Beiträge von virus-commander

    Ja klar,der PWK ist der am häufigsten kopierte Vergaser weltweit. Mal mehr oder weniger erfolgreich. Ich dachte jetzt speziell an die PE Serie,da hier viel von 26er bzw. 28er geschrieben wird. Das ist ein klassischer Rundschiebervergaser.

    Gerade nochmal nachgeschaut,den Deutschland Vertrieb gibt es noch. Da bekommt man auch guten Support,wenn mal ein Problem auftaucht. Ähnlich wie bei Topham,zumindest war das vor 10J noch so. Die Preise sind mittlerweile echt heftig. Meinen letzten Vergaser hatte ich von irgendeinem kleinem MX Shop für 160€ bekommen. Ist auch ein 28er,hatte ich falsch in Erinnerung.


    Also Thema durch,kann euch verstehen. Die Mikunis laufen ja auch gut. Günstig,Teile und Support an jeder Ecke. Die wurden früher auch nicht ohne Grund an vielen Serien Straßenmopeds verbaut. Für Crosseinsatz (wenn Regelwerk erlaubt) würde ich trotzdem zum Keihin raten. Das ist alte robuste Technik für den Renneinsatz. Mit dem Schieber kannste Jemanden erschlagen,das fühlt sich alles so solide an. Dementsprechend ist auch die Dosierung und Abstimmung ganz anders. Sollte man zufällig ein günstiges Angebot bekommen,nicht lange zögern.

    Ich hab vor einiger Zeit aus Neugier einen 28er PE provisorisch angebaut.War jetzt nicht super abgestimmt,nur zum testen,hat trotzdem relativ gut geklappt. Die fehlende Muffe habe ich später durch einen dicken Kühlerschlauch ersetzt. Davon hab ich leider kein Bild. Kann dir aber versichern das es an einem leicht optimierten 83g Membraner klappt.

    Hier noch ein kleiner Auszug an Experimenten,was Luftfilter für Schwalbe angeht.


    Hier mit PE 28

    Da gebe ich dir leider Recht,der Markt ist relativ übersichtlich geworden. Einige Honda Monkey Shops müssten die Vergaser noch im Sortiment haben. Oder die Holländer.

    Die 26er PE's waren damals auf der Suzuki RM 80 verbaut,manchmal bekommt man auf Kleinanzeige noch relativ brauchbares Zeug. Aber neu müsste es die Dinger auch noch geben,letztes Jahr erst einen gekauft. Hier in DE,fällt mir bestimmt noch ein,wo das war.

    Mal so ne Zwischenfrage....Hat es einen bestimmten Grund das irgendwie Jeder Mikuni's verbaut? Liegt es daran dass sich das in der Scene irgendwie so durchgesetzt hat, oder einfach nur wegen dem Schraubflansch? Ich persönlich schwöre auf Keihin PE Serie,wenn es etwas mehr sein darf. Die Verarbeitung ist da nochmal ne ganz andere Liga,da reicht es schon nur den Schieber oder Schwimmerkammer in die Hand zunehmen.

    Die Dinger lassen sich super abstimmen ohne irgendwelche Probleme, aufgrund von Pegelschwankungen in der Schwimmerkammer oder aufschäumen.

    Wir sind die PE's jahrelang auf Zündapp und Kreidler 50ccm Rennmotoren gefahren. Die haben sich einfach bewährt. Da pladdert auch nix raus oder sonstige zickereien.

    Nur mal so als Alternative zum Mikuni :cheers:

    Hast du den Kasten, oder allgemein deine ganzen Versuchsaufbauten, auch mal an einem Schlitzer probiert? Die erste Kammer, also von Vergaser bis Lufi, ist ja vom Volumen recht klein, eine Vorkammer existiert nicht mehr. Also wie in der großen, originalen Ansaugmuffe.
    Mit der konischen Muffe, ähnlich ZW, hast du ja beim Schlitzer auch nicht zwingend positive Veränderungen.

    Ja,auch Schlitzer getestet. LT Reso,ZT 90,RZT Revup. Sobald man bei der Schwalbe über 70ccm kommt wird's langsam schwierig mit der Zuluft. Ich hab noch irgendwo Diagramme mit AFR Aufzeichnung,da zieht man das recht gut.

    Ich hab die Venandi Gehäuse auch getestet und schlussendlich zersägt und wildes Zeug probiert. Das Problem ist das Ansaugrohr. Welches zwar einen größeren Durchmesser hat,aber trotzdem genauso schlecht übernommen wurde wie beim original. Der Anschlusspunkt zur Muffe ist strömungstechnisch eine Katastrophe. Das Ding muss richtig fett sein,am besten konisch gezogen,ohne scharfe Übergänge usw. Auch die Bauform an sich,als Pressteil mit den vielen Rundungen eignet sich nicht sehr gut um irgendwelche geraden Zwischenbleche einzuziehen.

    Vom Volumen her bietet der 3D Druck etwas mehr Kapazität. Man könnte natürlich auch komplett was eigenes kanten und verschweissen. Das 3D Gehäuse war gerade da,und eh schon völlig zerlöchert von Experimenten. So hat es doch noch seinen Zweck erfüllt. Ich wusste auch nicht ob der Umbau überhaupt funktioniert, daher erstmal improvisiert. Hat sich bewährt bleibt jetzt so. Der ganze Kasten ist schon ziemlich stabil,wenn man da noch ein paar Bleche einzieht. Das Ansaugrohr ist eh nur eingeklebt. Da hab ich zusätzlich ne dicke Naht Sika Flex rumgezogen. Das hält Bombe,da kannste auch ordentlich mit der Muffe dran rumbiegen ohne das etwas abbricht. Als Muffe selbst hat sich ebenfalls die konische 3D von ZW bewährt. Man kann die DDR Muffe auch im vorderen Bereich abschneide und über die ZW hinwegschieben,sieht dann ziemlich original aus.

    Oder man bastelt sich ne Abdeckung,die möglichst unauffällig ist. So z.b.

    Moinsen,ich habe in den letzten Jahren fast alle käuflich Luftfilter für die Schwalbe ausprobiert. Ausserde 10-15 eigene Prototypen konstruiert und auf dem Prüfstand abgefahren.

    Fazit: kannste alles vergessen,wenn mit mehr Hubraum und größeren Vergaser gefahren werden soll. Entweder nicht abstimmbar,aufgrund von mangelnder Luft,keine Vorkammer oder wahnsinnig laut. Da ist alles dabei und man dreht sich irgendwann im Kreis.

    Ohne Vorkammer läuft es immer irgendwo miserabel,meist im Teillast und Übergang. Problem bei der Schwalbe,ist der Platz. Da bleiben nicht viele Möglichkeiten ohne den Rahmen zu zersägen,und ne fette Airbox zu implantieren.

    Was bisher am besten funktioniert ist diese wilde Frankenstein Konstruktion. Das Gehäuse ist von PZ bzw. PL,komplett entkernt. Original leider nicht zu gebrauchen,weil mega Ansauggeräusche.

    Ich habe das Ding so umgebaut,das man möglichst viel Volumen gewinnt. Dazu habe ich eine weitere Kammer konstruiert,die gleichzeitig als Deckel bzw. Revisionsöffung dient,um einen großen K&N aufnehmen zu können. Angesaugt wird von unten,mittlerweile ist da noch ein Prallbleche mit Verjüngung daran,die Ansaugung erfolgt in der Nähe vom Kettenschlauch. Das ganze funktioniert wirklich unglaublich gut,lässt sich super abstimmen,keine Leistungsdrosselung und das wichtigste,die Lautstärke,fast Original trotz 83er Membraner.

    Nachteil der Konstruktion: Umbau ist aufwendig. Zum wechseln oder reinigen des Filters muss die Schwinge gelöst werden und ein bisschen nach unten gedrückt werden. Sonst bekommt man den Deckel der Seitenkammer nicht herunter.

    Ich hab das Ding jetzt 1,5J in Betrieb,ca 3000Km abgespult. Vor kurzem habe ich mich dann mal entschlossen das Teil zu öffnen. Trotz Feldwege,Staub und Regen lief das immer einwandfrei. Der Filter erledigt seine Aufgabe wie er soll.

    Moin, mein letzter Beitrag zu diesem Zylinder ist mittlerweile 1J her. Ich habe mich bewusst aus der Diskussion rausgehalten, um mir ein eigenes Bild von diesem Zylinder zu schaffen. Ich bin mit dem Hersteller weder Verwand noch befreundet und habe auch sonst keinen Bezug. Alles geschriebene basiert auf eigenen Erfahrungswerten. Auf die schlechte Gussverarbeitung bin ich bereits im letzten Beitrag eingegangen, daran hat sich bisher auch nichts geändert, ganz im Gegenteil, aber dazu später mehr... Ich habe den Zylinder jetzt ziemlich genau seit einem Jahr verbaut, die Laufleistung beträgt mittlerweile knapp 2500Km. Meine Grundbasis ist seit der Montage unangetastet. Alle SZ sind im original Zustand verblieben, A:178 E;157 ÜS;127. Ich habe alle Kanten verschliffen, den Einlass auf max. Richtung O.T. gezogen, Auslass geglättet, Gusstitten von den Stehbolzen begradigt und den Brennraum bzw. Quetschfläche nachgedreht. Was ich sagen kann, der Zylinder liefert mit leichter Optimierung und Nacharbeit gute Werte. Ich fahre den Zylinder mit 1:50,da klappert und rasselt nix. Ich hab das Ding jetzt ein Jahr lang, teils bis zum Erbrechen gequält, Kilometerweit Vollgas im Hochsommer, Schiebebetrieb, magere Abstimmung bis zum Klopfen und ca: 120 Läufe auf dem Prüfstand, auserdem 300Km Mopedmarathon. Ich hatte bisher keinerlei Anzeichen für irgendwelche Klemmer oder großartig Abweichungen in Laufruhe und Leistungsabgabe. Auch was die Maßhaltigkeit der Buchse im Neuzustand angeht, kann ich die Meinungen hier nicht Teilen. Bei mir war alles absolut Zylindrisch und EBS von 5/100mm war auch vorhanden. Ich habe vor lauter Verwunderung über die Kommentare sogar einen zweiten Rohzylinder im Neuzustand auf ebay gekauft. Auch dieser war zylindrisch und ist mittlerweile auf Membran umgebaut ,dazu später mehr. Ich frage mich woher diese große Streuung in der Maßhaltigkeit und Qualität kommt, scheinbar hatte ich bisher Glück. Mein Setup besteht aus der beschriebenen leichten Zylinderbearbeitung, BVF 21, Vape mit Overrev Zündeinheit Kurve #1Medium oder 18° und hauptsächlich ZT Reso19 mit verschiedenen Einsätzen. Die höchste Leistung auf Basis eines optisch ausgelegten Auspuff lies sich mit einer 110 HD erreichen, diese stellte sich in meinem Fall, im Dauerbetrieb auf der Schwalbe als zu mager heraus. Lief hart an der Klopfgrenze, habe dann sicherheitshalber auf 112 gewechselt, ein guter Kompromiss. Demnächst werde ich den Brennraum etwas umgestalten um dem Problem entgegen zu wirken. Vielleicht werde ich ebenfalls ein bisschen was an der Auslassgeometrie ändern, mal gucken. Wie einige Vorredner schon geschrieben haben laufen die RZT Daily Anlagen absolut unterirdisch an diesem Zylinder ohne Auslassbearbeitung, sogar schlechter als AOA2. Ich habe einige Diagramme beigefügt, hier kann sich jeder seine eigene Meinung machen. Fakt ist, die vom Hersteller angegebenen Leistungswerte zu diesem Zylinder passen schon ganz gut. Kommt halt auf das Setup an, aber im großen und ganzen schon ziemlich stimmig. Alle Werte beziehen sich auf heiße Kurven, angegeben wird die Radleistung. Hier Vergleich Overrev Kurve#1M vs. 18°


    Rot ZT Reso 19

    Blau RZT DS SP

    Grün RTZ DS D


    Rot AOA 2

    Blau ZT AOA 3

    Grün ZT RESO 110 GK

    Gelb ist eine Eigenbauanlage, eigentlich für ZT 90N berechnet

    Moin,möchte hier auch meine Erfahrungen mit diesem Zylinder teilen. Das Kit habe ich vor etwa 3.Wochen aus Neugier gekauft. Mittlerweile 400km runter und bearbeitet,gehe hier aber nur auf die Basis ein wie von SM geliefert. Was mir gleich aufgefallen ist,der super schlechte Guss. Bei mir ist in der oberen Kühlrippe ein riesen Loch, dachte erst an Gussreste. Entpuppte sich aber als Haftstahl,mit dem das Loch gefüllt und anschließen mit Felgensilber überlackiert wurde. Hätte das Kit zu diesem Zeitpunkt am liebsten wieder zurückgeschickt. Auch dieses "BS-Guss" Logo zwischen den Kühlrippen...Was soll dass? Gussreste sind übrigens überall zu finden. Ich persönlich würde niemanden empfehlen das Teil "out of the Box"zu verbauen sondern erstmal mit dem Fräser sämtlich Reste zu entfernen. Gerade im Bereich Laufbuchse-ÜS muss dringend nachgearbeitet werden,da liegt der Aluguss Messerscharf und hauchdünn an der Laufbuchse an. Inklusive,Dreck zwischen Buchse und Alu.Der Ansaugstutzen ist etwas weit links angeordnet,somit liegt der Vergaser beim ZT Gehäuse auf. Habe die Ecke etwas abgeschliffen, geht jetzt so. Auch der Auslass läuft so schief aus der Mitte,da sollte auch gleich optimiert werden bevor man mit dem verbauen loslegt. Das Konzept und der Grundgedanke gefällt mir aber gut. Niedrige Steuerzeiten,viel Fläche und Potenzial zum austoben. Was mir auch gut gefällt,der sogenannte King-Kong Kolben meiner Meinung nach aus dem Hause Meteor. Hier gibt's nix zu meckern. Zylinderkopf ist im "Geht so Bereich" auch wieder Lunker aber längst nicht so schlimm wie am Zylinder. Bisschen wenig Material für meinen Geschmack, Brennraum ist soweit OK. Zylinder und Kolben vermessen,die Buchse ist schonmal gerade und das EBS liegt in meinem Fall bei 5/100mm, alles gut. Allerdings vermisse ich bei einem geteilten Auslass den zurück geschliffenen Steg. Hier wurde nix gemacht,was unter Umständen böse ausgehen kann. Kanalhöhen waren bei mir alle gleich. Steuerzeiten abgekurbelt mit Gradscheibe A=178° E=157° ÜS=127° QK=1mm passt soweit. Die Fahreigenschaften sind im original Zustand schon mal super,läuft auch sehr ruhig. Wie am Gummiband zieht er ohne Resoloch von ganz unten durch. Ab Mitte bis oben geht ihm etwas die Luft aus. Aber da kann man nach belieben was gegen tun. Mein Fazit: Super Grundkonzept für Tuner die in Richtung Fahrbarkeit und Elastizität was erreichen wollen. Für Leistungsfreaks eher ungeeignet, da gibt's besseres.Der Preis für das gesamte Kit ist super,hat aber auch klare Defizite. An dem Gusskörper sollte dringend gearbeitet werden. Der Steg sollte zurück geschliffen werden und der Auslass etwas vernünftig gestaltet werden. Einlass 5mm nach rechts,dann gibt's auch bei Nachbaugehäusen keine Probleme. Nichts für Anfänger ohne Grundwissen und passendes Werkzeug zur weiteren Bearbeitung. Als kostengünstiger Rohzylinder unschlagbar,es muss aber dringend nachgearbeitet werden. Ideal für Schwalbe und Co.,kommt gut mit wenig Luft und original Setup klar. :rockz:

    Ein kleines Update zum Setup,und was ich alles geändert habe gibt's später. Habe noch einiges zum Testen.

    Na dass sind ja tolle Neuigkeiten.... Hmm, was funktioniert daran nicht? Hab meine Box jetzt aufgeschnitten und das Prallblech entfernt. Werde das Teil erstmal mit Klebeband zusammen setzen und testen. Vom Luftduchsatz solle der Filter eigentlich locker ausreichen. Der Twinair sitzt gegenüber vom Vergaseranschluss.

    Das vermute ich auch.... Hab gerade gesehen das es bei Reichtuning was passendes aus 3D Druck gibt. Denke ich werde mir so eine Kiste bestellen, bevor ich wieder Stunden in der Werkstatt verbringe, um hinterher festzustellen das die Mühe doch vergebens war. So ne Alubox sieht natürlich um Welten besser aus, aber was soll's,es muss zu 100% funktionieren.

    So, ich hab's.... Als Fehlerquelle habe ich meinen Geräuschdämpfer ausgemacht. Ich vermute dass es am diagonal eingeschweissten Prallblech liegt. Dieses habe ich verbaut um die Ansauggeräusche zu minimieren, funktioniert auch super gut. Aber irgendwo scheint dann doch der Wurm drin zu sein. Hätte ich auch mal eher drauf kommen können, aber irgendwann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Werde das Teil auseinander schneiden und mir was neues einfallen lassen. Vielleicht mal mit Lochblech testen. Ein offener Filter ist jedenfalls keine Option, dass ist mir zu laut. Viel Platz habe ich auch nicht da ab Motorhalter der Unterrahmen mit Streben zur Versteifung vollgestopft ist. Werde testen und berichten,danke für eure Hilfe.

    Ja, das passt alles soweit. Schraube ist 1,5 Umdrehungen raus. Der Rvfk ist mit dem ZT 90 runtergeflogen. Jetzt ist ein neuer BVF 21 verbaut, der macht auch überhaupt keine Probleme beim abstimmen. Alles reagiert so wie man es sich wünscht. Ich werde mir erstmal meine Airbox genau anschauen und ein paar Versuche durchführen. Wenn dass alles nicht funktioniert bau ich wieder eine 40 LLD ein und teste mit dem alten Rfvk Schieber über den Cutaway. Das Ding ist eh über, habe mir mal einen aus Messing nachgebaut.

    Die Zündung hab ich schon ewig, war der erste Tester auf Simson für das Steuergerät da mein Kumpel die Dinger entwickelt hat. Die Grundplatte habe ich damals selbst angefertigt da die Statorposition geändert werden musste. Also alles ist fest und vernünftig montiert. Letzte Woche habe ich mir eine Gratscheibe aus Alu angefertigt die ich mit dem Polrad zentrieren und verschrauben kann. Somit ist es mir möglich den Zündwinkel bei laufenden Motor über den gesamten Drehzahlbereich zu kontrollieren. Die Zündung arbeitet einwandfrei und macht in jedem Bereich was sie soll. Ursprünglich bin ich die Zündung auf 18° gefahren. Habe dann wie schon erwähnt über Kuve 0 alles von 13-18° ohne Verstellung abgefahren und natürlich penibel kontrolliert. Ab 15° abwärts merkt man schon deutlich das der Motor nicht mehr so agil arbeitet. Ich könnte die Vape auch wieder zurück rüsten. Nach verschiedenen Tests spricht aber alles gegen die Zündung. Heute war es auch ordentlich heiß bei uns, habe also getestet. Im Gegensatz zu kühlen Temperaturen war die Testfahrt heute ziemlich gruselig. Das Phänomen ist zur Mittagszeit deutlich schlimmer geworden. Das spricht eigentlich für einen schlechten Temperaturhaushalt nur woher wenn eigentlich alles perfekt läuft bis man vom Gas geht. Das VV von der Garnitur kenne ich nicht, hab alles out of the Box aufgebaut. Das Ding ist ja relativ harmlos ausgelegt, die Brennraumkontur und Quetschfläche sind sehr großzügig, QK liegt bei 1mm. Getankt wird immer über 100 Oktan. Ich habe einen Eigenbau Ansauggeräuschdämpfer mit Twinair Pilz verbaut. Mehr Luft geht eigentlich nicht, aber vielleicht kommt es dort zu ungünstigen Verwirbelungen die sich negativ auswirken. Das wäre noch eine Option zu testen.

    Mahlzeit,da ich mit einem ähnlichen Phänomen zu kämpfen habe wie damals der Kollege Wurzelpeter habe ich den Beitrag aus der Versenkung geholt. Meine Problem ist recht ähnlich, jedoch schließe ich einen Schaden am Kurbeltrieb aus. Vielleicht gibt es neue Erkenntnisse die zur Lösung führen. Ich fasse mal zusammen.... Bis letztes Jahr habe ich einen stark bearbeiteten ZT 90N Gen2 gefahren. Als Setup wurde eine Vape mit Overrev Steuergerät verwendet. Auspuff Eigenbauanlage und Vergaser ein 21er Rvfk der ersten Generation mit einigen Optimierungen. Das Ding hatte zwar ordentlich Saft,hat sich dann in der Ausbaustufe aber als ungeeignet für den Alltag herausgestellt. Auch damals war das Problem mit dem Klopfen bereits vorhanden. Bin aber immer davon ausgegangen dass es sich um ein rein thermisches Problem durch die hohen Drehzahlen in Kombination mit eingeschränkter Kühlung durch den fetten Kotflügel der Schwalbe handelt. Mittlerweile habe ich das Konzept verworfen und mich für etwas alltagstaugliches entschieden. Also einen LT 90 Reso mit neuem 21er Bvf verbaut,als Auspuff dient der ZT Reso 19. Zündung läuft auch weiterhin die Vape mit Overrev.
    Der Motor läuft super, springt gut an,ob kalt oder warm. Die Gasannahme,Übergang und Durchzug sind hervorragend,der Auspuff auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Kurz gesagt,alles läuft richtig gut so wie es eigentlich soll. Und jetzt kommt´s...Wenn ich die Kiste ordentlich trete und langsam den Schieber schließe fängt das Ding an zu Klopfen und scheppert so übel dass man denkt der Zylinder fliegt jeden Augenblick auseinander. Das kuriose daran,wenn ich den Schieber schlagartig nach Vollgasfahrt komplett schließe ist alles gut, kein Klopfen,Klappern oder Rasseln. Wenn man während des Klopfen die Zündung ausschaltet hört es auch sofort auf, ebenso beim betätigen des Choke. Daher meine Vermutung, es muss sich um ein Problem mit der Gemischaufbereitung im Teillastbereich speziell beim abtouren handeln. Der Motor samt KW wurde vor 1000Km von einem Fachbetrieb revidiert. Die Zündung und Zündwinkel wurden überprüft. Die maximal Verstellung liegt bei meiner gewählten Kurve bei 20°. Die 0 Kurve,also ohne Verstellung habe ich auf allen Optionen von 13-18° durchgetestet,keine Verbesserung festzustellen. Der Vergaser wird im Moment mit einer 35 LLD und HD 110 gefahren, Nadel B11 mittlere Position. Wenn ich anfange die LLD auf 40 zu erhöhen wird es schon ziemlich zäh und der Motor geht schlecht ans Gas,normales überfetten halt. Man bekommt das Klopfen durch starkes anfetten über LLD,HD und Nadel fast weg. Dafür bleibt von dem schönen Motorlauf nichts mehr übrig. Grundsätzlich kann es ja nur so sein dass der Motor nach einer Vollgasorgie logischerweise ordentlich Temperatur aufgebaut hat und bis zu diesem Punkt auch ausreichend von der HD gefüttert und somit auch Kühlung bekommt. Aber was passiert dann, passt das Unterdruckverhältniss am Düsenstock oder Schieber nicht? Wie bekomme ich mehr Gemisch zur Kühlung zusammen ohne mir alle andere Bereiche zu versauen? So wie ich das sehe geht´s nur über die Kombination Düsenstock und Teillastnadel. Aber welche Optionen habe ich da überhaupt ,bin in der Simsonmaterie nicht so ganz drin. Ach so, Benzinzufuhr ist auch kein Thema liege bei knapp 300ml/min... Bin für jeden Tipp dankbar

    Hmmm,haut mich persönlich jetzt nicht vom Hocker. Zuwenig Möglichkeiten für Experimente,das ganze System muss ja bestmöglichen zusammen passen. Reicht ja schon wenn ich nen anderen Auspuff montiere der auf hohe Spitzenleistung ausgelegt ist und es mir untenrum an an Abgastemperatur fehlt. Da kommt man mit ner Ignitech oder halt der Overrev CDI schon deutlich weiter. Wäre auch schön zu wissen wie genau die Kurven von der JW CDI aussehen. Ohne dieses Wissen wäre die JW CDI ohnehin keine Option für mich. Man baut sich ja keinen Motor nach ner Zünkurve auf,sondern versucht den Motor damit bestmöglich zu optimieren. Aber jeder so wie er meint,ich denke am Preis kann man bestimmt noch was machen wenn genug Abnehmer da wären. Bisher sind die Dinger ja nur in kleiner Stückzahl aufgelegt.