Beiträge von beculatius_customs

    beculatius_customs : danke dass du das mit uns teilst! Der Weg zum Tuba kann steinig sein. Davon können sicherlich viele ehemalige und aktuelle Tuba-Teilnehmer ein Lied singen, wir eingeschlossen.

    Rennopa : weniger ist manchmal mehr 😉.

    Klar. Gibt Nichts zu verstecken. Wir machen das Ding heile und schauen mal was kommt. War dennoch ein toller „Wettkampf“ und man kann immer viel lernen und verbessert sich. Wenn’s auch manchmal nach hinten los geht ☺️

    Mein Fazit zum TuBa 2026.

    Leider kam es unverhofft zu einer Beschädigung. Auch wenn das Konzept nicht zum Regelwerk passt, wollten wir über Band Punkte holen.

    Zur Aufklärung. Wir sind ohne Waffen angetreten. Viel zu kurzhubig mit 48,5mm Hub und 56er Bohrung. Zylinder nochmal bearbeitet und auf RD350 Membran und Kasten umgebaut.
    Unser Plan war über Bandbreite und Drehzahl Punkte zu holen. Bei der Eingansmessung am 12.01.26 haben wir 32,4PS am Rad sowie 17,8Nm gemessen. Dieser Wert kam ohne gebauten Auspuff und ohne Zündung zu Stande, mit 17 Grad statisch.
    Als wir die Kurve kannten ging es ans Auspuff bauen. In seiner ersten Messung hat er auch gezeigt das er uns das gewünschte Band bringt. Schön breit gezogen.
    Und plötzlich war Ruhe. Die Leistung ist eingebrochen. Nach etlichen Tests und stetig fallender Leistung haben wir uns entschieden auf den alten Auspuff zurück zu bauen. Leistung kam nicht nennenswert zurück. Das war am Donnerstag 22.01. zwei Tage vorm Tuba. Wir haben uns geschlagen gegeben und die Zündkurve an unsere Peripherie programmiert. Dann hieß es warten…

    Bei LT selbst war wieder weniger Leistung da. Gerade einmal 29PS am Rad. Völlig im Abseits.

    Zu Hause angekommen und mit Hummeln im Hintern habe ich direkt den Zylinder gezogen.
    Kolben extrem ausgeklappert (sogar eirig mit 7-8/100 Laufspiel), Ringstoß zu groß(0,75mm) und der Kolben lief am Kopf an. Wir erklären es uns so, dass beim ausdrehen mit dem neuen Auspuff unser Quetschmaß(gewählt 0,6mm) doch zu eng wurde. Durch den Schlag aufs Kolbendach hat es die Ringnut leicht zerdrückt und er konnte anschließend nicht mehr richtig dichten.
    Membranplättchen sind ebenso leicht angefressen.
    Wir vermuten das sich der Zylinder nach dem ganzen fräsen entspannt und gesetzt hat. Somit nicht mehr maßhaltig ist. Ich bin froh das es nur erhöhter Verschleiß ist und wir keine völlige Zerstörung hinnehmen mussten.

    Spaß gemacht hat’s dennoch. Und zu lernen gab es auch viel Neues. Tolle Leute kennengelernt. Starke Leistung und Anerkennung an alle Kontrahenten.
    Jetzt heißt es, Kolben ran, bohren und honen. Und wieder Feuer frei!


    Bilder und Videos, von Anfang bis Ende und auch mit gezeigten Schäden gibt’s auf Instagram bei mir zu sehen.

    Beste Grüße und Sport frei.
    Robert :)

    Servus Brigade,

    mal eine Frage in die Runde, ob bereits jemand anderes das Phänomen festgestellt hat.

    Wir waren gestern auf dem Prüfstand unterwegs und haben erschreckend viel Verlustleistung. Alles was den sekundären Antrieb betrifft können wir ausschließen. Kette ist schön im Durchhang, Radlagerung ist super, Bremse ist frei und wenn man das Rad händisch andreht, läuft es noch ewig nach.

    Jedoch liegt die Vermutung nahe, dass es die K7 selbst ist, da sie durch ihren lange Mitnehmer und den dazu unveränderten Hebelarm nicht so weit abhebt das die Lamellen wirklich voll frei sind. Die Kupplung trennt war sauber, aber wir denken das sie dennoch bremst da die Lamellen immernoch zu nahe aneinander stehen und dadurch der Widerstand entsteht.

    Hat das Schonmal jemand beobachtet und eine adäquate Lösung?