5 Gang Getriebe einstellen mit Probleme !

  • Zitat

    Weiß nicht, ob das jetzt verständlich ist

    Verstanden hab' ich's. Ich frage mich nur wie genau die Methode ist. Schön wäre, wenn die Einstellung von Anfang an so passt, dass - wenn überhaupt - nur noch feinjustiert werden muss. Aber Versuch mach kluch ...

  • Vielen Dank für die Tipps. Einstellen sollte nun kein Problem mehr darstellen.

    Um mein Verständnis der Sache abzurunden, würde mich noch interessieren ob die Schaltmechanik nur dazu da ist den Keil exakt in Position zu bringen oder ihn auch unter Last dort zu halten? Wie ich die Bilder vom Aufbau des Getriebes verstanden habe, sind für die Rastung des Keils die Kugeln unter der Schnurfeder verantwortlich. Somit könnte man ja meinen, dass - wenn einmal ein Gang eingelegt ist - er auch ohne weitere Unterstützung dort bleibt.

  • Zitat von Snaily;2858626

    Vielen Dank für die Tipps. Einstellen sollte nun kein Problem mehr darstellen.

    Um mein Verständnis der Sache abzurunden, würde mich noch interessieren ob die Schaltmechanik nur dazu da ist den Keil exakt in Position zu bringen oder ihn auch unter Last dort zu halten? Wie ich die Bilder vom Aufbau des Getriebes verstanden habe, sind für die Rastung des Keils die Kugeln unter der Schnurfeder verantwortlich. Somit könnte man ja meinen, dass - wenn einmal ein Gang eingelegt ist - er auch ohne weitere Unterstützung dort bleibt.


    Genau so ist es. Die 4 Kugeln (4mm) unter der Schnurfeder rasten in die Kerben vom Ziehkeil ein und halten ihn dort fest...

  • Zitat von Nordseeschwalbe;2858664

    Genau so ist es. Die 4 Kugeln (4mm) unter der Schnurfeder rasten in die Kerben vom Ziehkeil ein und halten ihn dort fest...

    Dann verstehe ich nicht warum so viel Wert auf eine Spielfreie Schaltmechanik gelegt wird? Wenn die Kugeln den Keil in Position halten, reicht es doch wenn einmal ein Gang eingelegt ist. Somit dürfte auch kein Gang herausspringen so lange Ziehkeil, Federn und Kugeln in Ordnung sind.

  • Der weg vom Schalthebel ist begrenzt und wenn zuviel Spiel in der mechanik ist dann reicht es nicht den Ziehkeil weit genug zu drücken oder zu ziehen um den Gang richtig einzurasten. Machmal springt der Gang dann doch noch mit einem Krachen rein.

  • Zitat von DMT Racing;2858684

    Du solltest aber den Weg komplett nutzen, den der Schwenkhebel maximal schwenken kann. Sonst kommst du garnicht über die Kerbe hinweg.

    Ich habe ja das Problem, dass sich per Hand alle Gänge durchschalten lassen und sie dann nur unter Last herausspringen. Man kann sogar das Mopped sogar im 2. oder 3. anschieben und wenn der Motor dann läuft springen die Gänge trotzdem raus. Auch wenn man vorher nicht schaltet.

    Über das Spiel in Schaltmechanik ergibt sich aktuell ein Spiel vom gut einem Millimerter am Keil. Daher hatte ich angenommen, dass dieses Spiel für die Probleme verantwortlich ist. Der Keil sieht nach meiner Einschätzung noch sehr gut aus, zumindest sehe ich keinen offensichtlichen Verschleiß. Allerdings habe ich auch nichts zum vergleichen.

    Wie oben geschrieben, werde ich nach meinem Urlaub einen Ronge Keil bestellen und auch alle Elemente der direkten Schaltmechanik austauschen. Walze ist neu und hat kein axiales Spiel. Wenn es danach nicht läuft, muss der Motor wohl geöffnet werden um die anderen Komponenten zu überprüfen.

  • Zitat von DMT Racing;2858732

    Oder die Schnurfeder. Mach mal ein Bild vom Ziehkeil.


    An die Schnurfeder habe ich auch schon gedacht. So hoffe ich mal, dass der Motor zusammen bleiben kann.
    Bild vom Keil kann ich erst nach dem Urlaub machen.

  • Zitat von Gym;2858301

    Es "könnte" sein, das es eine Originale MS50 Kicker Welle ist.Diese sind etwas anders als die Originalen.Da beim MS50 das Kickstarter Ritzel etwas breiter ist.

    MfG Gym!

    Ich hab n MS50 Getriebe drin und hatte auch erst das Problem mit dem Kickstarterritzel. Fakt ist, die Kickstarterwelle ist dieselbe. Hätte ich die 2,6mm an der Kickstarterwelle abgedreht, so hätte das Zahnrad am Gehäuse geschliffen. Also musste ich auf der rechten Gehäusehälfte den "Anschlag" um die 2,6mm abfräsen. Dann hat alles gepasst. Ich hatte es vorm Fräsen probegesteckt, da greift dann der Kickstartermitnehmer konstant auf das Zahnrad ein.
    Kann aber trotzdem sein, dass der MS50 eine andere Kickstarterwelle hat. Da könnte der Mitnehmer anders sein oder die Führung für den Mitnehmer ist anders.

  • Hie noch das Foto vom Keil. Leider hatte ich in meiner Unwissenheit angenommen, dass nur die Flächen rechts von der dicken Stelle die Kugeln bewegen. Sorry. Wie man sieht ist der Keil also nicht mehr so gut ....

    [Blockierte Grafik: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p1020364gepzrtv3k8.jpg]

    Dann noch mal ein Foto von der Schaltgabel die sehr eingelaufen ist.

    [Blockierte Grafik: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/p10202024ukvh3fa9s.jpg]

    Nachdem ich einen neuen Keil und eine kompett neue Betätigung eingebaut habe ist mir dem Festziehen des Lagerwinkels aufgefallen, dass der Keil über den Schwenkhebel ziemlich nach rechts gedrückt wird. Ist das immer so und in Ordnung? Der Leichtgänigkeit wird es auf keinen Fall förderlich sein. Zudem vermute ich, dass sich der Keil im Betrieb in der Gabel dreht und diese bei ständigem Druck an den Keil wieder so einläuft wie die auf dem Foto.

    Ad hoc ist mir keine Methode eingefallen wie man das Wegdrehen beim Anziehen verhindern kann. Die Mutter ist verschweisst und daher nicht zu greifen. Direktes Gegenhalten klappt auch nicht.

  • Zitat von DMT Racing;2859600

    Da steht doch daneben ein Stift, der das wegdrehen verhindert.

    Ist schon richtig, aber das Wegdrehen innerhalb des Spiels reicht aus um den Keil leicht aus der Mitte zu schieben. Dh wenn man die Mutter leicht anzieht ist alles ok, beim festen Anziehen bewegt sich dann aber das untere Ende des Schwenkhebels Richtung Keil, so dass dieser leicht nach rechts gedrückt wird.

  • Also die Mutter muss nur so fest gezogen werden, dass der Federring zusammen gepresst ist. Viel mehr ist garnicht nötig.
    Das zu weite schwenken nach rechts kannst du korrigieren, indem du durch leichtes biegen des Stiftes diesem entgegen wirkst. Denn die Schaltung muss auch nachstellbar sein, ohne Demontage des Getriebedeckels.

  • Zitat von DMT Racing;2859611

    Also die Mutter muss nur so fest gezogen werden, dass der Federring zusammen gepresst ist. Viel mehr ist garnicht nötig.
    Das zu weite schwenken nach rechts kannst du korrigieren, indem du durch leichtes biegen des Stiftes diesem entgegen wirkst. Denn die Schaltung muss auch nachstellbar sein, ohne Demontage des Getriebedeckels.

    Danke für den Hinweis. Ich habe nun die obere Aufnahme des Schwenhebels so nachgebogen, dass nach Anziehen der Mutter kein Druck auf den Keil ausgeübt wird. Läuft jetzt schön leichtgängig.

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