Beiträge von flymo

    Hängt bissel von der Halteranzahl und Wechselzeitraum ab. Der Erstbesitzer wird den Intervall sicherlich eingehalten haben, bei den folgenden steigt die Unsicherheit.

    Absolut unverständlich, dass sich das Konzept nicht durchgesetzt hat. Das Laden hat doch nur einen reichlichen Tag gedauert, mit zwei bis drei Fahrzeugen ist man gut über die Woche gekommen oder griff halt, aller zwei Tage aufs Fahrrad zurück und die Akku´s sind auch nicht explodiert.

    Der Ladervorgang selbst war mit einem Trafoladegerät sehr Netzschonen, nicht wie heute mit diesen extrem Blindstromerzeugenden Schaltnetzladegeräten, welche Netzte extrem belasten.

    Man hatte einen schönen tiefen Fahrzeugschwerpunkt und damit ein sehr erhabenes Fahrgefühl, wenn es zu langweilig wurde konnte man selber bissel mitkurbeln und der Rohstoffkreislauf war mit den Bleiakkus auch geschlossen, bei guter Pflege haben die Akkus auch eine Saison gehalten, alles in allem war das ein sehr nachhaltiges Konzept.

    Stahl hat eine Zugfestigkeit von bis zu 2500MPa, Aluminium liegt bei reichlich 100MPa, soviel zur Festigkeit beider Werkstoffe. Das was versucht wurde von offizieller Seite her zu kommunizieren, lässt sich physikalisch nicht erklären. In der Geschichte der Menschheit ist bislang auch noch kein Fall überliefert worden, bei dem die Physik auch nur einmal geschlafen hätte.

    S105-Fahrer du meinst sicher die Stanley Kubrick Filme, ja die waren wirklich toll gemacht, für die damalige Zeit, Hut ab, einige glaubten sogar es sei Realität. Schade das er mit seinem letzten Film für Aufklärung sorgte und so alle Illusionen löschte.

    Bei all der Diskussion verstehe ich aber bis heute noch nicht warum kein Hersteller neue Gussfelgen anbietet. Kein abgespacetes Fernostdesign, ganz normale und schlichte Gussräder. Die würden bestimmt den aktuellen Prüfungen stand halten und bekommen ein Gutachten. Das wäre mir eine ordentliche Stange Geld wert..................

    Eine Gussfelge hat nicht annähernd die Festigkeit wie ein Speichenrad mit einer geschmiedeten Felge, dies ist schon allein der Anzahl der Speichen geschuldet oder ist dir im Endurosport schon jemals eine Gussfelge begegnet. Gussfelgen sind für den reinen Straßenbetrieb, haben einen geringeren Luftwiderstand, ein geringeres Gewicht, können problemlos Schlauchlos betrieben werden, sind sehr Wartungsarm und lassen sich gut reinigen. Zugspeichenräder haben eine viel höhere Elastizität als Druckspeichengussräder, Überbelastungen enden daher in Verformungen, bei Gussrädern führt dies nahezu immer zum totalversagen.

    Und du bist nur ein theoretiker.
    Praxis sieht anders aus.

    Genau, mit Kunststoff-Kabelbindern reduziert man die Zugkräfte an den Stahl-Speichen, hast praktisch wieder gegoogelt?

    Es ist weitläufig auch bekannt, dass Flugzeuge aus Aluminium durch Stahlgebäude schneiden wie Butter.

    Geh doch mal praktisch an die Sache heran und lass die Theorie bei Seite, zwei Dehnmesstreifen an ein Speichenpaar und dann mal paar Messreihen fahren.

    Ich habs probiert mit den kabelbindern weil ich kein draht da hatte und erstmal sehen wollte es was bringt. Hatte auch immer mit gebrochenen speichen probleme, seit den kabelbindern keine einzige mehr. Das sind mittlerweile über 5jahre her.


    Skodi7 es hat keine 5s gedauert🤦🏼 soviel zu nichts finden.

    Nur weil die KI irgendwo Käse abschreibt, muss es noch lange nicht der Wahrheit entsprechen. Einfach mal mit natürlicher Intelligenz die Quelle der Information zurückverfolgt und den gesamten Inhalt verinnerlichen und nicht nur eine Textpassage, auf Grund dessen die KI ein Muster erkannt hat.

    Hilfreich sind bei solchen Themen immer Fachbücher, diese liefern belastbare wissenschaftliche Informationen, aber ganz bestimmt keine KI, denn die hat mit Sicherheit keinen Zugriff auf Print-Medien.

    Die anzutreffenden Kabelbinder verhindern bei eventuellen Brüchen weiter Kollateralschäden, wie Beschädigungen am Fahrwerk bis hin zum Durchstechen des Schlauches, wenn das lose Speichenende auf einen entsprechenden Widerstand trifft.

    Ein Verbinden der Speichenpaare belastet zusätzliche die Speiche, welche sich gerade unter Belastung befindet. Da es sich hier um Zugspeichenräder und nicht um Druckspeichenräder handelt, sind die Speichen hier grundsätzlich auf Zug belastet (wie eine Zugfeder) eine zusätzliche seitliche Belastung, wie sie beim Verbinden der Kreuzungen entsteht, generiert zusätzliche Zuglasten, welche das Bauteil überlasten können.

    Der Luftdruck des Reifens, Felgenringgeometrie und Festigkeit, Speichenquerschnitte und Festigkeit, bis hin zur Nabengeometrie und deren Torsionsfestigkeit haben relevanten Einfluss auf die Stabilität.

    Der Abstand vom angestauchten Kopf ist länger als der Nabenflansch dick ist, zusätzlich wurden die Speichenköpfe nicht Gesetzt und beim Spannen dann folglich nach rechts verdreht. Diese Situation verursacht zusätzlich Spannungen im ohnehin spröden Bogen, was letztendlich zu einem frühzeitigen Bauteilversagen führt, quasi mit Ansage.

    Wenn die Spannung im Rad gleichmäßig verteilt ist, wird sich eine Speiche nach der Anderen verabschieden.

    Also die betroffenen Speichen ausbauen und durch Neue ersetzen (Speichen nicht wiederverwenden), anderweitig kommt hier keine Ruhe rein und der Speichenbruch bleibt ein Dauerthema.

    Anfang des 20. Jahrhunderts, begann mit der Entwicklung des elektrischen Anlassers (man musste nicht mehr Kurbeln) der Siegeszug der Verbrennertechnologie. Bis dahin war der Marktanteil von elektrischen Fahrzeugen bei über 66%, bis heute ist der Anteil auf reichlich 3% geschrumpft. Die Anfänge der elektrischen Fahrzeuge waren Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts, zeitgleich mit der Entwicklung des Elektromotors also vor knapp 200 Jahren und lösten damals die Pferdekutschen ab.

    Wobei Simson 2 Takt mit 20PS+ halt auch ne reichweite von < 100km hat wenn man es richtig fliegen lässt... Ich hab da mal ziemlich doof geschaut mitn MTX mitn in der Pampa :D

    Bei einem Verbrenner im Vergleich zum Akkuantrieb mit gleicher Leistung, ergäbe sich ein Verbrauch von ca. 7,8 Liter pro Stunde. Bei 8,7l Tankinhalt wäre nach 1,12h Schluss, was ca. 140km entsprechen würde. Man würde hierbei ca. die 5-7-fache Reichweite erreichen gegenüber eines Akkuantrieb.

    Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass die 8,7l Kraftstoff nur 6,6kg wiegen und keine 20kg, zusätzlich reduziert sich die Masse mit zunehmendem Kraftstoffverbrauch und leichtert das Fahrzeug und steigert damit die Performance.

    Würde man bei o.g. Beispiel nur den Kraftstoff für eine viertel Stunde in Betracht ziehen, was der Akkukapazität von 4kWh entspricht, würde die erforderliche Kraftstoffmasse nur 1,48kg betragen im Vergleich zur o.g. 20kg Akkumasse.

    20kg Kraftstoff entsprechen ca. 26l, mit denen man eine Reichweite von reichlich 400km generieren könnte und das wohlgenmerkt bei Dauervolllast.


    Ich bin da bestimmt nicht geizig. Trotzdem finde ich den Preis für die paar Speichen krass.
    Es hält ja bei den anderen Mopeds auch. Nur haben die etwas weniger Leistung als der 110er.
    Bisher habe ich immer nur die gebrochenen Speichen ersetzt. Nervt aber auch irgendwann ständig den Reifen abzuziehen.
    Ich mache keine Wheelies und springe auch nicht mit dem Moped.

    Dafür musst du den Reifen nicht demontieren, es reicht, wenn du die Luft ablässt und das Nippel dann reindrückst um die neue Speiche zu montieren.

    Markiere dir einmal die ersetzten Speichen, um zu prüfen ob immer die gleichen kaputt gehen oder ob der Fehler wandert.

    Gehe jetzt mal davon aus, du meinst den Volllastzustand im Dauerbetrieb auf ebener Asphaltstrecke.

    Dann ergibt sich:

    4kWh/15kW=0,26h (ca.15min)

    Mit 15kW sind in der Ebene ca. 125km/h möglich, diese mit 0,26h Akkulaufzeit multipliziert ergibt rund 30km Reichweite.

    In der Realität wird die Reichweite jedoch etwas kürzer ausfallen, weil der Motor einen Wirkungsgrad von ca. 85% haben wird. Das heißt die Aufnahmeleistung vom Motor liegt dann bei reichlich 17kW dazu kommen dann noch Reglerverluste und eine nicht bekannte Akkuendladekurve die einem bei ca. 340A schnell einen Strich durch Rechnung machen kann. Auch die Akkutemperatur hat auf die Energieabgabe des Akkus einen entscheidenden Einfluss. Weiterhin drosseln ein Zahnriementrieb sowie ein Kettentrieb zusätzlich die Leistung am Hinterrad, wodurch die Höchstgeschwindigkeit etwas geringer ausfallen dürfte wie o.g. und damit ebenfalls reduzierend Einfluss auf die Reichweite haben wird aber reichlich 20km sollten unterm Strich dennoch möglich sein.

    Austenitische Cr-Ni-Stähle wandeln sich bei starker Verformung (Übergang zum Haken) lokal in Martensit (sprödhart, magnetisch) um. Der nicht umgeformte Bereich bleibt aber austenitisch (sehr dehnbar, nicht magnetisch). Am Übergang entsteht eine "metallurgische" Kerbe, an der bevorzugt Brüche auftreten, wenn sie nicht nachträglich durch Anlassen gemildert wurde. Die austenitischen Stähle lassen sich jedoch gut ziehen und stauchen, was sie für die Anwendung als Speiche prädestiniert. Streusalz ist ein weiterer Gegenspiel und sorgt ebenfalls für eine Versprödung.

    Dann habe ich ja jetzt meinen Samariter gefunden, der mir die Welt erklärt.

    Anscheinend machst du alles richtig im Leben und kannst daher immer mit den Finger auf Andere zeigen. Das zeigen auch 50% deiner Kommentare hier im Forum.

    Das die E Mobilität nur lokal sauber ist, weiß jeder aber zu pauschalisieren, dass sie die Wurzel allem Übels ist geht doch zu weit.

    Bleib in deiner Welt des Hasses auf Andere und glaube weiterhin an deine Prinzipien.

    Anstatt sich mit dem Inhalt des Argumentes auseinanderzusetzen, wird man emotional und greift lieber die Integrität des Gegenübers an. Netter Versuch aber mit Blame-Shifting kommt man hier nicht weiter.