Gut zu wissen für die Zukunft.
Kommst du auch aus der Zittauer Ecke, oder woher weißt du das?
Gut zu wissen für die Zukunft.
Kommst du auch aus der Zittauer Ecke, oder woher weißt du das?
Hätte man bei MBE auch raus erodiert
Maschinenbau Eibau beim Scholz? Oder wenn meinst du? 😅
S105-Fahrer hatte mir einen 3mm vhm frässtift mit Stirnschneide und Zentrumsschnitt bestellt und mit dem abwechselnd auf beiden Seiten die Bohrerreste angeplant. Dann wieder mit dem Durchschlag hin und her bis sich immer wieder größere Stücken gelöst haben und die letzten 5mm dann am Stück durchzuschlagen gingen.
In Summe schätze ich etwa 6 Stunden dafür gebracht zu haben 😅
Bohrer ist raus.
Nach gefühlten 6 Stunden habe ich ihn endlich entfernt bekommen.
Mit denen hab ich mir ein schönes Ei gelegt. In einer stecken noch etwa 20mm HSS Bohrer drin, der genau beim durchbrechen in die strömertasche weggedreht ist. Hatte bislang weder mechanisch(Durchschlag) noch chemisch Erfolge und hoffe dass ich die Reste mit einem gestern bestellten vhm frässtift rausbekomme. Werde außerdem versuchen jetzt im März Zeit zu finden 2 gute Zylinder zu gießen, damit die dann die nächsten Kandidaten auf der fräse sein dürfen.
Da hier ja schon eine Weile nichts mehr kam anbei mal der aktuelle Stand zu meinem Gehäuse.
57Nm ist trotzdem noch keiner im Moped gefahren😅
Zu bedenken ist, dass die heißeste Stelle am Zylinder der auslasskanal ist. Da dort in der Regel nicht viel Kühlfläche vorhanden ist, sollte man zusehen, die Wärme möglichst effektiv nach oben abzuleiten um sie Schlussendlich über den Kopf los zu werden. 5,5mm Bundbreite sollten da ein guter Kompromiss zwischen Abdichtung und Wärmeübergang sein.
Ich habe mich heute zum Sonntag mal drüber gemacht die Einlässe auszuschachten und die Nähte dort wo sie im Weg sind wegzuputzen.
Hätte bei Guss an alten, öldurchtränkten Guss mit schlimmeren gerechnet was sie Porosität angeht.
Die Poren halten sich wirklich in Grenzen. Die paar die ich freigelegt habe werde ich mit kleinem kugelfräser blank machen und noch zuschweißen lassen.
Wenn die schweißerei dann erledigt ist, werde ich die schon gegossenen Füllstücke einkleben, die originalen Stehbolzengewinde mit Alu Schrauben und jbweld verschließen und danach die fußdichtfläche neu planen und die neuen Gewinde für sie Zuganker setzen (geplant sind 85x85) damit ich an den nebenauslässen noch ein bisschen Luft zum schachten habe. Prinzipiell hat der Testguss gezeigt, dass Serienabstand möglich ist (nur mit zugankern, sonst würde man am fuß in die überströmer durchbrechen, wenn man platz für Muttern schafft), aber ich gehe da lieber auf Nummer sicher.
Über weitere Fortschritte werde ich berichten. ![]()
Tach zusammen,
wollte mich auch mal wieder zum Projektfortschritt melden, es geht auch bei mir in kleinen (aber feinen) Schritten voran, getreu dem Motto vorwärts immer rückwärts nimmer. Hatte in letzter Zeit nicht allzuviel Kapazitäten mich weiter damit zu beschäftigen, vielleicht wird jetzt über den Winter bisschen mehr.
Das Drehschiebergehäuse und das vorbereitete Gehäuseoberteil durften kürzlich heiraten. Dabei hatte ich ein mulmiges Gefühl was den Verzug angeht, obwohl mein Schweißmensch wirklich bedacht geschweißt hat. Glücklicherweise ist beim messen herausgekommen, dass die Gasse im vertretbaren Bereich geblieben ist, ich vermute viel anders sah das in der Serie auch nicht aus (habe vor dem schweißen nicht vermessen).
Außerdem gab es einen Versuch Pleule zu gießen, was ich glücklicherweise auf Arbeit und "Bockwurstkassenbasis" abdecken kann, leider war das Gießsystem nicht adäquat gestaltet um den Abguss entgegen meines Wunsches erst zum Ende der Gießcharge erfolgreich abbilden zu können. Habe hierbei Modellseitig schon Änderungen vorgenommen, leider kommt der 16MnCr5 nur relativ selten, also heißt es nun warten bis er mal wieder geschmolzen wird und dann gleich paar mehr machen.
Laufbuchsenrohlinge (GJS400-15) sind dafür problemlos gelaufen und dort habe ich jetzt erstmal einen "kleinen" Vorrat.
Genau, das war der erste Satz der Version mit neben auslässen, allerdings soweit ich weiß gebuchst und jetzt mit 700+ccm. Weiß nicht genau welche Bohrung sie gewählt haben.
Nabend, melde mich auch Mal wieder zum Thema.
Gestern erfolgte der erste Probeabguss mit meinen selbst gefertigten Modellen.
80% iger Erfolg meine ich.
Durch zwei Fehler bei der Kernmontage war leider die Lage der überströmer auf einer Seite nicht richtig, sodass an einer Stelle die Wandstärke auf 0 sank.
Wird beim nächsten Mal vermieden.
Dafür habe ich jetzt ein probierteil für die mechanische Bearbeitung.
Paar Bilder anbei
Hab dir die ja empfohlen, da ich sie auch im Einsatz habe. Bei mir ist ne neu gedrehte Scheibe mit ich meine etwa 90mm außendurchmesser verbaut, das funktioniert super und die Ladekontrolle geht spätestens nach nem kleinen gasstoß aus.
Glaub die originale bei der Daihatsu Lima hat irgendwie 35 oder 40mm. Wäre mir auch nichts 😅
Ich hab's nach der "millyard Methode" gemacht und Stroboskop sagt passt beim abblitzen.
Mit einer Seite anfangen, Sprich beide Lager auf die Mittelgruppe, die dann in eine innenwange pressen, dann Pleuel drauf, aussenwange drauf, erste Seite richten.
Dann äußeren Zapfen in die Drehbank, im Werkzeughalter ein saugend ins obere pleuelauge passendes Rundeisen eingespannt, hubzapfen nach oben zeigend ausrichten.
Von hinten einen konischen stopfen in die Spindel gesteckt, da drauf ein Flacheisen. Referenz Nullen.
Dann Schlitten in z verfahren und Pleuel ausfädeln, Spindel mit Flacheisen um 180 Grad drehen, dann zweites Pleuel aufs rundeisen im wzh aufstecken und zusammen mit der zweiten Innenwange anfädeln. Vorsichtig mit dem Hammer draufdengeln bis es ausreichend klemmt, dann ab auf die Presse. Dann zweite aussenwange drauf, richten, fertig.
Naja, wenn man die FOS Vorgaben mit dem Verhältnis der Mitteldrücke multipliziert kommt man auf
9(bar angesetzter Mitteldruck für sportliche Alltagsnutzung)/15,5(bar =RSA) = 0,58 *
0,000014 Vorauslass: 0,0000082
0,000104 Strömer: 0,000061
Auslegungsdrehzahl sollte dabei die maximal zu erwartende Drehzahl sein. Sinnvoll mit seriennahen auspuffen also irgendwas zwischen 8-10000 umin.
Ein "knappwerden" an Zeitquerschnitt äußert sich ja generell in einem nicht mehr steigenden Drehmoment ab Drehzahl x. Das gilt so auch für alle Fenster, daher ist es sinnvoll die Flächen auch insofern "gerecht" zu verteilen, dass sie bei naheliegenden Drehzahlen zu Neige gehen. Höhere Zeitquerschnitte ermöglichen daher das Drehmomentmaximum bei entsprechend hohen Drehzahlen. Bei niedrigen Drehzahlen ist die Spülung dafür aber Recht instabil, große vorauslassquerschnitte führen zu "verschlimmerten" vorresolöchern, da die zu zeitig ankommende Ladewelle natürlich ebenso wie das altgas viel Fläche zur Verfügung hat um zurückzuladen und dadurch die Überströmer einzubremsen.
Unterm Strich kann man also aus meiner Sicht nur sagen, dass es für Anwendungen bei denen bewusst niedrige literleistungen angestrebt werden - sprich alles was in den "Alltagstauglichen Bereich" fällt -
Schon so etwas wie zu hohe Zeitquerschnitte gibt.
Für frei atmende Motoren ist das weniger der Fall.
Vorauslass wird nur über die ~25-30 Grad gerechnet die er auch offen ist. Da du bei etwa Faktor 15 höher liegst nehme ich an du hast mir der Gesamtsteuerzeit gerechnet.
Die Vorgaben von Frits beziehen sich auf die rsa mit ~15,5 bar Mitteldruck und betragen 0,000014cm2/cm3 für den Vorauslass und 0,000104cm2/cm3 für die Strömer.
Im Simsonbereich sind mit seriennahen Anbauteilen Mitteldrücke von max. ~9 bar und bei "schärferen" Sachen etwa 11-13 bar zu erwarten.
Daher kommst du i.d.R. mit geringeren Zeitquerschnitten aus, da das mitteldruckniveau der RSA aus naheliegenden Gründen nicht erreicht wird.
Nicht die Flächen alleine sondern die Zeitquerschnitte sind ausschlaggebend. Sprich wie viel Fläche wie lange zur Verfügung steht um Gasmasse x zu bewegen. Für Vorauslass und Überströmer gibt es dazu "schwellwerte", z.B. nach Frits Overmars.
Abhängig ist das ganze vom zu erwartenden (bzw als Ziel gesetzten) Mitteldruck und der Nenndrehzahl.
Mit Faustformeln kann man sicher auch okaye Ergebnisse realisieren, aber Genaues ist das natürlich nichts.
Geringere Neigung zum mehrfachanfetten des Gemisches. Beim Schlitzer schwingt die Gassäule mehrfach am Zerstäuber vorbei.
Yamaha rs100 ist auch ein halbwegs Durchführbarer Umbau. Läuft original mit 45,6mm hub und 52er Bohrung, bei mir sinds jetzt 48x54 was Recht genau 110ccm ergibt. Pleuel Länge mit 105 mm auch noch im Rahmen des beschaffbaren.
Billig wird so ein Umbau aber dennoch nicht.