Beiträge von PeterHadTrapp

    Moin Leute,

    ich glaube ich brauche jetzt doch irgendwie Hilfe bei dem Motor unserer S50.
    Mir ist schon in den letzten Tagen aufgefallen, dass die warm schlechter anspringt.
    Folgendes Fehlerbild:
    Springt Kalt auf den ersten oder zweiten Tritt an.
    Läuft dann auch soweit, nimmt aber unsauber Gas an und säuft ab, wenn man nicht super-vorsichtig am Gas spielt.
    Wenn sie dann eine Weile gelaufen ist, hat sie kein Standgas mehr und ist dann kaum noch anzubekommen wenn sie ausgegangen ist.
    Halbe STunde später, wenn kalt, springt sie wieder an.
    Qualmt grau, obwohl ich diesesmal exakt 1:50 getankt habe und die Ausrede "qualmt weil zuviel Öl im Sprit" nicht mehr zieht.

    Klingt nach Kurbelwellensimmerringen oder?

    Wenn also Leute im Umkreis von sagenwirmal 150km Entfernung zur Wasserkuppe bereit wären, sich meinen Motor mal anzuschauen (natürlich gegen Bezahlung) dann meldet Euch bitte bei mir, gerne auch per PN wenn es nicht öffentlich sein sollte.

    Das Blöde ist, dass es auch ein klein wenig drängt, weil der Kumpel meines Sohnes in 3 Wochen Führerscheinprüfung hat und ab dann die Simme erstmal für den Alltag übernehmen will und ich kann dem das Moped nicht geben wenn es nicht in Ordnung ist.
    Die sonstige Technik ist durchgesehen und in Ordnung gebracht, aber mit dem Zweitaktmotor und dessen Innereien bin ich nun doch überfordert.
    Gruß Peter

    P.S.: gerne auch per SMS an Null15776306453

    Gut, dann ist haben wir es richtig gemacht.
    Hat auch alles soweit geklappt, aber eine Sache würde ich gerne noch klären.
    Wenn ich die Muttern die den Schwingbolzen letztendlich fixieren, nachdem alles in der richtigen Reihenfolge dran ist festziehe,
    [von innen nach außen: Rahmen, "Schüsselscheibe" (=Rosette?), Motorlager mit Buchse und Gummi, Schwinge mit Buchse und Gummi, Obergurtstütze (=Sozius-Fußrastenhalter), Scheibe, Mutter]
    dann geht die Schwinge nicht mehr richtig leicht sondern etwas schwergängig. Läuft sich das noch ein oder ist irgendetwas falsch?

    Positiv zu vermelden ist: der Versatz zwischen Herzkasten und Vergaser ist nur noch minimal, fast weg.
    Die Gummis der Motorlager waren völlig platt, die in der Schwinge gingen eigentlich noch.
    [Blockierte Grafik: http://www.peters-pixworx.de/galerie/data/media/128/PHT_0157a_web.jpg]
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    Die Schwinge hat jetzt die PA-Buchsen bekommen, am Motorlager haben wir PU-Buchsen verbaut.
    Dass der Motor jetzt in einer deutlich anderen Stellung im Rahmen hängt, haben wir nicht nur am viel kleineren Versatz zum Herzkasten gemerkt, sondern auch daran, dass Auspuff und Krümmer völlig neu zueinander ausgerichtet weden musste, um spannungsfrei und ohne Kontakt zum Rastenrohr zu hängen.

    Beim unteren Motorlager haben beide Druckstücke (also die Schüsselscheibe und das 8mm-Druckstück) gefehlt, auf dem Motorlager obendrauf war ein gefaltetes Stück Reifenschlauch zwischen Motor und Motorlager.
    [Blockierte Grafik: http://www.peters-pixworx.de/galerie/data/media/128/PHT_0154a_web.jpg]

    Und beim Wiedereinsetzen des Vergaserschiebers bin ich fast verrückt geworden. Die Nadel wollte einfach nicht in die Düse unten treffen. Erst nachdem ich den Vergaser vom Flansch abmontiert um ihn frei drehen und bewegen zu können, ist die Nadel reingeflutscht. Das kenne ich von der Hercules eigentlich nicht ...

    Gruß Peter

    Zitat von ckich


    Im Schaltplan sieht man von welcher Klemme das Kabel zu welcher Klemme muss, im Gunde brauch man da nicht mal denken.
    Man muss sich nur mal in Ruhe den Schaltplan anschauen.


    die Hupe geht über Klemme 15 (=Zündungsplus), hat also bei eingeschalteter Zündung dauerhaft Spannung anliegen und wird mittells des Tasters im Lenkerschalter über Masse geschaltet.
    Der Pluspol des Akkus geht einfach auch an Klemme 15 gibt über dieses Kabel dauerhaft eine Spannung ins System, wenn die Zündung eingeschaltet ist. Über das gleiche Kabel (vom Pluspol des Akkus an Klemme 15 nach der Sicherung) wird der Akku auch geladen ?
    Wenn es so ist, wäre das ja super-einfach und ich müsste nur das Kabel zum Huptaster ergänzen.

    ich habe nun in ebay-Kleinanzeigen so eine schöne klassische "Schlitzgitterhupe" gekauft, wie sie an den S50 mit Büffeltanks auf den Prospektfotos verbaut ist. Sobald die Hupe hier und getestet ist, werde ich versuchen den Akku in die Kabelage zu integrieren und die Hupe anzuschließen.

    ckich: nochmal vielen Dank für die ausführliche Erläuterung zur Funktion der Elektrik. Ich hoffe mal, dass ich das hinbekomme. Das Problem, das ich an der Ecke sehe, ist dass bei unserem Moped irgendwiek eine Kabelfarbe mehr zu stimmen scheint. Die Kabel die ich nun ersetzt habe, sind zwar ordentlich verlegt und mit sauber verlöteten Steckern versehen, haben auch auch wieder nicht die korrekten Farben, weil die Hersteller der Repro-Kabelbäume (zumindestens bei dem den ich gekauft hatte) leider ihre ganz eigenen Farben verwenden. Mal sehen ... es gibt ja noch die funktionsbezogenen Nummernbezeichnungen der Klemmen.

    Der Akku muss an irgendein Ladekabel (?) und muss die Hupe versorgen, und zwar so, dass sie nur bei eingeschaltetem Zündschloss Dampf hat.
    Wahrscheinlich ist es eher so, dass der Akku Dauerstrom ins Zündnetz einspeist und die Hupe einfach in den Stromkreis der übers Zündschloss läuft geklemmt wird.
    Peter und Elektrik ... wird bestimmt noch spaßig. Bisher ging es ja, aber da hat sich auch noch nicht die Frage gestellt, ob mein Bremslicht auch geht wenn die Zündung aus ist, denn ohne Batterie ist da ja egal ... :(

    Ich hatte ja inzwsichen noch ein gebrauchtes zweites Vorderrad dazu gekauft, weil es bei einem Teilekonglomerat dabei war. Das habe ich jetzt verbaut. Die Bremstrommel sah deutlich besser aus und der Rundlauf ist auch schöner. Reifen ist drauf, die Räder sind ja quasi nicht größer als bei der Hercules, das ging wirklich easy. Der alte war natürlich bocksteif und hat sich gegen das abziehen ordentlich gewehrt (der war noch aus DDR-Produktion!!).
    Aber der neue ließ sich mit bloßen Händen montieren, sodass die Alu-Felge nicht in Gefahr geriet.
    Nächste Aktion werden jetzt die Motor- und Schwingenlager, ich warte aber noch auf die PU-Buchsen, die müssten heute kommen.
    Leider Spätdienst-Wochenende, sodass es wohl erst nächste Woche weitergeht.

    Ich muss aber unbedingt mal wieder ein paar Bilder machen, wie das Moped jetzt aussieht.
    Gruß Peter

    Ich denke man kann das einfach mal so stehen lassen, es gibt hier zum Thema "Blinker ja oder nein" verschiedene Ansichten und das darf doch auch so sein oder`?
    Wäre schön wenn wir zu den technischen Fragen zurück kehren könnten.
    Ich habe mir jetzt jedenfalls bei ebay-Kleinanzeigen eine original DDR-Ansaugmuffe gekauft. Wenn dann die Motorlager- und Schwingenbuchsengummis ersetzt sind, steht der Motor hoffentlich etwas besser in der Flucht und die original DDR-Lagerware-Muffe lässt sich dann vielleicht auch so montieren, dass der Motor keine Falschluft nach den Luftfilter zieht.

    Muss man eigentlich beim Reifenmontieren mit den Aluminium-Felgen besonders vorsichtig sein? Wenn ja, wie macht ihr das (z.B. Lappen unter die Montierhebel)?

    Gruß Peter

    Zitat von miba

    Jede Trommelbremse mit nur einem Nocken hat einen auflaufenden ...
    ... Mehr als 2 bis allerhöchstens 3 Millimeter sollte man aber nicht abfeilen.

    OK, erstmal Danke für die ausführliche Erklärung zur Bremse, das leuchtet mir so weit ein. Ich hatte ja in dem anderen Thema, wo es ums optimieren der Vorderbremse geht schon nachgefragt und dort wurden aussagekräftige Bilder verlinkt, zusammen mit Deiner Erklärung habe ich das nun wohl soweit verstanden. Das wird wohl sicher ausprobiert.

    Zitat von miba

    Früher oder später wirst du sowieso das moped komplett zerlegen müssen um die ganzen macken, die du mit der zeit entdeckst, zu beseitigen. ein moped das man irgendwo gekauft hat und es somit nicht kennt, sollte man eigentlich immer komplett zerlegen und neu aufbauen. da weiß man was man gemacht hat und kann sich sicher(er) sein, dass man nicht während der fahrt plötzlich auf die fresse fliegt oder irgendwas abfällt oder der motor verreckt weil der vorbesitzer mist gebaut hat oder irgendwas den geist aufgegeben hat was man von aussen nicht sieht. die vorbesitzer sagen zwar immer dass nix dran gemacht werden muss und alles in ordnung ist. aber wann kann man das glauben und wann nicht?


    Die Frage mit der "Vollrestaurierung" stellt sich jetzt erstmal nicht. Der Motor springt sowohl kalt als auch warm sehr gut an und läuft nach meinem Dafürhalten auch ganz vernünftig. Ich gehe mal davon aus, dass er im realistisch anfallenden Kurzstreckenbetrieb den Sommer über halten wird, auch wenn er vielleicht ein bisschen Getriebeöl verbrennt, das bleibt erstmal so.
    Die restliche Technik habe ich soweit es meine Möglichkeiten hergeben durchgesehen und auch schon einiges an "Böcken" gefunden und behoben. Jetzt kommen noch die Motor- und Schwingenlager neu rein, die Lenkanschläge brauchen noch ein oder zwei aufgeschweißte Punkte, die Reifen werden noch gewechselt (liegen schon hier) und dann können die Jungs das Moped in meinen Augen erstmal soweit sicher fahren.
    Im Winter soll sie keinesfalls gefahren werden, da wollen wir dann eh noch einiges machen.

    Die Sache mit den Motorlagern ist ja auch kein ganz großes Drama. Motor ausbauen, Schwinge ausbauen. Die Teil reinigen, die Gummis bzw. Buchsen wechseln, das untere "Tonnenlager" wechseln und wieder zusammenbauen. Wir planen dafür einen Tag ein, das sollte reichen.
    Die Blinkerfrage würde ich jetzt mal nicht ganz so hoch hängen. Wir leben hier auf dem absouten Land, es gibt genau zwei Ampeln in unserer nächsten "Stadt", in unserem Dorf nicht mal eine Vorfahrtsstraße. Das Fahrrad und das Mofa haben auch keine Blinker, damit kommt der Junior auch bestens zurecht. Wenn wir jetzt in Fulda oder so wohnen würden, würde ich das vielleicht auch anders sehen ...

    nachdem ich mir das jetzt alles in allen möglichen Quellen (Ersatzteilliste, Reparaturanleitung, Fotos im web) angesehen habe und nachdem jetzt auch die Teile hier liegen und ich sie vor mir sehe, kapiere ich nun auch, wie der Motor der "Simme" aufgehängt ist und dass das ganze sehr wohl doch mit dem Schwingenbolzen zu tun hat. :idea:

    Ich kann nicht verhehlen, dass ich von dem konstruktiven Aufwand, den die Suhler hier betrieben haben echt verblüfft bin. So aufwändig war bei den West-Kraftis meiner Jugend der Motor nicht aufgehängt. [Blockierte Grafik: http://www.kaeferundfreunde.de/images/smilies/icon_eek.gif]
    Wir hatten dann halt immer "Stimmgabelfinger" wenn wir längere Strecken gefahren waren.
    Ich denke/hoffe, dass der Versatz zwischen Vergaser und Herzkasten sich relativieren wird, wenn die Teile gewechselt sind.
    Jetzt warten wir noch auf die Lieferung der PU-Buchsen für die Motorlager, dann wird entschieden was reinkommt und nächste Woche wird der Kram gewechselt. Ist dann auch eine gute Gelegenheit, den Motor und den Rahmen dort unten etwas gründlicher sauber machen zu können.

    Wir haben auch inzwischen einen schönen 6-Volt-Akku hier stehen, da treibt mich noch die Frage um, wie man den Akku in die Elektrik einbaut, da wir ja offenbar eine E-Zündung mit Regler haben, sollte das ja möglich bzw. vorgesehen sein. Dann könnte auch die vogeschriebene Hupe an besorgt und eingebaut werden. Mal sehen ob ich da weiterkomme, da werde ich bestimmt wieder bei Euch um Hilfe fragen ...

    Gruß Peter

    Ich habe mir jetzt mal die Polyurethan-Buchsen dazu bestellt, kosten ja nicht viel.
    Da die Erfahrungen mit den PU-Buchsen beim Käfer wirklich sehr gut sind, werde ich die für die Motorlager nehmen oder auch nicht, mal sehen.
    Im Auto halten die ewig und sind recht einfach zu montieren.

    Eine Frage zur Gummimuffe (Ansaugmuffe) hätte ich noch. Wie locker oder stramm muss die denn auf die Stutzen gehen?
    Nachdem ich mir nun "Tonnen" von Bildern angesehen habe, gehören da ja offenbar keine Schlauchschellen dran. Also muss die Muffe ja so fest sitzen, dass sie zumindestens weder von den Stutzen abrutscht noch offene Spalten schlägt. Beides tut aber die Gummimuffe an unserem Moped, sobald ich die Schlauchschellenn weglasse ... :cry:
    Meine geht wirklich sehr sehr leicht obwohl sie eigentlich neu aussieht. Gibt es da auch wieder Qualitätsunterschiede die sich dann in ungenauen Durchmessern (zu weit) bei den Repro-Teilen zeigen?
    Und falls ja, welche würdet ihr mir raten zu bestellen?

    Allnsklor, Danke Dir!
    Muss man sich denn auf viel stärkere Vibrationen einstellen, wenn man bei den Motorlagern auf Poly-Buchsen umrüstet?

    Bei den Käfern schwören wir ja auf PU-Buchsen anstelle der originalen Fahrwerksgummis.
    Man bekommt tatsächlich auch gar nicht mal so teure PU-Buchsen für die Simme. --> klick
    hat die schonmal jemand ausprobiert?

    Gruß Peter

    Zitat von dhperformancegarage

    Ja, das ist ein Motorlager Set mit allem was du brauchst.
    Die kleinen Gummibuchsen mit den Hülsen lassen sich bescheiden verbauen, ich nehme da immer gleich Kunststoffbuchsen.


    Das wären die hier:
    [Blockierte Grafik: https://www.mopedstore.de/bilder/produkte/gross/Polyamid-Buchse-solo-f-Schwinge-u-Motorlager-S51S70-Fuer-Moto.jpg]

    Zitat von dhperformancegarage

    Aber du solltest wissen, daß du das halbe Moped zerlegen musst um die Gummis zu wechseln.


    Das habe ich angesichts der Zeichnung schon fast schon befürchtet :mellow: ... dann sollte man vielleicht die Schwingengummis/buchsen auch gleich machen oder?

    Sollte aber wenn man sich einen ganzen Tag Zeit nimmt an einem Tag zu machen sein oder?

    Zitat von ckich

    Bei den 6V anlagen mit Schlusslichtdrossel geht das Rücklicht aus sobald das Bremslicht an geht- Ganz normal.

    Gut zu wissen, dann brauche ich keinen Massefehler mehr zu suchen :idea:

    Zitat von ckich

    Wegen der flucht Herzkasten Vergaser- Schau mal nach den Gummibuchsen von der Motoraufhängung, da wo der Schwingbolzen durch geht und ob der Schwingbolzen verbogen ist.

    das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Was ist der Schwingbolzen? Der Lagerbolzen für die Hinterschwinge? Der geht doch gar nicht durch den Motor oder? :ask:


    Zitat von dhperformancegarage

    Und das gummitonnenlager unter dem Motor ist auch wichtig zu überprüfen!


    Ojeh, ich sehe schon, das wird nicht ganz so einfach.
    Um diese Motorlager zu prüfen muss wahrscheinlich der Motor ausgebaut werden oder?
    Unter dem Motor ist "gefalteter Fahrradschlauch", das verheißt wahrscheinlich gar nichts gutes ...
    Da ich heute Spätschicht habe, muss ich morgen vormittag mal versuchen das ganze sinnvoll zu fotografieren, sodass man den Versatz wirklich sehen kann.

    Ich finde es ziemlich klasse wie schnell und kompetent man hier Antworten und Tipps bekommt, echt ein prima Forum seid ihr!!

    Heute nochmal den ganzen Tag an der "Simme" gefrickelt.
    Bremslicht funktioniert, alle "weißen Lautsprecherkabel" durch ordentliche Leitungen ersetzt, alle gequetschten "Blödstecker" durch gelötete Stecker ersetzt.

    Der Bremslichtschalter wurde mittels eines passend angefertigten Aluwinkels an der oberen Motorhalterungsschraube befestigt.

    Was mir aufgefallen ist: wenn man bei eingeschaltetem Licht auf die Bremse tritt geht das Bremslicht an aber die Leuchtkraft des Rücklichtes bricht erstmal ein, fast so als ob ein Massefehler da wäre.
    Das kann ich aber eigentlich ausschließen, denn die Verkabelung vom Herzkasten nach hinten ist komplett neu, mit guten Verbindungen und einem entsprechend ebenso neuen Massekabel, welches vom Massesammelpunkt im Herzkasten direkt ins Rücklichtgehäuse läuft. Der Massesammelpunkt im Kasten ist metallisch blank, da ist sicher einwandfreier Kontakt gegeben.
    Es könnte natürlich sein, dass das einfach so ist, da die Anlage ja ohne Batterie läuft. Ist das so oder muss ich den Masseverbindungen nochmal nachgehen ?

    Dabei habe ich zum Glück entdeckt, dass dieser obere Motor-Befestigungsbolzen ein völlig plattes Gewinde hatte und daher überhaupt nicht richtig fest war. Wurde auch ersetzt.
    Dann kommt noch die Frage zu dem Gummiflansch zwischen Vergaser und Herzkasten, aber da will ich erstmal nach Infos und Bildern suchen, vielleicht hat sich die Frage dann schon erledigt.

    EDIT:
    die Frage hat sich leider nicht erledigt ...
    Der Weg von Vergaser zum Herzkasten, ist der gerade (also in achsengerechter Flucht) oder hat der einen seitlichen Versatz?
    Bei unserer ist es nämlich so, dass die Gummi-Ansaugmuffe einen relativ deutlichen Versatz ausgleichen muss, da die Eingangsöffnung des Vergasers deutlich weiter rechts steht, als der Ausgangsstutzen am Herzkasten (in Fahrtrichtung gesehen).
    Das führt leider (wie ich heute festegestellt habe) dazu, dass diese Ansaugmuffe überhaupt nicht vernünftig (von "dicht" ganz zu schweigen) sitzt, sondern garantiert jede Menge Nebenluft zulässt. Ich habe das ganze dann mit Schlauchschellen so hingemurkst, dass es (laut Starthilfesprühtest) einigermaßen dicht ist, aber das ist in meinen Augen definitiv Pfusch und kann so nicht richtig sein. Dazu kommt, dass die Muffe für meinen Geschmack auch viel zu leicht auf die Stutzen geht, m.E. sogar Vergaserseitig zu weit ist.
    Falls unklar ist, was ich meine, mache ich gerne morgen noch Bilder von der Problematik.

    Alles klar Danke!

    Heute die hintere Bremse durchgesehen, alles gängig gemacht und gleich noch den Bremslichtkontakt ausgebaut.
    Dabei festgestellt, dass der Bremshebel auf der Ankerplatte (wahrscheinlich durch zu festes anknallen der Befestigungsschraube) eingerissen und nicht mehr vertrauenswürdig ist! Gut, dass ich das bemerkt habe, ich weiß nicht wieviele "Schreckbremsungen" der noch mitgemacht hätte.
    Bei der Gelegenheit gleich noch die Bremsankerplatten mal grob mit der Schwabbelscheibe überpoliert, da sehen die Räder gleich ganz anders aus.

    Dann bin ich heute auch endlich mal ein paar schöne Kilometer gefahren und habe dabei die Vorderbremse ein bisschen eingebremst, danach konnte ich sie etwas strammer einstellen und bremst jetzt so einigermaßen. Ich hoffe aber sehr, dass das noch merklich besser geht ...


    Zumindestens gehen jetzt Fahrlicht und Fernlicht, im Rücklicht waren sowohl für Brems- als auch für Rücklicht 12V-Birnen verbaut :blink:  
    Nachdem jetzt die richtige 6V-5W-Rücklichbirne drin ist, sieht man das Rücklicht auch ... das kleinere 100mm-Rücklicht ist jetzt auch dran.

    Morgen muss ich die Bremslichtschaltersache nochmal angehen, habe ich die Funktion richtig verstanden:
    Am Bremslicht-Birnchen liegt Dauerstrom an und geschaltet wird, indem der Bremslichtschalter Masse aufschaltet?
    Enstprechend kommt das Eingangskabel am Bremslichtschalter an Masse und der abgehende Draht geht auf den Massepol des Bremslichtbirnchens?

    Außerdem muss ich noch einen Haltewinkel basteln, weil ich beim Bestellen nicht genau genug gekuckt habe. Meine Motorhalterung hat natürlich keinen Schlitz ... :mellow: