Die orginale verstellt garnix auf spät. Es kommt zu einer spät verstellung von ca 6grad was aber der trägheit der komponenten zuschulde kommt.
Die zündung hat, sagen wir 8000umin arbeitsbereich. Bei ca 500umin fängt sie an zu arbeiten, sprich es kommt ein funke. Dann dreht sie bis 8500umin und es kommt dann kein funke mehr. Verstellst du ketz die madenschraube ist deine startdrehzahl bei, sagen wir mal 1000umin somit dreht dein motor dann bis 9000umin. Aber die 1000umin mit dem kicker zu erzeugen wird schwer.
Die zahlen sind fiktiv, es soll nur verdeutlichen was passiert wenn die madenschraube verdreht wird.
Joa, wie geschrieben, man verstellt die Schwellspannung, mit der der Thyristor gezündet wird.
Und wenn man ausm Arbeitsbereich rauskommt, hat man bei hoher Drehzahl halt schon zwischendurch Spannungsspitzen vom Geber, welche den Thyristor zünden, bevor der Zündkondensator voll-aufgeladen ist, bzw. bevor überhaupt Zündzeitpunkt ist - Bzw. die Geberspannung fällt nicht weit genug ab, sodass der Zündkondensator erst gar nicht aufgeladen werden kann - Und dann hat man deutlich wahrnehmbare Zündaussetzer. Daher wundert mich das Verhalten eben, dass bei ihm das Steuerteil der begrenzende Faktor gewesen sein soll. Die natürliche Zündzeitpunktverstellung auf Spät beim Steuerteil, kommt von den Entladezeiten des Zündkondensators. Das ist zwar nicht viel, aber beim Abblitzen mit der Stroboskoplampe sieht man es.
Unabhängig davon, ob das originale Steuerteil mit der Originaleinstellung nun bei 9200 oder bei knapp 10.000 dicht macht: Früher oder später verabschieden sich die Nieten aus vom Polrad durch die dauerhaft höheren Drehzahlen.