Beiträge von Snaily

    Zitat von RenaeRacer;2862792

    Um etwas bezüglich der Steuerzeiten sagen zu können, musst Du sie mal ausmessen. Es pauschal darauf zu schieben und in einen weiteren Zylinder zu investieren, würde ich nicht machen!
    Stell Dir vor, das Problem besteht weiterhin!? Ihr wollt doch immer alle sparen...

    Dann müsste ich mich damit beschäftigen wie man das macht und bewerten kann ich es dann trotzdem nicht. Ich gebe ja zu, dass es gewisses Risiko besteht, dass es mit einem anderen Zylinder ähnlich schlecht läuft. Aber das würde dann die möglichen Ursachen weiter einschränken und ich hätte einen Zylinder in Reserve :)

    Und davon dass ich sparen will, habe ich hier nichts geschrieben.

    Zitat von S105Fahrer;2862781

    Hör auf die Tipps und gestalte den Luffi offener. Das Spucken untenrum ist nicht zu vermeiden, du fährst einen schlitzgesteuerten 2-Takter!

    Schaue ich mir die Beiträge zu diesem und anderen Themen an, gibt es hierzu aber sehr unterschiedliche Meinungen. Einige Mitglieder hier fahren 85er sogar mit 16er Vergasern und bis auf eine vielleicht eine geänderte Luftfilterpatrone alles Serie. Die haben das Problem nicht. Dazu kommt, dass ich ein keinen signifakaten Unterschied bei Leistung festsellen kann, ob ich nun mit offenem Vergaser oder mit angeschlossenem ASGD fahre. Also scheint zumindest im oberen Drehzahlbereich genug Luftmenge durchzukommen. Ich wüsste auch keinen Grund warum das bei durchgängig 35mm Querschnitten nicht so sein sollte. Und wenn ich einen Kraken bauen sollte und dann feststelle, dass nichts besser ist, würde ich mich noch mehr ägern als wenn ich einen weiteren Zylinder kaufe, der es dann auch nicht tut.

    Zitat von Mr. E;2862687

    Geht am Einfachsten in dem du einen Flasch von der 51/1 absägst und plan feilst.

    Scheidet mangels Verfügbarkeit leider aus.

    Zitat

    Warum er aber nicht drehen will erklärt das noch nicht unbedingt. Eventuell soltest du deine Zündung noch etwas nach früh korrigieren auf 1,6 - 1,7 v. OT

    1.5mm vor OT wird für viele Alltags-85er angegeben. Ein früherer ZZP wird die Fahrbarkeit unten rum zudem sicherlich nicht verbessern.

    Zitat

    ansonsten frag doch mal beim Erbauer des Zylinders nach?

    Das hatte ich schon gemacht, bevor ich hier gepostet hatte. Leider konnte der Erbauer da bisher auch nicht weiterhelfen.

    Ich habe noch ein paar Testfahrten gemacht und festgestellt, dass zumindest die 100HD nicht so verkehrt war. Mit der 90er läuft ME bei höherer Last zu Mager und bei hoher dann vermutlich zu mager. Ich kann mit den üblichen Einstellungen rumspielen wie ich will, dass Problem bleibt. Wenn man den Motor länger unter 5000U/min fährt sabbert er zu und wenn man dann unter 4000U/min geht, nimmt er kein Gas mehr an und stirbt ab. Kerze ist dann total nass. Ohne Verbidungsmuffe zu ASGD läuft er, aber das Spucken aus dem Ansaug bleibt.

    Wie oben vermutet wird der Zylinder, bzw die Steuerzeiten das Problem sein. Da er zudem nicht mal ordentlich Leistung hat, werde ich weitere Versuche einstellen und einen anderen Zylinder probieren. Wenn mir jemand einen Tip für einen Zylinder geben kann, der in der Schwalbe mit meinem ASGD Setup - also dem 35mm Einlass in den ASGD - funktionert, dh auch bei unteren Drehzahlen läuft und mit AOA3 mindestens 12PS hat, kann er gerne hier oder per PN eine Vorschlag machen. Laufbuchse sollte 54mm haben.

    Zitat von Firma RZT;2862681

    Hallo!

    Darauf tippe ich auch oder dass Deine Ansauglänge nicht zur Steuerzeit passt. Das Problem ist, dass unterhalb der Einlassreso (wenn du mit 4000/5000 fährst) der Zylinder zuviel des angesaugten gemischs durch den Vergaser zurück drückt. Das tut er entweder weil der Einlass zu lange offen ist oder weil die Ansaugleitung zu kurz ist. Dann wird das Gemisch bei jedem zurückdrücken doppelt angefettet und irgendwann ist er so zu dass er wegbleibt. Den Vergaser jetzt magerer einzustellen ist die falsche Lösung denn dann wirds im Resobereich zu mager. Ich würde mit der Ansauglänge experimentieren.

    MfG RZT

    Das erscheint mir plausibel. Nur wie stellst Du Dir konkret eine Änderung der Ansauglänge an der Schwalbe vor, wenn man die Originaloptik ein wenig beibehalten möchte? Ich hatte mir schon überlegt den Flansch des Vergasers in die Muffe hinein zu verlängern, also quasi ein dünnes Rohr auf den Flansch und unter die Muffe zu schieben. Wäre das eine Möglichkeit? Oder meinst Du mit Ansauglänge das Gesamtsystem inklusive ASGD?

    Zitat von RenaeRacer;2862679

    Bei solch einer Fehlersuche musst Du anders vorgehen! Du versuchst gerade auf biegen und brechen den "Fehler" im System zu finden.
    Ich möchte Dir den Rat geben, systematisch vorzugehen. Auch wenn es wesentlich aufwendiger sein kann oder ist.
    Ändere immer nur eine Komponente oder Einstellung und dokumentiere genau ob eine Verbesserung oder Verschlechterung eingetreten ist.
    Korrigiere diese bis die beste Einstellung gefunden ist und verändere ERST DANN eine weitere Komponente.
    Im Augenblick wirst Du nur zufällig ein gutes Ergebnis erreichen.

    Noch nie was von einer DOE gehört? Da werden mehrere Parameter gleichzeitig verändert um die Optimale Einstellung zu finden :)

    Aber Spaß bei Seite. Ich habe durchaus die Sachen nacheinander geändert. Erst die HD, dann Auspuff auf dem Krümmer verschoben und dann mit der Nadelposition gespielt um einen Trend zu erkennen.

    Bin heute mit kürzerem Krümmer und 90er HD gefahren. Läuft etwasy besser aber unter 4000 ist nach wie vor ein Problem. Vor allem wenn man zu lange im unteren Drehzahlbereich (also unter 5000) fährt nimmt er irgendwann kein Gas mehr an und stirbt ab. Ich habe dann mal die besagte 8er Nadel ganz tief (also eine Kerbe tiefer als vorher) positioniert und komischerweise konnte man dann gar nicht mehr anfahren. Weder mit angeflanschten Ansaugtrackt noch mit offenem Vergaser. Versteh' ich nicht.

    Kann es eigentlich sein, dass der Zylinder bezüglich der Steuerzeiten vermurkst ist und daher das Abstimmungsproblem kommt? So richtig ziehen tut er nämlich auch nicht. Für 80 nach Tacho muss ich eigentlich schon Vollgas geben. Motor hat jetzt 2 Betriebsstunden gelaufen.

    Also ich versuche mal auf die unterschiedlichen Kommentare einzugehen:

    Zitat

    Dass der Vergaser bei einem schlitzgesteuertem Motor ein wenig spuckt ist völlig normal!

    Ein wenig wäre ja ok, aber wenn der Motor daran erstickt ist es zuviel.

    Zitat

    Warum hast Du die 20er Gaser gleich mit ner 100er HD bestückt?

    Weil mir die 100er nach meinen Recherchen als ein geeignerter Startpunkt erschien und ich den Motor auch nicht gleich festfahren wollte.

    Zitat

    hängt der Schlauch oben an dem Luftfilterflansch? Der stellt ja wieder eine Querschnittsveringerung dar und reicht bestimmt für den nötigen Überfettungsunterdruck.
    Muss zwar nicht aber könnte auch sein das der Stutzen zwischen Ansauggeräuschdämpfer (so ein kack Wort) und Muffe zu gering dimensioniert ist.
    Lass den Schrutz mit dem Ansaugschlauch weg und bau lieber deinen ASGD um und du hast für immer Ruhe.

    Die erste Frage und den Kommentar dazu verstehe ich nicht ganz. Der Stutzen zwischen Original Lufi und ASGD hat knapp 35mm Innen, also den gleichen Durchmesser wie mein neuer Flansch und Ansaugschlauch. Meiner Meinung nach sollten die 35mm was den Durchmesser angeht für einen moderaten 85er reichen. Den Krakenumbau möchte ich erst mal vermeiden - gefällt mir optisch nicht so gut.

    Zitat

    Überprüf mal den zzp und schau auch nach dem Halbmond.
    Und dann kannst du mit der hd Stück für Stück runter gehen.

    ZZP steht auf 1.5mm vor OT. Mit Messuhr eingestellt / markiert und abgeblitzt. Auch schon mehrfach überprüft, da ich wegen einer anderen Sache schon mal die GP getauscht habe. Zündung ist übrigens eine DDR E-Zündung. Die Leistung scheint auch ok zu sein, da die Kiste mit total versiffter Kerze noch zuverlässig anspringt :)

    Zitat

    Wichtig ist es den Schlauch nicht unnötig lang zu gestalten. Ich würde ihn bestensfalls kurz über dem Zylinder enden lassen oder gleich einen Tuningluftfilter an die Airbox setzen.

    Der ist nicht so lang und endet kurz über dem Zylinder. Wenn die Kiste läuft wollte ich den Lufi eigentlich oberhalb des Zylinders hinter den Beinschild setzen, damit aus dem Bodennahen Dreck rauskommt und einigermaßen Kühle Luft atmen kann.

    Zitat

    Bei den größeren V. würde ich übrigens mal überprüfen ob da keine Kante zwischen Vergaserbohrung und Zylinder ist. Macht sich nicht so besonders für die Strömung aber merkt man meistens gleich beim Standgas.

    Der Zylinder ist für einen 20er ausgelegt und der Kanal entsprechend weit, dh eine Kante entsteht nur bei dem 16er, den ich auch nur zu Testzwecken montiert hatte.

    Dann noch eine Info, die ich gestern vergessen hatte:

    Am Anfang war bei meinem "AOA3" die zusammengekniffene Stelle im Endrohr nicht erweitert. Zumdem hatte er auch zwei Zusatzbohrungen im ersten Prallblech (zum Motor hin). Nachdem ich diese Verschlossen und das Endrohr auf 16mm gebracht hatte, war der Effekt deutlich kleiner geworden. Vorher konnte man mit aufgesetztem Gummiflansch gar nicht fahren und jetzt ist es zwar nicht toll, aber immerhin geht es in die richtige Richtung. Soll heißen der Auspuff spielt da auch mit rein.

    Als nächsten Schritt werde ich dann wohl eine kleinere HD probieren. Und im zweiten Schritt die Länge des Abgaskrümmers verändern. Wie gesagt fahre ich ihn zur Zeit in voller Länge, da ich eher ein tiefes Band haben wollte.

    Zitat von Mr. E;2862427

    2 Fragen. Wie sieht dein Schlauch/Muffe vom Vergaser zum Ansaugtrakt aus und wie ist der horizontale Verlauf? 2. steckst du die Muffe soweit auf den Vergaser, dass du den Schlitz unten am Vergaser mit verschließt?

    Die Verbindung ist wie original an der Schwalbe mit der originalen Muffe. Hier habe ich nichts geändert. Dh der Schlitz zwischen Vergaserflansch und Vergaser wird nicht durch die Muffe verschlossen. Und die Plombe zwischen Schlitz und Ansaug ist allen Vergasern an Ihrem Platz.

    Fährt man ohne Muffe und hält eine Platte ein paar Zentimeter vor den Ansaug ist diese ziemlich schnell - so ab ca. einem Kilometer - sichbar mit Öl beaufschlagt. Aus dem Überlauf des Vergasers kommt beim Fahren kein Benzin raus.

    Bilder kann ich natürlich machen, aber die sehen dann so aus wie es bei der Schwalbe eben so aussieht ...

    Leider habe ich mit meinem Tuningmotor in der Schwalbe ein Prolbem, dass ich gerne hier mal diskutieren möchte. Es ist ein 85/4 den ich zur Zeit mit AOA3 Auspuff fahre. Der 32mm Kürmmer hat noch die volle Länge, da ich es erst mal so probieren wollte, bevor ich anfange den Krümmer zu kürzen.

    Obwohl ich erst den originalen 20er Ansaugschlauch beibehalten wollte, habe mir nun doch einen zweiten Ansauggeräuschdämpfer besorgt, diesen auf 35mm Anschluss umgebaut und einen entsprechenden Schlauch Richtung Steuerrohr verlegt. Luftfilter fahre ich zur Zeit keinen um einen negativen Einfluss des Filters auszuschließen.

    Vergaser habe ich folgende getestet: Den originalen 16er BVF mit 75er HD. Einen auf 20mm ausgedrehten mit 100er HD. Den ZT-21N1 mit der schlanken Nadel und ebenfalls 100er HD. Den Schwimmerstand habe ich für alle Vergaser nach Vorgaben eingestellt und auch auch im "Senfglass" nachgemessen. Zumindest für die BVFs, da es für den ZT einen solchen Wert nicht gibt.

    Nun zum Problem: Nach Kaltstart und anschließdem Fahren ohne Choke ist erst mal alles ok. Dann fängt der Motor irgendwann an sich im unteren Drehzahlbereich (unter 4000U/min) zu verschlucken und nimmt kein Gas mehr an. Grund ist, dass relativ viel Benzin aus dem Vergaser in den Aussaug gespuckt wird und der Motor dann überfettet. So weit bis er abstirbt. Zieht man die Muffe vom Vergaser runter, ist sofort wieder alles ok. Wenn man die Muffe und des Rest des Aussaugs auswischt und auslüftet, kann man kurzfritig auch wieder mit aufgesetzter Muffe fahren. Bis er wieder überfettet ....

    Das beschriebene Problem ist mit allen Vergasern vorhanden und nimmt mit dem Durchmesser der Vergasers zu. Dh mit dem ZT-21N1 ist es am schlimmsten.

    Kann mir nun jemand die Einflussfaktoren für diesen Effekt nennen? Einen zu fett eingestellten Vergaser schließe ich mal aus, da ich hier schon schon ziemlich viel rumprobiert habe. Zb "fahre" ich gerade im 20er BVF eine 8er Nadel mit 100er Hd im der zweiten Position von oben. Noch magerer möchte ich lieber nicht probieren.

    Jemand eine Idee wo man ansetzen könnte?

    Zitat von Stephan M;2862139


    Wäre dann halt nur nicht mehr mit dem normalen Tachoantrieb nutzbar

    ...was den Kreis der Käufer sicherlich einschränken dürfte, da Viele keine Lust haben werden einen neuen Antrieb zu konstruieren. Wenn dann sollte es weitestgehend "Plug and play" sein.

    Habe zwar keine Vape, aber mit der Messuhr überprüft man die Markierungen für den Zündzeitpunkt auf dem Polrad und dem Gehäuse oder bringt diese neu an. Dann wird bei laufendem Motor und mit Hilfe der Strobo-Lampe die Markierung angeblitzt um zu sehen ob die Zündung zum richtigen Zeitpunkt erfolgt (Markierungen deckungsgleich) und gg über Verstellen der Grundplatte nachgestellt, falls das noch nicht der Fall sein sollte.

    Zitat von Firma RZT;2861085

    Hallo!

    Da hast du recht. Aber am besten von einem Privatmann. Wenn ich sowas bringe heisst es ohnehin nur ich will irgendwas verkaufen...... :)

    MfG RZT

    Wenn man davon lebt etwas zu verkaufen kann man das wohl nicht ausschließen :)

    Da sich aber vermutlich niemand finden wird, der über die Möglichkeiten verfügt und zudem noch die Lust und Zeit dazu hat, wäre Deine "Kurven" auf alle Fälle besser als keine.

    Zitat von DMT Racing;2861067

    Zugegeben, die Vape und die E sowie U Zündung haben 3 verschiedene Kurven auf dem Prüfstand. Motor und Verhältnisse gleich.
    Dabei ist der Unterschied von U zu Vape relativ groß. Aber auch zur E. Deshalb verwundert es mich nicht, das mit der Vape höhere Geschwindigkeiten erzielt werden könnten.

    Diese Kurven wären doch mal interessant. Unterschiedliche Zündungen mit gleichem Motor und Anbauteilen verglichen.

    Zitat von DMT Racing;2859616

    Problem gelöst.. :)
    Im Leerlauf sollte die Gabel ohne Druck in jegliche Richtung in der Nut liegen. Optimalerweiße sollte das in jedem Gang so sein. Besonders im letzten Gang.

    Habe alle Gänge geprüft und vom 1. bis zum 5. entsteht kein Druck. Der Test im Betrieb wird aber noch eine Weile dauern, da ich den Motor derzeit nicht eingebaut habe.

    Zitat von DMT Racing;2859611

    Also die Mutter muss nur so fest gezogen werden, dass der Federring zusammen gepresst ist. Viel mehr ist garnicht nötig.
    Das zu weite schwenken nach rechts kannst du korrigieren, indem du durch leichtes biegen des Stiftes diesem entgegen wirkst. Denn die Schaltung muss auch nachstellbar sein, ohne Demontage des Getriebedeckels.

    Danke für den Hinweis. Ich habe nun die obere Aufnahme des Schwenhebels so nachgebogen, dass nach Anziehen der Mutter kein Druck auf den Keil ausgeübt wird. Läuft jetzt schön leichtgängig.