Beiträge von Schwalbe-82

    Statt 10 Jahre sich mit so etwas rumärgern, würde ich in einen neuen Vergaser und eine Vape-Zündung investieren. Dann hast die nächsten 10 Jahre Spaß.

    Ok, wenn der Vergaser gut ist, dann natürlich nur den Gummi am Startvergaser erneuern.

    Micki,

    Rumärgern hin, rumärgern her. Es hat sich aus meiner Sicht in Grenzen gehalten. Nicht anspringen war vor allem an heißen Tagen und bei kurzem Abstellen. Bei 30 min. abstellen sprang sie i.d.R. an. D.h., es kam nicht allzu oft vor. Wenn das Maschinchen lief, dann lief die 50 km und mehr an heißen Tagen, ohne zu muckern.

    Nach dem heutigen Test kann ich noch nicht viel sagen. Heute: 2,5 km zur Kaufhalle 1. Nach 10 min. gut angesprungen. 5 km zur Kaufhalle 2. Nach 20 min. gut angesprungen. 7,5 km nach Hause. Nach 10 min. gut angesprungen.

    6 km zur Kaufhalle 3. Nach 10 min. ganz kurz angesprungen und ausgegangen. Etwas später angesprungen, ca. 10 sec. gelaufen und ausgegangen. Der Zylinder war nur ganz leicht warm. Kerze raus, Abstand etwas kleiner gemacht auf ca. 0,3 mm. Gut angesprungen. 3 km zu einem andern Objekt. Nach 20 min. gut angesprungen und nach Hause.

    Zum richtigen Testen brauche ich Außentemperaturen um die 25 Grad C.

    Noch ein ergänzender Beitrag, der auf diesen Gummi hinweist: ich weiß nicht mehr, ob es voriges Jahr war oder dieses? Der Motor ist mir einige Male beim Stehen an der Kreuzung ausgegangen. Daraufhin habe ich den Leerlauf höher eingestellt. Und ich habe in der letzten Zeit sehr darauf geachtet, dass mir der Motor an der Kreuzung und anderweitig ja nicht aus geht.

    Wenn der Gasschieber unten ist, dann ist mehr Unterdruck vorhanden und bei defektem Gummi wird angefettet, was dann dazu führte, dass der Motor aus ging. Auch das spricht derzeit eindeutig für Startvergaser.

    Also eines wüsste ich: Wenn du mich mit der Lösung des Problems beauftragen würdest, dann wäre der Vergaser das letzte, mit was ich mich beschäftigen würde.

    was aber nicht heißen soll, dass es nicht auch am vergaser liegen kann.

    smartmicha,

    Das Problem ist Warmstart. Natürlich habe ich alles andere am Vergaser überprüft und für gut befunden. Der Tipp mit Kondensator zeigte keinen Erfolg. Verschleiß ist vorhanden und ganz normal.

    Den Tipp mit Vergaser halte ich für gut und nun warte ich auf diesen Gummi.

    Kurze Rückmeldung: Heute habe ich mir den Vergaser angesehen. Unten an dem Kolben beim Startvergaser ist ein Dichtungsgummi. Von dem fehlt seitlich ca. 1/3. Sieht aus wie abgebröselt. Ein kreisrunder Eindruck ist ziemlich mittig im Gummi noch zu sehen. Evtl. war das schon die Ursache? Muss zwar nicht, aber könnte.

    Ansonsten war nichts Auffälliges am Vergaser.

    Vergaser klingt m.E. nach schon plausibel. Kalt braucht der Motor ein fettes Gemisch, was dann im heißen Zustand zu fett sein könnte?

    Das mit Kerze raus hilft oftmals, aber nicht immer. Andere Kerzen habe ich probiert.

    Wahrscheinlich sind es mehrere Faktoren, die grenzwertig sind und sich addieren?

    Nebenbei: Ich hatte Mitte der 90-er eine Grafikplatte mit gesteckten RAMs. Bei Zimmertemperatur, ca. 20 ... 22 Grad C kamen wirre Zeichen. Bei ca. 15 Grad C im Bastelkeller funktionierte die Platine. Einer der RAMs hatte einen Wärmefehler. Was eben 7 Grad Unterschied ausmachen können.

    Danke für die Antworten.

    @khr.nelis,, Das mit 0,3 mm werde ich testen. Mal sehen, ob es was bringt? Wenn der Motor läuft, dann läuft der, nur eben das Anspringen im heißen Zustand.

    @oink,, An außenliegenden Kondensator hatte ich auch schon gedacht. Soweit ich das gesehen habe, kommt ein normaler bläulicher Funke. Der Wechsel brachte nichts. --- Den Vergaser schaue ich mir dann später an, da derzeit andere Tätigkeiten angesagt sind.

    Gestern bin ich eine Steigung hoch gefahren und oben auf der Geraden hatte ich kurzzeitig zwei Mal beim Gas geben Leistungsabfall. Gas reduziert war normal, hat dann wieder kein Gas angenommen. Das hat sich behoben. Es ist nicht wieder aufgetreten. -- Vor etlichen Jahren hatte ich ein ähnliches Problem. In einer Düse war ein winziger Lacksplitter, der sich beim Gas geben quer gestellt hat.

    Ein Hallo an die Simson-Fans,

    KR51/2, Bj. 1982, 6V, Unterbrecher.

    Kalt springt der Motor gut an. Vor allem an heißen Tagen will der Motor nach kurzem Abstellen nicht mehr anspringen. Nach meist so 15 ... 20 Minuten sprang der Motor dann wieder an. Von 2 Mann bekam ich den Tipp: Zündkondensator. Vor 6 Wochen habe ich den Kondensator erneuert. Ich kann keine Verbesserung feststellen.

    Beim Wechseln des Kondensators habe ich die Schwungmasse mehrfach gedreht und bin der Meinung, dass da zu wenig Kompression ist. Kann das die Ursache sein? Gibt es ähnliche Erfahrungen?

    Das Problem besteht seit ca. 10 Jahren. In der letzten Zeit fühlt es sich so an, dass die Leistung etwas nachgelassen hat.

    Derzeit hilft m.E. das Rausschrauben der Kerze und 4 Mal Durchtreten des Kickstarters. Oftmals hilft das.

    Was, bitte, könnte noch eine Ursache sein?

    Schwalbe 82

    Mit Werkstätten kenne ich mich nicht aus.
    Do it by myself.

    Ich z.B. würde jetzt bei mir versuchen mit der Lötlampe kräftig anzuheizen und dann mit Wasser den Zylinder abkühlen. Vor allem dort anheizen, wo sich die Stehbolzen befinden. Die Hitze könnte Wunder bewirken?
    Das werde ich dann auch mal versuchen bei dem Stehbolzen bei mir. (Wie bei Dir der längere, in Fahrtrichtung vorn links.)
    Ich sprühe alle 2 Tage mal ein ganz klein wenig Nigrin, Hochleistungsrostlöser, Hybrid dran.

    (Deine Bilder sind absolut klasse.)

    Tipp: Alle Öffnungen mit Tüchern, Lappen verschließen, allgemein. Beim Anheizen nicht.


    Nachtrag:
    Wenn ich jetzt die Werkstatt wäre, dann kämen nur neue Gehäusehälften in Betracht, da sich ja eine Beschädigung/ Abnutzung der Innengewinde nicht ausschließen lässt. (Evtl. müsste nachgearbeitet werden?). Die Werkstatt hat Gewährleistung zu übernehmen.

    Hallo ThomasS51,

    Meine Empfehlung wäre, viele, viele Schläge, nicht allzu heftig, über ein Stück Hartholz mal von der einen Seite, mal von der anderen Seite an die Kühlrippen unten. Unten zwei Holzkeile, links und rechts zwischen Gehäuse und unterer Kühlrippe, damit leichte Spannung entsteht.

    Z.B. bei einem Elektroaggregat ziehe ich so ähnlich den Rotor, der konisch sitzt, ab. Auf das Gewinde kommt die Mutter bündig und dann ein Stahlblech ans Ende gehalten, damit die Welle nicht beschädigt wird. Der Rotor wird beidseitig vorgespannt, mit kräftigen Holzleisten, in Richtung Abzug.
    Dann schlage ich mit einem 500 Gramm Hammer auf das Blech.
    Nach so etwa 50 Schlägen löste sich der Rotor.

    Hier hilft nur Geduld, Mit Gewalt geht da nichts.

    Ich habe auch das Problem mit einem Stehbolzen an einer ausgebauten Gehäusehälfte. Ich setze da zwei "dritte Hände", Klemmzangen, an. Alles mit Gefühl. Der Stehbolzen verwindet sich leicht, ist also elastisch, geht aber nicht raus. Ich hab da keine Eile.

    Der Hinweis mit dem O-Ring ist gut. Danke. Kannte ich nicht.
    In der kleinen Kammer oben beim Kupplungshebel in der Gehäusehälfte war gestern beim Reinigen derselben eine Menge an Schmutz zu sehen.

    Zitat


    Durchgespült habe ich den Motor nicht wirklich. Ich habe eben ein SAE50 genommen und befüllt.


    SAE50 wird aber als Motoröl angegeben.
    Ich befülle jedoch mit Getriebeöl.
    z.B.: ADDINOL GETRIEBEÖL 1L SAE GL 80 W für Simson

    Noch ein kleiner Hinweis: Bremsenreiniger zerfrisst Gummi in Windeseile.

    Nur mal so. Heute im Schnellkochtopf, der als Fußwärmer im Winter dient, war ein fast ähnlich aussehender Belag, kupferbraun, in der unteren Hälfte. (Da dachte ich sofort an die Kupplung.) Dies im feuchten Zustand. In der Wärme trocknete es sehr schnell und der Belag war weiß-grau. Kesselstein, ca. 1/10 mm und eine grieslige Oberfläche. wie oben im Bild.

    Hallo henni113,

    Den MZA-Kolben kenne ich nicht. Kann sein, dass es da Probleme gibt.
    Die Sache mit den Anlaufscheiben sehe ich so, meine persönliche Meinung, dass das Spiel so gering als möglich gehalten werden soll.
    Das Pleuel wird durch die Anlaufscheiben oben geführt. Unten kann es seitlich ausweichen.
    Der Kolben hat z.B. 3 hundertstel Untermaß, welches ausreichend ist.
    Ich z.B. habe immer saugend die Anlaufscheiben gewählt. Schätzungsweise 1/10-tel Spiel. Die Lager immer neu. Danach habe ich langsam eingefahren.

    Zitat von simson-freaks-hirschfelde

    hi
    Ich hab übern Winter ein Winterauto und fahre die 6 Monate von April bis November mitn Moped ....


    So ähnlich mache ich das auch.
    Das Auto wird je nach Witterung an- und abgemeldet und steht im Sommer in der Garage. Im Winter steht das Moped drin.
    Moped an sich über 15 Grad und kaum bei Nässe, weniger wegen dem nass werden, sondern wegen dem Schlingern hinten beim starken Bremsen.