multimeter zugelegt. Habe dazu das rote Messkabel an die 51/rot geklemmt und das schwarze Messkabel an den Massepunkt des Rahmens. Ich konnte weder eine Spannung noch einen Ladestrom messen. Habe jeweils vom größten zum kleinsten Messbereich durchgeschaltet. Habe ich die Kabel falsch angeschlossen? Sonst stimmt ja was mit der Ladeanlage/ der Versorgung der Ladeanlage nicht.


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    10.3.4.1.5. Prüfung der Spannung hinter der Ladeanlage (ohne Batterieladung!)
    Dazu Leitung 51/rot von der Klemme an der Sicherungsdose lösen und Gleichspannungsmesser
    mit Plusanschluss an die gelöste Leitung ankleben, Minusanschluss des Gerätes an Masse. Mo-
    tor kurzzeitig auf Höchstdrehzahl bringen. Die gemessene Spannung soll zwischen 5 - 7V liegen.
    Bei negativem Messergebnis kann der Gleichrichter einen Unterbrecher haben oder in der Lei-
    tungsklemme ein Leitungsbruch vorliegen.

    10.3.4.1.2. Prüfung des Ladestromes
    In die Ladeleitung 51/rot Amperemeter mit Plusanschluss zum Gleichrichter hin einschalten.
    Messbereich für 1A Gleichstrom wählen und den Motor kurzzeitig mit Höchstdrehzahl betreiben.
    Bei Anschluss der Leitung "viel Ladung" (Klemme 63a grün/rot) muss das Instrument etwa 0,5A
    anzeigen. Bei Anschluss der Leitung "wenig Ladung" (Klemme 63) muss das Gerät etwa 0,3A
    Ladestrom anzeigen. Bei negativem Ergebnis ist wie folgt weiter zu verfahren.

    Zitat von jason1

    Also "dass" mit einem Widerstand u. o. LED`s , an Stelle der originalen Verbraucher zu verwenden, ist eig. keine Lösung.
    Es muß doch einen Grund geben warum dein 5W-Rücklicht u. Tachobeleuchtung nicht richtig funktionieren!
    Man kann den Widerstand zwischen den beiden Drosselanschlüssen (Kabel gr/sw) messen. Dieser Widerstand soll etwa 0,9 Ohm betragen. (Aber Vorsicht die Prüfspannung soll 2V nicht übersteigen!)
    Hast du auch dein "Hinterlicht" richtig angeschlossen? Kabel "sw/rt" (Bremslicht) auf Klemme 54. Kabel "gr" auf Klemme 58 u. Kabel (vom Bremslichtschalter/Masseschalter) auf Klemme 31b. Und...dein 5W-Rücklicht muss unbedingt eine Masseverbindung zur Fassung haben!!!
    Schau da nochmal nach.

    mfG jason

    Hab mal mein Multimeter rausgeholt. Es zeigt mir schon wenn ich die beiden Spitzen oder irgendwas dazwischen direkt aneinander hänge 0,8 Ohm an. Bei der neuen 8871.1 und der neuen 8871.5/1 bekomme ich 1,4 Ohm angezeigt. Bei der Gelegenheit habe ich auch die alte DDR 8871.1 Schlusslichtdrossel gemessen, bei welcher ich 1,6 Ohm als Ergebnis erhielt.
    Außerdem habe ich testweise die alte Schlusslichtdrossel angeschlossen (nur die Drossel, die Ladeanlage an sich nicht). Auch hier glimmt die Schlussleuchte nur ganz schwach.
    Ich würde also folgern, dass die Drossel nicht die Ursache des Problems ist, da ich bei 3 verschiedenen das selbe Ergebnis erhalte.

    Die Fassungen und die dazugehörenden Kabel sind nicht das Problem. Wie man in meinem kurzen Video sehen kann, tritt das Problem auch auf, wenn ich die Glühbirne des Schlusslichts direkt mit der 58 und dem Massepunkt am Rahmen verbinde.

    Es bleiben also nur noch zwei mögliche Verursacher übrig. Die Spule, oder die Kabel an der Spule. Da es am Problem nichts ändert, wenn ich das (rt/ge) Kabel von der 59a abziehe, teste ich jetzt erst mal das (gr/rt) Kabel, indem ich ein anderes dran Löte und an die 3-fach Klemme hänge. Dann kann ich das Kabel mit Sicherheit ausschließen und bestelle eine neue Spule.

    Zitat von jason1

    Es gibt natürlich noch die Möglichkeit, dass die beiden Kabel "gr/rt" u. "rt/ge" beim Einbau dieser Spule (mit Anzapfung) vertauscht worden sind. Oder diese beim Verkabeln (nach der Lüsterklemme) vertauscht wurden.
    Schau da nochmal nach.

    mfG jason


    Die Verkabelung bin ich heute noch mal komplett durchgegangen. Ist alles da wo es hingehört.

    Das mit den Kabeln an der Lüsterklemme war ein guter Versuch. Scheint aber auch nicht das Problem zu sein. (Hab sie schnell getauscht --> Rücklicht leuchtet hell. Bei Betätigung d. Bremshebels leuchtet das Bremslicht aber nicht. Das Schlusslicht wird bei Betätigung minimal dunkler. --> Scheint also vorher richtg gewesen zu sein.

    Gibt es denn eine Möglichkeit, die Schlusslichtdrossel zu ersätzen? Mit einem Widerstand zum Beispiel? Ja ich weiß, dann würde das Schlusslicht auch beim Bremsen leuchten. Könnte aber sowohl Schluss- als auch Bremslicht durch LED's ersetzen, dann wäre genügend Strom für beide Parallel da. Oder statt LED's eine 10Watt birne ins Bremslicht

    So. Mein Abzieher fürs Polrad kam endlich an. Neue Batterie habe ich auch verbaut. Die Spule sieht siweit echt gut aus. Die Kabel sind fest mit dem Draht von der Spule verbunden und die Spule an sich hat auch keine erkennbaren Mängel.
    Ich habe mal ein Video von dem Slusslicht hochgeladen. Das Schlusslicht schaltet sich aus, sobald ich das Bremslicht betätige. Lasse ich los, dauert es wieder bis es glimmt, unabhängig von der Drehzahl.
    Im 2. Teil von dem Video ist zu erkennen, wie ich die 5Watt Birne direkt an die "58" hänge. Es tritt das selbe Problem aus.

    Da ich das Zündschloss getestet habe, bleibt ja eigentlich nur die Schlusslichtdrossel, welche aber neu ist?
    Gibt es eine Möglichkeit diese zu testen?
    Gruß
    https://www.youtube.com/watch?v=OfaFMS0ptsg&feature=youtu.be

    Ja die Vermutung, dass die Schlusslichtdrossel nicht ordnungsgemäß funktioniert liegt nahe. Jedoch tritt das beschriebene Problem exakt gleich bei sowohl der neuen 8871.5/1 als auch der originalen, neuen 8871.1 Ladeanlage auf. Und dass beide Rücklichtdrosseln defekt sind, kann ich mir nicht vorstellen.

    Den Strom der Spule konnte ich leider noch nicht messen, da die Amperemessung an meinem Multimeter den Geist aufgegeben hat. Ich versuche jetzt an einen Abzieher für das Polrad ranzukommen, und überprüfen dann die Kontakte und Kabel an der SLMZ.
    Kann ich die Lichtspule oder die Rücklichtdrossel irgendwie anders überprüfen? Über den Wiederstand zum Beispiel?

    So, ich habe jetzt noch einmal die original 8871.1 Ladeanlage verbaut. Das Problem besteht nach wie vor. Schlusslicht und Tachobeleuchtung glimmen nur ganz müde vor sich hin. Ich habe mal ein paar weitere Versuche gemacht. Wenn ich die Schlusslichtdrossel übergehe -also die 59b direkt an den "3fach Stecker" anschließe wo auch das Bremslicht dran hängt-, leuchtet sowohl das Schlusslicht als auch das Tacholicht hell. Wenn ich dann zusätzlich das Bremslicht betätige, leuchten beide nur schwach. Ich würde also vielleicht auf einen unzureichenden Strom von der Lichtspule tippen. Ich versuche die Tage ein Stremmessgerät aufzutreiben und die Leistung der Spule zu überprüfen.
    Gruß Markus

    Also die komplette Zündung umzubauen hatte ich eigentlich nicht vor. Habe jetzt schon einen Haufen Geld reingesteckt, welchen ich bei einem Verkauf nie wieder sehen werde. Ich fahre das Mopped nur noch ein oder zwei Jahre. Bin schon an meinem nächsten Projekt dran.

    Wenn ihr aber der Meinung seid, dass die Spule mit dem 8306.10-010 Polrad nicht ordnungsgemäß funktionieren wird, muss ich wohl oder übel aus die original 8871.1 Ladeanlage zurückgreifen. Ich konnte leider bei meine Recherche über die Polräder keine Spezifikationen finden...

    jason1 Danke für diesen qualitativen Beitrag! Die Erklärung scheint mehr als plausibel. Wenn ich mir den Schaltplan so anschaue, hängt die Ladeanlage ausschließlich an der 18 (bzw.21)W Spule dran. Demnach müsste es ausreichen, die 18W Lichtspule gegen die 21W Lichtspule zu tauschen? Oder wird diese nicht mit der SLMZ der KR51/1 kompatibel sein? Außerdem muss dann die 1A flink gegen eine 2,5A flink getauscht werden, wenn ich das richtig sehe.
    Gruß Markus

    Servus,
    so ich habe jetzt schon viel gesucht, aber leider nichts passendes finden können.

    Das Problem ist, dass mein Schlusslicht nur noch erbärmlich glimmt, während das Bremslicht ohne Probleme leuchtet. Die Birne ist in Ordnung, die Fassung (und Masseanschluss) und das Kabel (und Kabelschuh) zum Zündschloss ebenfalls. Zündschloss, Ladeanlage und Sicherungskasten (und Sicherungen) habe ich bereits ausgetauscht. Verkabelung in der Lampenmaske habe ich auch schon sorgfältig geprüft.

    Das Problem trat so auf, dass das Schlusslicht plötzlich nicht mehr leuchtete. Aus diesem Grund habe ich die oben genannten, stark korrodierten Teile ersetzt. Seitdem glimmt das Schlusslicht nur noch.

    Es ist eine KR51/1, welche ich auf Doppelblinker umgerüstet habe. Um den erhöhten Stromverbrauch besser zu stemmen, habe ich einen etwas größere 6Ah Akku verbaut. Außerdem habe ich -etwas vorschnell- eine etwas stärkere Ladeanlage (8871.5/1 aus der KR51/2L) verbaut. Es ist aber noch die ursprüngliche 18W Lichtspule und nicht die 21W Lichtspule von der KR51/2L drinnen.

    Da das Bremslicht ausreichend Strom bekommt, kann es doch nur an einer Fehlfunktion der Rücklichtdrossel liegen, oder ist die schwächere Lichtspule verantwortlich? :/

    Hallo,
    ich habe jetzt einige Bilder von umgebauten Schwalben mit den Sava Weißwandreifen gesehen. Diese scheinen ja die einzigen WW-Reifen auf dem Markt in 16" zu sein. Schick sehen sie aus, aber wie fahren sie sich? Wie sicher sind sie bei Nässe? (Lag schon mal auf der Nase:-()
    Gruß

    Jo ist nice! Hab auch ne 72er Kr51/1 mit den 310mm vorne und hinten. Möchte so tief wie möglich. Hast du jetzt 240mm vorne und hinten? Und die hinteren von Kreidler oder wie? Schleifen die irgendwo oder geht? :)