Posts by simsonfreak

    Wäre mir zu aufwendig.

    Erstmal ne Weile ablüften lassen - Benzin verdunstet.

    Dann vor / beim nächsten Startversuch erstmal mit geschlossenem Gasschieber ne Weile treten. Ein gut eingestellter, gesunder Motor will dabei schon ein paar Töne von sich geben.

    Erst wenn er wieder etwas kommen will, dann wieder ein wenig (!) Gas geben.

    Also die Brühe war ein bisschen schwarz zusammen gemischt mit etwas durchsichtigen

    Dein Motor ist "abgesoffen". Du hast da Benzin raus geholt. Das ist so viel drin, damit zündet nichts mehr.

    Das passiert, wenn zu lange mit offenem Gasschieber gekickt oder angerollt wird.

    Das Abblitzen beim Kicken kannst du vergessen. So schnell können nur Superman und Chuck Norris kicken.

    Welchen statischen Zündzeitpunkt hast du denn eingestellt?

    Das einzig ähnliche ist die Bohrung (RX 135: 58mm). Was man angeboten findet sind Serienzylinder im Nachbau. Da das Moped knapp 18 PS hatte und die Zylinder auf den ersten Blick nicht nach viel mehr aussehen, lohnt der Umbau im direkten Vergleich mit einem unbearbeiteten Athena MTX schon nicht. Der Zylinder von Athena ist auch nicht so teuer. Das teure ist ja der Aufwand um den Motorblock, der nicht geringer ist.

    Tatsächlich ist es so, dass wenn es über 26mm hinaus geht die PWK (Kopien) sehr beliebt und bei guten Anbietern auch sehr brauchbar sind. Da werden die Mikunis (TM) seltener verwendet. Im Renneinsatz bei der SimsonGP sind auch einige 35mm Airstriker im Einsatz.

    Mit dem Gutachten sind die Teile eintragungsfähig. Aber alles was du an der Bremse veränderst musst du noch eintragen lassen. Das geht in die KBA Papiere dann aber nicht, da es sich um Auszüge der Originalbetriebserlaubnis handelt. Wenn du dann zum Eintragen gehst, werden die eingezogen und neue ausgestellt. Du könntest dir den Weg also sparen und gleich zur Peüfstelle gehen.

    Es gibt tatsächlich ein paar die dann doch gerissen sind. Kenne das aber nur aus Rennmotoren.

    Schön war an dem Pleuel, dass es gleich mit anständigen Pleullager geliefert wurde.

    Für das längere Pleuel muss der Zylinder 6mm länger sein, als beim Serie Pleuel. Schau mal was du für einen Kolben verbaut hast. Könnte auch noch ein Honda MBX Kolben sein. Durchmesser ab 49,5mm und Kompressionsmaß von denke ich 27mm. Wenn der Zylinder gleich dafür gebaut wurde, dann sollte der Zylinderfuß eher aussehen wie von einem Serienzylinder.

    Ist alles Tuningwissen und Teileverfügbarkeit von vor ca. 15-20 Jahren. Macht sicher auch Spaß. Hat es ja damals auch gemacht.

    Oh, ein Klassiker aus der Welt der "Zweirad-Alchemie"! Wer glaubt, man könne für das Quetschmaß einfach irgendwas nehmen, der hat die hohe Kunst der Metallurgie wohl im Kaugummiautomaten gelernt.

    Hier ist die (nicht ganz ernst gemeinte) Begründung, warum du auf keinen Fall einfach dein Standard-Zinn nehmen darfst:

    Die physikalische Unmöglichkeit des "Standard-Zinns"

    1. Das Problem der "Ego-Kompression"

    Dein 1mm-Lötzinn hat Gefühle. Wenn du versuchst, ein Quetschmaß von 0,8 mm mit einem Draht zu messen, der gerade mal 1 mm dick ist, beleidigst du seine Integrität. Das Zinn wird vor Schreck so stark schrumpfen, dass es dir ein Maß von 0,5 mm vorgaukelt. Das Ergebnis? Dein Kolben feiert eine heftige Party mit dem Zylinderkopf, und die Rechnung dafür ist teuer.

    2. Die 60ccm-Exklusivität

    Wir reden hier von 60 Kubikzentimetern geballter Kraft! Ein gewöhnliches 1mm-Zinn ist für profane Elektronikarbeiten an Taschenrechnern gedacht. Wenn das Zinn merkt, dass es in einen Brennraum eingeführt wird, bekommt es Höhenangst. Du brauchst spezielles "Zylinder-Flüsterer-Zinn". Dieses verfügt über eine integrierte Schmierschicht aus reinem Optimismus, die verhindert, dass der Kolben beim Verdichten einen Lachanfall bekommt. Außerdem schmeckt das nach Erdbeeren.

    3. Der Kapillar-Fehler

    Wenn das Zinn zu dünn ist, besteht die Gefahr, dass es sich im Brennraum einsam fühlt. Es wird versuchen, sich an die Zylinderwand zu kuscheln, statt sich brav zwischen Kolbenboden und Quetschkante flachzumachen. Nur ein massiverer Draht (wir reden hier von mindestens 1,5 mm bis 2 mm "Heavy Duty"-Lötzinn) hat genug Selbstbewusstsein, um dem Druck standzuhalten.


    Sorry, da konnte ich nicht widerstehen. Die ernsthafte Lösung wurde ja auch schon gegeben.

    Du brauchst gar kein Geld ausgeben, sondern musst einfach deinen Krümmer soweit absägen, dass du ihn noch gut am Auspufftopf befestigen kannst. Dafür müssen ca. 2cm nach der Biegung bleiben. Der Rest kann weg. (ca.+5km/h am Serienzylinder!)

    Das bringt dir mehr Maximaldrehzahl und damit mehr Geschwindigkeit. Wenn dir das noch nicht ausreicht, dann noch ein 16er Ritzel drauf (ca.+5km/h)

    Die Zündung unbedingt noch einstellen und abblitzen, sowie die Quetschkannte des Zylinderkopfs messen.

    Du musst folgende Sachen machen.

    1. Bei deinen Beiträgen auf Interpunktion, Grammatik und Orthographie achten.

    2. Dich beim Händler melden und das Problem schildern, sowie ihm deine Erwartungen mitteilen.

    3. Uns mitteilen, was du für ein Zylinderkit bestellt hast, ob du es selbst montiert hast, welche Anbauteile du sonst so verbaut hast, welchen Sprit und Öl du tankst und wann deine Probleme begonnen haben.

    Naja die ganze Welle ist an sich ein Problem.

    Sie hat zu viel Vorverdichtung, auf die die meisten Tuningzylinder gar nicht ausgelegt sind und die ein Serienzylinder nicht braucht.

    Gerade die S70 Version dieser Welle hatte in der Vergangenheit die Neigung die Plaste zu verlieren. Besonders an den Erleichterungsstellen - mit entsprechenden Folgeschäden.

    Die Scharte macht weniger Sorgen, als die Welle an sich. Raus damit und weit Weck.

    Für einen Seriennähen Zylinder einfach eine MZA Standardwelle rein (würde ich bis ca. 10 PS auf jeden Fall OK finden). Alles drüber was besseres von den bekannten Tunern.


    Alternative: das Plastik restlos entfernen.