Beiträge von Teerkratzer

    Moin zusammen,

    ich habe an der SR50 meiner Frau den Bowdenzug der Kupplung gewechselt, da dieser gerissen war. Die Einstellschraube am Lenker ist ganz eingedreht, das obere Ende des Bowdenzugs steckt sauber in der Aufnahme. Das untere Ende der Hülle steht nun aber ca. 5 Zentimeter über die Lasche zum Einhaken auf dem Motorgehäuse über. Selbst wenn ich die Kupplung "aufdrehen" würde, um mehr Spiel im Kupplungshebel zu haben, würde dieser mit eingehaktem Zug in Ruhestellung dann mehr als 45° in Fahrtrichtung stehen.

    Bestellt und geliefert war laut Packung der richtige Zug. Den alten Bowdenzug habe ich natürlich längst weggeworfen, so dass ich nicht mehr die Längen vergleichen kann...

    Muss / kann die Hülle des Bowdenzugs gekürzt werden? Wie verfahre ich dabei mit der geklemmten Metallmanschette am Ende?

    Wäre klasse, wenn mir jemand helfen könnte!


    Gruß Torsten

    Re: 105 kg = Reifenschlauchkiller???

    Der neue Schlauch wurde vom Reifenservice eingesetzt, während ich daneben stand. Von der Seite ist alles okay. Die ganze Zeit hab ich auch keinerlei Probleme gehabt, Schlauch ist schon seit letztem Jahr drin und hat problemlos die Luft gehalten.

    Beim alten Schlauch war in der Tat der Gummi unmittelbar um das Ventil rum in der Tat etwas rissig.

    Den neuen Schlauch samt Ventil hab ich mir noch nicht angesehen, da das Ganze erst gestern Abend passiert ist. 10 km am Stück gefahren, Roller abgestellt, keine halbe Stunde später: Reifen zu 80% platt. Aufgepumpt, Druck gehalten, heimgefahren (ging auch recht gut, hat nur leicht Luft verloren), wieder halbe Stunde später: Reifen wieder platt... :wallknocking:

    fingerhut: Was hast Du für ein Fahrwerk drin? Ich würd bei mir auch gern mittelfristig aufrüsten...

    @Leerhülle: Kontermutter war nur gut handwarm angezogen, Motor ist komplett original.

    Moin zusammen!

    Gestern hats mir zum 2. Mal den Reifenschlauch am Hinterrad gehimmelt. Beide Male nicht wegen einem Nagel im Reifen o.ä., sondern einem undichten Ventil (jeweils nach einer etwas längeren Fahrt am Stück). Roller in die Garage gestellt und am nächsten Morgen war der Hinterreifen platt! Der jetzige Schlauch war neu gekauft und hatte keine 100 km gelaufen.

    Kann das mit meinem Gewicht von ca. 105 kg zusammenhängen? Ich prügele meine SR50 nicht gerade über Bordsteine, aber die eine oder andere Unebenheit lässt die Dämpfer hinten halt schon mal "auf Anschlag" gehen. Reicht die verbleibende Stoßenergie, die auf den Reifen geht, etwa, um solche Schäden zu verursachen?

    Was gibts für Möglichkeiten? Härtere Dämpfer für die Hinterache? Stabilere Schläuche? ...?

    Und sag jetzt keiner "Abnehmen!"... :motz:


    Gruß Torsten

    Moin zusammen!

    Beim Fahren spürt man bei unserer SR50 eine spürbare Unwucht. Sowohl der Lenker, als auch der ganze Roller "schlagen", so dass ich die Richtung nicht sicher sagen kann.

    Felgen und Reifen sind offenbar intakt, Bordstein oder Schlagloch hab ich auch keins geküsst. Gibt es denn noch andere mögliche (oder typische) Quellen für solche Unwuchten?


    Gruß Torsten

    Moin zusammen!

    Bei unserer SR50 scheint die Kupplung nicht richtig zu trennen - wenn ich im Leerlauf einen Gang einlege, ruckt es deutlich spürbar und der Motor arbeitet offenbar gegen einen leichten Widerstand (Drehzahl etwas niedriger).

    Nach dem ich den Bowdenzug am Lenker schon auf Anschlag nachgestellt hatte, habe ich den Ausrückhebel am Kupplungsgehäuse nachgestellt. Der steht jetzt auch auf Anschlag (den Bowdenzug hatte ich beim Einstellen natürlich wieder etwas zurückgedreht!), wenn ich ihn weiter stelle und die Kupplung ziehe, biegt sich der Hebel, aber er bewegt sich nicht mehr weiter.

    Woran könnte die offensichtlich nicht mehr richtig funktionierende Kupplung noch liegen? Bin für jeden Tip dankbar!


    Gruß Torsten

    Moin zusammen!

    Ich bins nochmal (so langsam haben wirs aber... ;) :(

    Die Einstellmöglichkeit für den Kupplungszug am Lenker ist erschöpft, daher muss ich unten nachstellen. Gibt es da einen speziell gekröpften Schlüssel o.ä. zum Halten der Mutter? Mit meinem normalen Werkzeug komme ich da nicht weiter...


    Gruß Torsten

    Moin zusammen!

    Wegen des ewig undichten Krümmerflanschs wollte ich unsere SR50 auf den Federkrümmer vom AKF-Shop umrüsten... nur passt die Krümmermutter nicht!

    Ich kann die Mutter ca. eine 3/4 Umdrehung aufziehen und danach sitzt sie bombenfest. Hab ich da irgendwas verpasst und das Steigungsverhältnis haut nicht hin? Eine nagelneue "normale" Krümmermutter kann ich ganz ohne Probleme aufschrauben, am Gewinde ist also nix vergriesgnaddelt...

    Gruß Torsten

    Re: Kette rappelt nach Hinterradwechsel

    So, geschafft!

    Es war am Ende doch die Kette, die vom hinteren Ritzel gesprungen war. Keine Ahnung, wie das mit dem Kraftschluss geklappt hat, der ja trotzdem teilweise vorhanden war...

    Wie auch immer, jetzt ist das Hinterrad wieder leise! Vielen Dank für Eure Tips! :cheers:

    Re: Kette rappelt nach Hinterradwechsel

    Zitat von B2-4

    Wie schon hier erwähnt, ist unter anderem das Spiel wichtig. Unter Last, also wenn Du drauf sitzt, sollten noch 2cm Spiel der Kettenschläuche vorhanden sein. Entlastet also ca 3-4cm.(wenn ich mich nicht irre)

    Damit wir nicht aneinander vorbeireden: welches Spiel meinst Du? Also welcher Abstand wird gemessen?

    Re: Kette rappelt nach Hinterradwechsel

    Kette zu fest auf keinen Fall! Das Antriebsritzel und das Hinterrad kann ich ein gewisses Stück gegeneinander drehen, also ist die Kette eher bei weitem zu locker. Ist auch kein Knacksen, sondern ein richtiges Rappeln, Klappern und Mahlen. Kraftschluss ist aber grundsätzlich vorhanden, also kann die Kette nicht runtergesprungen sein.

    Die Kettenschläuche, die ich auch erneuert haben, haben kein Spiel. Im Gegenteil, die hatten im Innern oben und unten quasi eine "Führungsschiene" für die Kette aus Gummi ausgebildet. Heißt, wenn man von hinten durchschaut, hat der Öffnungsquerschnitt die Form eines "H". Ich hoffe, meine Beschreibung ist verständlich...

    Spur hab ich nicht eingestellt, wie gesagt, ich hab alles einfach so wieder zusammengebaut, wie ichs zerlegt hatte. (incl. aller Schraubenpositionen). Ich werd die Kiste die Tage wohl oder übel nochmal zerlegen und nachsehen... viel falsch machen kann man beim Zusammenbauen doch eigentlich nicht..?!

    Moin zusammen!

    Ich hab ein kleines Problemchen... nachdem ich bei meiner SR50 das Hinterrad gewechselt habe, rappelt und klackert jetzt die Kette wie blöd. Ich war eigentlich der Meinung, dass ich alles so wieder zusammengebaut hab, wie ichs zerlegt hab. :rolleyes: Jedenfalls waren keine Teile übrig. ;)

    Eigentlich sollte die Kette doch die selbe Spannung haben, wie vorher!? Die rückwärtigen Stellschrauben für die Position des Rades auf der Achse habe ich nicht verändert. Und vor dem Einbau des Kettenkastens habe ich noch gecheckt, dass die Kette auch auf dem Ritzel sitzt - und die Kette anschließend fixiert.

    Habt Ihr nen Tip, was das sein könnte? Doch Kette runtergesprungen?


    Gruß Torsten

    Re: SR50: Nochmal von vorne...

    Danke für Eure Hilfe soweit!

    Sandro: Wie ich die Zündung vernünftig einstellen will, ohne zu wissen, wie es geht? ... Keine Ahnung, ich kann Dir nur sagen warum: weil ich es lernen will und weil eh keiner in der Nähe ist, der es für mich macht. ;)

    toxico: Danke für den Link... perfekt!

    Ich bräuchte nun wieder Eure Hilfe bei der weiteren Vorgehensweise. Ich habe die Zündung mittels Messuhr auf 1,8 mm vor OT eingestellt (zur Kontrolle für Euch: ich bin von der Drehrichtung des Motors im Uhrzeigersinn ausgegangen und habe die Grundplatte so verdreht, dass bei 1,8 mm vor OT die Markierungen auf Grundplatte und Schwungscheibe übereinstimmen). Dann habe ich den Bing-Vergaser samt neuer Flanschdichtung eingebaut und laut Anleitung in Grundeinstellung gebracht (Schraube mit Gefühl reindrehen und 1 Umdrehung wieder raus).

    Vorhin nun der Startversuch: NIX...... :(

    Bei offenem Choke und voll aufgedrehtem Gashahn hat sich der Motor schließlich schleppend für ein paar Arbeitstakte gerührt, jedoch null auf das Gas angesprochen. Bamm..... Bamm.... Bamm... Ba... Bamm..... Bamm....... Bamm..... Ruhe! Vollgas weg oder Choke raus... schon rührte sich gar nix mehr.

    Vorsichtige Variationen an der Vergasereinstellung und eine Kontrolle der Bowdenzugspannungen änderte nichts an dem Ergebnis.

    Was kann bzw. muss ich als nächstes checken, um unser Schätzchen wieder ans Laufen zu kriegen?? Gibts einen konkrete Diagnose für die beschriebenen Symptome oder können das verschiedene Ursachen sein?

    Re: SR50: Nochmal von vorne...

    Das mit dem Zündung einstellen war die Geschichte mit der Messuhr und x,xx mm vor OT, oder? Dann mach ich mich da erstmal dran, tausch den Vergaser aus (gibts da irgendwelche Kniffe bzw. irgendwas wichtiges zu beachten?) und nerv Euch dann wieder, wenns immer noch noch nicht läuft! :D


    Gruß Torsten

    Hi zusammen!

    Nach einer ausgedehnten Zwangspause (Umzug, Arbeiten am Auto, etc.) will ich mich endlich mal richtig unserer SR50 (Bj. 3/1990, 4-Gang, Kickstarter) widmen, die seit knapp 2 Jahren verlassen in der Garage steht. Sie hatte damals diverse Mucken bis sie eines Tages überhaupt nicht mehr ansprang!

    Ich muss dazusagen, dass ich beim Thema Zweiräder und Simson absolut unbeleckt bin. Ich erkenne weder, wann ein Zündfunke ausreichend stark ist, noch weiß ich genau, welches Teil wo warum sitzt. So...

    Ich hoffe, dass ich mir mit Eurer Hilfe zumindest mal ein paar grundlegende Dinge aneignen und mal eine vernünftige Fehlersuche an unserer SR50 durchführen kann.

    Folgende Symptome hat bzw. hatte der Patient:

    1. sprang nach Einbau einer VAPE-Zündung immer sehr gut an, hatte jedoch oft einen instabilen Leerlauf und ging im Stand oder beim Anfahren aus.
    2. eines Tages sprang sie erst nur noch durch schieben und nach dem 2. oder 3. Mal gar nicht mehr an
    3. Zündfunke war da, ich kann jedoch nicht beurteilen, ob ausreichend stark
    4. Kupplung trennte nicht richtig (Seilzug war bis Anschlag nachgestellt). Möglicherweise war das mit der Grund für das schlechte Verhalten im Stand und beim Anfahren? Ich vermute mal, dass man das durch Abnehmen und versetztem Wiederanschrauben des Kupplungshebels am Getriebe ausmerzt!?
    5. Leerlaufkontrollleuchte funktionierte nicht mehr
    6. Blink- und Fernlichtanzeige funktionierten nicht

    Die VAPE-Zündung hatte ich neu verbaut, jedoch nicht 100%ig eingestellt. Das wollte ich bei Gelegenheit nachholen, der Roller sprang ja an...

    Wie gehe ich denn jetzt am besten vor, um mögliche Fehler auszuschließen und das Ding hoffentlich wieder ans Laufen zu kriegen (inzwischen ist logischerweise auch die Batterie leer)? Wäre es denn sinnvoll, vorab den Originalvergaser gegen einen zuverlässigeren Bing zu tauschen? Haben einen solchen als Neuteil im Regal liegen...

    Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe (und Eure Geduld mit einem blutigen Anfänger... ;) )!


    Gruß Torsten

    ... und macht weiter, wie es ihr gefällt.

    Nach einer großen Tour mit unserer SR50 ging sie im Stand einfach aus. Und praktischerweise auch nicht mehr an, was zuletzt einen Kilometer Schieben bedeutete. :roll:

    Recher geschnappt, Forumssuche angeschmissen... und bei AKF ne Vape-Zündung bestellt. :wink: Gestern hab ich dann die alte Zündung rausgeschmissen und die Vape verbaut. Da unsere SR eh schon 12V hat, wars auch kein großer Akt. Nun springt sie immer auf den ersten Tritt an, egal ob warm oder kalt. Aber bei folgenden Punkten bräuchte ich Eure Hilfe:

    1. Ich habe beim Einbau die Markierung auf der Grundplatte so gedreht, dass sie mit der Markierung auf dem Motorgehäuse übereinstimmt. Die Markierung auf dem Rotor war irgendwo 2cm davon weg (da ich den ja nicht frei drehen kann). Das entspricht der Einbauweise "statisch", oder? Zur Einbauweise "dynamisch" sagt die Anleitung, dass man den Motor auf den Zündzeitpunkt drehen soll - nur wie erkenn ich den und wie sag ich dem Rotor, dass er in der Position stehen bleiben soll? Zündkerze raus, damit der Kolben keinen Druck aufbaut?

    2. Der Motor ging im Stand immernoch aus - ich habe dann die Standgasschraube 1/2 Umdrehung reingedreht und (da die SR vorher verzögert aufs Gasgeben reagiert hat) den Gaszug an der Einstellschraube etwas straffer eingestellt. Nun läuft sie im Stand mal wie ein junger Gott und mal geht sie sofort wieder aus... mir ist aufgefallen, dass die Kupplung wohl nicht mehr richtig trennt. Kann es sein, dass sie jedes Mal ausgeht, wenn ich einen Gang drinhab und der Motor dann nicht frei läuft, sondern gegen eine gewisse Last anschieben muss? Außerdem ist mir außer der Leerlauf-Einstellschraube (= Umluftschraube?) irgendwie keine weitere Einstellschraube aufgefallen... :oops: Sollte der Serienvergaser sein, die SR ist Baujahr 3/1990.

    3. In Verbindung mit dem vorherigen Punkt ist es so, dass ich beim Anfahren übermäßig viel Gas geben und seeeehr gefühlvoll mit der Kupplung sein muss, sonst fängt die SR an sich zu verschlucken und geht mitten im Anfahren aus. Zwischendurch gehts wieder ganz normal.

    4. Ein Problem, dass die SR vorher schon hatte und das sich leider nicht erledigt hat: Die Leerlauf-Leuchte spinnt gerne rum und glimmt bzw. leuchtet während dem Fahren, obwohl ein Gang drin ist. Die Blinker- und die Fernlicht-Leuchte sind komplett tot, beim Blinken macht sich nur die Leerlauf-Leuchte durch leichtes Blinken bemerkbar. Was könnte (außer kaputten Birnen) die Ursache sein?

    Danke Euch schonmal für Eure Tips!