Beiträge von M_i_c_h_a
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Wie gesagt, man müsste mal die Linien/Kurven der verschiedenen Federn darstellen. In deinem Fall müsste die Kurve spätestens ab der Hälfte sehr stark überproportional steiler werden. Wenn Du gewährleisten willst dass das Ganze Solo komfortabel fährt aber mit Sozius aufm Feldweg wiederum nicht nur durchschlägt. Dann spielt ja der Versteller(Vorspanner) auch noch ne Rolle. Wie hat der eig bei deinen bisherigen Versuchen mit rein gespielt?
Ich habe den Versteller immer auf Solobetrieb gelassen, da ich mir die Heckanhebung für den Soziusbetrieb aufheben will. Bei einem Fahrer sinkt die Feder etwa 2cm ein und dann wird das bei zwei Personen etwa 4cm sein. Der Versteller hebt das Heck wieder um reichlich 2cm an, also auf normale Höhe.
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Ein Problem bei der Feder könnte sein, dass der harte Bereich nicht erreicht wird.
Ich zähle 20 Windungen. Die kleinen Abstände sind im eingebauten Zustand wohl so wie die Drahtstärke, also 6mm (im komplett entspannten Zustand ist er noch größer - siehe Foto). Also geht der weiche Teil auf Block, wenn alle Windungen sich um 6mm zusammengeschoben haben: 20 mal 6mm = 120mm. Der Hub des Dämpfers ist aber nur 90..100mm. Vielleicht habe ich ja noch einen Denkfehler drin. Mir scheint es, dass ist bei den normalen progressiven Federn für die Simson Endurofederbeine nicht anders. Hat das mal einer getestet? (Ich glaube, man macht Kabelbinder um einzelne Windungen und schaut nach einer Fahrt, ob sie eingedrückt sind.)
Schwarz meinte mal bei einem Telefonat, dass seiner Erfahrung nach kein großer Unterschied zwischen progressiven und normalen Federn sei. Das würde zu meinen Überlegungen passen.
Mir war schon zuvor aufgefallen, dass die progressiven Federn von YSS im weichen Teil viel dichter liegen. Da ist dann ein progressives Verhalten schon eher zu erwarten.
Wenn das so stimmt, dann bekommt man beim Enduro Federbein ein progressives Verhalten nur durch eine Zwei-Feder-Lösung durch Nachrüsten einer inneren Feder.
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Also diese progressive Feder hat einen Innendurchmesser von 43,45mm und 6mm Drahtstärke. Könnte man mit 2mm zu viel Innendurchmesser leben oder schlackert das? Könnte mir vorstellen, dass man damit was machen kann. Mit 22 Windungen und 6mm ist die sicher ziemlich weich, aber der progressive könnte ein Aufsetzen verhindern.
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oel666 Ja, es war nur diese Variante die nicht passt. Man muss wohl bei jeder Variante erst noch mal sicherheitshalber nachfragen. Ich hatte die progressiven angefragt und es hieß, es könne drei Tage mit der Antwort dauern. Ich schreibe dazu, wenn ich eine Antwort habe.
Die Idee mit der Innenfeder ist übrigens auch, dass man, wenn man einen Dämpfer hat der einem durchschlägt aber sonst ganz gut passt, diesen zu einem progressive Dämpfer erweitern könnte. Das war doch früher bei Motorrädern üblich oder? -
Um noch ein wenig Input zu bringen. Ich bin mittlerweile ganz zufrieden. Bei einer ersten Runde hatten meine weicher gemachten MX Federn noch ein leichtes Aufsetzen gezeigt. Ich habe gestern mal die Feder abgenommen und gesehen, dass auf der inneren Stange zwei Gummis mit je 17mm Länge stecken. Diese dienen als Anschlag. Ich habe sie mal entfernt und geschaut, wann der Dämpfer aufsetzen würde. Es zeigte sich, dass dies bei etwa 17mm Abstand geschehen würde. Ich hab jetzt den einen 17mm Gummi drin und noch einen mit etwa halber Stärke. Also der Anschlag ist jetzt bei etwa 25mm statt 34mm, ich habe etwas mehr Federweg. Bei einer ausgiebigen Runde über holprige Straßen, Feldwege und quer durch den Wald gab's kein Aufsetzen mehr. Somit ist das ganze jetzt maximal weich und der Dämpfer kommt nicht an seinen Anschlag.
OK, so ganz sicher bin ich natürlich nicht, ob die anderthalb Gummi ein Aufsetzen der Mechanik im Inneren verhindern. Darum habe ich mal geschaut, was es an Federn so gibt und bin auf diese gestoßen. So eine Feder mit 22mm/11mm und 35mm Länge würde sich bei maximalem Druck auf 15mm zusammenpressen (die gab's gerade auch aus Deutschland ohne lange Warterei). Wenn an den Zusammenbau geht messe ich noch mal nach und stelle bei Bedarf mit zusätzlichen Unterlegscheiben den Abstand noch so ein, dass kein Aufsetzten im Dämpfer passieren kann.
Mit der Metallfeder hätte ich einen weicheren Endanschlag von 17mm Hub. Wenn der auch nicht mehr genügen sollte, dann geht die Feder hart auf den Block. Aber ich vermute, in den Bereich komme ich nicht.
Allgemein bin ich verwundert, dass die weiche Feder mir nicht negativ auffällt. Ich hatte erwartet, dass mir das ganze zu schwammig werden könnte, aber so ist es nicht. Mal schauen, wie es auf längere Sicht so ist. Bis jetzt scheint "die Feder so weich wie möglich und so hart wie nötig." für mich ganz gut zu funktionieren.
https://www.ebay.de/itm/397052619474 -
Stimmt schon, ist alles sehr subjektiv. Die Wirkung der Federn einzuschätzen ist echt schwer. Die ganze Situation um die Simson und MZ Federn ist aber auch grauslich. Unvollständige Größenangaben und fehlende Federkonstante machen einen Vergleich schwer. Es könnte alles so einfach sein, wenn diese Werte immer mit aufgeführt wären.
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Cruiserefi Du bist wahrscheinlich auch recht leicht oder? Ich wiege 70kg und ich bin von früher von meiner SLR650 auch eine ruhigere Straßenlage gewöhnt. Aber wahrscheinlich ist das bei einem leichten Moped so nicht erreichbar, ohne Masse wird's halt unruhig. Vielleicht liegt es auch nur am Winter, dass Deine Federbeine sich straff anfühlen.
Hab' heute mal 'ne Runde mit den extra gesetzten MX Federn gedreht und ich bin jetzt wohl damit am unteren Limit angekommen. Wenn's mit Schwung durch eine kleine Senke geht, dann spüre ich leicht den Anschlag. Ich denke mal, das ist schon nah am Optimum, was überhaupt geht. Auf holprigen Strecken liegt das Moped trotzdem nicht so ruhig wie ein schweres Motorrad, aber mein Rücken vermeldet schon mal keine harten Schläge mehr. Wenn's mit dem Aufsetzen an extremen Stellen nicht schlimmer wird, ist das für mich ok. Bin gespannt, wie das Federbein in Soziusstellung mit Sozius im Sommer läuft. Zur Zeit weigert sich aber meine Sozia Testrunden zu fahren.
Ich habe mal angefragt, was diese Feder für Maße habe. Sehen auch interessant aus.
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Also hier mal ein passendes Angebot in Chrom, AKF hat mir geschrieben, dass der Innendurchmesser 41.5mm ist.
Druckfeder für Federbein vorn, verchromt (Ø6,5, 270mm lang, 20 Windungen) für ES125, ES150Druckfeder für Federbein vorn, verchromt (Ø6,5, 270mm lang, 20 Windungen) für ES125, ES150www.akf-shop.de -
Passende Federn im 6mm Bereich von MZ zu finden ist nicht einfach. Oft stehen die Maße einfach nicht dabei. Von den Modellen die hier angegeben sind hätte es diese sein können, aber auf meine Anfrage kam die Rückmeldung 7mm.
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Ich habe jetzt die MX Federn durch "Pressen" auf 265mm gebracht, mal schauen, wie die sich so machen. Mein alter Meßschieber sagt, dass sie 6.7mm haben. Nach dem ersten Test kann ich noch nicht sagen, ob sie zu hart oder zu weich sind. Ich werte das mal als gutes Zeichen. -
Die Drahtstärke von 6,3mm hat die ES 250/2 und die ES125/1 und ES150/1 verbaut. Die Federkonstante zwischen dem großen und den beiden kleinen ES Modellen unterscheidet sich wegen der unterschiedlichen Windungszahl auch noch. Es gibt also mindestens zwei verschiedene Federn mit 6,3mm Drahtstärke im MZ Bereich.
Leider paste diese Feder vom Innendurchmesser nicht, er ist etwas kleiner. Gibt es da verschiedene Modelle oder geht es doch nicht mit ES Federn?
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Ich werde dann mal als nächstes diese ausprobieren:
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und interessanterweise gäbe es dann sogar noch progressive davon:
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Hab' mir mal von der KI zur progressiven ein allgemeines Diagramm erstellen lassen. Also falls die normale mit Sozius zum Durchschlagen neigt oder zu weich ist, dann geht's mit der progressiven Version weiter.
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oel666 Kann ich leider nun nur bestätigen, bei normaler Straßenfahrt sind sie so gar anscheinend erstmal etwas härter durch die starke Vorspannung. Ich habe mal ein allgemeines Diagramm dazu erstellt. Ich vermute, dass die Feder zwar weicher ist, aber durch die Vorspannung das erst bei starker Belastung zu spüren ist. Der Schnittpunkt mit meiner bisherigen Feder kommt wahrscheinlich zu spät. Beim Fahren war es so, dass die Fahrt auf einem rauhen, selbverfestigten Asphalt-Schotterweg sich mit der Schwarz Feder smooth anfühlte und mit LT war das nicht der Fall. Als bliebe ich bei der Schwarz Feder. Nur bei starken Schlägen, wie z.B. von Gullideckeln, hätte ich mir mehr erwartet. Da ist noch nichts zu weich.
Dann habe ich ,auch noch Federn mit 6,4mm Drahtstärke da liegen.
Wo hast Du diese herbekommen? Würde ich gern bei mir probieren.
Oder hat sonst noch jemand Tipps wo es weichere Federn gibt? -
Wenn's ein schöner Rotton werden soll, dann kann ich RAL 3002 empfehlen. Nicht zu hell und intensiv, aber auch nicht kraftlos, nicht zu warm und nicht zu bläulich.
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Die Dämpfer von Schwarz hatte ich heute per Post bekommen und gleich eingebaut. Fährt sich viel sanfter. Der alte DDR-Plattenweg fühlte sich gleich ganz anderes an, zuvor war es wie Rodeo und nun ist nur ein sanftes Hoppeln.
Ich bin aber noch am überlegen, ob ich doch noch ein bisschen weichere LT MX Federn wähle, ich habe den Eindruck, zu weich sind die jetzigen auch noch nicht. Wäre schade, wenn ich da nicht alles raushole, was geht.
Was denkt ihr, erstmal ein paar Hundert Kilometer rumfahren und wenn der Winter vorbei ist, sind die von Schwarz auch noch ein Stück weicher?
Und könnte ich die Feder von LT einfach schwarz lackieren oder hält auf Federn kein Lack? Pulverbeschichten wird wohl mit dem grauen Lack drauf nicht gehen oder?