Danke! Ja, ein schmaler Kopf ist immer von Vorteil.
Mein Winkelfräser ist mit 20x20 mm recht klobig. Wie man auf dem Bild sieht, komme ich in der 41 mm Bohrung noch gut zurecht. Bei 38 mm macht es aber keinen Spaß mehr.
Danke! Ja, ein schmaler Kopf ist immer von Vorteil.
Mein Winkelfräser ist mit 20x20 mm recht klobig. Wie man auf dem Bild sieht, komme ich in der 41 mm Bohrung noch gut zurecht. Bei 38 mm macht es aber keinen Spaß mehr.
Das ist ein Feature, um bei einem 20 mm Mikuni-Vergaser die Hauptdüse im eingebauten Zustand wechseln zu können.
Ich habe letztens einen Zylinder gefräst und dabei die Auslassbearbeitung dokumentiert.
Nachfolgend eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um Nebenauslässe zu fräsen. Viel Spaß beim Nachmachen!
Zuerst werden mit Hilfe von Kolben und Zirkelspitze die Kanalkanten gezogen.
Die Hauptauslassbreite sollte 67% der Bohrung nicht überschreiten. Der Steg sollte in etwa 3 mm breit sein. Geringfügige Unterschreitung hat sich in der Praxis auch als betriebssicher erwiesen. Die Breite der Nebenauslässe ist begrenzt, da sie ansonsten den Kolbenbolzen überlaufen. Ein minimaler "Kurzschluss" hat allerdings keine negativen Auswirkungen.
Als Erstes werden die Nebenauslässe von innen in der Tiefe grob frei geräumt.
Wenn beide Seiten vorbereitet sind wird eine Verbindung, vom Auslasskanal kommend, mit einem Bohrer geschaffen. Damit dieser gut greifen kann, wird mit einem Fräser eine Fläche gefräst.
Ich beginne mit einem 3 mm Bohrer, den ich in mein Handstück von Dremel einspanne. Die Richtung peilen und hoffen das alles gut geht.
Volltreffer! ![]()
Anschließend wird der Kanal mit einem größeren Bohrer nachgebohrt und mit einem Frässtift (Langschaft) in eine ovale Form gebracht. Üblicherweise durchbricht man dabei die Stehbolzenbohrung. Diese wird anschließend mit einer 7x0,5 mm Hülse geschlossen.
Bei größeren Kanalbreiten (und Hubräumen) besteht ebenfalls die Gefahr nach außen, durch den Kanal, durchzubrechen. Das sollte vermieden werden, da eine geklebte Stelle in diesem Bereich immer wartungsintensiv ist.
Wenn die Kanäle vom Krümmer aus in Form gebracht sind, wird die Form der Nebenauslässe in der Buchse vollendet. Das kann auch dual geschehen, in dem man sich langsam an die endgültige Form heran tastet.
Fertig!
Ja! Wird ein 100er. Mit größeren Hub funktioniert das Konzept am Besten. Mal gucken. Vielleicht mache ich auch ein Aufbauthema auf. Ist ja vielleicht ganz interessant.
Ich komme übrigens ohne Schweißen und Kleben am Zylinder aus. Das Motorengehäuse bleibt ebenfalls unberührt. Keep it simple und soviel Bumms wie möglich rausholen.
Das wäre schön. Macht nur leider kein Hersteller. Massenproduktion!
Was passiert, wenn der Ring immer gegen die (übertrieben) angefaste Beschichtung hobelt?
Zum Beispiel einen tüchtigen Radius an der Auslassoberkante für den Flow.
Der Evo 90 geht saugut. Wir hatten mit ZT Reso Spezial und 24er Mikuni 14,55 Nm und knapp 18 PS.
Sterni Eine Tittenkurve ist was völlig anderes und was du da siehst ist kein (!) Einbruch im klassischen Sinne.
Wo war das Treffen?
Die Grundabstimmung kannst du, so wie ich beschrieben hatte, machen. Das wird schon einmal "gut" laufen.
So fängst du nicht bei Null an.
Hauptdüse ist so eine Sache für sich.
Bei mir an der Küste fahre ich im 28er PWK an verschiedenen Setups zwischen HD 150-160.
Das könnte in Mitteldeutschland deutlich herunter korrigiert werden.
Er schafft mit Ach und Krach 75 auf der Geraden. Bei 6500 ist Schluß.
Mich würde interessieren wie groß/lang das Gegenlonusröhrchen beim 80er ist und wie lang der Auspuff von Gegenkonusende bis Anfang 4°-Diffusor ist.
1-2 cm sind drin, wenn man den Fußrastenträger modifizieren würde. Das würde meinem Setup auch entgegen kommen. Mal gucken...
Es ist kein hartes "gegen die Wand fahren". Man merkt halt, dass die Leistung nachlässt und dann drehts noch ein Stückchen. Ist schon okay so.