Beiträge von bastlermastler

    Hallo,

    nach längerer Zeit der Stille wollte ich mich mal wieder melden. Ich habe an dem Projekt inzwischen etwas weitergearbeitet. Durch Glück konnte ich eine 52-mm-Hub RZT MTX Kurbelwelle mit 105er Pleuel zu einem schmalen Preis ergattern.

    Da die MZ-Zylinder normalerweise mit 58 mm Hub gefahren werden, habe ich den RT-Zylinder oben um 6 mm abdrehen lassen. Als Kolben möchte ich einen 53-mm-Kolben der MZ TS125 mit 15-mm-Kolbenbolzen verwenden.

    Da ich nun noch die Pleuellänge ausgleichen muss, habe ich mir überlegt, eine Fußdistanz unter den Zylinder zu setzen. Diese kann ich gleichzeitig nutzen, um die Überströmer anzupassen. So muss weder geschweißt noch geklebt werden.

    Allerdings muss ich noch etwas Material am Kurbelgehäuse abfräsen, damit das Pleuel am Gehäuse vorbeikommt. Betroffen ist dabei der Bereich, an dem eine der Gehäuseschrauben verläuft. Das bedeutet, dass ich an dieser Stelle eine Schraube weniger verwenden kann. Statt der ursprünglichen sechs Schrauben bleiben dort also nur noch fünf übrig. Insgesamt wären es dann hinten sieben statt acht Schrauben.

    Hallo, da es hier im Forum einige alteingesessene Experten gibt, die über ein enormes Wissen zu Simson verfügen — weit mehr als ich selbst — und ich mich schon seit längerem besonders für speziellere Simson-Fahrzeuge interessiere, möchte ich gerne einen Thread eröffnen.
    Mich faszinieren insbesondere Modelle wie die S5-3 „Rodeo“, die Simson RS80 oder auch besondere Exportvarianten der S70 nach England, die nach Mythen zufolge in Farben wie Türkis oder Dunkelblau ausgeliefert wurden.
    Vielleicht finden sich hier ja ein paar Leute, die Bildmaterial, Hintergrundwissen oder Geschichten zu diesen Fahrzeugen beitragen können, damit dieses Wissen für die Nachwelt erhalten bleibt

    Ich habe hauptsächlich erfahrungen im elektrotechnischen Bereich und hauptsächlich. Da habe ich schon viele lustige Sachen gemacht was Motorsteuerungen angeht z.B. Drehzahl- und Drehmomentsteuerungen von Drehstrommotoren sowie Wechsel- als auch Gleichstrommotoren. Mit dem Thema Zweitakttuning beschäftige ich mich allerdings schon seid 5 Jahren kam aber bisher nie dazu mal ein Projekt anzufangen. Ich habe mir einen alten RT Zylinder und ein altes aufgespindeltes Gehäuse besorgt. Ja na klar wird es viel Geld kosten und ich könnte mir davon auch einen viel tolleren Motor bauen/kaufen aber ich möchte einfach mal genau den Quatsch machen auf den ich Bock habe ich meine ich bin euch dankbar das Ihr mich warnt aber ich möchte erst selber den Moment der Einsicht bekommen weil mein Interesse an Funktion einfach viel zu groß ist als das ich es mir ausreden kann.

    Naja, warte, ich erkläre das noch einmal in Ruhe.
    Ich bin eine ganze Zeit lang Simson und meinen 4-Takt-Roller gefahren. Das waren sozusagen meine zwei Fahrzeuge: die Simson zum Spaß und der Roller als Daily.
    Da ich dann jedoch eine Ausbildung angefangen habe und deshalb wegziehen musste und in meiner Wohnung keinen Platz für ein Moped hatte, habe ich mir eine Saxonette mit Benzinmotor gekauft. Sie hat 30 ccm, 0,5 PS und läuft etwa 20–25 km/h.
    Da ich aufgrund meiner neuen Wohnsituation kaum noch Zeit hatte, bei meinen Eltern Simson zu fahren, und ich mich an das Fahrverhalten meiner Saxonette gewöhnt hatte, wurde sogar eine Fahrt auf einer S51 mit originalem DDR-Zylinder zu einem Spaß.

    Naja ich möchte sagen das die kurbelwelle von zt so angegeben wurde wobei ja hardcore leistung und mz ja gut aber ich bin in den letzten monaten nur eine 30ccm saxonette gefahren die spitze 20kmh macht da sind 150ccm schon ordentlich was das mit der saxonette mache ich tatsächlich aus dem Grund um mir die leistung wieder abzugewöhnen damit ich mir auch der leistung einer simson oder mz wieder bewusst werde da man sonst wenn man pech hat immer mehr leistung fahren will was für einen mittelmäßigen fahrer wie mich doch suboptimal wäre

    Dann möchte ich dich nochmal darauf hinweisen, dass es, wie ich zu Beginn erwähnt habe, wirklich einfach nur dem Spaß dienen soll. Wenn ich so scharf auf Hardcore-Leistung wäre, dann würde ich auf meine 150er ETZ einen 160er von RZT draufsetzen, ihn auf Membran umarbeiten oder mir direkt ein größeres Motorrad kaufen.
    Nur um mal zum Technischen zu kommen: Der RT-Zylinder wird mit 12 mm Kolbenbolzen gefahren. Das heißt, ich kann mir eine 52er Welle mit 90er Pleuel von ZT in das Gehäuse bauen, ohne dass das Kurbelgehäuse nochmal bearbeitet werden muss, außer die zwei kleinen Aussparungen für das längere Pleuel.
    Außerdem hat der RT-Zylinder die gleichen Stehbolzenabstände wie die der M500/700er-Motoren. Wenn ich nun den Zylinder mit 54 mm Bohrung und 52 mm Hub fahre, komme ich auf etwa 119,8 ccm, was völlig ausreichend ist.
    Auch wenn man an meinen Spinnereien schon merkt, dass ich hier noch etwas jünger bin – zwar kein Kind mehr, aber auch noch kein Familienvater – habe ich einen enormen Respekt gegenüber einem Fahrzeug, das zu einer Zeit entwickelt wurde und schon gefahren ist, als sogar mein Vater noch ein Stift war.
    In meinen Augen ist es, ohne jetzt irgendjemanden beleidigen zu wollen, irgendwie respektlos gegenüber dem Rahmen und dem Restfahrzeug, wenn ich es jetzt mit einem Motor quäle, der um die 20 PS oder sogar mehr hat

    Naja das wäre ein noch größeres unterfangen als mit dem zylinder schon denn die 250 zylinder haben noch deutlich mehr bohrung und hub und ich sag mal so mit ein paar noch machbaren anpassungen gehen 150er zylinder was hub usw angeht aber bei einem 250er zylinder wird es schon astronomisch

    Ich habe durch einen Bekannten doof zufällig ein altes Motorgehäuse von RZT bekommen was mal für 115ccm Zylinder auf 62mm aufgespindelt wurde das werde ich als erste Basis mal nehmen und wenn der Quatsch gut klappt werde ich auf dein Angebot mit dem ZT Gehäuse zurückkommen aber bevor ein gutes ZT Gehäuse ruiniert wird mache ich erstmal das mit dem Gehäuse. Ich habe mich ebenso kundig gemacht ein alter bekannter von mir hat mir mal eine wilde Geschichte von seinem MTX Hinterhofumbau erzählt: Er hätte wohl ein originales Gehäuse mit Petec Power Stahl aufgeklebt, dann mit einer Flexxwelle und einer Standbohrmaschine den Quatsch aufgefräst und den MTX Zylinder draufgesetzt. Der Käse soll sogar gut gelaufen sein nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das irgendwelcher Metallkleber sowas auf dauer aushält. Wie auch immer ich werde es versuchen diesen Threat hier einigermaßen auf dem Laufenden zu halten und euch updates mit Bildern zu geben. Wiegesagt bei Tipps, Anmerkungen oder Ideen immer schreiben auch gerne Kritik und Verbesserungen schreiben außer das die Wahl des Zylinders doof und unpraktisch ist 😉.

    Ja das wird eine Eigenbauzündung mit Arduino und Hallsensor. Mein Glück ist das ich einen Facharbeiter als Elektroniker für Geräte und Systeme hab und ich das auch Hobbymäßig schon einige Jahre zuhause gemacht habe. Beispielsweise habe ich schon eigene dreiphasige Frequenzumrichter entwickelt und gebaut oder auch Gleichspannungssteller mit Mosfets Thyristoren usw. Sowie auch meine eigenen Leiterplatten zuhause Ätze. Wobei ich ehrlichgesagt sagen miss das ich mich mit dem Thema CDI usw noch etwas beschäftigen muss wobei ich da auch schon andere Lösungen hätte Hauptsache der Geber ist platztechnisch noch Montierbar wegen der Riesen Überströmer, dennoch guter Einwand.

    Ich möchte ein Nachbaugehäuse von ZT nehmen was schon erweiterte Dichtflächen hat in der Hoffnung das die 62mm Bohrung da noch reinpasst bzw das der Metallkleber am Ende nur für die größeren Überströmer nötig ist und nicht boch für einen Teil der Bohrung weil ich mir nicht vorstellen kann das Metallkleber auf dauer einen Zylinder und die Drücke die im Kurbelgehäuse entstehen aushält.


    Grüße!