Posts by lime

    Es gibt 16 Zündkurven, die alle spätestens bei 7000min-1 nach spät verstellen. Klar, da findet sich nicht das Optimum für jeden Motor, aber für die breite Masse sind die Kurven verwendbar.

    Bei der etwas weiter oben verlinkten Website unter 'Downloads' findest du eine Excel mit den Kurven.

    lime
    January 28, 2024 at 6:51 PM

    Schaust du hier, auch anderweitig im Forum ist schon was über die zu lesen.

    Die Zündkurve muss man im Simsonmotor schon fahren wollen. Zielt man auf 18° bei 9000min-1 ab, so fährt man bei 4000min-1 mit 26° Frühzündung, das verträgt bei uns defiitiv nicht jeder Motor.

    Ein solcher Auspuff steht in Konflikt mit deinem Wunsch nach Serienoptik.


    Die Idee von simsonfreak kann ich nur unterstützen. Breitere Kurbelwangen, um der Kurbelwelle Stabilität und Masse zu verleihen, an beidem fehlt es dieser nämlich und verschweißte Hubzapfen, irrsinnige Passungen oder wilde Stützlagerkonstruktionen sind nicht die Lösung des Problems sondern nur die Umwandlung in ein anderes.

    Der Zylinder sieht auf den ersten Blick vernünftig aus, die Laufleistung scheint nicht enorm hoch gewesen zu sein und 160€ für das komplette Kit sind ein sehr guter Preis. Was soll der Thread?

    Ich fahre das Overrev-Modul seit langer Zeit. Allerdings noch nicht auf dem Prüfstand getestet.

    Eine andere Zündspule muss verbaut werden. Der Zündzeitpunkt ist unter ca. 3000min-1 sehr instabil und schwankt um mehrere Grad. Darüber ist alles fein.

    Man darf nicht vergessen, das "normale" Hersteller immer preisgetrieben sind. Daher wird bei der Entwicklung darauf geachtet, den Montageaufwand sowie die Kosten gering zu halten. Nur weil es XYZ in Serie so betreibt, heißt noch lange nicht das es die beste Lösung ist.

    Unter Kostendruck gehen viele Innovative Ideen verloren oder werden verworfen. Das Argument, das es ein Fahrzeughersteller es so macht zählt also nicht.

    Also alle namhaften Hersteller benutzen Schraubenfederkupplungen.

    Mein Text war lediglich auf diesen einen Satz bezogen. Völlig unabhängig von wirtschaftlichen und technischen Betrachtungen.

    KTM, GasGas, Husqvarna. Keine namhaften Hersteller? BMW verwendet übrigens auch gehäuft Tellerfederkupplungen.

    Ich habe meine Schwinge vor einiger Zeit auf Nadellagerung umgebaut. Siehe RE: Was habt ihr heute so Gemacht?! (Werkstatt)

    Der Unterschied ist im Fahrbetrieb definitiv spürbar, vor allem im Vergleich zu den vorher bei der Kastenschwinge verbauten Polyamidbuchsen. Durch die fehlende Dämpfungskomponente in der Lagerung agiert das Fahrwerk direkter, etwas weicher und ist ebenso steif wie vorher.

    Das hier erwähnte Set halte ich aber nicht für klug, da die Augen der Schwinge weder rund sind, noch koaxial zueinander. Die gehärteten (und nicht geschliffenen) Hülsen werden wie üblich auf dem Schwingenbolzen verspannt, allerdings laufen Außenring und Nadelkranz durch die Fehlstellung der Schwingenaugen nicht koaxial zu den Hülsen, was schnellen Verschleiß hervorrufen wird. Letztlich ist es eine Lagergasse und sollte auch wie eine behandelt werden, kein Mensch schweißt zwei Buchsen an nicht parallel stehende Stangen, setzt dort Lager ein und würde darin eine Kurbelwelle laufen lassen.

    990sm-r Nein ist sie nicht. Eine gerade Verzahnung kann höhere Kräfte übertragen.

    Das ist pauschal falsch. In der Regel steigen im Vergleich zur Geradverzahnung sowohl die Sicherheit gegen Hertzsche Pressung (ergo Grübchenbildung), als auch die gegen Fließen (ergo Zahnbruch), wenn man alle Abmaße der Geradverzahnung übernimmt und die Änderung der Wälzkreisdurchmesser durch sinnvolle Profilverschiebung korrigiert.

    Bei allem anderen stimme ich dir und Tommy zu. Zusätzlich zum gesagten: Eine Änderung des Achsabstandes sorgt für höheres oder geringeres Flankenspiel. Ersteres sorgt bei der wechselnden Belastung im Einzylindertrieb für stärkere Schwingungen, letzteres sorgt für ungünstigere Bedingungen während des Gleitens.