Für "richtige" Motorräder ist ein spezieller Führerschein absolut okay.
Jemanden mit einem B einfach eine 1000er fahren zu lassen - weil er ja die Verkehrsregeln kennt
- das ist ja fast schon Anstiftung zum Selbstmord.
Was mir unverständlich ist, ist die 125ccm - Regelung mit Führerschein bis 1980. Das Argument war ja mal, dass man "ältere und besonnene" Menschen durchaus auf eine 125er sitzen lassen kann. Dann muss man aber konsequenterweise diese Datumsgrenze jährlich nach hinten schieben, also zB "wer Klasse B schon seit 10 Jahren hat".
Das wäre praktikabel, denke ich, und sinnvoll.
Alles darüber hinaus: Wer Kohle hat für Anschaffung und Unterhalt eines Bikes, der muss eben auch welche haben für den Führerschein. Finde ich okay. Bei uns im Schwarzwald steht an jeder zweiten Haarnadelkurve ein altes Holzkreuz aus den 70ern/80ern mit nem Namen drauf. Das muss ja nicht wieder sein. Damals sind die 18jährigen nach der offenen 50er direkt auf 900er Kawas gesessen. Und irgendwie war das für manch einen doch nicht so das Richtige.
GG