KW mit Schwermetall wuchten??

  • Hallo!

    Das macht durchaus Sinn da Serienwangen tendenziell zu leicht sind, wenn man auf der Pleuelseite (durch Materialabnahme) wuchtet wirds noch leichter. Wuchtet man auf der Gegenseite durch Schwermetall wird die Welle zumindest ETWAS schwerer und ruhig laufender.
    Deswegen sind unsere Wellen von Haus aus deutlich schwerer als Serie und von den Konturen der Wangen her (also ohne Auswuchtbohrungen) etwas mehr gewuchtet, ähnlich wie wenn man Schwermetall auf der Gegenseite verpressen würde.

    MfG RZT

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  • Hi,

    Zitat

    da Serienwangen tendenziell zu leicht sind


    Was heisst denn das, vielleicht mal in Zahlen ausgedrückt? Wird ja wohl nicht das statische Gewicht sein.;-) Eher das MTM, aber das ist bei ner KW über 360° beileibe nicht konstant. Stattdessen gibt es ja durch die translatorische Wirkung der Kolbenmasse und des halben Pleuels immer eine x und y Komponente der freiwerdenden Kräfte. Und die resultierende daraus gibt einen Vektor, dessen Richtung mit dem Wuchtverhältnis beeinflusst werden kann. Den Betrag des Vektors kann man mit der Masse der "unwuchtbehafteten" Anteile bestimmen, also den Kurbelwangen.
    Wenn man also mehr MTM auf der Kurbelwelle möchte,(Cross Bereich z.B.) wäre es doch sinnvoller, das über 360° gleichmäßig zu verteilen, also z.B. auf dem Rotor.;-)

    Hab ich da ne Fehldenke? Ach so, ins Verkaufskonzept der plug and play Tuner passt das natürlich nicht so recht.;-)

  • Hallo!

    Nein das siehst du schon prinzipiell richtig nur ist es das selbe: Das Auswuchtgewicht (also die Differenz was die Wangen auf der Pleuelseite leichter sind als auf der Gegenseite) steht fest bzw wird von Pleuel/ Kolbengewicht definiert. Das kannst du entweder einstellen indem du die wangen auf der Pleuelseite leichter machst (durch Bohrungen/ Fräsungen...) oder auf der Gegenseite schwerer (durch insgesamt breitere Konstruktion oder Schwermetallstopfen). Die Auswuchtung bekommst du mit beiden Methoden gleich gut hin, nur wird die Welle insgesamt bei der 1. Version etwas leichter, bei der 2. Version etwas schwerer. Und da eine Simsonwelle unbestritten insgesamt zu leicht ist macht sich natürlich Version 2 besser. Mit einem gewuchteten Gewicht auf dem Polrad erreichst du das ähnlich, aber halt nicht ganz so schön für die Lager. Das über die Welle direkt zu machen ist halt der "sauberere" Weg.

    Mfg RZT

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  • Na ja, das ist nach meinem Eindruck allgemeiner Tenor, wenn's ums Thema Tuning geht. Damit der Motor schneller hochdreht und besser beschleunigt. Deswegen bin ich da etwas verwirrt, wenn die KW zu leicht ist.

    R.I.P. Flori

  • Hallo!

    Das ist ein Trugschluss und 90er-Jahre-Tuning. Ja, er dreht (im Stand!) schneller hoch und vermittelt den Eindruck giftiger zu sein. Allerdings beschleunigt er definitiv nicht besser (zumindest wenn es um diese Gewichtsbereiche hier geht). Wenn überhaupt mehr Leistung anliegt, dann deswegen weil bei einem kleineren Polrad einer Rennzündung ein wesentlich schwächeres (bremsendes) Magnetfeld anliegt als an einer großen und schweren "Strassenzündung".
    Übrigens sind wir letztes Jahr alle unsere Simson-GP`s mit einem Extragewicht auf dem Selettra-Rotor gefahren :)

    MfG RZT

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