Beiträge von Tomsen0305

    Moin,

    Auspuff ist frei soweit, Vergaser quasi nagelneu. Ich werde die Tage nochmal mit ein paar Augen mehr den ZZP kontrollieren. An sich startet das Moped sehr zuverlässig, egal ob kalt oder warm, das "Abwürgen" also dass er bei leichtem Gasgeben die Neigung zum Ausgehen hat, kommt auch immer sehr gelegentlich, vor allem wenn man mal mehr Last draufgegeben hat. Wenn das Moped im Stand einige Zeit lief und man dann wieder Gas gibt macht er das auch nicht mehr, meine Vermutung war deswegen, dass er vielleicht doch nicht genug Sprit nachbekommt auf Seiten des Tanks. Die verbaute Hauptdüse im Vergaser hat ja keinen Einfluss auf den Teillastbereich, oder?

    Wie gesagt bleibt ja unabhängig davon das Problem, dass er das Drehzahlband nicht vollständig ausdrehen möchte, warum auch immer. Allein deswegen würde ich nochmal nach dem ZZP schauen und hier nochmal berichten.

    Hallo,

    Ich würde den Thread hier einfach nochmal verwenden wollen. Ich habe aktuell noch ein Problem mit der Gasannahme an der S51, stumpf gesagt läuft sie im Leerlauf sehr zuverlässig, sobald ich aber am Gaszug drehe stirbt sie mir immer mehr ab. Es wirkt so als ob ich sie "abwürgen" würde. Teilweise fängt sie sich bei noch mehr Gas aber auch wieder.

    Gemisch hab ich frisch reingemacht, Durchflussmenge aus dem Tank sind 200ml pro Minute gemessen.

    Wie könnte das Absterben zustande kommen? Passt der Zündzeitpunkt vielleicht noch nicht wirklich? Zum Einstellen hab ich eigentlich eine Messuhr mit analoger Anzeige, aber vielleicht ist die doch nicht so super genau. Oder ist es doch eher ein Gemischproblem?

    Kurze Ergänzung noch, mit Einstellen am Vergaser (Gemischschraube weiter reingedreht) nimmt das Phänomen ab, komplett weg ist es aber nicht und das Moped hält den Leerlauf auch nicht mehr wirklich von selber, auch bei einer recht weit reingedreht Gasanschlagschraube. Ein weiteres Symptom, was auftritt, das Moped fährt die Gänge nicht aus, es fühlt sich so an als ob es in einen Drehzahlbegrenzer laufen würde

    Soo hallo nochmal, ich bin jetzt mal wieder an der S51 drangewesen. Ich habe am Anfang erstmal nur den Unterbrecher getauscht und diesen nochmal neu eingestellt, danach die Grundplattenposition auch nochmal neu verdreht. Passiert ist nicht viel, es kam kein Funken. Dann habe ich die Zündspule getauscht und seitdem habe ich wieder einen Zündfunken. Ein paar Startversuche hat es jetzt schon gehalten, der Motor lief auch kurzzeitig. Im Moment kriegt er aber glaub ich noch zu viel Sprit, die Kerze ist jedenfalls feucht und auch im Luftansaugstutzen lässt sich Sprit fühlen. Außerdem klingt es so als ob er absaufen würde, ich musste durch Gasgeben den Motor am Leben halten.

    Am Unterbrecher entstehen einzelne Funken beim Starten, ich habe gelesen, dass das normal sein soll, ist das auch wirklich so? Nicht dass ich mir den neuen Unterbrecher gleich verjackel

    Ansonsten bis hierhin schon mal vielen Dank für die ganzen Ratschläge, vor allem an oel666, ich glaube ich bin in jedem Fall weiter als vorher.:)

    Ja das Einstellen des Unterbrechers war das allererste was ich gemacht habe, mit Nachprüfen mit ner entsprechenden Messlehre. Zum Schluss hab ich das nicht mehr gemacht weil er ja eingestellt ist, so mein Gedanke. Trotz allem werde ich wenn ich wieder dabei bin nochmal prüfen, spätestens wenn ich meinen neuen Unterbrecher verbaue muss das ja sowieso.


    Abgesehen davon ist mir sehr stark bewusst, dass ne Vape besser wäre, gedanklich habe ich aus Frust auch schon mehrmals eine eingebaut, aber wie ich am Anfang schon geschrieben habe möchte ich gerne die U-Zündung drin lassen.

    Moin,

    Folgender Stand bei mir, nachdem ich das Zündkabel gekürzt habe und auch die Position der Kabel am Kondensator kontrolliert habe, hatte ich wieder einen Zündfunken, allerdings hat das nicht lange gehalten, etwa 2-3 Startversuche. Dann habe ich tatsächlich noch ein anderes Kabel gefunden was ich einfach mal getauscht habe, auch hier jetzt leider dasselbe Spiel. Funke kam, Grundplatte minimal verdreht, bei neuen Startversuchen Funke wieder weg. Was kann das bedeuten? Hat meine Spule doch einen weg?

    Okay erstmal herzlichen Dank euch allen, ich schau mir die ganzen Sachen am Wochenende mal an und schreibe hier dann mal was rausgekommen ist. Die Zündspule ist eine 12V, also das passt schon mal. Ich habe als ich alles zusammengebaut habe, warum auch immer das alte Zündkabel nochmal verwendet und alles andere darum quasi erneuert, das könnte es tatsächlich gut sein. Mit dem neuen Kondensator kam ja bei den ersten Versuchen ein Funken, aber vielleicht hat sich da nochmal was verschoben.

    Moin zusammen,

    Das hier ist mein erster Beitrag in dem Forum und ich komme gleich mit einem wahrscheinlich schon komplett zerkauten Thema um die Ecke. Ich hoffe aber erstmal, dass ich hier in der richtigen Ecke gelandet bin :)

    Mein Name ist Tom und ich habe im Keller einmal eine KR51/1er Schwalbe stehen, die mit der Vape auch einwandfrei läuft. Dann habe ich da noch so eine S51 B1-3, die noch die Unterbrecherzündung hat, das ist mittlerweile ein ganz schönes Elektrikprojekt geworden.

    Folgende Situation an der Zündanlage meiner S51, sie hat eine 6V Unterbrecherzündung verbaut, welche ich vor einiger Zeit nochmal als Neuteil eingebaut habe, die alte war von den Kabelisolierungen schon recht unschön. Mit der neuen Grundplatte hatte ich dann erst gar keinen Funken, habe dann aber angefangen, auf Durchgang zu prüfen von Grundplatte bis zur Zündkerze mit einem Multimeter, Durchgang war vorhanden.
    Dann habe ich auf der Grundplatte mehrere Messungen vom Zündschloss zur Masse der Grundplatte durchgeführt, um defekte Lötstellen an den Spulen auszuschließen, einmal mit Kondensator ab/angeschlossen und einmal Unterbrecher geöffnet/geschlossen. Bei der Messung ohne Kondensator und Unterbrecher geschlossen habe ich dann recht große Widerstände (etwa 12 Ohm) festgestellt, anschließend die Unterbrecherkontakte angeschliffen und war bei einem Widerstandswert von etwa 9 Ohm. Zusätzlich habe ich prophylaktisch den Kondensator noch getauscht weil ich nicht wusste ob der von der zwar neuen aber aus DDR Restbeständen (so stand es bei Kleinanzeigen) stammende Anlage noch funktioniert. Long story short, als ich mit allem fertig war hatte ich auf einmal einen Zündfunken.


    Bei der weiteren Einstellung ist mir dann leider ein Malheur passiert, und zwar habe ich bei der Kontrolle ob noch ein Funken kommt wenn ich die Grundplatte verschiebe, das Polrad nur aufgeschoben und nicht verschraubt, beim ersten Kick kam noch ein Funke, danach dann nicht mehr. Und das ist leider jetzt auch wieder der aktuelle Stand, meine Frage deswegen:


    Habe ich mir mit der Aktion jetzt doch wieder was gegrillt auf der Grundplatte? Kann der Kondensator davon kaputtgehen, wenn das Polrad seine relative Lage zur Kurbelwelle während des Zündens verdreht? Wie gesagt, es war nur aufgeschoben und hat sich dann von dem Halbmond runterbewegt. Habe ich eventuell auch einfach meine Unterbrecherkontakte gekillt, sodass mir die Zündung deswegen jetzt tot vorkommt? Wie gesagt, Durchgang ist von Grundplatte bis zur Zündkerze vorhanden.

    Ich hoffe meine Ausführungen sind einigermaßen nachvollziehbar und man kann mir irgendwie helfen. Mittlerweile sind doch ein paar Stunden Arbeit da reingeflossen und bisher hab ich noch den inneren Anspruch, die alte Unterbrecherzündung zu verwenden anstelle einer Vape.

    Danke schon mal und viele Grüße

    Tom