• Re: Haftungsverlust

    Das es keine Grenze gibt und man keine Übergang spürt stimmt nicht! Das währe schlimm.

    Das Problem ist das den meisten Anfänger das Gefühl fehlt weil Sie zu wenig Zeit auf Ihren Renngeräten verbracht haben. Also erster Schritt, so viel wie möglich fahren. Zweiter Schritt ist dann langsam zu versuchen beim Beschleunigen aus der Kurve das Hinterrad für einen kurzen Moment wegrutschen zu lassen. Nicht das man den Gashahn aufreist bis man da liegt sondern jede runde ein klitzkleines Bisschen mehr. Irgendwann merkt man das es leicht wegrutscht und sich beim Gas wegnehmen wieder fängt. Der Übergangsbereich ist bei den 16 Zoll savas deutlich spürbar, bei den 17 Zoll Dunlop Slicks ist er allerdings größer und das macht es wesentlich sicherer.

    Man kann auch für die ersten Versuche versuchen bei der Einfahrt in die Kurve etwas zu Überbremsen so das das Hinterrad leicht blockiert, dann bekommt man auch erst mal ein grundsätzliches Gefühl dafür.

    MfG Jan

    Was ich noch vergessen habe...bei Vorderrad sieht es ähnlich aus, nur braucht man dort noch länger um wirklich in die Kurve zu bremsen das das Rad kurz davor ist seinen Grip völlig zu verlieren und gleichzeitig genug Schwung mitzunehmen das man nicht zu viel bremst (oder zu zeitig). In allen Fällen hilft es ungemein viel Zeit mit dem Fahrzeug zu verbringen...dann kommt das automatisch.

  • Re: Haftungsverlust

    Zitat von JanSchaeffer

    Das Problem ist das den meisten Anfänger das Gefühl fehlt weil Sie zu wenig Zeit auf Ihren Renngeräten verbracht haben. Also erster Schritt, so viel wie möglich fahren.

    Amen!

    Wenn man nur den Grenzbereich in der Kurve finden möchte und reproduzierbare Erebnisse möchte ohne sich was zu brechen, dann sollte man im Kreis fahren. Es eignet sich dazu sehr gut ein Pylonenkreis oder ein Kreisverkehr in Gewerbegebieten/ Fahrschulübungsgelände. Dann einen 2. Mann mit Stoppuhr an den Rand (nicht in die Mitte, sonst wird ihm schwindelig) und Zeit nehmen. Der Vorteil ist hierbei dass man keine großen Lastwechselreaktionen kompensieren muss, das kommt allen schlechten Fahrwerken entgegen. Wenn man stürzt fällt man immer nach innen, weiß also vorher wie einem geschieht. Die Geschwindigkeit dürfte um die 30 km/h liegen.

    Wer gern rechnen möchte kann aus dem Kreisdurchmesser und der Rundenzeit die Querbeschleunigung ermitteln. So können auch ganz objektiv Fahrzeuge verglichen werden.

    Gruß smu

    engineering the unfair advantage

  • Re: Haftungsverlust

    Die letzten Antworten sind sinnvoll und auch richtig.

    aber mal im ernst wer da nich selber drauf kommt zu üben der sollte es wohl sein lassen, und beim trainieren merkt man wie sein Fahrzeug reagiert und man bekommt ein Gefühl dafür wenn es gefährlich wird.

    Und jetz stell ich mir die Frage wo das Problem ist.

  • Re: Haftungsverlust

    Lieber bissel Mehr Kohle infestiert in ne gute Marke als zu wenig!

    hat mal nen Metzler Reifen wo mir bei 50km in der Kurve hinten der MetallRing im Reifen weg geschossen ist.

    da gabs nen lautn Knall----Luft sofort weg! Bei 50km in der Kurve !und Bude voll ausgebrochen

    hatt voll zu tun dasch meine Kare halb wegs ohne grosseren Schäden zum stehen bekomm.

    da bei aber nen koplezierten Fuss Mittel Bruch zugelegt (mit 1 Monat Kranken Haus aufenthalt)

    -dicke Beule :D :rockz: -

    und nur wegen so nem Schrott Reifen :wallknocking:

    ---Simson for ever!!!

  • Re: Haftungsverlust

    andi: mein Schwager hatte metzler reifen auf der ts und der war glaub ich ganz zufrieden.

    Jan: weil ich den sinn nicht verstehen warum man für so etwas ein Thema auf macht, denn es kommt doch auf jeden selbst an wie schnell er sich zutraut in kurven zu fahren, und was will er jetz zu der Haftgrenze wissen?
    ob man sie merkt?

    meine Erfahrungen, ich hab sie beim rennen mit Original Fahrwerk noch nie gemerkt denn es stört vorher immer was anderes.

    dann kommt es auch auf das Gefühl des Fahrers an, auf den Fahrstil das Fahrzeug, den Streckenbelag usw.

    Den einzigen Tip den man da geben kann ist üben und Gefühl für das Fahrzeug entwickeln, halt genau das selbe was die meisten 14 jährigen machen wenn sie mit dem Fahrrad schnell fahren wollen.

  • Re: Haftungsverlust

    Zitat von der_Sandro


    meine Erfahrungen, ich hab sie beim rennen mit Original Fahrwerk noch nie gemerkt denn es stört vorher immer was anderes.

    .


    Das stimmt, eh die Reifen da am Ende sind schleift es erstmal den Auspuff u die Fußrasten ab..
    Damals :thumbup: , als ich noch jeden Tag gefahren bin hab ich die Rasten immer nen Stück hoch gebogen und gekürzt. Und trotzdem hat es öfters mal aufgesessen.

    Für sowas hiilft nur viel Gefühl und Übung.

  • Re: Haftungsverlust

    um die frage nochmal aufzugreifen:

    überlege dir mal, wie ein kammscher kreis funktioniert.
    da setzt du an, belies dich bei wikipedia, das klärt
    viele fragen und wenn du es verinnerlichst, wird es
    dir in zukunft helfen. generelle vorsicht setze ich voraus und
    denk auch immer dran das deine kinetische energie quadratisch
    eingeht (auch wenn das nicht direkt zum thema passt). spielchen
    bitte nur bei trockener fahrbahn.


    wenn sie weg will, ist das wie ein gewinde was überdreht wird. mit
    harter hand haste gesagt wo es lang geht, plötzlich wird sie ganz leichtfüßig,
    der kontakt wird schwammig, du weißt du reizt sie aus, sie
    driftet nach außen, evt. hörst du was. beim gewinde ist es egal was
    du dann machst *g*, beim reifen nimmste aber ein bisschen von der
    gesamtkraft weg (also gas weg, kurve öffnen) und sie findet wieder ihren weg.

    manchmal wenn alles schief geht kann man noch durch querstellen des
    reifens ohne die balance zu verlieren etwas geschwindigkeit abbauen und
    sie dann wieder in den kreis zwingen, aber das geht sehr schnell und ist
    wohl eher was fürs auto.

  • Re: Haftungsverlust

    Das man mit einem Simmi auf normaler Straße keine probleme mit dem "Gripp" hat war mir schon klar aber was ein Moped\Motorrad macht bevor man aus der Kurve fliegt das wusste ich nicht so genau weil man mit einem Simmi garnicht bis dort hin kommt ,wegen der Fußraste, aber wer sagt denn dass ich nur mit einem Simmi schnell in die Kurve fahre und bevor ich versuche die Grenze auszuloten hol ich mir doch lieber Rat von einem der es weiß.

  • Re: Haftungsverlust

    Beachte auch dass der Grenzbereich nicht immer so breit ist, dass du ihn wirklich spürst bevor es zu spät ist.

    Z.B. mit einfachen Straßenreifen o. Enduroreifen auf Asphalt
    o. mit weichem Fahrwerk und schlechter dämpfung (kann anfangen zu springen)
    o. auf dreckiger/ nasser Straße /losem Untergrund usw...

    Bei guten Bedingungen und mit etwas Feingefühl würd ich sagen, der Grenzbereich kündigt sich dadurch an,
    dass die Kurve bei etwas mehr "Druck" nicht mehr enger wird sondern der Radius so bleibt(oder wächst) und die Reifen schmieren...
    ein Fuß bzw. Knie am Boden kann dabei durchaus für mehr sicherheit sorgen!

    Gut ist es auf jeden fall wenn du zb. Sava racing soft o.a. Rennreifen hast, die fangen sich teilweise
    nach einem leichten Rutscher (aber fang erstmal langsam an, nicht dass du nen highsider machst ;) )

    Mein Tipp wäre noch:
    Fahr mal auf nen Feldweg (nicht asphaltiert) oder einen Platz wo kein Verkehr ist und
    -probier mal Drifts im ersten oder zweiten Gang, anfangs mit Fuß am Boden, dann evtl. auch mal mit Füßen auf den Rasten.
    - zieh auch mal bei langsamer Fahrt die Vorderradbremse, damit das Rad Steht und löse sie sofort wieder.
    - tritt bei langsamer Kurvenfahrt (nicht volle Schräglage!) die Hinterradbremse für einen Kurzen Moment voll durch(o. gib Gas), sodass das Hinterrad ausbricht, und sich gleich wieder fängt...

    Sinn dieser Übungen ist das Herbeiführen von Genzsituationen unter relativ geringem Risko um dadurch die jeweils richtige Reaktion als Reflex anzutainieren und ein Gefühl dafür zu bekommen.

    PS: falls ich irgendwo was falsches geschrieben hab, dann bitte sagen! Das sind größtenteils Erfahrungswerte , aber will hier keinen Mist erzählen

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