Optimierung Trommelbremse vorn S51

  • Meine vordere Bremse hat immer richtig gut gezogen. Als ich das Moped bekommen hatte, ratterte das Vorderrad richtig, wenn ich mal voll reingriff...extrem gute Verzögerung für Trommelbremse. Gut dosierbar und trotzdem gut zupackend...so war's mal. Das Ganze hatte nun irgendwann nachgelassen. Sie bremste immer noch gleichmäßig, aber zu spät. Schraube am Griff war so weit wie möglich draußen. Den Hebel unten konnte ich nicht schärfer stellen, weil sich das Rad dann gar nicht drehen ließ.

    Lösungsversuche:

    1. Neuen Bowdenzug ausprobiert (falls der alte ausgeleiert sein sollte). Der Witz: Der neue war 1cm länger. Gut, hatte sich erledigt.

    2. Dann vom Händler kleine Metallplättchen besorgt, die man auf den Nocken stecken/schieben kann, damit die Backen schon ohne Bremsbetätigung weiter auseinander gedrückt sind. Ich habe die dünnsten genommen. Teile eingesetzt...dann war der Bowdenzug zu kurz. Musste dann den Hebel einen Zahn weiter vor setzen, damit der Bowdenzug eingehängt werden konnte.

    Letztendlich also alter Bowdenzug mit diesen Plättchen, dem Hebel einen Zahn weiter vorn und die Schraube ganz herausgedret...Ergebnis? Sie bremst wieder wie vorher. Ich kann den Hebel parallel zum Gasgriff ziehen, ohne dass es irgendwie bremst.

    Soll ich jetzt dickere Scheiben probieren?

    "..., weil Souveränität allemal mehr befriedigt als Aggressivität und Aufgeregtheit."
    (FAZ vom 05.02.07)

  • Zitat aus'm RZT-Forum von dem User "AlexR".

    FC Erzgebirge Aue - Die Macht aus dem Lößnitztal!

    Skoda Octavia Combi 1.9 TDI

  • Hatte vorhin mal getestet...ihr kennt doch die weißen Plaste-Teile am Straßenrand...50m voneinander entfernt. In 2/3 davon kam ich von 70km/h auf 0, also ca. 30-35m. Ist das nun gut? Weiß es nicht.

    "..., weil Souveränität allemal mehr befriedigt als Aggressivität und Aufgeregtheit."
    (FAZ vom 05.02.07)

  • Vorderrad blockiert mit Trommelbremse aber nur auf losem Untergrund...auf keinen Fall auf Asphalt.
    Bei der Fahrschule war Vollbremsung meine Lieblingsübung...Vollgas und dann Vollbremsung...Rad hat öfter blockiert, Fahrlehrer hat mich schon immer liegen sehen...ist jedoch nie zum Sturz gekommen. Sogar einmal im Straßenverkehr Vorderrad blockiert...Scheibenbremse ist was Schönes!

    "..., weil Souveränität allemal mehr befriedigt als Aggressivität und Aufgeregtheit."
    (FAZ vom 05.02.07)

  • naja hatte mal ne rote amel net gesehen als ich mich zu kumpels umschaute voll auf die eisen udn über den welligen asfalt mit vorderbremse gerattert.

    abe rnoch was anders was heir eventuell hingehört.

    seit meinem kleinen Sturtz vor ne ewigkeit hat mein Bremshebel zru armatur soimemr 3mm abstand
    und vorallem er geht nie richtig zurück.
    dadurch spinnt immer mein bremslichtschalter.

  • Zitat von gfksimson

    seit meinem kleinen Sturtz vor ne ewigkeit hat mein Bremshebel zru armatur soimemr 3mm abstand
    und vorallem er geht nie richtig zurück.

    Das heißt du siehst 3mm Bowdenzug? Wenn ja, dann ist der Bowdenzug angerissen...hatte ich am Harzring mit meiner Kupplung.

    "..., weil Souveränität allemal mehr befriedigt als Aggressivität und Aufgeregtheit."
    (FAZ vom 05.02.07)

  • ich sollte in der Fahrschule schon bald einen neuen Reifen kaufen, wegen erhöhtem Verschleiß bei der Vollbremsung... Aber das hab ich auch am liebsten gemacht :)

  • hab mir mal alles ausm simsonforum durchgelesen..abe eins raff ich net...

    warum ist das bei der hinterradbremse nicht genauso wie mit der vorne??hab eben geguckt...vorne wird wirklich eine bremsbacke viel stärker rangedrückt...aber warum ist das nur vorne so?? nur weil es an der rechten seite angebaut ist??erklärt mir das mal bitte!!!

    Simson - You see this name, you think dirty.

    14-jährige? Knecht meint: "da is doch soviel platz wie inner 72er hd ^^"

  • meine bremse vom S50 krieg ich zum blockiern dabei schlägt dann auch die gabel durch,wichtig ist das ihr nich die hässlichen grauen beläge reinbaut sondern die roten....alles schön sauber und freigängig,keine dellen in den backen

    dann wenn man das hintere bremsschild der schwalbe nimmt und an der halterung für die SB an der gabel befestigt,das ganze noch mit längerem knickfreiem zug(auchw ichtig) und auf die linke seite legt so das der hebel der ankerplatte nach oben gezzogen wird dann geht die richtig bissig...auch aml ein paar räder messen teils sind die trommel eingelaufen,da kann man machen was man will,die bremsen nimmer ordentlich....die unterlegplättchen mach ich immer selber nur so nebenbei.....eigentl. hab ich ja auch nur noch hinten trommel^^

    „Es gibt viele Narren, die so tun, als wären sie gescheit. Warum sollte ein Gescheiter nicht so tun dürfen, als wäre er ein Narr?“ Salvador Dali

  • Zitat

    Weil 70% der Bremsleistung von der Vorderradbremse erbracht werden, wird die auflaufende Bremsbacke stärker abgenutzt.


    nein...das hat was mit der laufrichtung des rades zu tun...und an welcher seite das bremsschild ist...soviel hab ich wohl verstanden aber warum ist das so?? DK kann das bestimmt erklären =)

    Simson - You see this name, you think dirty.

    14-jährige? Knecht meint: "da is doch soviel platz wie inner 72er hd ^^"

  • ja..und wenn man neue bremsbacken hat, und alles top eingestellt hat und nur mit der hintgerradbremse bremst, weil die vorne so kacke ist?! dann bremst man net 70% mit der vorderen...meine frage ist, warum vorne nur die ablaufende bremsbacke an die trommel gedrückt wird und hinten BEIDE, obwohl die bremsnocken vorne und hinten symetrisch sind!,nur weil hinten doe trommel links sitzt und vorne rechts?!lest euch das dochmal durch!

    Zitat

    Hallo!

    Ich glaube das Problem gefunden zu haben, warum die Simson-Vorderradbremse so bescheiden bremst. Die Lösung des Problems für alle die, bei denen die Vorderradbremse auf Biegen und Brechen auch nach allen möglichen und unmöglichen Maßnahmen nicht bremsen will, habe ich in einer alten Zeitschrift von 1959 gefunden, in der Carl Hertweck einen Artikel veröffentlicht hat. Dazu steht dort –zusammengefasst- folgendes:
    Jede Trommelbremse mit nur einem Nocken hat einen auflaufenden und einen ablaufenden Bremsbacken (Bild 1), wobei ersterer rund drei Viertel der eingeleiteten Handkraft in Bremskraft umsetzt und letzterer folglich nur ein Viertel. Allerdings muss man wissen, dass sich zuerst der Backen an die Bremstrommel anlegt, der von der Unterseite des Nockens bewegt wird. Hat sich dann dieser Backen angelegt, kann sich aber der Nocken nicht mehr weiterdrehen und der andere Backen wird so gut wie überhaupt nicht mehr an die Trommel gepresst (Bild 2). Und genau da liegt das Problem: Schaut man von der Kickstarterseite auf die Vorderradbremse, so dreht sich der Bremsnocken entgegen dem Uhrzeigersinn und somit wird der ablaufende Backen von der Nockenunterseite bewegt, d.h. der ablaufende Backen, der im Höchstfall ein Viertel Handkraft in Bremskraft umsetzt, legt sich an die Bremstrommel an und der auflaufende Backen (so gut wie) nicht, daher auch die mangelnde Bremswirkung. (Bei der Hinterradbremse ragt die Bremse genau von der anderen Seite in die Trommel, sodass dort der auflaufende Backen von der Nockenunterseite bewegt wird, weshalb die Hinterradbremse meist auch mächtig gewaltig bremst.) Um den Schaden zu beheben gibt es verschiedene Möglichkeiten: Man könnte z.B. warten, bis sich der ablaufende Backen so weit abgenutzt hat, dass der auflaufende Backen zum Tragen kommt. Das dauert allerdings ewig. Deshalb gibt es auch noch eine elegantere Lösung: Man feilt einfach von der Nockenseite, die den ablaufenden Backen bewegt (was bei der Simson-Vorderradbremse ja die Nockenunterseite ist), rund 1 bis 2 Millimeter ab (Bild 3) und das Problem ist gelöst, d.h. die Bremswirkung verbessert sich. Den gleichen Effekt müsste man auch erreichen, wenn man bei verschlissenen Backen nur den Auflaufenden mit einer Zwischenlage versieht, sodass dieser die Bremstrommel zuerst erreicht. Mehr als 2 bis allerhöchstens 3 Millimeter sollte man aber nicht abfeilen.
    Soviel zur Wiedergabe des Buchinhaltes. Selbst habe ich es noch nicht ausprobiert, da ich den Beitrag heute erst entdeckt habe. Natürlich kann ich auch keinerlei Verantwortung übernehmen, wenn was schief geht, da das nicht auf meinem Mist gewachsen ist. Ich dachte nur, ich sollte es hier im Forum veröffentlichen. Da müsste man sich dann schon beim Herrn Hertweck beschweren, der aber schon einige Jahre tot ist.
    Auf jeden Fall werde ich das bei Gelegenheit ausprobieren. Wäre ja super, wenn sich die Bremswirkung dadurch erhöhen würde.

    In dem Sinne
    Gruß
    601er

    Simson - You see this name, you think dirty.

    14-jährige? Knecht meint: "da is doch soviel platz wie inner 72er hd ^^"

  • :DWEIL ES EINFACH SO IST!!!
    Ganz normal. Vorn bremsen wird das Rad belaßtet, hinten bremsen wird das Hinterrad entlaßtet.

    Wer andern eine Gräbe grubt, der selber selber in die Erde hubt.

    -gebannt

  • aber wenn man das bremsschild also vorne...an die linke seite einbaut, müsste es doch stärker bremsen...hab ikke recht??ja hab ich :P aber warum is des so??!!

    naja egal...ich feile da nun was vom nocken ab und dann geht des...

    Simson - You see this name, you think dirty.

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