Grundlagen zum Steuerzeitentuning

  • Moin moin allerseits,
    ich möchte mich gerne mal mit dem Thema Steuerzeitentuning befassen, und um vor allem Zusammenhänge und wichtige Grundlagen zu verstehen wäre halt ordentliche Lektüre nie verkehrt. Hat jemand von euch Fachlektüre wo er mir den Titel mal geben könnte?
    Außerdem möchte ich das eben auch mit ordentlichem Werkzeug machen. Bis jetzt hab ich einen Dremel mit verschiedensten Aufsätzen, sowie einen Satz Schlüsselfeilen.
    Als erste Übungsobjekte werden so ein paar arme Almotzylinder herhalten die erstmal auf leichte SZ-Bearbeitung gehen sollen. Ich will mich da so Stück für Stück ranarbeiten. Aber eben wie gesagt auch bisschen belesen sein wie man das vernünftig macht.

    Vielleicht gibts da ja ordentliche Lektüre, einige von euch werden es sich sicher selbst beigebracht haben und eben durch Erfahrung ihr Wissen aufgebaut haben.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Hier im Forum :thumbup:

    Als Bücher für die Grundlagen sind von bönsch " der schnell laufende 2 Takt Motor" und von riek, den Titel weis ich jetzt gerade nicht.
    bei beaver auf der Seite findet man auch bisschen was.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Danke erstmal.
    Auf jeden Fall hab ich das Forum vor meinem Topic gründlich hier abgesucht, aber leider noch zu viel Bahnhof verstanden. Inzwischen bin ich etwas weiter, sprich hab mich beschäftigt wie Grad und mm in den Steuerzeiten zustandekommen bzw. was diese beschreiben.
    Nützlich wäre ja wahrscheinlich eine Gradscheibe oder?

    Edit hat angerufen:
    Hab das Buch gefunden, ey ey kostet ja nen ordentlichen Taler. Aber wenn es gut ist wird sich das wohl lohnen. Denn ohne Grundwissen, sehe ich nach 2 Tagen rumsuchen und durchlesen einiger Foren durchaus ein, wird das wohl nischt!

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Von bönsch das ist nicht gerade günstig das stimmt.

    Das andere wäre Christian rieck " zweitakt Motoren tuning"
    Das hab ich auch gibt es drei Bände und ist für die Grundlagen nicht schlecht.
    Eine gradscheibe ist nicht verkehrt, gibt es im Netz einige zum ausdrucken, die dann auf eine cd kleben und Feuer frei.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Alles klar, dankeschön.

    Ich will ja jetzt nicht von heut auf morgen zum Profi werden, nur mal mich reinarbeiten und das nächste Stinomoped dass ich mir hole leicht optimieren. Und da ist schon gut :)

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Wenn noch fragen sind kannst dich ja melden, vielleicht kann ich dir ja helfen. Obwohl ich im erklären via Internet nicht gut bin.
    Ich würde dir auch empfehlen einen Opfer Zylinder zu nehmen und an dem einfach probieren, also ohne Ziel einfach schauen wie du wo ran kommst und wie sich das Material verhält.
    Danach kannst einfache Sachen versuchen.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Ich hab noch nen 50er von der S 53, der nen bösen Klemmer hatte. An dem wollt ich mich erstmal probieren wie ich klarkomme zu Anfang. Der fliegt eh auf den Müll. Aber so kann ich mich etwas üben bevor was fahrbares werden soll.

    Noch eine kurze Frage: Einlass und Auslass sind kein Problem, aber wie kommt man am besten an die Überströmer zum bearbeiten? Ich habs jetzt nicht explizit probiert, weil ich mir erst nen neuen Satz Fräser für den Dremel kaufe, aber wird schlecht ranzukommen oder?

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Einlass ist auch nicht so einfach, aber mit bisschen Übung klappt das schon.
    Schau mal in das Thema von xxxx zum m5x1, dort hat billar mal paar Bilder gepostet wie er wo ran kommt.
    Und im Thema "mein pfusch" gibt es auch paar Bilder.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Danke. Leider ist das aber auch schon so ziemlich das einzigste was er halbwegs richtig zeigt und/oder erklärt... :sorry:
    Aber dennoch danke für den Link.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Rieck 1. teil ist ein sehr nützliches Buch, aber man solte nicht alles auf die Goldwaage legen, was drin steht, und viel praktisch Umsetzbares steht auch nicht drin.


    Am Besten, man liest ihn, um in die Materie reinzukommen, vergißt ihn dann und wendet sich dem Bönsch zu.
    Gleich mit dem Bönsch anzufangen ist etwas kompliziert.


    Für den anfang sollte man sich nicht zu sehr mit dem schwingenden Gassystem, insbesondere Einlaßresonanzen aufhalten, das ist sehr akademisch.
    Ich halte es für wichtiger zu begreifen, wie die Füllung in den Brennraum kommt:
    Zylinderaufladung durchs Kurbelhaus und Zylinderaufladung durch den Auspuff.
    Bei einem Serienzweitakter wie MZ und Simson sind beide Konzepte kombiniert.
    Der Vorauslaß ist dabei wichtig, meiner einschätzung nach kommt er oft zu kurz weg.

    In rust we trust

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Hallo,

    Ich denke am Anfang ist es einfacher an einem Nachbauzylinder zu üben, weil dort das Material viel weicher ist. Im Gegensatz zum orginal-Material gehen dort die Fräser fast wie durch Butter.

    Stimme RustyCrankshaft zu, Rieck lesen für die Grundlagen aber dann wieder wegtun.

    Bevor du den Bönsch kaufst kannst auch erstma das hier lesen:

    http://www.tom-roennberg.de/priv/barkas/BOS-FA_Physik.pdf

    Dann hatte ich nochwas brauchbares, war von Ernst Ansorg dieser "Tuning Zusatzband", da gehts haupsächlich um die Spülung. Wenn du im Internet suchst , is ne PDF, findet man eigentlich aber ich hab grad keine zeit^^

    mfg
    Kai

    You've got to enjoy life, you've gotta have fun while you're doing it, I mean, live life on the edge, that's why we do jobs like this, and you've got to live life to the full. It's just a shame that time runs out so quickly.

    Michael "Beef" Park

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    alles schöne lektüre. grad am anfang sollte man das auch alles mal gelesen haben. allerdings haben alle bücher ein problem: sie sind einfach zu alt :) hab das jetzt in dem link oben nicht gelesen, aber die quellenangabe bezieht sich auch nur auf alte schinken.

    die ganzen formeln können gekonnt weggelassen werden, das führt zu nichts und macht das ganze nur unnötig kompliziert.

    was bücher betrifft lieber im englischsprachigen bereich schauen. ich persönlich finde das buch von A Graham Bell - Two Stroke Performance Tuning am besten.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Was Englisch betrifft, das ist nicht ganz die Sprache wo das was ich lesen tu auch verstehe. Leider blöd und in der heutigen Zeit annähernd eine Anklage ans deutsche Bildungssystem.
    Das Buch von Herrn Rieck hab ich schon, und wie ihr sagt, momentan hab ich zwar einen Großteil durch, viel anwendbares hab ich bis jetzt aber noch nicht zusammen :rolleyes:
    Aber nochmals danke für den Link RustyCrankshaft.

    Im Frühjahr wenn der Schuppen wieder angenehme Temperaturen hat, ich die Lektüre verständlich gelesen habe werd ich meinen letzten alten Almot mal rauskramern. Und da werd ich dann mal ein Konzept anfangen und ganz einfach erstmal versuchen die SZ vom S 70 da reinzufräsen um ein Gefühl dafür zu bekommen.

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Wollte mir auch eins kaufen, aber bin mir nicht sicher. Den "Blair" oder den "Bell" ?
    wenns um Mathe geht, das sollte da kein Problem sein.

    Hat jemand beide schon gelesen?

    Mfg
    Kai

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    Michael "Beef" Park

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Blair Bell jennings fliegen im Netz herum. Es gibt noch eins wo es direkt um zweitakt rennmotorraeder geht. Vielleicht gibts ja noch was aktuelleres.

    ---->bitte HIER klicken <----

  • Re: Grundlagen zum Steuerzeitentuning

    Zitat von lasernst

    Blair Bell jennings fliegen im Netz herum. Es gibt noch eins wo es direkt um zweitakt rennmotorraeder geht. Vielleicht gibts ja noch was aktuelleres.

    Wer könnte hier sowas wissen?
    Weihnachten naht un ich möchte mir mal wieder was schönes schenken^^

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    Michael "Beef" Park

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