Tach,
ich hab mich schon stundenlang durch ähnliche Threads gequält, aber irgendwie keine richtige Antwort gekricht.
Ich hab nen ausgedrehten 19er-BVF, der im unteren Bereich so fett läuft, daß ich die Kiste nicht aus dem Drehzahlkeller bekomme wenn der Motor warm ist. (60/4; HD getestet: 95 und 105, Luftfilter mit Filterflies umgebaut).
Ich hatte eine Einstellung, bei der lief das Standgas gerade so, aber der Vollgas-Kupplungziehen-Zündungaus-Kerzeangucken-Test hat mir dann eine total weiße Kerze gezeigt, was ja wohl beim Einfahren sehr schlecht ist. Bei der Einstellung hatte ich den Schwimmer sehr hoch (also wenig Sprit) und die Nadel musste ich ganz tief hängen. Das Standgas war auch unruhig, mal ister tierisch hochgedreht, mal hat er ewig getuckert und brauchte ein paar Sekunden zum Hochdrehen, also alles andere als ideal.
Choke kann es auch nicht sein.
Eine offene Pore am Benzineinlass hab ich auch nicht ausmachen können.
Kolbenschieber hab ich auch mehrere probiert, die waren alle noch passgenau und haben gut abgedichtet.
Bleibt eigentlich nur noch ein ausgeschlagener Düsenstock bzw. die Nadel. Habe zwei Nadeln hier, und 3 Düsenstöcke, davon einer mit 2 Bohrungen und zwei Düsenstöcke mit einer Bohrung. Die eine Nadel ist ne 09er und die andere eine kürzere (ist nix eingeprägt).
Ich hab mal in die Düsenstöcke reingepustet und dabei die Nadeln reingesteckt und die Löcher zugehalten. Da schwutzt eigentlich immer Luft vorbei.
Die Frage nu: Erkennt man einen ausgeschlagenen Düsenstock auf die Art und Weise? Wie sehr muss die Nadel abdichten, damit beim Standgas kein Sprit durchkommt?
Irgendwoher muss das Benzin ja kommen, das im Standgas das Gemisch überfetten lässt.
So, vielleicht kann mir das jemand sagen, ich bräuchte echt ne Entscheidungshilfe ob ich mir jetzt nen neuen Vergaser kaufe oder erstmal ein Reperaturkit mit neuer Nadel und Düsenstock. Die Bestellungen dauern ja immer ne Weile und ich will endlich mit dem Ding rumfahren.
Achso, die Nadeldüse wurde beim Ausdrehen nicht ausgeschlagen. Das sieht man daran daß die ein bisschen angebohrt wurde. Kann da was passieren? Hab die Nadeldüse aber mal rausgemacht, die ist ansonsten heile. Für die 'Abdichtung' ist die sowieso nicht zuständig, sondern der Düsenstock, so wie ich das sehe.
Danke fürs Lesen und Danke für Antworten auch!
Grüße
k
achso, ps: kommt mir jetzt bitte nicht mit 'dreh mal an der Leerlaufschraube'... Danke.