Beiträge von JanEbk

    Moin zusammen, haben heute weiter gemacht.

    Ein Kumpel hatte noch eine 72 Hauptdüse für mich, die ist da jetzt drin, das hatte aber immer noch keine Verbesserung gebracht. Dann sollte der Zündzeitpunkt noch einmal kontrolliert werden. Also OT ermittelt und dann 1,8 mm vor OT eingestellt. Als ich dann die Markierungen gesucht habe war ich verwundert, dass ich keine sehen konnte, die schaute nämlich nach unten. Sie war also an der ganz falschen Stelle. Also Polrad herunter. Da wurde dann das Problem ersichtlich. Der Keil vom Polrad war abgeschert, da habe ich absolut nicht mit gerechnet. Hier sieht man das hoffentlich:

    Ich denke, das wurde mit dem Schlagschrauber angezogen und da ist die abgeschert. Jetzt wurde das Polrad mittels Filterspannband festgehalten. Da sollte der neue Keil wohl heil geblieben sein.

    Mein Vater hat diesen aus einer Schraube nachgebaut und siehe da, sie springt an und nach einer kurzen Vergasereinstellung konnte auch schon die erste Probefahrt erfolgen. Die lief problemlos. Von der Grundplatte habe ich vergessen ein Bild zu machen, zwecks der Kompatibilität mit der Zündspule. Da sie aber nun läuft, würde ich das erstmal so belassen.

    Heute Abend ist mir noch aufgefallen, dass zwischen Zylinderkopf und Zylinder Abgase herauskommen. Ich wollte die Muttern nachziehen, aber das Gewinde des einen Bolzens ist defekt. Da muss ich mich jetzt mal zu belesen, wie man das am besten löst. Ich habe an ein Helicoil gedacht. Dafür, dass der Vorbesitzer von einer Werkstatt einen überholten Motor bekommen hat, mit Rechnung, ist da wirklich vieles nicht gut montiert, aber na gut...

    Gruß Jan

    Moin zusammen, erstmal vielen Dank für die ganzen Hilfestellungen. Damit habe ich nicht so schnell gerechnet.

    Ich habe mich heute weiter mit der Problematik beschäftigt und mir als erstes den Vergaser vorgenommen. Als erstes habe ich die Düsen angeguckt. Die Düsen stimmen mit den Tabellenwerten überein bis auf die Hauptdüse. Da ist eine 67er drin und so wie ich mich informiert habe gehört dort eine 72er herein. Macht das so einen großen Unterschied, zumal sie ja vorher lief. Dann war der eine Dichtring nicht mehr so schön, den habe ich mit Dichtpapier in passender Stärke erneuert. Hier zu sehen:

    Schwimmernadelventil ist leichtgängig, der Schwimmer ist dicht, ich habe ihn minimal nachgebogen, damit er die vorgegebenen Positionen erfüllt.

    So sehen sonst die Teile aus:


    Zur Kerbe der Teillastnadel gibt es verschiedene Angaben. Einmal habe ich eine PDF von BVF gefunden, dort steht dritte Kerbe und einmal die Seite der "Mopedfreunde Oldenburg", dort steht vierte Kerbe. Bei mir war die dritte Kerbe eingestellt, ich habe sie jetzt mal in die vierte Kerbe eingehängt. Hier kann man das erahnen:

    Die Leerlaufschraube habe ich zwei Umdrehungen herausgedreht, die andere etwas mehr, da fehlten mir Vorgaben. Da gabs nur immer Werte, wenn sie läuft.

    Das schwarze Gummi beim Startvergaser sitzt fest in der Aufnahme und geht schön mit hoch und herunter, da habe ich jetzt vergessen ein Bild zu machen.

    Das Bowdenzugspiel habe ich passend eingestellt, bzw der Bowdenzug vom Startvergaser scheint mir etwas kurz zu sein, den habe ich auch mal sicherheitshalber einmal ausgehängt, umzu gucken ob es Unterschiede gibt.

    Ein andere Zündkerze habe ich auch noch einmal ausgetestet.

    Leider hat das ganze den gewünschten Erfolg vermissen lassen. Beim ersten mal kicken hat sie ganz kurz gezündet aber danach wieder gar nicht mehr und die Kerze war nass.

    Zu dem Blech: Das war mir gar nicht so bewusst und das werde ich versuchen zu ändern. Bei den jetzigen Startversuchen habe ich aber die roten seitlichen Bleche weggelassen, dann sollte das doch keine Rolle spielen? Den Luftfilter habe ich auch mal ausgewaschen, das sah jetzt nicht so schlimm aus.

    Zur Kontrolle habe ich nun noch einmal die Kompression gemessen, die liegt bei 7 bar, damit sollte sie doch eigentlich laufen.

    Bei den Zündungsbauteilen gibt es ja anscheinend noch etwas Unstimmigkeiten.

    Wenn ich die kleiner einfüge wird was weggeschnitten. So wie ich das aus euren Beiträgen lesen kann passt das eigentlich nicht zueinander. Wie sollte ich da vorgehen, sie hat ja einen Zündfunken. Dazu habe ich auch mal ein Video gemacht und bei Youtube hochgeladen:

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    Das einzige, was mir nun noch einfällt wäre die Kontrolle des Zündzeitpunktes.

    Über ein paar Rückmeldungen würde ich mich freuen

    Gruß Jan

    Moin zusammen,

    ich konnte am Osterwochenende eine Simson S51 B2-4 mit Vape-Zündung ergattern, habe allerdings noch keine/kaum Erfahrung was Simsons angeht. Diese hat laut Verkäufer und laut Rechnung einen überholten Motor und einen neuen Vergaser eingebaut bekommen. Der Verkäufer sagte, wenn sie warm ist springt sie nicht zuverlässig an und laut seiner Werkstatt müsste der Kabelbaum erneuert werden. Das war sein Verkaufsgrund, da er das nicht selber machen wollte und dafür das Geld nicht mehr investieren wollte. Nun habe ich beim Kauf natürlich eine Probefahrt gemacht und sie lief wunderbar und hatte auch gefühlt genug Leistung. Transportiert haben wir sie im Kofferraum auf der rechten Seite liegend.

    Zu Hause angekommen wurde einmal das Getriebeöl kontrolliert, Sprit wieder aufgefüllt und ein Startversuch unternommen. Sie sprang sofort an und lief wunderbar. Habe dann eine kleine Probefahrt gemacht und nach ca 4-5km ging sie beim Anhalten einfach aus und seit dem auch gar nicht mehr an. Nun bin ich etwas ratlos.

    Überprüft habe ich schon folgendes:

    -Kabelbaum --> der gehört revidiert, da die Kabel zur Beleuchtung mal geflickt wurden, aber die Kabel von der VAPE zum Zündmodul und zum Regler sind alle korrekt angeschlossen und ein Zündfunke ist auch vorhanden (Elektrodenabstand habe ich auch kontrolliert (0,4mm), also eigentlich kann es daran erstmal so nicht liegen

    -Vergaser BVF 16n1-11 --> habe ich einmal auseinandergebaut und mir die Düsen angeguckt. Sind soweit alle sauber.


    Nun ist es so, das beim Startversuch sie beim ersten durchdrehen leichte Geräusche von sich gibt, als wenn sie zünden würde und danach aber gar nicht mehr. Die Zündkerze ist beim rausschrauben auch recht feucht. Betätigt man nun mit dem Kickstarter ein paar mal den offenen Motor und schraubt danach wieder die trockene gereinigte Zündkerze ein ergibt sich wieder das gleiche Bild.

    Sie bekommt also meiner Meinung nach zu viel Sprit, aber wie kann das sein. Ich habe ja nichts geändert an den Einstellungen. Oder bin ich da mit dem Sprit auf dem falschen weg?

    Es gibt ja schon viele Threads mit Problemen und ich habe auch schon versucht mir einiges zu erlesen, aber gerade weiß ich nicht so recht weiter.

    Ich würde mich freuen, wenn mir hier jemand ein paar Tipps da lässt.

    Anbei noch ein paar Bilder, der Krümmer ist auch immer recht ölig, das kann ich noch nicht so recht einordnen...


    Schöne Grüße Jan