Posts by nu!

    Ich kann nix zu den Venandi Wellen sagen, aber oftmals haben z.b. SKF Lager ein kleines bisschen weniger Passmaß (sind größer) als z.b. SNH oder ähnliche. Wenn das allerdings schon klappert, dann kann man das durch andere Lager eher nicht hinbekommen.

    Bevor du was anderes Kaufen musst, kann man bei solchen Sachen auch mal Loc***e Fügen Welle- Nabe nutzen. Achte dann aber drauf, dass nicht komplett alles eingeklebt wird. Es gibt immer ein Fest- und ein Loslager.

    Heute mal was eher untypisches für mich gebastelt. Das ist ein elektronischer Umsetzer von 0-5V Analogsignal auf PWM Servo- Stellsignal inkl. 2 Kanälen und integrierter Spannungsversorgung.

    Das Gerät ist dafür da an einer Ignitech bis zu 2 Servomotoren anzusteuern und dafür handelsübliche Modellbauservos zu nutzen. Die originale Variante der Servoansteuerung an der Ignitech ist leider überhaupt gar nicht zufriedenstellend.

    Das Gehäuse hat leider noch einen kleinen Druckfehler. Ich hab die Einstellungen nochmal angepasst und drucks nochmal. Den USB Anschluss brauche ich zur Feineinstellung oder evtl. Umprogrammierung. Damit das Vibrationsfest ist, vergieße ich die Elektronik noch.

    Moin zusammen,

    ihr fragt euch vielleicht, was in der Zwischenzeit so weiter gegangen ist. Das Winterwetter hat es mal zugelassen, dass ich an meinem Prüfstandsmoped weiter schraube.

    Ich hab leider kein besseres Bild davon. Das Moped besteht zum Großteil aus alten/ Schrottteilen. Der Rahmen war mal ein TS150 Rahmen, der vorne aufgesägt wurde. Die Schwinge ist von der ETZ250 und die Radnabe und der Kettenantrieb vom Moped (hinten 31 Zahn vom Roller). Das Getriebe hätte es im echten Leben schon lange hinter sich, für das Moped reicht das aber wahrscheinlich noch jahrzehnte. Auch der Anlasser ist eigentlich fertig. Der Mopedtank stammt von einem alten Crossmoped und hat überall Dellen. Das Rad hinten habe ich neu einspeichen lassen, aber auch nur, weil ich nix passendes da hatte. Ich hab bewusst die Übersetzung so lang wie möglich gewählt, um die Beschleunigungszeit auf dem Motorradprüfstand irgendwie in "normale" Verhältnisse zu bringen. Außerdem reduziert man so die Kräfte auf den Antrieb.

    Das gute ist, dass man bei dem Moped recht gut an alles ran kommt. Den Auspuff kann man schnell wechseln. Das Mittelrohr und den ESD werde ich erst auf dem Prüfstand montieren. Als Zündung dient meine alte Ignitech Rennzündung vom Drehschieber mit einer Doppelzündspule. Es sind jetzt noch ein paar Kleinigkeiten zu tun: Gasbowdenzug in den Gasgriff bauen, Getriebe abdichten und Kupplungspedal dran bauen.

    Ich denke, da kann ich gegen nächster Woche mal auf die Rolle und schauen, was es als erstes zerreist=O

    Interessant finde ich folgende Tests:

    - verschiedene ZZP und Zündkurven

    - verschiedene Auspuffanlagen

    - verschiedene Ansauglängen und Durchmesser (evtl. anderen Luftfilter) => hier habe ich großes Interesse dran, ich kann den Trabanttypischen Einlass dahingehen noch nicht richtig einschätzen

    - Bedüsung wird noch bestimmt- ist noch ziemlich fett

    Da der Motor zwangsgekühlt ist, werde ich mir auch die Temperaturen anschauen, damit wir auf einem gleichbleibenden Temperaturniveau messen können.

    Gibts sonst noch Ideen für weitere Tests?

    Ja, Teufel! Der lausige Dilettant vermurxt die Gussauslegung und dann kriegt er noch nicht mal seinen verdammten Steiger in den Griff!? Gott, hätte ich doch bloß vorher gefragt. Denn das scheint gerade hier in der wohlwollend hilfsbereiten, mit Detailknow-how grundsätzlich nie sparsam um sich werfenden jungen Tuning-Szene das Mittel der Wahl, wenn man mal nicht mehr weiter weiss 😂.

    Ganz ruhig. Ich hab dich nicht angegriffen. Vielleicht denkst du ja nochmal drüber nach. Meine Trabantzylinder sind in einer ähnlichen Größenordnung und haben dort nicht so einen Schwamm. Klar musst du dich bei der Firma evtl. nicht um den Einguss und Steiger kümmern, aber man sieht ja die Ergebnisse. Vielleicht kannst du dort konstruktiv etwas ändern- ich hatte dir den Hinweis mit dem vielen Material an der Stelle ja schon gegeben. Vielleicht muss man dort auch Kühlstellen anbringen- Die Bohrung spindelst du ja sowieso nochmal durch. Eine zweite Meinung kann bei sowas manchmal nicht schaden. Ich denke man kommt bei so einem Gussteil auch ohne Hightec Gussverfahren aus- andere schaffen das ja auch.

    Zu der Oberfläche: Mir persöhnlich gefällt die Sandgussoberfläche. Kokillenguss sieht nach "Massenware" aus. Außerdem erreicht man eine bessere Kühlwirkung- aber kann ja jeder selber entscheiden. Wenn man das will, kann man solche Formen übrigens auch beschichten lassen- dann werden die Oberflächen deutlich feiner. Vielleicht redest du nochmal mit deinem Feingussmeister und überarbeitest dein Modell nochmal.

    Wahrscheinlich bekomme ich keine Antwort, aber fragen kostet ja nichts: Mich würde mal interessieren, wer diese Zylinder beschichtet. Hintergrund: mein Eigengusszyl. wurde (auch) nicht ge-hip-t (hot isostatic pressing) vor der Aushärtwärmebehandlung. Man sieht an den vielen Mikrolunkern oben, dass es hier nach dem Guss auch nicht passiert ist.

    Ich dachte damals -> ist auch gar nicht nötig und die Beschichtung hält vielleicht sogar besser durch eine Art „Einrasteffekt“, genauso wie das Öl. Pustekuchen. Aufgrund der Mirkolunker musste mein Zyl. ein zweites Mal beschichtet werden, was dann zwar letztlich auch qualitativ i.O. war, aber eben recht teuer insgesamt und ärgerlich. Zumal Versuch 2. Revaltec France fast die doppelte Summe aufruft im Vergleich zu Mitbewerb.


    Sah nach dem Bohren exakt aus wie weiter oben - daher die Frage. Professionelle Anbieter werden diese Fragestellung kennen. Ich weiß, dass es hier mehr um Werbung und dem Aufzeigen von Technologie und Fähigkeiten geht. Dennoch meine Frage auch als Hinweis für jene Mitmenschen, denen dieser Arbeitsschritt am Rohling auch noch bevorsteht.

    Diese Einschlüsse kommen von deiner Gussauslegung. Wenn das dort solche Fehlstellen gibt, stimmt was mit deinem Steiger nicht, oder dort ist zu viel Material... auf jeden Fall lassen sich solche Fehler vermeiden. Das ganze mit der Beschichtung zu überkleistern halte ich für problematisch. Hoffentlich hälts.

    uphill Ich hab in der Gießerei deine Zylinder liegen sehen- schon lustig, dass scheinbar alle aus er Szene die selbe Firma nutzen8)

    Weiter gehts:

    Die Pleule sind gestern bei mir angekommen. Bis jetzt bin ich wirklich sehr von der Qualität überzeugt. Die Oberflächen sind wie polliert, es gibt keine Rattermarken o.ä.

    Die vorgefrästen Maße stimmen- die Fertigmaße werden dann durch das Schleifen bestimmt. Nächste Woche schicke ich die Pleule zum härten. Falls ich nochmal welche machen sollte, werde ich noch an 2 Stellen etwas Material und damit Gewicht wegsparen. Auf den Bildern sieht man gut den Vergleich zwischen einem originalen und dem Nachbaupleul.


    Die gezeigten und selbstgemachten Titanpleuel mit hauchdünner Wälzlagerstahlbuchse laufen seit 11 Jahren unauffällig nachdem sie bei bei Westermann M. gehont und zusätzlich geläppt wurden.

    Die Pleule zu läppen halte ich für übertrieben. Die originalen waren auch nur gehont. Laut Lagerkatalog reicht eine gehonte Passung für Nadelkränze auch aus- das Lagerspiel ist allerdings entscheidend.

    Es gibt Neuigkeiten. Ein großer "Knackpunkt" beim Trabant sind die haardünnen Pleule. Da musste ich mal was dagegen unternehmen. Ich hab keine Lust, dass mir der Mist mal auseinander fliegt.

    Kommt demnächst zum Härten. Flachschleifen können wir selber, aber zum innenrundschleifen suche ich noch jemanden.


    P.s. das untere Pleullager ist gleich ein anderes. Dort werden sonst Industrielager eingesetzt- das ist nicht mein Anspruch daran. Dort kommen jetzt ordentliche versilberte Motorradnadelkränze rein- natürlich mit anderen Abmessungen.

    Bei richtig scharfen Motoren halte ich das 1:40 auch für zu wenig. Meine Rennmotoren fahre ich zu Sprintrennen auch mit 1:25 bis 1:30. Gerade bei so extremen Umbauten wie beim Tuba spart man doch nicht an 50ct für den Tropfen mehr an Öl, wenn z.b. eine 300€ Kurbelwelle verbaut ist. Aber für die paar Läufe bei LT wirds in den meisten Fällen auch mit 1:40 gehen. Übrigens hat Mischöl auch eine Dichtwirkung. Wir haben mit einem höheren Ölanteil schonmal mehr Leistung gemessen:)

    Hallo zusammen,

    wir (Hoebra und ich) werden diese Jahr auch aus den oben genannten Gründen nicht teilnehmen. Meine Zeit ist eh gerade sehr begrenzt und ich steck sie lieber in den Aufbau meiner neuen Werkstatt.

    Ich denke auch, dass der eigentliche Sinn des Tubas leider in den letzten Jahren etwas gelitten hat. Die Veranstaltung wird mit irgendwelchem Nonsens vollgepackt (gut- die Instakinder wollen das so und damit hat man auch einen Markt). Ich kann das daher verstehen- jede Firma muss irgendwie am Leben bleiben. Für mich ist sowas aber eher nix- ich bin eher derjenige, der sich selber seine Teile baut und das eigentliche Tuning im herkömmlichen Sinn betreibt. Irgendwelche MTX Motoren von der Stange zusammenzustecken und das dann als Tuning zu bezeichnen ist nix für mich. Ich denke auch, dass es in diesem Jahr einen Wechsel des Teilnehmerfeldes gibt. Das Regelwerk ist einfach prädestiniert dafür MTX oder Kartzylinder zu nutzen- was eher andere Leute anzieht.

    Ich denke der ursprüngliche Gedanke zu den Tubas war es einen sehr effizienten Motor zu bauen und eigene Erkenntnisse zu diesem Verhalten zu erlangen. Dann kam die neue Berechnungsvariante, die undurchsichtiger ist und niedrigere Drehzahlen bevorzugt. Das ist vielleicht schön um fahrbare Motoren zu bauen, aber es geht ja um effiziente Motoren. Und je effizienter der Motor wird, umsomehr wird aus einem gesteuerten Verbrennungsprozess eine Strömungsmaschine. Das steht leider mit der niedrigen Drehzahl nicht gerade im Einklang. Man muss also einen Kompromiss zwischen niedrigerer Drehzahl und trotzdem halbwegs guter Leistung finden. Auch konnte man mit der alten Formel das Ergebnis der TBP schnell mal mit dem Taschenrechner am Prüfstand ermitteln. In der heißen Abstimmungsphase macht man an einem Abend auch schnell mal 100 Prüfstandsläufe- die gebe ich garantiert nicht alle in die Exceltabelle ein und erhalte damit auch keine Übersicht, was jetzt besser oder schlechter ist.

    Unser Motor war komplett selber gebaut. Ich hab das Motorengehäuse aufgeschweißt und bearbeitet, die Kurbelwelle und den Drehschieber gebaut und Hoebra hat unmengen an Auspuffen gebaut sowie einige Sachen rings rum. Das hat uns eigentlich nicht ganz so viel Geld gekostet. Aber bei der Hubraumklasse von über 140ccm kann man halt kein billiges Getriebe, Kupplung, Fahrwerk usw. mehr nehmen. Überall ist man auf Kaufteile angewiesen- und wenn dann beim Abstimmen und bei der erwarteten Leistung was schief geht- ist man ruck zuck einige Euronen los. ZT kann sich über diese Tuba bestimmt auch freuen. Wenn man nur mal mit einer Literleistung von vielleicht 300PS/L rechnet kommt man bei 140ccm schon auf 42PS....

    Ich will das überhaupt nicht madig reden und bin auch ein Freund vom Tuba. Es hilft vielleicht einigen Leuten die Motoren zu verstehen. Und natürlich könnt ihr auch mal so ein Reglement raus bringen- vielleicht hat ja jemand schon was rumliegen. Wenn irgendwann mal wieder mehr Zeit ist und das Reglement für uns passt, werden wir sicherlich wieder dabei sein. Ich wünsche allen Teilnehmern, dass der Motor bis zum Tuba hält und auch bissl Band abwirft.:thumbup:

    Absoluter Respekt, das ist ja Wahnsinn.

    Wie wird aber die Haltbarkeit sein bei so einem extremen Leistungszuwachs. Grad bei der Kurbelwelle? 8|

    Mahlzeit,

    ich sehe die Kurbelwelle dort auch als kritisch an. Es wurde zwar eine Rennwelle mit verschweißtem Mittellager verbaut, aber ich bin dort eher skeptisch, was die schweren Kolben in Verbindung mit der hohen Drehzahl mit den Pleulen machen. Auch werden bei den Wellen nur Industrielager als unteres Pleullager verwendet. Das ist nicht für solche Belastungen gedacht.

    Daher hab ich neue Pleule und eine geänderte Welle konstruiert. Ob es aber jemals dazu kommt das Zeug zu fertigen weiß ich noch nicht. Das Material für 2 Wellen liegt aber schon bereit:)

    Ich denke mit der Basis wäre es kein Problem den Motor auch noch weiter drehen zu lassen, das macht aber mit der Welle wenig Sinn.

    Mahlzeit zusammen,

    es gibt gute Nachrichten. Ich hab das Wochenende den Kupplungsautomat ausgetauscht und den Motor wieder eingebaut. Der Motor sprang mit Choke wieder super an und ich hab vor der ersten Fahrt bissl im Stand rumexperimentiert. Nachdem dort erstmal alles nach meiner Zufriedenheit lief, bin ich die erste Runde damit gefahren. Das war noch nicht so erfolgreich. Eine Kerze war durch den Choke und das Montageöl im Motor komplett abgesoffen und der Motor lief nur auf einem Zylinder. -> Kein Problem, Kerze sauber gemacht und wieder eingebaut, jetzt lief der Motor wie er sollte. Danach folgten einige Runden zur Vergaserabstimmung (Ich habs noch nicht 100% fertig- der Luftfilter fehlt ja auch noch).

    Gefahren bin ich mit meinem Motor und der Serienauspuffanlage. Es hat sich gezeigt, dass die ganzen Zweifler absolut unrecht mit ihren Nostradamus- Vorhersagen hatten. Der Motor lässt sich wunderbar sogar schon untertourig anfahren und entwickelt schon ab dem Punkt ein tolles Drehmoment. Bedingt durch den Serienauspuff bleibt das aber sehr flach. Nach einiger Probiererei bin ich dann auch mal auf dem Gas geblieben. Knapp 90 im 3. Gang bergauf sind drin (-;

    Ich will aber die Last noch nicht so lange anliegen lassen und mache insgesamt noch eher vorsichtig. Zum Schluss hab ich noch einen "Sport VSD" unbekannter Herkunft ausprobiert. Das ist so einer ohne Heizung. Der bringt auch leider gar nix- da fährt sich der Serienauspuff besser. Aber dafür sind die Tests ja da. Wenn der Motor komplett ist, fahre ich denke ich mal irgendwo auf die Rolle. Bis jetzt bin ich damit total zufrieden (-;


    Die Bruderzylinder (die mit Nebenauslässen) waren letzten Freitag auch auf der Rolle und wurden durchgemessen. Wir sind für den ersten Prüfstandslauf schonmal sehr zufrieden. Erreicht wurden 91PS bei 5790min-1 und 112Nm Drehmoment. Die Kurve dazu darf ich nicht veröffentlichen. Die Bandbreite ist für so einen Wurstmotor gigantisch. Wenn man nach der alten Tuba Berechnung mit der 2/3 Linie geht, schneidet der Graph die 60PS (2/3 von 91) bei ca. 4800min-1 und dann erst wieder bei ca. 7600min-1. Das entspricht einer Bandbreite von 2800min-1 mit dem Bandbreitenfaktor 1,58... Das ist für so einen Motor ein super Wert- besonders, wenn man bedenkt, dass die Auspuffe nur ins blaue geraten wurden und gar nicht zu dem Motor dazu gehören. Man sieht auch in der Leistungskurve, dass der Auspuff noch etwas zu kurz ist. Ich denke, wenn man das ordentlich macht, steht dort eine 3 stellige Zahl auf dem Prüfstand. Ganz schön gutes Ergebnis, dafür, dass die Zylinder ja gar nicht funktionieren können:sorry:

    Ich hab gestern den Motor wieder ausgebaut. Wie vermutet war der Kerbstift am Ausrücklager abgerissen. Das lag daran, dass der Kupplungsautomat irgendwie verklemmt ist. Normalerweise kann man die mit dem Fuß auslösen- meine 100kg Lebendgewicht+ Werkzeug in den Taschen haben aber nicht gereicht zum durchfedern. Hab den Automat jetzt reklamiert und bekomme die Tage einen neuen- ich bin schon echt gespannt- am Wochenende wird hoffentlich die erste Probefahrt gemacht:)

    Da machste einen Überschlag beim Bremsen. Vor allem mit dem kurzen Hebelarm der kleinen Einkaufswagenräderchen stehen die doch dann sofort, wenn man nur die Bremse antippt. Aber vielleicht hat er ja auch zwei Sättel mit sehr kleinen Bremskolben und eine Pumpe mit einem sehr großen Kolben verbaut? Auch wenn es technisch keinen Sinn macht, die Umsetzung ist doch schick gemacht:thumbup:

    Mahlzeit zusammen,

    es war das Wochenende soweit. Ich hab den Motor zum testen und einfahren in den Trabi rein gehangen. Erstmal ist die originale Zündanlage dran und der originale Auspuff. Zum einfahren und erster Grobabstimmung wird das reichen. Als Vergaser hab ich den Chinesen Lectron Clon dran gesteckt. Ich hab mir den vorher auseinander gebaut und begutachtet- sieht sehr gut aus und entspricht weitestgehend dem original. Dazu hab ich mir ein 10er Set verschiedene Rods bestellt und zum Anfang das fetteste verbaut. Der Motor ist sofort angesprungen ohne langes rumprobieren und war tatsächlich auch ganz schön fett- ging aber sehr gut ans Gas und hat auf die Gasstöße sehr direkt reagiert:)

    Der Luftfilter ist leider noch nicht fertig und der Motor muss auch nochmal raus, weil sich die Kupplung nicht betätigen lässt. Ist nicht so schlimm- ist ja Tuning und da kann man nicht davon ausgehen, dass sofort alles klappt. Fahren konnte ich also am Wochenende leider noch nicht. Bin trotzdem sehr glücklich:cheers:

    Mahlzeit zusammen,

    es geht langsam in die heiße Phase. Der Motor ist jetzt soweit zusammen und fertig. Mein Ziel ist es den Block dieses Wochenende schon umzuhängen zum Test. Den neuen Luftfilteranschluss und die Schlauchverbindung dort hin muss ich noch bauen, aber in der Garage kann der auch erstmal ohne Luftfilter laufen. Als Vergaser hab ich einen Chinesischen Lectron Mini. Der macht einen sehr guten Eindruck, mal schauen, ob der auch in echt so gut funktioniert (zur Not hab ich auch noch einen Polini PWK da). Den Stutzen des Vergasers hab ich gestern zurechtgefräst, damit er fluffig in den Stutzen rein passt. Auch die Nut hab ich neu gesetzt- diesmal auch an der richtigen Stelle , damit der Vergaser bündig sitzt.

    Ich bin echt gespannt, ob alles so funktioniert, wie ich mir das Vorstelle. War bis hier hin ein gutes stück Arbeit.

    Der Brudermotor mit den Nebenauslässen soll auch Ende des Monats auf den Prüfstand gehen:rockz:

    Ich hab mir gerade meine älteren Beiträge nochmal durchgelesen. Da ich gerade auch an der Konstruktion einer neuen Trabantwelle sitze, habe ich mal eine originale nachgerechnet wo die Wuchtung dort so liegt. Da die Kolbengewichte recht stark streuen, kommt man dort auf Wuchtfaktoren von um die 43% bis sogar über 50% (bei erleichterten Rennkolben). Die 43% sind mit Originalkolben (Teilschaft). Bitte aber nicht aufs letzte Prozent festnageln- das Kolbengewicht schwankt wirklich je nach Hersteller/ Gussform und vermutlich auch nach Baujahr und evtl. Anpassungen erheblich.

    Das Ergebnis finde ich aber dahingehend sehr zufriedenstellend- mit dem Wuchtfaktor schüttelt der Motor nicht gleich wie eine MZ mit nur ~30% WF. Ziel ist es jetzt mit der neuen Welle und dem etwas schwereren Pleul wieder auf einen ähnlichen Faktor zu kommen.

    Mein Motor läuft aus Zeitmangelgründen bisher noch nicht- der Kühlmantel muss durch die höheren Köpfe noch angepasst werden. Aber der zweite Satz läuft bereits und hat schon sehr gute Ergebnisse und Siege beim Sandbahnrennen eingefahren. Hoffentlich gehen die bald mal damit auf die Rolle- am besten noch bevor die Kurbelwelle aufgibt (-;

    Leih dir doch ein 4 Gang Gehäuse aus und mess dir das aus. An sich ist dort nicht viel dabei.

    Der Sitz der Kickstarterfeder muss tiefer gefräst werden, die Bolzenbohrungen und das Gewinde unten müssen gebohrt und gerieben werden und die Leerlaufkontrolle muss evtl. noch gebohrt werden (je nachdem, ob man die haben will). Außerdem muss man drauf achten, dass man das Ratschensegment vom 4 Gang Motor mit umbaut. Eine fertige Zeichnung wird dir hier niemand geben können.

    Der Strömungswiderstand ist das eine, aber das dämpfende Volumen von einem ewig langen Y Krümmer das andere, was definitiv (auch ohne Berechnung) die Effizienz der Aufladung und damit die Leistung beeinflusst. Der Krümmer ist außerdem auch darauf vorbereitet irgendwann mal mit Crosscharging zu experimentieren. Im Moment wird das damit aber nicht klappen, da meine ASZ <180° ist.