Beiträge von Automeister

    die Spule selbst nicht, der Metallteil aber schon. Das Polrad selber zeigte auch leichte Schleifspuren.
    Wie gesagt: Sie läuft im Leerlauf wie ein Uhrwerk, sobald Du losfährst, also Last anliegt, geht das Ding in die Knie. Anfahren geht auch nur mit recht hoher Drehzahl.
    Ich hab jetzt keine Idee mehr, an dem Moped ist alles neu bis auf die Grundplatte und die Spulen.

    Moin, vielen Dank!

    Hab ich - wie gesagt: es kommen ca. 200ml / Minute durch. Mehr als genug.

    Wenn ich die GP mit der am Gehäuse in Flucht stelle - keine Chance.
    So, wie es jetzt steht:

    • Bei OT bzw. minimal davor (mit Schraubendreher erfühlt) ist der Unterbrecher geöffnet. 0.4 mm.
    • Bei 2000 Touren fluchten Markierung auf von Polrad und Grundplatte. Von der Gehäusemarkierung ist aber beides ca. 3cm entgegen Uhrzeigersinn entfernt. Es ist aber anders kein Leerlauf hinzubekommen.

    Ich nehme mal, an, wenn ich eine Meßuhr nehme und eine neue Markierung setze, wird die sehr nah da sein, wo ich's jetzt hingedreht habe.
    Mittlerweile hab ich eine matschige Primärspule in Verdacht - das war immerhin auch die Spule, an der das Polrad fröhlich vor sich hingeschliffen hat.

    Hallo zusammen.

    Ich bitte mal um einen Wink oder Schlag mit dem Zaunpfahl. Vorausgeschickt: ich habe schon etliche Zündungen eingestellt - an VAG Motoren. Mir ist also schon klar, was da passiert bzw. gemacht wird. An diesem Ding verzweifle ich allerdings.

    S50B, Unterbrecherzündung, 6V, externe Zündspule. Alle Zündungsteile neu - abgesehen von den Spulen / der Grundplatte. Motor regeneriert, mechanisch top. 16N1-8 Vergaser, noch orginal DDR.

    Ich habe alle drei Markierungen (Gehäuse, Polrad, Grundplatte) in die Flucht gebracht (auch brav seitlich draufgeschaut) Der Unterbrecherkontakt öffnet da, eine 0,4mm Fühlerlehre geht saugend-schmatzend raus. Läuft so wie ein Sack Sülze. Zwischenzeitlich habe ich dann erfahren, daß die Markierung am Gehäuse eigentlich unerheblich ist, weil das wohl eine Grundeinstellmarkierung vom Werk ist. Also habe ich dann durch verstellen der Grundplatte einen Punkt gefunden (ein gutes Stück weit nach links gedreht, bestimmt 3-4cm) wo die Maschine einen wundervollen Leerlauf hat - wie ein Uhrwerk. Man kann sie im Stand auch wunderbar hochdrehen, nimm gut Gas an. Das Ganze mal abgeblitzt, die Markierung auf dem Polrad und der Grundplatte fluchten nicht GANZ. Da wir ja ein Stück VOR OT zünden wollen, sollte das aber passen. Ich bekomme das auch nicht präziser eingestellt, egal, was ich da wo hin verdrehe. So läuft das Ding wie gesagt im Leerlauf top und springt auch beim ersten Tritt direkt an.

    Der Unterbrecher zeigt kein Funkenfeuerwerk mehr. Nachdem ich den Kondensator in Alufolie in die Halterung geprümmelt habe, ist das jetzt auch im Normalbereich. Mir ist aufgefallen, daß das Polrad leicht an der unteren Spule geschliffen hat, bei hohen Drehzahlen dann Funkenschlag und Zündaussetzer. Das erklärt die Beschreibung meines Sohns, daß bei höheren Drehzahlen / Geschwindigkeiten die Zündung kurz wegbleibt. Das habe ich behoben, der Luftstpalt passt nun.

    Kommen wir zum Dilemma. Wenn man im jetzigen Zustand losfahren will, geht das für 100m, dann nimmt sie kein Gas mehr an. In den 2. Gang schalten keine Chance. Halte ich an und tickere sie mit dem Gasgriff leicht auf Drehzahl kann ich sie am Leben erhalten.

    Ich habe dieses Verhalten sowohl mit dem Original-DDR Vergaser als auch mit einem nagelneuen "voreingestellten" - den ich natürlich trotzdem dem Senfglastest unterzogen habe. Die Teillastnadel sitzt nach Vorgabe in der vierten Kerbe von der Stumpfen Seite aus gesehen. Das DIng ist: mein Bengel ist mit dem alten Vergaser bereits 50 km problemlos gefahren, dann gingen die Probleme los. Ich kann mir nicht helfen, ich glaub nicht an was kraftstoffseitiges. Aus dem Tank kommen knapp 200ml / Minute, das passt also auch.

    Irgendwas ist doch da an dieser Kack-Zündung madig. Ich habe keine Meßuhr, die da ins Gewinde passt - muß ich jetzt echt noch so eine kaufen und neue OT Markierungen setzen?

    PS: Ja - da soll irgendwann eine VAPE Zündung rein - jetzt muß sie aber erstmal mit dem vorhandenen Kram laufen.

    Hier mal ein Update.

    Ich habe das Ding Schritt um Schritt zerlegt - die Einkaufsliste wurde dann aber immer länger.
    Es ist darauf hinausgelaufen, daß wir einen regenerierten Motor verbaut haben. Ich hab den alten Motor in Ruhe zerlegt, meine EInkaufsliste wurde immer länger.

    Da kam ein Angebot eines professionell aufgebauten Motors - die Differenz zum Preis aller Ersatzteile, die Arbeit und ein fahrgeiler 15jähriger machten die Entscheidung dann leicht.
    Die Wellendichtringe des alten Motors waren, wie alle richtig vermutet hatten - hin. Uralt sind sie nicht - in dem Motor stecken viele Teile, die schonmal getauscht wurden. Allerdings nicht so, daß das DIng standfest ist, um es mal vorsichtig zu sagen.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Die Maschine läuft wieder. Wir haben den originalen DDR 16N1-8 Vergaser wieder verbaut. Damit ist sie vorher gelaufen und läuft auch jetzt, der Teillastbereich ist schlecht bzw. man muß beim Anfahren schon ordentlich Gas geben, damit das Ding in die Pötte kommt. Bleibt natürlich nicht so.
    Blitzen morgen mal die Zündung ab, Teile sind ja alle neu, aber dank verbummelter Blitzpistole nur PI Mal Auge eingestellt. Notfalls kommt noch ein neuer 16N1-8 rein.

    Ich würde hier nicht irgendwas wüst tauschen, zerlegen, vernünftige verschleißanalyse erstellen und dann entsprechend teile ersetzen. Wie wichtiger ist hier auch die Quelle der Teile bzw deren Hersteller ;)

    So wird es gemacht. Mache ich bei Automotoren ja auch nicht anders. ;)
    Wenn sich eine Katastrophe abzeichnet, schicke ich in Euch zur Sanierung - gutes Angebot auf Eurer Homepage. Das Ding lief -bis es ausgestiegen ist- wirklich super. Leistung da, drehte freudig hoch. Ist auch keine Ölsardine oder Gammelbude.

    Ziel soll erstmal sein, daß der Junge mit dem Ding zum Kiesteich hin- und zurückkommt. Alles weitere wie

    die Vape-Powerdynamo einbauen

    kommt, wenn alles soweit schick ist und er damit ne Weile erfolgreich gefahren ist.

    beim Bestellen der Ersatzteile auch an das Spezialwerkzeug denken. Zum Beispiel Polradabzieher. Mach Dir auch Gedanken ob Du Dir das Werkzeug zum Motor Spalten zulegst. I

    Das legen wir uns definitiv zu. Einen Teil haben wir schon (den Polradabzieher z.B.) Rumgegratsche ohne Spezialwerkzeuge habe ich mir schon lang abgewöhnt; wie Du schon sagst: man wird da irgendwann zu alt für. Wie es aussieht, braucht man für die Kupplung eine Spannvorrichtung und irgendwelche Absteckvorrichtungen für die Ritzel... ich lese mich da mal ein.

    War leider ein Trugschluß.
    Zündungsteile sind nun alle neu - Zündzeitpunkt passt und wir haben einen saftigen Funken, wie er sein soll.

    Das Ding macht dennoch keinen Ton. Alten Vergaser zurückgebaut, identisch. Wenn ich den Motor ohne Kerze so lange durchdrehe, bis garantiert kein Restgemisch mehr drin ist, läuft sie anschließen ein paar Sekunden wie ein Sack Sülze - dann ist wieder Feierabend.
    Mit Bremsenreiniger (ich hab das bisher vermieden -> Schmierung) tut sich allerdings auch nichts.

    Es scheint also in Richtung eines mechanischen Problems zu gehen.
    Prüfen nachher mal die Kompression, ich werde berichten.

    Falls jemand noch einen heißen Tipp hat - bitte her damit.

    Vielen Dank an Alle für die Antworten und TIpps!

    Also ist ein Zündfunken vorhanden wenn sie aus gehen und welche Farbe hat dann dieser ?

    Funke ist vorhanden - sieht aber eher rötlich-gelb aus, nicht kräftig blau, wie ich es von Automotoren kenne. (wenn alles OK ist) ;)
    So richtig konnte ich das nicht in Ruhe prüfen, auch die Funkenstrecke nicht - alleine ist blöd wenn man treten und gleichzeitig die Kerze halten muß. 😁

    Für mein "Gefühl" sieht die Zündung nicht gut aus.

    Mir fehlen leider die Erfahrungswerte mit 1-Zylinder-2-Taktern und Kleinzündanlagen; ich bin nicht sicher, ob aus der PKW Technik (die bei mir auch in den 70ern beginnt) alles so 1:1 übertragbar ist.

    Absolut Deiner Meinung.

    Das Zeug ist nur -im Verhältnis zu den Ersatzteilpreisen, die ich sonst so gewohnt bin- so absurd billig, daß ich das jetzt einfach mal mache, um den Fehler einzugrenzen.

    Wenn das Ding erstmal vernünftig läuft und der Junge endlich mal eine richtige Ausfahrt machen konnte - dann kommt der Unterbrecherkram raus und wir bauen auf 12V VAPE um.

    Es tritt wirklich immer nach der gleichen Fahrstrecke auf. Bis dahin läuft die Maschine wirklich super.

    In die S50 gehört kein 16N3 Vergaser. Besorge dir mal einen 16n1-8. Das wäre der Richtige.

    Dann den Schwimmerstand einstellen. Die passen oft nicht. Geht das Mopped auch beim Fahren unter Vollgas aus? In welchem Zustand ist der Gummi vom Choke? Hat der Chokezug genug Spiel?

    Den Vergasertyp haben wir nach Tabelle aus dem Reparaturhandbuch rausgesucht. Gewundert hab ich mich dann auch, als das Ding ankam.

    Schwimmerstand hab ich eingestellt, passte überhaupt nicht. Gummi vom Choke ist gut, weil neuer Vergaser ;) Zug hat Spiel nichts auf Spannung.

    Vollgas / Hochdrehen / Übergang Leerlauf-> Teillast -> Vollast ist einwandfrei - aber nur für kurze Zeit

    Wie sieht den dein auspuff von innen aus? Noch blank oder ne rußschicht? Auch mal den dämpfereinsatz rausnehmen und die rohre innen betrachten obs da ablagerungen gibt.

    Keine Ahnung, schaue ich mir an.

    Hatte ich bisher hinten angestellt, weil das Ding "kalt" bzw. lauwarm erstmal läuft wie Zange.

    Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, daher erstmal ein freundliches "Hallo" in die Runde.


    Ich habe hier eine S50B von 1980. Genauer: es ist das erste Moped meines Sohns.

    Die Maschine läuft "kalt" normal, springt gut an. Der Leerlauf lässt sich so gut wie nicht einstellen, sie tuckert "an der Kotzgrenze". Warm allerdings geht sie aus. Das äußert sich so, das man losfährt und nach ca. 1 km geht sie aus. Also wirklich "aus". Und auch erstmal nicht wieder an.

    Ich habe eine zweite Zündkerze mitgenommen und direkt geschaut, ob Funke vorhanden ist. Ist er. Sagt natürlich nicht aus, ob das unter Kompression auch so ist.

    Den alten Vergaser (war noch der Originale) haben wir getauscht, die Gewinde der Verschraubungen für die Seilzüge waren ausgenuckelt etc.
    Jetzt verbaut ist ein N16-3/4 Vergaser. Mit diesem Vergaser (der sich leerlaufmäßig auch so gut wie nicht einstellen lässt): identisches Fehlerbild. Die Karre geht sogar an der gleichen Stelle der Teststrecke aus. :D

    Kurz vorher mag sie auch kein Vollgas mehr annehmen.


    Bisher geprüft / gemacht


    - Vergaser erneuert

    - Vergaserflansch geprüft, OK, auch keine Falschluft an der Stelle (würde sich auch anders äußern)

    - Bremsenreiniger Zündungsseitig an den Wellendichtring: keine Drehzahländerung, also keine Falschluft

    - Getriebeöl stinkt nicht nach Sprit

    - Gaszug hat ausreichend Spiel

    - Durchfluß ausgelitert: mehr als 200ml / Minute. Tankentlüftung funktioniert auch.


    Also Kraftstoffseitig bin ich jetzt erstmal mit meinem Latein am Ende. Könnte mir nur noch vorstellen, daß es eine schlechte Idee war, einen Billigvergaser zu kaufen; aber laufen müsste sie auch damit und vor Allem: identisches Fehlerbild wie mit dem alten Vergaser.


    Bleibt eigentlich nur noch die Zündungsseite. WIe gesagt: Zündfunke ist da - Unterbrecher und Kondensator sehen auch aus, als wären sie vor nicht all zu langer Zeit getauscht worden. (Was natürlich nichts heißen muß) Es handelt sich um die Zündanlage mit der externen Zündspule.

    Zündkabel mit Stecker im heißen Zustand hat 1kOhm, also so, wie es sein soll .


    Ich repariere eigentlich Autos, mir fehlen da die Erfahrungswerte - hat jemand einen heißen Tipp?

    Wir tauschen jetzt die Tage erstmal alle Zündungskomponenten aus (ist ja alles bezahlbar).


    Vielen Dank im Voraus!