Vorstellung SM50 Rennmotor

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Zitat von SM

    ... Mit Drehmomenstarken Auspuff knapp 11Ps am Rad und mit SM50 Racingauspuff 12 PS am Rad 3 Ps Verlust dank 420er Kette die kommt noch runter bei dem Fahrzeug ...

    Kann mir das jemand mal bitte genau er erklären?

    MfG.

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Auf dem Weg vom Motor zum Antriebsrad hat man Reibung-> sozusagen einen Leistungsverlust, um diesen Verlust so gering wie möglich zu halten sollte erstens alles so leichtgängig wie möglich sein zum beispiel dein Hinterrad sollte sich leicht drehen lassen! Zweites sollte alles so leicht wie möglich gehalten werden, und eine 420 Kette ist schwerer wie eine 415er Kette, das ist der zweite Fakt ;)

    MFG

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Zitat von Ritchi

    Der Link geht aber ne, drum war er bestimmt stutzig geworden und dachte ihn gibts nicht mehr


    Ja in euerm Shop ist kein 50er Rennmotor zu finden :(
    deshalb frag ich halt

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Zitat von SM

    Ich wusste das dieser ausführliche Bericht kommt :thumbup: ;) Auch zum 50er :D

    Es scheint ja recht spannend gewesen zu sein auf dem Harzring 8-)

    Wer sagt denn das es bestkurven sind vom 50er 8-) Die kommen erst noch ich bin ja noch nicht fertig damit ..schauen wir mal was die Zeit bringt.

    Das mit der weniger Leistung als angegeben kennen viele auch Jan :D *hust* :cheers:

    Mfg SM

    ich auch :D

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Zitat von XXXXX

    Lesitung nicht übel keine Frage.
    Sind das heiße Kurven?
    Ich hatte 11PS (Radleistung und der Motor war richtig heiss) an nem 50er 2Kanal mit originalem Ansaugweg. Und irgend nen 20er Mikuni war dran. War auch schon bissl gefummel :?
    Darum würde ich gerne mal Radkurven sehen um zu vergleichen :)

    Ein Problem das sehr häufig auftritt ist das schlechte Überdrehverhalten. Da gibts wohl nur eine Lösung...

    Mfg

    mittels auspuff zum saftlosen überdrehen zwingen? :D

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    mal rein aus interesse: Nach welcher Norm wurde denn gemessen? Wird das ganze regelmäßig geprüft und geeicht?

    „Es gibt viele Narren, die so tun, als wären sie gescheit. Warum sollte ein Gescheiter nicht so tun dürfen, als wäre er ein Narr?“ Salvador Dali

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Alle die einen p4 Leistungsprüfstand haben messen nach DIN Korrektur 70020

    DIN Korrektur:

    Die Messergebnisse werden nach DIN 70020 korrigiert. Hierbei werden die Lufttemperatur und der Luftdruck für die
    Korrektur rechnerisch verwertet, da ein Verbrennungsmotor bei niedriger Lufttemperatur und hohem Luftdruck mehr Leistung abgibt. Um Messungen vergleichen zu können, muss die Messung in Abhängigkeit von Temperatur und Luftdruck korrigiert werden. Der Korrekturfaktor bei der DIN 70020 errechnet sich wie folgt: 1013 geteilt durch den gemessenen Atmosphärendruck (mbar) multipliziert mit der Wurzel aus 273+Temperatur (C°) geteilt durch 293.

    Der vorteil ist ich kann noch die großen Mopeds messen mit über 100Ps Kawasaki Zx10R ist schon was wenn der begrenzer kommt :D

    Ich glaube da kommt nix mit zwei Rädern auf die Rolle was wir nicht messen können

    Mfg SM

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Wie messt ihr Temp. und Luftfeuchte? Datenlogger fest installiert oder Handgerät?

    Wie läuft der Prüfstandlauf ab? --> Warmer Motor/Kalter Motor, Wieviel eingefahren? Welcher Sprit mit welcher Mischung? Vergasereinstellung?

    Werte sind ja auf die KW rückgerechnet? Wie ermitteln sich die Verluste im Getriebe/Antrieb beim P4?

    „Es gibt viele Narren, die so tun, als wären sie gescheit. Warum sollte ein Gescheiter nicht so tun dürfen, als wäre er ein Narr?“ Salvador Dali

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Die Daten wie Luftfeuchte ,Druck,Temperatur wird bei uns mit Klimabox ermittelt vor der Messung sie nimmt immer den aktuellen wert. kann aber auch Manuel eingegeben werden über ein Barometer (umständlich),falls man keine hat :cheers:

    Die Drehzahl wird Digital mit einer Klammer die an das Zündkabel geklemmt wird abgenommen kann aber auch manuel erechnet werden .Beim Motorrad geht das meist nicht anders da alles verbaut ist (Verkleidung) und man nicht erst das halbe Motorrad zerlegen möchte.

    Leistung wird immer am Hinterrad gemessen !

    Kraftstoff Super Benzin Mischöl Motul 800 1:33

    Zur ermittlung der Verlustleistung spielt die Kupplung ,Kette ,Reifen,Drehzahl ,eine große Rolle .

    Trennt die Kupplung nicht richtig sind dort fix mal bis zu 7Ps Verlust da oder straffe Kette oder breiter Reifen feste Radlager usw ;)

    Alles in allem ein feines Werkzeug so ein p4 8-)

    Mfg SM

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Japp feine Sache!

    Wie wird vergleichbarkeit der Ergebnisse gewährleistet (Kupplung, Reifen, Kettenspannung?). Lässt sich hier viell. für eine gewisse Konfiguration über mehrfache Tests eine "normverlustleistung" für Simson bei Einstellung a,b und c... geben(Kettenspannung usw. kann man gut ermitteln, Spiel am Serienhebel auch)? Viell. kann man sich da bei den Tunern auf ein einheitliches Maß und einstellregeln einigen. Mal das Ehrgefühl der jeweiligen tuner vorrausgesetzt reale Daten anzugeben und viell. auch mal 1Ps weniger zu haben als die Konkurenz.

    Mir gehts mit den Fragen am Ende darum: wie vergleichbar sind die Messungen a) untereinander b) mit anderen Tunern und c) mit Messungen aus der Industrie.
    Das Klimadaten automatisch ermittelt werden ist schonmal gut. Eine große Fehlerquelle sehe ich jedoch in der Verlustleistung (z.B. nicht richtig trennende Kupplung wie du schon geschrieben hast).

    Bei manchem Tuner scheinen mir die Werte manchmal "Werbe"-Werte zu sein.

    „Es gibt viele Narren, die so tun, als wären sie gescheit. Warum sollte ein Gescheiter nicht so tun dürfen, als wäre er ein Narr?“ Salvador Dali

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Rainer@ Ich weiß auf was du hinaus willst..genau deshalb würde damal ein Vergleich aller Prüfstände gemacht und es jetzt korrigieren alle mit DIN 70020 :exclamation:

    Vorrausgesetzt die eingetragen Prameter wie Luftdruck,Temperatur,Feuchte stimmen und auch wichtig die Drehzahl und Beschleunigungszeit abhänig von der Trägheit der Rolle oder der Übersetzung Sekundär

    Wer kleinere Rollen besitzt zb den 100Ps P4 haben fast alle ich nicht ;) sollte länger Übersetzen(oder Simsonübersetzung S51 nutzen ) um auf eine Beschleunigungszeit von ca 5-6 sec zu kommen wer es nicht glaubt sollte es mal ausprobieren :thumbup:

    Verlustleistung bester Wert ist bis 1Ps möglich bis maximal 3 Ps das ist real und ok .

    Man könnte jetzt sagen ok setzen wir alle Hinterradkurven in das Netz das wird keiner tun :strange: Warum liegt auf der Hand :strange: Ich hab schon Pferde kotzen sehen :D

    Leistung ist das eine Fahren das andere :cheers:

    Mfg SM

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Zitat von SM

    Leistung ist das eine Fahren das andere :cheers:

    :thumbup: so siehts aus. Am Ende ists glaube für keinen relevant ob 1PS mehr oder weniger. Auf der Straße ists einfach nur Prestige und im Sport machts am Ende der Fahrer un viel noch das Fahrwerk. Aber das isn anderes Thema ;-).

    Ja Hinterradkurven wären gut, nur sinds dann eben "plötzlich" 1-3PS weniger. Da auch recht wenig Verständnis für solche Sachen bei den Käufern da ist wärs ja eher negativ Werbung, ich denke viele würden dann alte "gute" Zylindeer kaufen weil die waren ja dann mit 1-3PS mehr angegeben. Schwierige Sache.

    „Es gibt viele Narren, die so tun, als wären sie gescheit. Warum sollte ein Gescheiter nicht so tun dürfen, als wäre er ein Narr?“ Salvador Dali

  • Re: Vorstellung SM50 Rennmotor

    Da will ich mal meinen Senf dazu geben :sorry:
    Es sind zwar bereits seit vielen Jahren Verfahren und Vorrichtungen (Rollen-Prüfstände) bekannt, mit denen sich die Nettoleistung schnell und relativ genau ermitteln läßt, doch sind die bisher bekannt gewordenen Verfahren und Vorrichtungen bzw. Einrichtungen zur Ermittlung der Verlustleistung des Antriebsstranges (= Antriebsstrang-Verlustleistung) nicht allein deshalb unbefriedigend, weil zu deren Bestimmung jeweils mehrere Meßvorgänge nacheinander durchgeführt werden müssen, sondern vor allem auch deshalb, weil die dabei erzielbare Genauigkeit zu gering ist, verläßliche Aussagen über den Fahrzeugzustand machen zu können.

    Bei einem aus der DE 38 08 013 C1 bekannten Verfahren wird nach vorheriger Bestimmung der Nettoleistung, die in bekannter Weise mittels einer auf die miteinander verbundenen Rollen des Rollen-Prüfstandes einwirkenden Wirbelstrombremse über die auf die Rollen einwirkenden Bremskraft und die Rollendrehzahl durch entsprechende Umrechnung ermittelt wird, die Antriebsstrang-Verlustleistung in mehreren nacheinander durchzuführenden Meßvorgängen durch Auslaufversuche ermittelt. Dabei wird zunächst die Auslaufzeit bestimmt, innerhalb welcher eine fiktive Fahrzeuggeschwindigkeit von einem vorgegebenen ersten Wert auf einen vorgegebenen zweiten Wert im ungebremsten Zustand der Prüfstandrollen abgefallen ist. Sodann werden in einem weiteren Meßvorgang die Rollen mit einer konstanten Bremskraft abgebremst und es wird diejenige Auslaufzeit gemessen, innerhalb welcher die fiktive Fahrzeuggeschwindigkeit dem ersten Wert auf den zweiten Wert abgefallen ist.

    Die Ermittlung der Antriebsstrang-Verlustleistung erfolgt sodann durch Berechnung mittels einer Formel, in welche die bei dem zweiten Auslaufversuch erzeugte Bremskraft, die Auslaufzeit zwischen den beiden vorgegebenen Geschwindigkeiten bei gebremsten Rollen, die vorgewählte Ausgangsgeschwindigkeit sowie die Differenz zwischen den beiden Auslaufzeiten eingehen, und zwar die erstgenannten drei Größen als Faktoren im Zähler eines Quotienten und die letztgenannte Zeit-Differenzgröße in dessen Nenner.

    Dieses bekannte Verfahren zur Bestimmung der Antriebsstrang-Verlustleistung geht von mehreren idealisierenden Annahmen aus, welche die Genauigkeit der mittelbar aus den vorgenannten Werten errechneten Antriebsstrang-Verlustleistung erheblich beeinflussen, so daß schon deshalb kein hinreichend genaues Ergebnis zu erwarten ist. U.a. wird davon ausgegangen, daß die Antriebsstrang-Verlustleistung unter gleichen Prüfbedingungen (eingelegter Gang, Ölviskosität etc.) innerhalb des zur Leistungsberechnung gewählten Geschwindigkeitsbereiches praktisch konstant ist. Diese trifft bekanntlich nur dann annähernd zu, wenn die beiden für die Leistungsberechnung gewählten Geschwindigkeiten sehr nahe beieinanderliegen, da die Antriebsstrang- Verlustleistung mit steigender Geschwindigkeit überproportional ansteigt. In einem solchen Falle sind aber die für Leistungsberechnung zu messenden Auslaufzeiten ersichtlich außerordentlich klein (sie dürften Bruchteile einer Sekunde betragen oder allenfalls im Sekundenbereich liegen) und sind daher nur relativ ungenau zu messen, so daß das Rechenergebnis entsprechend ungenau wird. Wählt man aber für die Auslaufversuche größere Geschwindigkeitsintervalle, so läßt sich der dabei jeweils errechnete Wert für die Antriebsstrang-Verlustleistung weder der oberen noch der unteren Geschwindigkeit zuordnen, da sich die Verlustleistung innerhalb des Geschwindigkeitsintervalles (unter Umständen erheblich) ändert. Über derartige Auslaufversuche ist daher lediglich etwa die Größenordnung der Antriebsstrang-Verlustleistung ermittelbar, nicht aber ein hinreichend genauer Wert, der bei einer bestimmten Drehzahl bzw. der dieser entsprechenden fiktiven Fahrzeuggeschwindigkeit tatsächlich vorliegt.

    Dabei sind trotz der entsprechend ungenauen Ergebnisse nacheinander mehrere Messungen durchzuführen, was die Prüfzeit entsprechend erhöht.
    Die Arbeitsweise des Rollen-Prüfstandes zur Ermittlung der Motorleistung ist wie folgt:

    Zunächst wird das zu prüfende Kraftfahrzeug mit seinen antreibbaren Rädern so auf die Rollen gefahren, daß die Räder in den Mulden zwischen den Rollen bzw. der beiden Rollenpaare ruhen und von diesen abgestützt werden. Danach wird ans ich bekannter Weise zunächst die Radleistung punktweise ermittelt. Hierfür wird eine Maximaldrehzahl für die Rollen (und damit die Räder) eingestellt, die nach ihrem Erreichen durch gesteigertes Gasgeben nicht überschritten wird und einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit entspricht, wobei die bei dieser Rollen- bzw. Raddrehzahl vorhandene Motordrehzahl durch den eingelegten Getriebegang bestimmt wird. Nach Erreichen dieser fiktiven Fahrgeschwindigkeit (beispielsweise im vierten Gang) wird das Gas bis zur Vollgasstellung weiter gegeben, wobei sich die auf den vorgegebenen Wert geregelte Drehzahl nicht erhöht und von der Wirbelstrombremse eine Last (Bremskraft bzw. Bremsmoment) aufgebaut wird, aus der sich bei Vollgasstellung in der bereits beschriebenen Weise diejenige Nettoleistung des Kraftfahrzeugmotors ermitteln läßt, die er bei der eingestellten fiktiven Fahrgeschwindigkeit bzw. derjenigen Drehzahl, die der Kraftfahrzeugmotor dabei hat
    Zur Bestimmung der motorleistung kann ich genau so viel schreiben.

    Ich bin der Meinung, oft werden nichts weiter als Messfehler bejubelt, aber lasse mich natürlich ggf belehren

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