Beiträge von Snaily

    Zitat von DMT Racing;2859600

    Da steht doch daneben ein Stift, der das wegdrehen verhindert.

    Ist schon richtig, aber das Wegdrehen innerhalb des Spiels reicht aus um den Keil leicht aus der Mitte zu schieben. Dh wenn man die Mutter leicht anzieht ist alles ok, beim festen Anziehen bewegt sich dann aber das untere Ende des Schwenkhebels Richtung Keil, so dass dieser leicht nach rechts gedrückt wird.

    Hie noch das Foto vom Keil. Leider hatte ich in meiner Unwissenheit angenommen, dass nur die Flächen rechts von der dicken Stelle die Kugeln bewegen. Sorry. Wie man sieht ist der Keil also nicht mehr so gut ....

    [Blockierte Grafik: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p1020364gepzrtv3k8.jpg]

    Dann noch mal ein Foto von der Schaltgabel die sehr eingelaufen ist.

    [Blockierte Grafik: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p10202024ukvh3fa9s.jpg]

    Nachdem ich einen neuen Keil und eine kompett neue Betätigung eingebaut habe ist mir dem Festziehen des Lagerwinkels aufgefallen, dass der Keil über den Schwenkhebel ziemlich nach rechts gedrückt wird. Ist das immer so und in Ordnung? Der Leichtgänigkeit wird es auf keinen Fall förderlich sein. Zudem vermute ich, dass sich der Keil im Betrieb in der Gabel dreht und diese bei ständigem Druck an den Keil wieder so einläuft wie die auf dem Foto.

    Ad hoc ist mir keine Methode eingefallen wie man das Wegdrehen beim Anziehen verhindern kann. Die Mutter ist verschweisst und daher nicht zu greifen. Direktes Gegenhalten klappt auch nicht.

    Zitat von DMT Racing;2858684

    Du solltest aber den Weg komplett nutzen, den der Schwenkhebel maximal schwenken kann. Sonst kommst du garnicht über die Kerbe hinweg.

    Ich habe ja das Problem, dass sich per Hand alle Gänge durchschalten lassen und sie dann nur unter Last herausspringen. Man kann sogar das Mopped sogar im 2. oder 3. anschieben und wenn der Motor dann läuft springen die Gänge trotzdem raus. Auch wenn man vorher nicht schaltet.

    Über das Spiel in Schaltmechanik ergibt sich aktuell ein Spiel vom gut einem Millimerter am Keil. Daher hatte ich angenommen, dass dieses Spiel für die Probleme verantwortlich ist. Der Keil sieht nach meiner Einschätzung noch sehr gut aus, zumindest sehe ich keinen offensichtlichen Verschleiß. Allerdings habe ich auch nichts zum vergleichen.

    Wie oben geschrieben, werde ich nach meinem Urlaub einen Ronge Keil bestellen und auch alle Elemente der direkten Schaltmechanik austauschen. Walze ist neu und hat kein axiales Spiel. Wenn es danach nicht läuft, muss der Motor wohl geöffnet werden um die anderen Komponenten zu überprüfen.

    Zitat von Nordseeschwalbe;2858664

    Genau so ist es. Die 4 Kugeln (4mm) unter der Schnurfeder rasten in die Kerben vom Ziehkeil ein und halten ihn dort fest...

    Dann verstehe ich nicht warum so viel Wert auf eine Spielfreie Schaltmechanik gelegt wird? Wenn die Kugeln den Keil in Position halten, reicht es doch wenn einmal ein Gang eingelegt ist. Somit dürfte auch kein Gang herausspringen so lange Ziehkeil, Federn und Kugeln in Ordnung sind.

    Vielen Dank für die Tipps. Einstellen sollte nun kein Problem mehr darstellen.

    Um mein Verständnis der Sache abzurunden, würde mich noch interessieren ob die Schaltmechanik nur dazu da ist den Keil exakt in Position zu bringen oder ihn auch unter Last dort zu halten? Wie ich die Bilder vom Aufbau des Getriebes verstanden habe, sind für die Rastung des Keils die Kugeln unter der Schnurfeder verantwortlich. Somit könnte man ja meinen, dass - wenn einmal ein Gang eingelegt ist - er auch ohne weitere Unterstützung dort bleibt.

    Noch mal eine Frage zur Grundeinstellung des Ziehkeils: Ich hatte gelesen, dass der in der Reparaturanleitung angegebene Wert von 46,6mm für nachgebaute Getriebe nicht zwangsläufig passen muss. Daher hatte ich überlegt den ersten Gang direkt am Keil einzulegen und dann das "Einstellmaß" nachzumessen. Nach Montage des Betätigungsmechanismus könnte man dann das Maß wieder einstellen. Kann man das so machen? Und wenn nicht wie kann man vor der Inbetriebnahme eine möglichst exakte Position einstellen?

    Hallo Leute,

    das Off-Topic Thema aus diesem Beitrag "Klick" - werde ich mal hier fortführen.

    Nachdem ich den Ziehkeil entfernt habe, kann ich folgendes berichten: Ziehkeil sieht eingentlich ok aus. Werde ihn aber trotzdem neu bestellen. Was nach meiner Einschätzung sehr viel Spiel hat, ist der maulförmige Schwenkhebel am Ziehkeil, da dieser sehr eingelaufen ist. Bei der Gelegenheit werde ich glaube ich die kompette Betätigung erneuern.
    Dazu hätte ich folgende Frage: Kann man die normalen Teile für das 5-Gang verwenden? Speziell auch den oberen Hebel mit der Einstellschraube? Bei meinem Motor ist die 8er Schraube verschweißt und hat keine Kontermutter. Wird dieser zusätzliche Raum für das 5-Gang benötigt? Oder kann auch einen Hebel mit Mutter verwenden?
    Und dann noch eine Frage zum Ziehkeil: Ist der Ronge indentisch mit dem von LT angebotenen? Auf den Shop Fotos sehen die vom Finish her etwas anders aus. Eine Bestellung bei LT hätte den Vorteil, dass ich die anderen Teile gleich mitbestellen kann.

    Zitat

    Wie beim 4-Gang einstellen, vom Leerlauf aus in den 1. u. 2. schalten. Wenn das einwandfrei geht und der Gang drinbleibt, ist das Getriebe eingestellt.

    So habe ich es geliefert bekommen. Wenn man die Gänge im Stand per Hand eingelegt hat, sind sie sauber eingerastet und man konnte das Mopped auch hin- und herschieben (oder anschieben) ohne das ein Gang rausgesprungen ist. Beim Fahren dann allerdings ständiges heraus- oder überspringen der Gänge. Da bleibt mir wohl nicht anderes übrig als mich noch mal an den Verkäufer des Motors zu wenden. Trotzdem interessiert mich die Sache und am liebsten würde ich den Ziehkeil mal rausnehmen. Leider habe ich gerade keinen passenden Bolzen zur Hand.

    Zitat von Firma RZT;2858168

    Hallo!

    Leider ist ein 5-Gang um Welten sensibler bei der Einstellung, und zwar weil 1. die Wulst der Ziehkeilwelle schmaler ist und 2. der Weg zwischen den Gängen 25% kleiner ist. Wo ein 4-Gang von der Einstellung her über 1-1/2 Umdrehungen der Einstellschraube korrekt rastet ist es beim 5-Gang in der Regel nur 1/4-1/2 Umdrehung. Ein weiteres Problem ist dass der 4-Gang Ziehkeil viel robuster ist weil die Flanken nicht so steil sind. Verschaltet sich man mit 5-Gang ein paar mal (bzw rutscht der Gang unter Last raus) leiden die Kanten der Wulst schon merklich und die Gänge halten noch schwerer. Deswegen ist es beim 5-Gang besonders wichtig dass der von Anfang an gut passt sodass man sich nicht schon bei der Probefahrt den ziehkeil ruiniert.

    MfG RZT

    Danke für den Beitrag. Wenn das so ist, wie ihr schreibt, dann ist der Ziehkeil auf alle Fälle hin. Bleibt jetzt nur noch die Frage wie man es ohne Probefahrt so einstellt, dass es von Anfang an passt?

    Danke für die Antwort. Meine Frage zielte eher darauf ab, ob ein 5 Gang empfindlicher auf die Einstellung reagiert als ein 3 oder 4-Gang. Bzw der Punkt an dem es funktioniert schwieriger zu treffen ist. Ich hatte kürzlich einen Komplettmotor mit 5-Gang-Getriebe erworben das sich zwar im Stand prima schalten lässt, aber beim "Fahren" nicht funktioniert. Es springt meist sofort oder spätestens nach einem Lastwechsel der eingelegte Gang raus. Ich habe dann versucht es mit Viertelumdrehungen um diesen Punkt einzustellen. Leider erfolglos. Mir ist auch bewusst, dass die Ursache eine andere als eine falsche Einstellung sein kann, aber ich bin erst mal davon ausgegangen, dass das Getriebe korrekt montiert und voreingestellt wurde. Inzwischen gehe ich aber davon aus, dass ein anderes Problem vorliegt Also Motor ausbauen und die Sache reklamieren.

    Ich hätte an dieser Stelle mal eine allgmeine Frage zum 5 Gang Getriebe: Wie genau muss man die Position des Ziehkeils am Einsteller justiert werden damit die Gänge drin bleiben. Oder anders ausgedrückt in welchen Schritten sollte man nachstellen, wenn es eben nicht optimal funktioniert und die Gänge bei Last rausspringen?

    Ich hätte auch gerne einen abgewinkelten Anschluss an meinem aufgebohrten BVF in meiner 2er Schwalbe. Mit geradem Anschluss finde ich die Schauchführung suboptimal. Mangels eines weiteren Anschlusses habe ich nicht bisher nur vorsichtig versucht den Geraden zu entfernen. Sitzt verdammt fest und ich wollte ihn nicht beschädigen. Hat jemand vielleicht noch einen abgwinkelten Anschluss rumliegen (oder ein defektes Vergaseroberteil) was er mir vermachen kann?

    Meinen 85er/4Kanal Motor habe ich inzwischen erhalten, aber leider läuft alles noch nicht so wie ich mir vorgestellt habe. Da ich noch einiges prüfen und einstellen muss, hätte ich nur eine allgemeine Frage: Welchen Topspeed kann man so ungefähr erwarten, wenn der Motor 13-15PS haben soll? Ich benutze die originale Übersetzung der Schwalbe, dazu ein 5 Gang Getriebe mit 24/32 und - da bin ich mir aber nicht ganz sicher - einen 20/65 Primärantrieb.