Alternativen zu Lehre und Studium?

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    schön das jeder seine lehre/studium als "das beste" vorstellt :D

    ein paar aspekte von mir:
    studieren is zwar geil, freizeit und so, aber man lebt halt auf taschengeldniveau. wenn man nicht ständig am nebenjobackern is hat man keine kohle und wenn doch, dann keine freizeit.
    ne lehre is zwar geil wegen geld und so, aber auch ziemlich dünn was den anspruch angeht.
    mit abi hat man aber deutlich bessere karten, erstens was die lehrstelle ansich angeht und zweitens auch beim mitkommen.

    das beste ist wohl eine lehre und ein anschließendes studium oder ein duales studium, denn viele ingeneure sind einfach fachidioten, die zwar viel wissen aber nix konstruieren können weil sie eben nicht wissen wie man etwas umsetzen kann.
    das wissen auch personaler und leute mit lehre UND studium werden mit kusshand genommen...

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Da geb ich scrap Recht, genau so läuft es. Wenn ihr nicht studieren wollt, dann macht einfach euer Abi, dann bekommt ihr damit schonmal einen guten Ausbildungsplatz. Ihr macht die Ausbildung (ungeachtet des Niveaus eurer Kollegen) und könnt dann idealerweise noch den Techniker machen. Die Technikerschule geht 3 Jahre und kann auch berufsbegleitend sein, d.h. ihr geht normal in eurer Firma arbeiten und macht den Techniker an der Abendschule oder per Fernstudium.

    Ingenieure sind meistens ganz schöne Büroratten, aber es hängt auch immer davon ab, was deren Aufgabe ist. Als Beispiel kann ich euch aus eigener Erfahrung die typische Liste zuständiger Personen einer Anlage in einem Halbleiterunternehmen nennen.

    --> Prozessingenieur (plant und optimiert den Prozessablauf, er ist der Theoretiker im Team)
    --> Equipmentingenieur (plant und optimiert die Anlage, er ist die Schnittstelle zwischen Prozess und Hardware)
    --> Instandhalter (die Schrauber im Team... unentbehrlich für alle Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, besitzen entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sind staatlich geprüfte Techniker mit entsprechend höherem Gehalt)
    --> Operator (kann je nach Umfang der Arbeit auch ein Bäckerlehrling sein, in manchen Unternehmen übernimmt die Arbeit der Instandhalter, dessen Bezeichnung dann Techniker ist, was aber nichts mit seinem Bildungsstand zu tun hat).

    In der Kfz Branche sieht das denk ich ähnlich aus, also wer mal Autos entwickeln will, dafür brauchts ebenso Ingenieure für Theorie und Praxis.

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    ... und neben dem ganzen Technikzeug, gibt es auch ne ganze Welt zu entdecken.
    Natürlich interessieren wir uns alle hier für Technik.. aber z.b. Maschinenbau wird nicht umsonst als das BWL der Ingenieure bezeichnet. Heißt: mach alle und jeder der nichts bessere weiß;) (enthält keine Abwertung meinerseits, im Gegenteil.. nur viele Studenten bedeutet auch immer viel Konkurrenz... und ne wirklich wachsende Branche ist es nu auch nicht.)

    Was genrelles zm Studium. Die einzelnen Fachrichtungen haben Namen, klar, aber nicht zwangsläufig heißt das, daa man später auch dort arbeiten muss! Es ist eben KEINE Lehre, man hat KEINEN Beruf, sondern ergreift dann nach dem Studium einen. Nicht zwangsläufig mit dem Wissen xy, sondern durch die erlernten Kompetenzen. Z.b. Recherchekompetenz..


    Viele Grüße

    huj

    SIMSON: Präzision in jedem Detail.

    S51/1B SB@50ccm
    AWO 250/0@WTF-Tuning
    Kr51/2 Stino
    Sr4-4@70/5 M in Kürze

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    man muss auch dazu sagen, das ingeneure später meist sehr viel zettelkram zu tun haben.
    d.h. angebote schreiben, mit kunden kommunizieren, sachen berechnen
    vom interesse an der technik bleibt da kaum nochwas da sojemand sehr selten mal an irgendeiner maschine steht / nen schraubenschlüssel in die hand nimmt.
    soll heißen: ein maschinenbauer baut eben keine maschinen, sondern plant sie. das sollte man sich vor einem studium überlegen!

    auf der anderen seite macht ein facharbeiter eben auchmal blödeste pampelarbeiten (werkstatt kehren) wozu ein ingeneur wohl eher nicht kommen wird.
    geld allein sollte dabei kein hauptargument sein, sondern mann muss sich eben überlegen was man will!

    PS: 4 Beiträge aus dresden hintereinander, das ist mal ne ansage :D

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    So siehts aus.. man lernt aber schon was fürs Hobby^^ aber ob man sich danach den BEruf aussuchen sollte?! Andererseits ist es auch so, dass ein Studium ohne Interesse fürs Fach scheitern wird..

    Jetzt sinds schon sechs ;)

    SIMSON: Präzision in jedem Detail.

    S51/1B SB@50ccm
    AWO 250/0@WTF-Tuning
    Kr51/2 Stino
    Sr4-4@70/5 M in Kürze

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    PowerTower:

    Genau das ist mein Problem. Wie finde ich einen "guten Ausbildungsplatz"?
    Bei dem ich weiß, dass sich Abi lohnt und es auch geschätzt wird.
    Also kann man die Auswahl an unterschiedlichen Ausbildungen die man hat diesbezüglich irgendwie einschränken bzw. verallgemeinern, also dass zb. für Ausbildung X Abi lohnenswert ist und bei Ausbildung Y eher nicht?

    MfG,
    Daniel

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Und jetzt mal das wichtigste an der Sache!
    Egal was ihr macht ,seit euch im klaren was ich dann mal im Beruf macht und ihr müsst Spass haben mal im Beruf . Soll heißen ihr müsst gerne Arbeiten gehen ,nicht nur wegen Geld oder so Arbeiten geht , Nein es soll euch spass machen ,schließlich wollt ihr doch in dem Beruf ein ebenlang Arbeiten
    [Blockierte Grafik: http://content.sweetim.com/sim/cpie/emoticons/0002019D.gif] euer volker

    -----------------------------------------------------------

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    @pumpe: guck dir eifnach die durchschnittslöhne an.
    wenn man mal die metallberufe nimmt ist teilezurichter ganz unten und industriemechaniker ganz oben
    abi lohnt immer, nicht zwangsläufig wegen dem lehrstoff, sondern wegen den fertigkeiten die man lernt, selbstständig denken, inhalte erarbeiten, und gerade paar mathematische sachen sind bei immer gern gesehen wenn man pytagoras kann ohne ins tabellenbuch zu gucken is man schon ganz gut aufgestellt :D

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    luftpumpe, es kommt halt immer auf die Situation an...

    Ich habe nach der 11. Klasse mit dem Abitur aufgehört, da ich keine Möglichkeit gesehen habe, selbst nach eventueller Wiederholung des Schuljahrs dann in der 12. Klasse auch nur irgendwas zu reißen von den Noten her. Also bin ich mit nem Abgangszeugnis, dessen Notenschnitt bei 3,5 lag, gegangen. Das Abgangszeugnis hat die gleiche Wertung wie ein Realschulabschluss. Damit hätte ich mich doch nirgendwo blicken lassen können. :strange:

    Also Alternativen gesucht und siehe da: Fachoberschule. Geht zwei Jahre und man erwirbt das Fachabi (genauer gesagt allgemeine Fachhochschulreife). Dieses Abitur können sogar Leute nachholen, die schon eine Berufsausbildung haben, dann dauert das sogar nur ein Jahr. OK ich bin also da hin und mir fiel es wegen dem einen Jahr in der Sekundarstufe II relativ einfach, weswegen ich dann auch als Jahrgangsbester mit einem Notendurchschnitt von 1,6 mein Fachabi in der Hand hatte. Damit steht dir die Welt offen. Schreibe fünf ordentliche Bewerbungen und du kriegst vier Einladungen für ein Bewerbungsgespräch. Das war die beste Entscheidung meines Lebens. Und da man auch nach abgeschlossener Berufsausbildung in einer Bewerbungsunterlage immer das Abschlusszeugnis der Schule mit vorweist, sehen die das natürlich gern, wenn dort Bestnoten in Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Englisch sind.

    Man braucht das Abi also nicht nur zum studieren, nein es ist eine Einladung zu den besten Firmen dieses Landes.
    Wenn dir also mal wieder jemand die Ohren voll heult: "hier gibt es keine Ausbildung / Arbeit", dann kannst du zu 99% davon ausgehen, dass es Arbeit gibt - nur nicht mit seiner Qualifikation. Ich mein die Leute wandern in Massen in die alten Bundesländer ab und ich weiß gar nicht, bei welchem regionalen Unternehmen ich nun zuerst den Vertrag unterschreiben soll. Das beißt sich meiner Meinung nach und da muss die Ursache ja irgendwo liegen.

    Mit dem Fachabi kann man dann trotzdem noch an einer FH studieren, wenn man das möchte. Der Vorteil: Es ist nicht so theoretisch wie an der Universität.

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Ja ich ärger mich auch total, dass ich normales Abitur mache. Denn der Notendurchschnitt wird nicht so prickelnd und ich denke es wär viel besser gewesen wenn ich lieber ein richtig gutes Fachabi gemacht hätte. Okay Nachteil da wäre dann wohl, dass es 13 Jahre Schule gewesen wären. Glaub ich zumindest.

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    PowerTower:
    Ich glaub das liegt einfach an der Branche in der man tätig sein will.
    Ich kann dir da zwei Beispiele nennen, die meinem engsten Kreis betreffen.
    Einmal mein bester Kumpel. Hat eine Ausbildung zum Versichungskaufmann in Hamburg gemacht. Er wollte wieder zurück in die Heimat. Leider gibts in Dresden nichts anderes als unterbezahlte Zeitarbeit in dieser Branche. Selbst nach fast einem Jahr intensiven Suchen und Bewerbungschreiben. Entweder Ausendienst auf Provisionsbasis (=scheiße) oder man bekommt sowenig, dass man Bock bekommt FDP zu wählen. Da bleibt ihm nur noch der Schritt in die Selbstständigkeit oder in die alten Bundesländer ziehen.
    Dann betrifft es mich selber. Wenn mein Studium zu Ende ist, kann ich nur in Großunternehmen wie Audi, BMW und co. arbeiten oder in größeren Entwicklungsbüros und Designagenturen anfangen. Echt scheiße dass die nur in München, Frankfurt am Main und so sind. Da bleiben mir also genau die gleichen Chancen: Selbstständigkeit oder Wegziehen. Das sollte auch jedem Klar, der studieren will.

    luftpumpe:
    Wieso ärgern? So hast du eine Hochschulberechtigung. Diese hast du ein Leben lang. Damit mein ich keine Fachhochschule. Vielleicht willst du in 10 Jahren ein Fernstudium an einer deutschen Universität belegen. Diese Möglichkeiten sollte man natürlich auch nutzen wollen. Mit einem Hochschulzeugnis darfst du promovieren: Der höchste in Deutschland anerkannte Abschluss. Dieser befähigt dich wissenschaftlich zu arbeiten bzw. Forschungstätigkeiten durchzuführen oder er ist deine Eintrittskarte für topp bezahlte Führungspositionen in großen deutschen Unternehmen.
    Du würdest dich zu Dreck ärgen, wenn du diese Chance mal nutzen willst, und nicht ksnnst, nur weil du mit 17 keinen "Bock" auf son bisschen Kindergarten hattest. Alles eine Frage der Einstellung, und eigentlich jedem seine Sache was man draus macht. man muss nur das Ziel sehen und sich nicht von solchen Hindernissen aufhalten lassen.

    MFG,
    Nr_5

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Zitat

    Pilot oder Fluglotse setzt ein Abitur vorraus. Allerdings sind die Einstellungskriterien sehr hart.
    Wer aber einmal die Ausbildung durchlaufen hat, hat einen super bezahlten Hochleistungsjob.
    Damit bist du auf einer Stufe mit den ganzen Ingenieuren und Ärzten.
    Mein Traum war es früher immer Helikopterpilot zu werden, bin aber leider zu groß (1,83m) und trag ne Brille.

    Aber du solltest die Option Studium echt überdenken:
    chilliges WG-Leben, Campus, Studentenpartys usw...das fetzt!

    Also kurz dazu:
    -> Pilot und Fluglotse ist ziemlich utopisch, die Kriterien hierfür sind so gezielt das das wirklich nur einen kleinsten Prozentsatz der Bevölkerung ausmacht, neben 100% körperlich fit, auch noch 100% mathefit und 100%sprachenfit = 300% Person; die Gehälter sind deutlich über Ingenieurgehältern.

    Studienleben, kann Party sein - okay, aber ist auch sehr sehr viel Arbeit, wirklich sehr sehr viel - vorallem auch gerade dann, wenn man keine so solventen Eltern hat.

    Zitat

    interessiere mich aber trozdem für maschenbau


    :D
    2 links, 3 rechts

    Zitat


    ein paar aspekte von mir:
    studieren is zwar geil, freizeit und so, aber man lebt halt auf taschengeldniveau. wenn man nicht ständig am nebenjobackern is hat man keine kohle und wenn doch, dann keine freizeit.
    ne lehre is zwar geil wegen geld und so, aber auch ziemlich dünn was den anspruch angeht.
    mit abi hat man aber deutlich bessere karten, erstens was die lehrstelle ansich angeht und zweitens auch beim mitkommen.

    das beste ist wohl eine lehre und ein anschließendes studium oder ein duales studium, denn viele ingeneure sind einfach fachidioten, die zwar viel wissen aber nix konstruieren können weil sie eben nicht wissen wie man etwas umsetzen kann.
    das wissen auch personaler und leute mit lehre UND studium werden mit kusshand genommen...

    Ich finde auch Lehre und anschließendes Studium ist sehr gut - fachlich, es wird aber von niemand honoriert und ist gesellschaftlich nicht gewollt.

    Prinzipiell muß man unterscheiden, wenn technisch - dann wo?
    Kurz Ost: Studienfinanzen durch billige Scheißjobs oder dunkle Arbeit
    Kurz West: Studienfinanzen in sehr gutem Niveau durch HIWI oder Werkstudentenstellen.
    Diese 2 Optionen gibt es aber in Ost nicht.
    Dort gibt es zwar HIWI oder Praktikumsplätze - aber entweder unbezahlt oder geringstmöglich bezahlt, klar ein zwei Werkstudentenstellen gibt es für die Statistik auch, aber denen stehen dann paar hundert Bewerber gegenüber.

    Ein Glück es gibt noch Bafög. Aber Achtung - "seien sie erfolgreich!"

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Zitat

    Also Alternativen gesucht und siehe da: Fachoberschule. Geht zwei Jahre und man erwirbt das Fachabi (genauer gesagt allgemeine Fachhochschulreife). Dieses Abitur können sogar Leute nachholen, die schon eine Berufsausbildung haben, dann dauert das sogar nur ein Jahr.

    Das ist eine sehr gute Möglichkeit, gerade für Leute mit Realschulabschluß & Ausbildung, die langsam wieder ins Lernen kommen wollen.
    Mit anschließendem Studium.
    Finde ich sehr gut, zehnmal besser als gekauft (Privatschultechniker) oder gelernte Techniker (staatliche).
    Techniker seh ich sehr skeptisch.
    Würde ich nur zu raten, wenn es einem die Firma ermöglicht oder man aus anderen Gründen verhindert ist die Zeit für das Studium zu opfern.

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Zitat

    Dann betrifft es mich selber. Wenn mein Studium zu Ende ist, kann ich nur in Großunternehmen wie Audi, BMW und co. arbeiten oder in größeren Entwicklungsbüros und Designagenturen anfangen.

    Ich hoffe du hast ausreichend Praktika in der Branche.
    Sonst wird aus diesem Traum nichts.

    Einen BMW Ausweis zu bekommen :D als richtiger Designer, naja.
    Bei VAG ist halt viel Fremdvergabe. Trotzdem ist das noch wahrscheinlicher [zumindest die letzten 5, 6 Jahre].

    Das wirklich bittere bei dem Scheiß ist halt, das das nicht nur so in deinem Studium ist, sondern halt überall auf jedem Abschlußniveu (prozentual gesehen) - der Osten geht krachen.

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    luftpumpe:

    vielleicht ist Berufsakademie was für dich,

    ich denke, das Niveau sollte zwischen Ausbildung und Studium liegen. Ist bestimmt im Allgemeinen sehr unterschiedlich, dennoch kann ich von einem Kumpel, der in Eisenach an der BA ist, berichten, dass seine Ausbildung recht ausgewogen und ansprechend ist.

    Was du in der Praxisphase machst, ist vom Unternehmen abhängig, bei manchen Firmen gibts Einführungslehrgänge....Drehen, Fräsen usw...bei manchen eben nicht. Man wird dann eben in der Firma an zukünftige Aufgaben herangeführt. Der Vorteil ist, dass du die Umsetzung der Theorie von erfahrenen Leuten direkt in der Firma lernst.

    Die BA ersetzt nicht Ausbildung und Studium und es muss gesagt werden, dass der Bachelor an der Berufsakademie nicht so angesehen ist, wie FH oder Uni. Aber was man am Ende aus seinem Abschluss macht ist von jedem selbst abhängig. Vorteil ist noch, dass es eben nicht sehr lange dauert.

    Ja und man muss sich bei Unternehmen bewerben, die es anbieten....usw.

    Die Alternative dazu ist das duale Studium, ganz klar mit IHK-Prüfung und Hochschulabschluss. Es gibt auch zwischen BA und dualem Studium noch verschiedenste Ausbildungsmodelle. Einfach mal informieren...

    In Thüringen gibt es sogar viele mittelständige Unternehmen, die ein BA-Studium anbieten, während das duale Studium häufiger von großen Unternehmen angeboten wird.

    Ein paar Infos gibts auf:
    http://%22http//www.hochschule-dual.de%22
    http://%22http//www.ausbildungplus.de%22

    Ich würde dir von Ausbildung mit anschließendem Studium abraten, obwohl es zweifelsfrei der wertvollste Weg ist, aber er ist einfach zu lang!

    Grüße

    MfG Erisch....Saalfelder Zweitaktfreunde

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    da hat sich einer ein braunes näschen verdient ^^ *spaßi*

    Generell gibt es mittlerweile einige Ausbildungsberufe in denen fast ausschließlich Abiturienten landen. Das ist zwar nicht der eigentliche Sinn der Sache, aber wenn man zumindestens das Gefühl haben will nicht ganz umsonst Abi gemacht zu haben sollte man sich daran festhalten wenn man die nächsten 3 Jahre wieder unter niveau in der berufsschule rumdümpelt ^^

    Studium allein des Studiums wegen halte ich für sehr leichtsinnig. Gut ich kenne einige, die studieren einfach aus Prinzip. Was sie studieren ist egal, weil sie sich ehh ihr Leben lang für nix interessiert haben. Das trifft hier in deinem Fall aber sicher nicht zu.

    Versuche aber bloß nicht auf Biegen und brechen einen passenden Studiengang zu finden. Wenn du dann scheiterst, hast du auch 1-2 Jahre verloren. Dann lieber erst ne saubere Ausbildung angehen, wissen wie es ist wenn man jeden Tag in dem "Wunschberuf" arbeitet und dann wahlweise im nachhinein nochmal studieren. In 3 Jahren sieht man die Dinge sowieso schon ganz anders. Evt. hat sich bis dahin ganz automatisch ergeben, was zu dir passt.

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Zitat von Marvin

    Also kurz dazu:
    -> Pilot und Fluglotse ist ziemlich utopisch, die Kriterien hierfür sind so gezielt das das wirklich nur einen kleinsten Prozentsatz der Bevölkerung ausmacht, neben 100% körperlich fit, auch noch 100% mathefit und 100%sprachenfit = 300% Person; die Gehälter sind deutlich über Ingenieurgehältern.

    ich habs von innen gesehen und klar ist was an dem gerede dran,
    aber hey, es gibt immer wieder leute die es schaffen. es hat viel
    mit guter selbstreflektion und allg. cleverness zu tun, aber ansonsten
    sind die leute auch nur normale menschen die zu einem bestimmten
    zeitpunkt wussten wie sie sich in szene setzen.
    100% mathefit ist quatsch, sprachenfit ist relativ, englisch muss halt
    gut sein. 100% körperlich ist auch nicht unbedingt nötig, halt normal
    und stabil, brille bis +-3 auch kein problem.
    dfs schmeißt übrigens im laufe der ausbildung 1/3 nochmal raus,
    da muss man aufpassen.
    einstiegsgehalt lufthansa glaub ich bei 2700 netto, nicht schlecht
    aber auch nicht überragend, oder? kommt erst mit den jahren und
    der langstrecke. bundeswehr ist nochmal eine gute portion weniger.
    ich find dfs geil, wenn man sich die langeweile vertreiben kann und
    es erträgt ständig mit den leuten zu quatschen die die schönere
    aussicht haben... ansonsten 2h arbeitszyklen, top bezahlung,
    viel urlaub, viel freizeit, außerdem bleibt man geistig fit.

  • Re: Alternativen zu Lehre und Studium?

    Fluglotse wollt ich auch mal werden, hab auch den ersten Einstellungstest bestanden aber dann hat das mit dem Studium doch geklappt^^
    War da auch etwas pessimistisch aber würd dir auf alle Fälle zum Studium raten. Da wird auch nur mit Wasser gekocht und wenn man normales Abi hat und sich etwas reinhängt klappt das in der Regel auch.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!