Tach
Folgende Sache. In unser idylisches Urstromtal so eine der größten Biogasanlagen Deutschlands gebaut werden.
Es liegt in der Natur der Sache das sich Menschen erst mit Dingen beschäftigen wenn sie zu einem Problem werden.
So ist es diesmal auch bei mir. Mittlerweile wurde eine Bürgerinitiative gegründet.
Da ich nun versuche zu verstehen wie diese Anlagen funktionieren und wo die Wertschöpfung liegt habe ich folgendes Problem.
Wie wird die Einspeisung von Biomethan ins örtliche Gasnetzt vergütet.
Die Anlage soll mit 60.000 Tonnen Inputmaterial laufen. daraus entstehen ca 4000 Tonnen Methan. Dabei fallen dann noch ca 50.000 Gärreste an. Es werden also ca 110.000 Tonnen Material bewegt um sich 4000 Tonnen Gas bezahlen zu lassen.
Das kommt mir alles mehr las suspekt vor bei einer Investiotionssumme von 15 Mio. Euro.
Dazu kommt das die Flächen der ehemaligen LPG rein rechnerisch überhaupt nicht ausreichen um diese Anlage zu füttern.
Vieleicht passt dazu das ich aus Nachbargemeinden gehöhrt habe das die dort ansässigen Schweinemastanlagen um das doppelte vergrößert werden sollen.
nun, kennt sich jemand damit aus wie die preisliche Situation für solche Inputstoffe ist? Ist es üblich das Gülle aus Mastanlagen verkauft wird?
wer von euch hat so eine Anlage vor der Haustür und kann mir von seinen Erfahrungen berichten.
Wie sieht es aus mit dem permanenten Anbau von Mais für diese Anlagen. Wie verändert sich die Umwelt.
Ganz wichtig wäre mir die Frage wie das eingespeißte Gas vergütet wird. Das Internet schweigt sich dazu leider aus.
schönen gruß